„Walk The Line“ – der falsche Mythos um Johnny Cash
Die Biografie über die Country-Legende Johnny Cash und seine Frau June, die ihn aus der Drogenhölle führte, gilt als eines der besten Biopics aller Zeiten. Zu Recht: Die Darsteller Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon wurden 2006 mit Golden Globes sowie einem Oscar ausgezeichnet. Aber auch „Walk The Line“ überschreitet die rote Linie zur Fiktion.
Und das gleich mehrfach: Johnny Cashs Lebenstrauma, der Tod seines Bruders bei einem Sägeunfall, wird im Film dargestellt, als sei der junge Johnny schuldhaft darin verwickelt – tatsächlich fand der tragische Unfall in der Schule statt. Auch bei Cashs Erlösung aus der Drogenabhängigkeit wurde etwas dicker aufgetragen: Im Film wird er von seiner großen Liebe June erhört, lässt die Finger von den Aufputschtabletten und steigt Ende der 60er-Jahre wie ein Phoenix aus der Asche. Tatsächlich kämpfte Cash noch Jahrzehnte mit seiner Sucht und musste 1983 in die Betty Ford Klinik einrücken, um seinen Alkoholismus zu überwinden.
Doch obwohl der Film einige Fakten opfert, um eine noch schönere Geschichte von Schuld, Sühne und Erlösung zu erzählen, nimmt man das dem Film nicht übel – Phoenix und Witherspoon gleichen die Misstöne mehr als aus.
Die Biografie über die Country-Legende Johnny Cash und seine Frau June, die ihn aus der Drogenhölle führte, gilt als eines der besten Biopics aller Zeiten. Zu Recht: Die Darsteller Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon wurden 2006 mit Golden Globes sowie einem Oscar ausgezeichnet. Aber auch „Walk The Line“ überschreitet die rote Linie zur Fiktion.
Und das gleich mehrfach: Johnny Cashs Lebenstrauma, der Tod seines Bruders bei einem Sägeunfall, wird im Film dargestellt, als sei der junge Johnny schuldhaft darin verwickelt – tatsächlich fand der tragische Unfall in der Schule statt. Auch bei Cashs Erlösung aus der Drogenabhängigkeit wurde etwas dicker aufgetragen: Im Film wird er von seiner großen Liebe June erhört, lässt die Finger von den Aufputschtabletten und steigt Ende der 60er-Jahre wie ein Phoenix aus der Asche. Tatsächlich kämpfte Cash noch Jahrzehnte mit seiner Sucht und musste 1983 in die Betty Ford Klinik einrücken, um seinen Alkoholismus zu überwinden.
Doch obwohl der Film einige Fakten opfert, um eine noch schönere Geschichte von Schuld, Sühne und Erlösung zu erzählen, nimmt man das dem Film nicht übel – Phoenix und Witherspoon gleichen die Misstöne mehr als aus.
© Disney