„Elvis“ – die Schuld haben immer die anderen
Dem Regisseur Baz Luhrmann mit einem Faktencheck zu kommen, ist nicht ganz fair – sind seine Filme wie „Moulin Rouge“ und „William Shakespeares Romeo + Julia“ doch vor allem bonbonbuntes Leinwand-Theater. Bei „Elvis“ ließ er 2022 jedoch einiges unter den Tisch fallen, was dem dramatischen Leben Presley und dem Film noch mehr Farbe hätte geben können. Die Endlos-Serie erbärmlicher Elvis-Filme? Kaum erwähnt. Elvis’ Besuch bei Präsident Nixon, wo er sich als Drogenagent andiente, bloß um eine Dienstmarke zu bekommen, die ihm den Besitz seiner Drogen erlaubt hätte? Ausgespart. Und seine Beziehung mit der erst 14-jährigen Priscilla? Ist Luhrmann keinen Kommentar wert.
Stattdessen wird die Schuld an allen Fehlern und Misserfolgen des King of Rock’n’Roll seinem Manager zugeschoben, Colonel Parker. Immerhin: Tom Hanks im Fettanzug als zigarrenrauchender Parker und Austin Butler als Elvis, der niemals dick wird, sind ganz großes Theater.
Dem Regisseur Baz Luhrmann mit einem Faktencheck zu kommen, ist nicht ganz fair – sind seine Filme wie „Moulin Rouge“ und „William Shakespeares Romeo + Julia“ doch vor allem bonbonbuntes Leinwand-Theater. Bei „Elvis“ ließ er 2022 jedoch einiges unter den Tisch fallen, was dem dramatischen Leben Presley und dem Film noch mehr Farbe hätte geben können. Die Endlos-Serie erbärmlicher Elvis-Filme? Kaum erwähnt. Elvis’ Besuch bei Präsident Nixon, wo er sich als Drogenagent andiente, bloß um eine Dienstmarke zu bekommen, die ihm den Besitz seiner Drogen erlaubt hätte? Ausgespart. Und seine Beziehung mit der erst 14-jährigen Priscilla? Ist Luhrmann keinen Kommentar wert.
Stattdessen wird die Schuld an allen Fehlern und Misserfolgen des King of Rock’n’Roll seinem Manager zugeschoben, Colonel Parker. Immerhin: Tom Hanks im Fettanzug als zigarrenrauchender Parker und Austin Butler als Elvis, der niemals dick wird, sind ganz großes Theater.
© Warner Bros.