„Rocketman“ – wenn gar nichts mehr stimmt
Auch ein Kunststück: Selten hat sich eine Biografie von ihrem eigenen Star so distanziert wie „Rocketman“ von Elton John. Das liegt weniger an verfälschten Fakten als am Ausgangspunkt der Story: Elton John sitzt in einer Selbsthilfegruppe und erzählt von seiner bösen, bösen Sucht. Keine Frage, dass Kokain und Alkohol ihn psychisch fast zerstört und körperlich fast umgebracht hätten. Aber dass Elton während dieses unglücklichen Höhenflugs auch seine beste Musik schrieb und mit seinen flamboyanten Looks und Auftritten die 70er Jahre bunter machte, opfert der Film reuevoll dem neuen Narrativ. Ein Biopic, das sich dafür schämt, dass Rockstars nicht immer brave Jungs sind? Thema verfehlt!
Auch ein Kunststück: Selten hat sich eine Biografie von ihrem eigenen Star so distanziert wie „Rocketman“ von Elton John. Das liegt weniger an verfälschten Fakten als am Ausgangspunkt der Story: Elton John sitzt in einer Selbsthilfegruppe und erzählt von seiner bösen, bösen Sucht. Keine Frage, dass Kokain und Alkohol ihn psychisch fast zerstört und körperlich fast umgebracht hätten. Aber dass Elton während dieses unglücklichen Höhenflugs auch seine beste Musik schrieb und mit seinen flamboyanten Looks und Auftritten die 70er Jahre bunter machte, opfert der Film reuevoll dem neuen Narrativ. Ein Biopic, das sich dafür schämt, dass Rockstars nicht immer brave Jungs sind? Thema verfehlt!
© Paramount Pictures