„Whitney Houston: I Wanna Dance With Somebody“ – ein netter Versuch
Der Film über das Leben von Whitney Houston aus dem Jahr 2022 macht vieles richtig. Er scheut nicht davor zurück, die lesbische Beziehung zwischen Houston und ihrer Freundin Robin Crawford zu zeigen, und auch Houstons Kokainsucht wird nicht ausgeblendet. Aber auch er beschönigt Karriere und Leben der Pop-Diva.
Zum Beispiel, wenn Houston bei ihrem legendären Superbowl-Auftritt 1991 die US-Nationalhymne singt: Hier unterschlägt der Film, dass dies nur wenige Tage nach Beginn des ersten Golfkriegs stattfand und die Säbelrassler im Weißen Haus ihre unglaubliche Interpretation als patriotischen Soundtrack für den Angriff auf den Irak benutzten. Auch Houstons Beziehung zu ihrem Labelboss Clive Davis erscheint nur im allerbesten Licht: Zwar trug der Plattenmanager mit seiner Songauswahl maßgeblich zum Megaerfolg seines Protegés bei – aber Davis drängte die Sängerin auch zu einem äußerst gefälligen Pop-Sound, mit dem sie nicht immer einverstanden war. Wahrscheinlich wurde dieser Konflikt mit Rücksicht auf einen der Produzenten des Films ausgeblendet. Sein Name: Clive Davis.
Der Film über das Leben von Whitney Houston aus dem Jahr 2022 macht vieles richtig. Er scheut nicht davor zurück, die lesbische Beziehung zwischen Houston und ihrer Freundin Robin Crawford zu zeigen, und auch Houstons Kokainsucht wird nicht ausgeblendet. Aber auch er beschönigt Karriere und Leben der Pop-Diva.
Zum Beispiel, wenn Houston bei ihrem legendären Superbowl-Auftritt 1991 die US-Nationalhymne singt: Hier unterschlägt der Film, dass dies nur wenige Tage nach Beginn des ersten Golfkriegs stattfand und die Säbelrassler im Weißen Haus ihre unglaubliche Interpretation als patriotischen Soundtrack für den Angriff auf den Irak benutzten. Auch Houstons Beziehung zu ihrem Labelboss Clive Davis erscheint nur im allerbesten Licht: Zwar trug der Plattenmanager mit seiner Songauswahl maßgeblich zum Megaerfolg seines Protegés bei – aber Davis drängte die Sängerin auch zu einem äußerst gefälligen Pop-Sound, mit dem sie nicht immer einverstanden war. Wahrscheinlich wurde dieser Konflikt mit Rücksicht auf einen der Produzenten des Films ausgeblendet. Sein Name: Clive Davis.
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