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TV-Vorschau: "Tatort" bis Trash - das Fernsehen beendet die Sommerpause

Deutschland ächzt noch immer unter der Hitzewelle - doch im Fernsehen geht die Sommerpause langsam zu Ende. Am Sonntag sendet die ARD den ersten "Tatort" der neuen Saison - es folgen zahlreiche weitere TV-Highlights.

"Tatort" bis Trash - die Sommerpause ist beendet

Von Trash bis "Tatort" - die Sommerpause im Fernsehen ist beendet

Auch wenn in Bayern und Baden-Württemberg die Ferien gerade erst begonnen haben und die Menschen deutschlandweit eher nach Badesee und Grillen zumute ist – im Fernsehen beginnt der Alltag schon wieder. Bestes Indiz dafür: Schon an diesem Sonntag startet die neue "Tatort"-Saison in der ARD. Und das mit einem ganz besonderen Fall: Die aus Luzern kommende Folge "Die Musik stirbt zuletzt" wurde in nur einer einzigen Kameraeinstellung gedreht, sie kommt ohne jeden Schnitt aus. Der Krimi spielt in der Welt der klassischen Musik, auf den Klarinettisten des argentinischen Jewish Chamber Orchestra wird ein Giftanschlag verübt.

Die weiteren Sonntagskrimis sind ein "Polizeiruf 110" aus München mit Matthias Brandt (19.8.), ein Weimar-"Tatort" mit Christian Ulmen und Nora Tschirner (26.8.) sowie ein Kiel-"Tatort" mit Axel Milberg (2.9.). 

"Babylon Berlin" statt "Tatort"

So geht das Sonntag für Sonntag weiter – bis die ARD den Zuschauern am 30. September etwas ganz Ungewöhnliches zumutet: Anstelle des traditionellen Krimis laufen die ersten drei Folgen der hochgelobten Serie "Babylon Berlin". Es handelt sich dabei um eine Verfilmung des historischen Krimis "Der nasse Fisch" von Volker Kutscher, der in den 1920er Jahren in Berlin spielt. Die weiteren Folgen der ersten beiden Staffeln gibt's zwischen dem 4. Oktober und 8. November, immer donnerstags ab 20.15 Uhr. Als Konzession an das veränderte Sehverhalten von Serienguckern stellt die ARD die Folgen jeweils 48 Stunden vor der TV-Ausstrahlung in ihrer Mediathek bereit.

TV-Serie: Schöne Frauen, fiese Gauner, wilde Partys - so ist "Babylon Berlin"
Babylon Berlin

Es gilt als die teuerste deutsche Serie aller Zeiten: An diesem Freitag feiert "Babylon Berlin" auf Sky seine Premiere. 40 Millionen Euro sollen die 16 auf den Bestsellern von Volker Kutscher basierenden Folgen gekostet haben. Um das zu stemmen, haben sich ganz neue Allianzen gebildet: So arbeitete die öffentlich-rechtliche ARD erstmals mit dem Pay-TV-Sender Sky zusammen. Für Drehbuch und Regie waren Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries verantwortlich.

Auch beim ZDF tut sich einiges. So zeigt der Sender am Montag, 10. September um 20.15 Uhr den Fernsehfilm "Gefangen – Der Fall K" mit Jan Josef Liefers und Julia Koschitz. Es ist die Verfilmung des Falls Gustl Mollath, des Mannes, der eine Straftat aufdecken wollte und deshalb jahrelang zu Unrecht in der Psychiatrie saß.

Für den Oktober ist die Ausstrahlung des Filmdramas "Aufbruch in die Freiheit" geplant, mit Anna Schudt und Alwara Höfels in den Hauptrollen. Trotz der schlechten Quoten 2017 gesendeten Serie "Zarah – Wilde Jahre" versucht es der Sender noch einmal mit dem Thema Emanzipation und Feminismus in den 70er Jahren. Erzählt wird die Geschichte zweier ungleicher Schwestern: Während Erika in einer bürgerlichen Ehe mit drei Kindern lebt, hat ihre Schwester Charlotte das wilde Leben in einer Kölner WG gewählt. Als Erika ihr viertes Kind erwartet, entscheidet sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch – was damals noch illegal war. In der Folge engagieren sich beide Schwestern in der Frauenbewegung.

Im vergangenen Jahr überraschte der Bayerische Rundfunk mit der hochkarätigen Mini-Serie "Hindafing". Auch in dieser Spielzeit hat der Sender einen Vierteiler im Programm. "Servus Baby" begleitet vier Frauen um die 30 im Münchner Großstadtleben, der BR selbst vergleicht die Serie mit "Sex and the City“ - könnte also interessant werden. Alle vier Folgen werden am 11. September ab 20.15 Uhr im BR Fernsehen ausgestrahlt. Bereits ab Montag, 27. August ist "Servus Baby" vorab in der Mediathek zu sehen.

Trash mit "Global Gladiators" und "Promi Big Brother"

ProSieben hat derweil ein Programmhighlight der ganz anderen Sorte am Start: Ab dem 23. August schickt der Privatsender in "Global Gladiators" acht Promis, darunter Jana Pallaske, Sabrina Setlur, Lucas Cordalis und Sabia Boulahrouz, auf einen Abenteuertrip nach Thailand, wo sie in verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander antreten müssen.

Noch mehr Trash gefällig? Bereits am Freitag, 17. August, öffnet Sat.1 die Pforten für "Promi Big Brother". Welche Berühmtheiten dann für zwei Wochen in den Container gesperrt werden, ist noch nicht bekannt.

Vox hat für den Spätsommer die Ausstrahlung der neuen Serie "Take Two" geplant, einer in Los Angeles spielenden Detektivserie, bei der die Fälle zwischen der Glitzerwelt Hollywoods und der harten Realität der Großstadt angesiedelt sind.

"Die Höhle der Löwen" kehrt zurück

Auf einen bewährten Showklassiker können sich die Zuschauer ab dem 4. September freuen. Dann startet die neue Staffel von "Die Höhle der Löwen". Auch diesmal werden junge Gründer wieder versuchen, ihre Geschäftsideen der Jury um Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Dagmar Wöhrl, Judith Williams und Georg Kofler schmackhaft zu machen.

Cineasten kommen ebenfalls auf ihre Kosten: 3Sat sendet in der Reihe "Nachkriegskino" Klassiker des deutschsprachigen Films. Den Auftakt macht am 4. September der Antikriegsfilm "Die Brücke" (20.15 Uhr), weitere Werke sind "Die vier im Jeep" (4. September, 22.35 Uhr), "Der letzte Akt" (5. September, 22.25 Uhr), "Schwarzer Kies" (6. September, 22.25 Uhr), "Nachts, wenn der Teufel kam" (7. September, 22.25 Uhr), "Der 10. Mai" (7. September, 0.05 Uhr) und "Der gläserne Turm" (9. September, 16.45 Uhr).
Auch wenn viele ihre Freizeit aktuell lieber im Freibad verbringen – die Fernsehmacher arbeiten schon daran, dass wir bald wieder öfter vor dem Fernseher sitzen.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?