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"Hart aber fair": Warum Frank Plasbergs Talk schon vor der Ausstrahlung für Aufregung sorgte

Redet die ARD der AfD nach dem Mund? Die Ankündigung für die Polit-Talkshow "Hart aber fair" am Montagabend sorgte für empörte Reaktionen. Die Redaktion wehrt sich.

"Hart aber fair"-Moderator Frank Plasberg

"Hart aber fair"-Moderator Frank Plasberg

Dass sich Talkshow-Macher Kritik gefallen lassen müssen, ist nichts Neues. Ob Maybritt Illner, Anne Will oder Sandra Maischberger: Am Morgen nach den Sendungen sind die News-Portale meist voll mit Besprechungen der Sendungen, in den Trendic-Topics bei Twitter rangieren die zugehörigen Hashtags während der Ausstrahlung meist ganz oben.

Eher selten ist zu beobachten, dass die Talkshows schon weit vor Sendebeginn für Aufregung sorgen. Diese zweifelhafte Ehre wurde jetzt Frank Plasberg zuteil, der am Montagabend wie üblich mit "Hart aber fair" an den Start ging.

"Hart aber fair"-Sendung zu Flüchtlingen

AusgestrahIt wurde die Sendung im Rahmen eines Themenabends im Anschluss an die Dokumentation "Was Deutschland bewegt: Das Mädchen und der Flüchtling", die sich mit dem Mord an einer 17-Jährigen in Kandel Ende 2017 auseinandersetzt, bei dem ein Afghane unter Tatverdacht steht.

+++ Lesen Sie hier auf der stern-Themenseite mehr zu dem Verbrechen in Kandel. +++

Das Thema der Ausgabe war keine Frage oder These, sondern schlicht: "Flüchtlinge und Kriminalität - Die Diskussion!". Der Untertitel: "Junge Männer, geflohen aus Krieg und archaischen Gesellschaften - für viele hierzulande Grund zu Sorge und Angst. Können solche Flüchtlinge überhaupt integriert werden? Wie unsicher wird Deutschland dadurch?"

Genau an dieser plakativen Ankündigung, gespickt mit Unterstellungen, entzündete sich die Kritik, erinnerte sie viele doch eher an das Wahlprogramm der AfD als an eine Informationssendung aus dem Angebot einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Eine "Saat von Verunsicherung, Ablehnung und Angst", sei die Sendungsankündigung, meinte der Medienkritiker Lorenz Meyer ("Bildblog"). Unter anderem bei Twitter machten weitere Kritiker ihrem Ärger hundertfach Luft. Eine Auswahl:

Die Redaktion verteidigte anschließend die Auswahl des Themas: "Warum das Thema Flüchtlinge jetzt? Vor uns eine starke Dokumentation der ARD. Die wollen wir aufgreifen. Ein Thema, das viele umtreibt. Starke Diskutanten wie immer bei #hartaberfair: Thema wichtig, Ergebnis offen - die Zuschauer entscheiden, welche Argumente sie überzeugen", schrieb sie bei Twitter.

"Berauscht von jeglichen Tabubrüchen rechter Hetzer"

Doch auch die Stellungnahme führte nicht zur Beruhigung, vielmehr wurden Zweifel daran laut, dass das Thema tatsächlich "viele" umtreibt. So wurde die Vermutung geäußert, dass sich die Redaktion bei der Themenauswahl von der Agenda der AfD treiben lasse: "Vielleicht wäre es ja gut, wenn sich 'Hart aber fair' mal wieder mit der Realität, der Wahrnehmung von 85 Prozent der Menschen im Lande beschäftigt", merkte etwa Grünen-Politiker Jürgen Frömmrich an. Eine andere Nutzerin schreibt der Redaktion:"Das ist nicht richtig. Es treibt eine kleine Zahl sehr lauter Menschen um. Siehe Proteste in Berlin. Die Medien sind leider nahezu berauscht von jeglichen Tabubrüchen rechter Hetzer."

Doch bei aller Kritik, eines dürfte sicher sein: Der Hashtag #hartaberfair war auch an diesem Abend wieder unter den Trending-Topics - wegen oder trotz des Themas.

Die Dokumentation "Was Deutschland bewegt: Das Mädchen und der Flüchtling" strahlt Das Erste um 20.15 Uhr aus, "Hart aber fair" anschließend um 21 Uhr. Gäste bei Frank Plasberg sind: CSU-Generalsekretär Markus Blume, Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock, BKA-Chef Holger Münch, Migrationsforscher Ruud Koopmans und Journalistin Isabel Schayani. Beide Sendungen können danach in der Mediathek des Senders abgerufen werden.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(