Werner Herzog
Darum läuft "Bucking Fastard" nicht in Cannes

Werner Herzog hat einen neuen Film gedreht.
Werner Herzog hat einen neuen Film gedreht.
© ddp/San Francisco Chronicle/Polaris/Yalonda M. James

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Der neue Film von Werner Herzog läuft nicht in Cannes. Die Absage sorgt für Spekulationen in der Filmbranche.

Werner Herzog (83) wird seinen Film "Bucking Fastard" nicht beim Filmfestival von Cannes präsentieren. Laut US-Branchenmagazin "Variety" könnte der Grund darin liegen, dass dem Werk ein Platz im Wettbewerb verwehrt wurde. "Bucking Fastard" sei als offizieller Beitrag eingeladen worden, "doch die Filmemacher haben diese Einladung abgelehnt", erklärte ein Sprecher des Films dem Bericht zufolge in einer Stellungnahme.

"Variety" berichtet unter Berufung auf einen Insider, Werner Herzog habe angeblich gehofft, dass die Stars Rooney (41) und Kate Mara (43), die in dem Film als Zwillingsschwestern zu sehen sind, für Auszeichnungen nominiert werden könnten. Vom 12. bis 23. Mai findet an der Croisette die 79. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele von Cannes statt.

Auf der Suche nach der wahren Liebe

"Bucking Fastard" handelt laut der Inhaltsangabe des Films von Jean und Joan Holbrooke, die von den Mara-Schwestern gespielt werden. Sie beginnen, "auf der Suche nach einem imaginären Land, in dem wahre Liebe möglich ist, einen Tunnel durch eine Bergkette zu graben". Mit dabei in dem neuen Werk von Werner Herzog sind auch die beiden Schauspielstars Orlando Bloom (49) und Domhnall Gleeson (42).

In einem Interview mit "Variety" im vergangenen Jahr beschrieb Kate Mara die Arbeit an "Bucking Fastard" als "eine der großartigsten Erfahrungen überhaupt" und "wie ein Traumszenario". Die Schauspielerin fügte hinzu: "Werner Herzog - es gibt niemanden wie ihn auf der Welt. Diese Erfahrung mit ihm machen zu dürfen, war magisch. Aber sie dann auch noch mit meiner Schwester zu teilen, das ist sozusagen der Stoff, aus dem Träume sind."

Die Dreharbeiten zu dem Film fanden Medienberichten zufolge vor allem in Irland statt. Es ist der erste Spielfilm des Regisseurs, der aus München stammt, seit "Family Romance, LLC" aus dem Jahr 2019.

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