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Erfolgsmenschen: Mario Gomez: "Ich schaue nur nach vorne"

Mario Gomez war nicht bei der WM in Brasilien dabei. Nach der ersten Enttäuschung richtet der Nationalspieler den Blick "nur nach vorne". Die nächsten selbstgesteckten Ziele warten schon.

Er selbst sagt, hinter ihm liege die "hässlichste Saison seiner Karriere". Mario Gomez ist nach vielen Verletzungen nicht rechtzeitig fit geworden und wurde von Bundestrainer Joachim Löw nicht für die WM in Brasilien nominiert. Für die Interviewserie "Erfolgsmenschen" sprach Gomez mit dem stern über den Umgang mit vergangenen Erfolgen - und das beste Rezept, um schnell wieder in die Spur zu finden.

Mario, hinter Ihnen liegt eine schwere Zeit. Sie sind nach vielen Verletzungen nicht für die WM nominiert worden. Nach den Enttäuschungen der vergangenen Monate: Was bedeutet Erfolg für Sie?


Erfolg bedeutet für mich, wenn man die sich selbst gesteckten Ziele erreicht.

Nach der Definition müsste Ihre aktuelle Situation als Misserfolg gedeutet werden, oder?


Trotz der Enttäuschung deute ich die Nicht-Nominierung nicht als Misserfolg, denn natürlich muss man in diesem Fall auch die entsprechenden Umstände miteinbeziehen. Gewisse Dinge kann man eben einfach nicht beeinflussen und Verletzungen sind ja grundsätzlich nie willkommen. Mein neues Ziel lautet nun, in der kommenden Saison wieder voll anzugreifen und meinem Verein AC Florenz beim Erreichen der gesteckten Ziele bestmöglich zu helfen. Im Grunde genommen bin ich ja ein Neuzugang.

Das klingt, als würden Sie ohne Gram vorausschauen. Positives Denken ist mit Sicherheit wichtig…
Extrem wichtig. Denn warum sollte ich mich jetzt noch länger damit beschäftigen, dass ich in Brasilien nicht mit dabei bin? Ändern kann ich nun nichts mehr. Daher schaue ich positiv nach vorne und stecke mir neue Ziele, die ich erreichen möchte. Diese Einstellung hat mir schon in der Vergangenheit geholfen, gestärkt aus schwierigen Situationen wieder zurückzukommen und wird mir auch in Zukunft dabei helfen, meine Ziele zu erreichen. Daher ist das positive Denken für mich persönlich ein entscheidender Schlüssel für den Erfolg.

Während so einer langen Verletzungspause kann die Eingewöhnung in ein anderes Land auch mal schwierig sein: Wie gefällt es Ihnen eigentlich in Florenz?


Ich fühle mich insgesamt super wohl in der Stadt, auch die Größe gefällt mir. Ich gehe gerne essen, das kann man hier in der Toskana natürlich hervorragend. Während einer Verletzung wird der Alltag aber natürlich von der Therapie bestimmt. Und dann muss ich auch sagen: Wenn man so viel verletzt ist, dann hat man nicht unbedingt immer viel Lust in die Stadt zu gehen. Dann genießt man zwischendurch lieber die Zeit mit Freunden und der Familie.

Privater Erfolg ist sicher auch wichtig. Aber ist er auch wichtiger als der berufliche? Oder kann man das nicht trennen?


Beides beeinflusst einander. Wenn man im Privaten eine gute Zeit hat, hat man den Kopf frei für gute Leistungen. Und umgekehrt: Wenn du im Sport erfolgreich bist, bist du im Privaten ausgeglichener.

Wenn man nicht so richtig fit ist, denkt man sicher auch mal an die schönen Erfolge zurück…


Grundsätzlich denke ich, dass man im Sport Erfolge eher erst dann genießen kann, wenn die Karriere zu Ende ist. Wenn man dann zurückdenkt, dann kann man sich freuen. Im Tagesgeschäft zählt das Aktuelle, nicht der Rückblick. Nichtsdestotrotz genießt man den Erfolg auch schon während der Karriere ein Stück weit.

Aber sie hatten schon viele erfolgreiche Momente, welcher davon war denn der Wichtigste?


Da gibt es viele. Ich will das gar nicht trennen. Von der Schwierigkeit ist sicherlich der Champions-League-Titel das Highlight gewesen. Das ist im Leben eines jeden Fußballers der Höhepunkt. Aber wenn man sein eigenes Leben betrachtet, gibt es mehrere Hürden - beispielsweise der Sprung in den Profikader, das erste Spiel, das erste Länderspiel, das erste Turnier. All diese Dinge machen einen zu dem jeweiligen Zeitpunkt zufrieden.

Und im Privaten?


Ich bin sehr, sehr zufrieden und glücklich, dass es mir und meinen Liebsten gut geht.

Glück braucht man doch auch für Erfolg oder? Also Glück eher im Sinne von Zufall…


Man muss auch zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Es gibt im Leben immer wieder Momente, bei denen man sich im Nachhinein denkt: Hätte ich es mal so gemacht dann wäre es vielleicht so und so gekommen. Es gibt aber auch viele Momente, in denen ich am richtigen Ort war. Und das ist natürlich auch Glück - dass Dinge so passieren wie sie passieren. Es gibt viele Dinge, die man nicht beeinflussen kann.

Macht Erfolg eigentlich immer glücklich?


Erfolg macht glücklich. Aber die Hauptsache ist das Private. Wenn man im Privaten ohnehin glücklich ist, macht Erfolg im Sport immer glücklich. Umgekehrt ist das nicht notwendigerweise der Fall.

Wenn man nicht erfolgreich ist, wird man unzufrieden. Das ist klar. Heißt das, dass Erfolg auch verwöhnen kann?


Definitiv. Wenn man es gewöhnt war wie ich bei Bayern jedes Jahr vorne mitzuspielen, dann ist man schon verwöhnt. Und dann wünscht man sich das auch bei Florenz. Genauso ist es in Bezug auf Verletzungen: Wenn man gesund ist und spielt, dann registriert man seine Lage nicht so sehr wie bei einer Verletzung. Bei Verletzungen merkt man, was man an Gesundheit und einem guten Fitnesszustand hat. Das lernt man dann erst richtig zu schätzen.

Da ist dann Geduld gefragt.


Ohne Geduld geht es nicht. Bestes Beispiel: Unser Champions-League-Sieg. Wir hatten zuvor zwei Finals verloren. Und im letzten Jahr haben wir uns gesagt: Das lassen wir uns nicht nehmen.

Dafür braucht man aber auch eine unglaubliche Portion Selbstmotivation, oder?


Das ist das allerwichtigste. Man bekommt nichts geschenkt. Man muss sich immer motivieren. Das ist der Grundstein.

Was bedeutet Ihnen eigentlich Geld? Das ist doch für Sportler sicher wichtig. Gehalt, Marktwerkt. All so etwas.


Das muss man unterscheiden. Erfolgreiche Vereine haben häufig mehr Geld und investieren mehr. Da kommt es zu höheren Ablösesummen. In Bezug auf Sport ist Geld also wichtig. Im Bezug aufs Private nicht so viel. Geld erleichtert zwar vieles, aber das alleine macht sicher nicht glücklich.

Sie sagten schon, während einer Verletzung spielt die Familie eine große Rolle. Kinder haben sie bislang noch nicht. Wenn Sie welche hätte, würden Sie darauf achten, Ihnen ein Lebensmotto beizubringen, damit sie möglichst weit kommen im Leben?


Erfolg bedeutet nicht unbedingt, viel Geld zu verdienen oder Chef einer Firma zu werden. Man kann auch mit kleinen Erfolgen glücklich sein. Und was ich ihnen genau beibringe, darüber mache ich mir dann Gedanken, wenn es so weit ist.

Mario, wir wünschen Ihnen alles Gute beim Comeback. Nehmen Sie sich alle Zeit, 2016 kommt das nächste Turnier. Wir wollen aber natürlich schon noch wissen, wer Ihr Favorit für die WM ist!


Die Südamerikaner werden eine Rolle spielen. Sie wollen auf ihrem Kontinent Weltmeister werden. Gerade für Argentinien wäre es das größte überhaupt, in Brasilien Weltmeister zu werden. Ich kann mir vorstellen, dass das für sie noch wichtiger wäre, als es im eigenen Land zu schaffen. Dazu kommen natürlich noch die großen Mannschaften aus Europa. Dazu gehören Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Holland. Es wird also mehr als sechs, sieben Mannschaften geben, die um den Titel spielen.

Interview: Felix Haas
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(