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Konkurrenz für Donald Trump Kanye West kündigt US-Präsidentschaftskandidatur 2020 an

Sehen Sie im Video: Rapper Kanye West will US-Präsident werden – "Amerikas Versprechen".


Der US-amerikanische Rapper Kanye West hat am Wochenende seine Präsidentschaftskandidatur in den Vereinigten Staaten angekündigt. Auf Twitter schrieb Kanye West, der bisher als Unterstützer des US-Präsidenten Donald Trump für Schlagzeilen sorgte, dass man nun das Versprechen Amerikas realisieren müsse, indem man Gott vertraue, die Visionen zusammenführe und eine Zukunft gestalte. Wie ernst es dem weltbekannten Rapper und extrem reichen Unternehmer mit dieser Ankündigung wirklich ist, kann noch nicht richtig eingeschätzt werden. Die Wahlen finden am 3. November statt und die Frist für die Aufnahme unabhängiger Kandidaten ist in vielen Staaten noch nicht abgelaufen. Einen hochkarätigen Fan hat West bereits. Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers Tesla. Auch er schrieb auf Twitter, dass er die Kandidatur von Kanye West voll unterstützen würde.
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Der US-Rapper Kanye West hat angekündigt, bei der Wahl zum US-Präsidenten mitzumischen. Dem Ehemann von Kim Kardashian bleiben nur vier Monate Zeit, um die US-Wähler von sich zu überzeugen. 

Rap-Mogul Kanye West will US-Präsident Donald Trump bei der Wahl im November herausfordern. Der Musiker und milliardenschwere Unternehmer, der sich in der Vergangenheit als Trumps Unterstützer hervorgetan hatte, teilte seine Ambitionen am Samstag (Ortszeit) in pathetischen Worten via Twitter mit: "Wir müssen jetzt Amerikas Versprechen erfüllen, indem wir Gott vertrauen, unsere Vision vereinen und unsere Zukunft errichten. Ich kandidiere als Präsident der Vereinigten Staaten!"    

West versah seine Ankündigung mit dem Schlagwort "#2020Vision". Als Zeitpunkt wählte der 43-Jährige den symbolträchtigen Unabhängigkeitstag der USA. Details zu seiner kurzfristig angekündigten Präsidentschaftskandidatur nannte er nicht. Dem Ehemann von Kim Kardashian bleiben nur vier Monate Zeit, um die US-Wähler von sich zu überzeugen.    

Kayne West
Kayne West galt als Unterstützer Trumps. Jetzt könnte er selbst für das Präsidentenamt kandidieren. 
© Niall Carson/ / Picture Alliance

Ob er tatsächlich noch in diesem Herbst gegen Amtsinhaber Donald Trump, der sich im November um eine Wiederwahl bewirbt, ins Rennen ziehen würde, ließ West offen. Der Rapper machte keine weiteren Angaben. Sein Tweet führte allerdings schnell zu einer Flut von Reaktionen. "Du hast meine volle Unterstützung!", schrieb Tesla-Chef Elon Musk in einer Antwort an West. Ob West mit dieser Ankündigung wenige Monate vor den Wahlen nicht etwas spät dran sein, witzelten andere. 

Der Rapper zählte zu den frühen Unterstützern von Präsident Trump. 2018 empfing Trump West im Weißen Haus, bei dem der Musiker den Präsidenten umarmte und vor laufenden Kameras eine Schimpftirade mit Ausdrücken losließ, wie sie aus dem Amtssitz des US-Präsidenten sonst nie zu hören sind. Dem Staatschef versicherte West in dem Jahr allerdings, dass er ihn liebe.    

2019 relativierte West seine Unterstützung für Trump jedoch. Sie sei eine Möglichkeit gewesen, die US-Demokraten zu ärgern. Gleichzeitig gab der Rapper seine eigenen Ambitionen bekannt: "Es wird eine Zeit geben, in der ich Präsident der USA sein werde", prophezeite er.    

Ende Juni veröffentlichte West einen musikalischen Kommentar zur aktuellen Rassismus-Debatte in den USA. In einem Video zu seinem Song "Wash Us In the Blood" waren Bilder der landesweiten Anti-Rassismus-Proteste zu sehen

AFP DPA

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