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Raus aus dem Urlaubsparadies: "Wie ein Kriegszustand": Janni und Peer wollen nun doch schnellstmöglich zurück nach Deutschland

Eigentlich wollten Janni Hönscheid und Peer Kusmagk in Costa Rica bleiben, weil sie wegen des Coronavirus die lange Rückreise nach Deutschland für gefährlich hielten. Nun hat das Paar seine Meinung geändert.

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk sind gerade mit ihren beiden Kindern in Costa Rica

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk sind gerade mit ihren beiden Kindern in Costa Rica

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk machen gerade Urlaub in Costa Rica. Immer noch, muss man sagen. Denn das Paar hatte sich dafür entschieden, einfach mit seinen beiden Kindern in Zentralamerika zu bleiben, als sich die Corona-Krise verschärfte. Die lange Rückreise zurück nach Deutschland habe sich nicht richtig angefühlt, erklärte das "Adam sucht Eva"-Paar zuvor. Es sei sicherer in Costa Rica zu bleiben, schrieb es auf Instagram – und erntete dort für seine Entscheidung einen Shitstorm. Jetzt rudern die beiden allerdings zurück: Im Skype-Interview mit RTL erklären die Eltern, dass sie nun doch so schnell wie möglich zurück nach Deutschland möchten. Sie reagieren auch auf die teils harten Worte, die es für ihre Entscheidung gab.

"Wenn der deutsche Außenminister sich nicht mehr sicher ist, wie lange er noch Überflug-Genehmigungen über fremde Länder bekommt, klingt das, gerade wenn man nicht zu Hause ist, wie ein Kriegszustand. Das kenne ich nur von Erzählungen meiner Großeltern aus dem Krieg, dass man über gewisse Gebiete nicht mehr fliegen darf", sagt Peer Kusmagk. Wegen der zugespitzten Situation habe das Paar nun umgedacht und seine Entscheidung revidiert. Im Gespräch erklärt das Paar, es solle schon Ende der Woche zurück nach Deutschland gehen. Das Problem: Es sei gar nicht so leicht von der Halbinsel, auf der sie gerade in einem kleinen Häuschen wohnen, zum Flughafen zu kommen. Der Fährverkehr sei eingestellt und mit dem Auto sei kein Zwischenstopp mehr möglich, weil alle Hotels gesperrt seien, sagt Janni

Janni und Peer wollen mitten in der Corona-Krise die lange Rückreise antreten

Die Alternative sei nun mit einem kleinen Privat-Flugzeug aus dem Dschungel zum Flughafen zu kommen. Janni und Peer stehen mit ihren Kindern auf der Passagierliste einer der letzten Bundeswehr-Maschinen, die aktuell noch Touristen ausfliegt. Wenn das nicht klappen sollte, wird sich der Urlaub der beiden wohl noch weiter unfreiwillig verlängern.

Das Paar hatte zuletzt aber nicht nur wegen seines Aufenthalts in Costa Rica für Aufsehen gesorgt: Janni Hönscheid hatte sich in einem Posting außerdem an Oliver Pocher gewandt, der sich aktuell über Influencer und Urlauber lustig macht. Sie schrieb: "Schäm dich, Oliver Pocher" und warf dem Komiker Mobbing vor. Auf das Posting reagierte wiederum Oliver Pochers Frau Amira, die das Paar kritisierte, weil es seine Kinder ganz offen auf seinen Kanälen zeigt. Die ganze Kritik geht nicht spurlos an der 29-Jährigen vorbei. Janni erklärt im RTL-Interview, dass man auf Social Media nie alles sehen würde und wünscht sich: "Jeder hat irgendwie seine Geschichte. Deswegen wünsche ich mir ein bisschen mehr Empathie, gerade in den sozialen Netzwerken."

Verwendete Quellen: Instagram Janni und Peer / Instagram Janni Hönscheidrtl.de

maf