HOME

Liebeserklärungen von Lokalpatrioten: Heimat liegt manchmal am Ar... der Welt

Auf einer Deutschlandkarte haben User Orte eingetragen, die Heimatgefühl für sie bedeuten. Kelze, Rohdt unter Rietburg, Niederwallemnach  – Heimat liegt oft am Popo der Zivilisation. Doch gerade das macht ihren Reiz aus.

Von Henry Lübberstedt

Edenkoben  "Die Landschaft, die Leute, der Haardtrand, die Pfalz - ich bin kein Pfälzer, aber seit ein paar Jahren hier ansässig - und wenn ich etwa von der anderen Seite des Rheins komme und ab Speyer so langsam auf den Haardtrand zufahre, die Antennen auf dem Weinbiet oder der Kalmit sehe, mir das Friedensdenkmal und die Villa Ludwigshöhe entgegen leuchten, dann habe ich das Gefühl von Heimat und freue mich."  User kaefer572      Edenkoben auf der Karte der Lokalpatrioten.

Edenkoben

"Die Landschaft, die Leute, der Haardtrand, die Pfalz - ich bin kein Pfälzer, aber seit ein paar Jahren hier ansässig - und wenn ich etwa von der anderen Seite des Rheins komme und ab Speyer so langsam auf den Haardtrand zufahre, die Antennen auf dem Weinbiet oder der Kalmit sehe, mir das Friedensdenkmal und die Villa Ludwigshöhe entgegen leuchten, dann habe ich das Gefühl von Heimat und freue mich."  User kaefer572


Edenkoben auf der Karte der Lokalpatrioten.

Kelze, Rohdt unter Rietburg, Niederwallemnach, Bellersheim – Heimat liegt offenbar oft am Ar… der Welt. Der Ausdruck kommt in diesem Zusammenhang  nicht von uns, er kommt vom User Mazdi78 und der wiederum kommt aus Hummersen – einem winzigen Ort eben am "Arsch der Welt", wie er selbst sagt  Das ist ihm aber egal. Er liebt ihn trotzdem oder besser: gerade deswegen.  Und damit steht er nicht allein.


Auf unserer Landkarte der Lokalpatrioten fragen wir User nach ihren Lieblingsorten in Deutschland. Einige trugen ihre favorisierte Eisdiele ein, andere Kneipen, Bars, coole Stadtteile oder Sehenswürdigkeiten. Fast 400 User jedoch haben jenen Ort mit einem "Böppel" markiert, der für sie für Heimatgefühl steht.

 

Beim Durchsehen der Einträge wurde schnell klar: Heimat ist kitschig, aber zugleich grundehrlich. Viele kleine Orte wurden gepriesen, der kleinste hat 220 Einwohner und 4 Kühe, Städtchen mit Fachwerkhäusern, Burgen, weiten Täler, Weinbergen, Dörfer am Meer, wo die Luft salzig schmeckt und die Kantsteine um 22 Uhr hochgeklappt werden. Fast alles Orte, für die „Veränderung noch Gefahr bedeuten“, wie eine Userin schrieb oder bei denen man sich sicher sein kann, dass nach dem Aufstehen auch alles so ist wie am Vortag.

 

Die 30 nettesten Liebeserklärungen an kleine Orte haben wir in dieser Strecke zusammengetragen. Von jedem Eintrag können sie direkt auf die Karte der Lokalpatrioten springen. Nur für den Fall, dass auch Sie ihren Heimatgefühlen einmal freien Lauf lassen möchten…

stern-online
Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
  • Henry Lübberstedt