Im vergangenen Jahr hatte der ESC nach EBU-Angaben 166 Millionen Menschen in 37 Märkten erreicht. Spanien, die Niederlande, Irland, Slowenien und Island boykottierten den Wettbewerb in diesem Jahr wegen eines Streits um die Teilnahme Israels und aus Protest gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen.
Trotz des Rückgangs lag der Marktanteil des Finales laut EBU weiter mehr als doppelt so hoch wie der durchschnittliche Marktanteil der ausstrahlenden Sender von 16,9 Prozent. Zudem war der Wert demnach höher als bei allen ESC-Ausgaben zwischen 2009 und 2023.
Besonders stark war das Interesse im Gastgeberland Österreich: Dort erreichte der ESC mit 4,4 Millionen Menschen den höchsten jemals gemessenen Wert für den Wettbewerb. Die Reichweite stieg in Österreich ebenso wie in Australien um jeweils 1,2 Millionen Menschen. Die EBU verwies außerdem auf ein starkes Interesse jüngerer Zuschauerinnen und Zuschauer sowie neue Digitalrekorde.
In Deutschland hatte das Siegerlied „Bangaranga“ der bulgarischen ESC-Gewinnerin Dara nach dem Wettbewerb Platz eins der offiziellen Single-Charts erobert. Laut GfK Entertainment schaffte es damit erstmals seit 14 Jahren wieder ein ESC-Siegerlied an die Spitze der deutschen Charts.