Stubb pflegt sowohl zu US-Präsident Donald Trump als auch zum ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj enge Beziehungen. Die US-Unterhändler haben aus seiner Sicht "alles getan, was sie konnten". Nun hänge "fast alles von einer einzigen Frage ab: Donezk und die (besetzten) Gebiete", sagte Stubb weiter. "Aber das große Problem dabei ist, dass ich nicht glaube, dass Russland Frieden will."
Stubb äußerte sich inmitten von Berichten, wonach die von den USA vermittelten Gespräche zwischen Moskau und Kiew ins Stocken geraten seien. Nach den jüngsten Gesprächen seines Verhandlungsteams in den USA am vergangenen Wochenende hatte der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj am Dienstag festgestellt, dass es "leider bislang keine wirklichen Fortschritte" gebe.
Unterhändler aus den USA, Russland und der Ukraine sind in den vergangenen Monaten zu drei Gesprächsrunden zusammengekommen. Derzeit ist nicht bekannt, ob weitere Treffen vereinbart wurden. Zuletzt hatte Mitte Februar in Genf eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA stattgefunden, die allerdings keine konkreten Ergebnisse brachte. Moskau beharrt für ein Ende seines seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskriegs auf seiner Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region und die von Russland derzeit besetzten Gebiete abtreten soll - was Kiew strikt ablehnt.