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Hurrikan "Ida" trifft auf Südwestküste von Kuba

Hurrikan "Ida"
Hurrikan "Ida"
© © 2021 AFP
Der Hurrikan "Ida" hat die Südwestküste Kubas erreicht. Wie das meteorologische Institut des Landes mitteilte, traf der Hurrikan der Stufe eins am Freitagabend (Ortszeit, 02.

Der Hurrikan "Ida" hat die Südwestküste Kubas erreicht. Wie das meteorologische Institut des Landes mitteilte, traf der Hurrikan der Stufe eins am Freitagabend (Ortszeit, 02.30 Uhr MESZ) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde die Stadt La Coloma in der Provinz Pinar del Rio. Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA warnte, "Ida" werde am Sonntag als "extrem gefährlicher" Hurrikan der Stufe 4 den Süden der Vereinigten Staaten erreichen.

"Die Zeit zum Handeln ist JETZT", warnte die US-Wetterbehörde im Online-Dienst Twitter nach der Einstufung von "Ida" als "extrem gefährlicher" Hurrikan. Der US-Bundesstaat Louisiana verhängte den Ausnahmezustand. Mit dem durch US-Präsident Joe Biden genehmigten Schritt werden zusätzliche Bundesmittel und Hilfen möglich gemacht.

Bedroht ist laut NHC auch New Orleans, wo 2005 durch den Hurrikan "Katrina" mehr als 1800 Menschen ums Leben kamen und 80 Prozent der Stadt überschwemmt wurden. Die Stadtverwaltung von New Orleans erließ eine Evakuierungsanordnung für Gebiete, die außerhalb des Schleusensystems wohnen, das die niedrig gelegene Stadt schützt.

Auch die Evakuierung von hochwassergefährdeten Küstenstädten wie Grand Isle wurde angeordnet. "Die Leute packen und verlassen die Stadt", sagte Scooter Resweber, Polizeichef von Grand Isle, dem Lokalsender Nola.com.

Das NHC warnte vor lebensgefährlichem Starkregen, Sturzfluten und Schlammlawinen im Westen Kubas, auf Jamaika und den Cayman-Inseln. Für Teile der US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama warnt die Behörde vor starken Regenfällen und "beträchtlichen" Überschwemmungen.

Erst vergangene Woche verursachte der Tropensturm "Henri" im Nordosten der USA Stromausfälle und Überschwemmungen.

Durch den Klimawandel steigende Temperaturen der Meeresoberfläche führen nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern zu stärkeren Wirbelstürmen, die mehr Wasser mit sich bringen und Küstenorte zunehmend bedrohen.

AFP

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