An dem Frühstück nahmen laut Bundesregierung BMW-Chef Oliver Zipse teil sowie die Chefs des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim, des Mischkonzerns Honeywell sowie Vertreter von T-Mobile und der Beraterfirma Boston Consulting Group. Auch der Chef des Rüstungskonzerns Lockheed Martin, Frank St. John, saß in der morgendlichen Runde mit dem Kanzler. Sein Unternehmen baut unter anderem hochmoderne F-35-Kampfjets, von denen Deutschland bisher 35 bestellt hat.
Merz ist der erste europäische Regierungsvertreter, der seit Beginn des Iran-Kriegs am Samstag mit Trump zusammenkommt. Mit Trump war ein rund halbstündiges Gespräch im Oval Office geplant. Daran sollte sich ein gemeinsames Mittagessen anschließen.
Themen sind insbesondere Trumps Zollpolitik und die weitere Unterstützung der Ukraine. Nach dem Großangriff der USA und Israels auf den Iran am Wochenende kündigte Merz an, er wolle mit Trump auch über dieses Thema sprechen.
Es ist der dritte Besuch von Merz als Kanzler in Washington. Er war Anfang Juni vergangenen Jahres zunächst zu seinem Antrittsbesuch zu Trump gereist. Mitte August nahm er in der US-Hauptstadt dann mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs an einem Gipfel zur Ukraine teil.