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"Zeichen des Wandels": George Bush senior bezeugt lesbische Hochzeit

Zu seiner Amtszeit war die Homo-Ehe undenkbar. Jetzt macht Ex-US-Präsident George Bush Schlagzeilen, weil er bei einem lesbischen Paar den Trauzeugen gibt.

Der frühere US-Präsident George Bush hat als Trauzeuge einem befreundeten lesbischen Paar den Segen gegeben. Ein Sprecher des Republikaners bestätigte der "Washington Post", Bush und seine Frau Barbara hätten die Zeremonie am Samstag in Kennebunk im US-Bundesstaat Maine als Privatpersonen besucht. Bush war Medienberichten zufolge bei der Hochzeit von Helen Thorgalsen und Bonnie Clement. Die 55-jährige Thorgalsen postete auf ihrer Facebook-Seite ein Foto. Es zeigt den im Rollstuhl sitzenden Bush, wie er ein Dokument unterschreibt. Dazu schrieb sie: "Unsere Heiratsurkunde wird bezeugt!".

Die Hochzeit zwischen gleichgeschlechtlichen Personen ist nicht in jedem US-Bundesstaat legal. Die Homo-Ehe lehnen vor allem republikanische Politiker ab, darunter der Sohn des jetzigen Trauzeugen, George W. Bush.

"Das ist so eine wundervolle Zeit des Wandels in unserem Rechtssystem", zitierte die "Washington Post" die Braut Bonnie Clement. "Wer ist besser geeignet, die Wichtigkeit unserer Hochzeit zu verdeutlichen, als unsere Freunde und der ehemalige Führer der freien Welt." Die beiden Frauen, die seit zwölf Jahren zusammen sind, seien schon seit einigen Jahren mit den Bushs befreundet. "Als sie zugesagt haben, war das für uns eine weitere Anerkennung, "real und normal" zu sein", erklärte Clement.

Auf ihrer Facebook-Seite bezeichneten die Freunde von Helen Thorgalsen das Foto des 41. US-Präsidenten bei der Trauungszeremonie als "historischen Schritt". Aber auch seine Kleiderwahl sorgte für Aufsehen: "Ich liebe ihre Socken, Präsident Bush!", schrieb eine Frau. Der 89-Jährige trug während der Trauung einen roten und einen blauen Strumpf.

cjf/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.