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Abschlussball im Krankenhaus: Jugendliche erfüllen todkranker Mitschülerin letzten Wunsch

Es war ihr letzter Wunsch: Ihren Abschlussball, den "Prom", wollte die krebskranke 14-Jährige noch erleben. Doch sie war zu schwach. Kurzerhand verlegten die Mitschüler den Ball ans Krankenbett.

Von Oliver Noffke und Steffi Hentschke

Katelyn Norman wollte noch so viel erleben: nach Europa reisen, Motorrad fahren, einen Jungen küssen - und ihren Abschlussball feiern. Das 14-jährige Mädchen aus Knoxville, Tennessee, litt an einer aggressiven Form von Knochenkrebs, am Karfreitag ist sie ihrer Krankheit erlegen. Doch ihren größten Wunsch haben Mitschüler Katelyn zuvor noch erfüllen können: ein echter Prom, mit erstem Date und der Kür zur Abschlusskönigin.

Unter dem Motto "Katie in the Sky with Diamonds" veranstaltete die örtliche Campbell County High School den Abschlussball früher als sonst üblich, denn in der Regel findet der Ball nach Beendigung der Higschool statt. Und als Katelyn zu schwach war, um zu ihrem Abend zu erscheinen, wurde der "Prom" spontan in das Kinderkrankenhaus verlegt, in dem die Schülerin lag. Während drinnen ein Junge Katelyn ihr Ansteck-Blümchen überreichte, versammelten sich hunderte Menschen vor dem Krankenhaus, formten ein Herz aus Menschen, zündeten Kerzen an.

Noch einmal richtig leben

Später feierten Freundinnen und Bekannte, tanzten ausgelassen und gedachten ihrer im Sterben liegenden Freundin. "Sie hat zu uns gesagt, dass wir weitermachen, Spaß haben sollen", sagte eine ihrer Mitschülerinnen dem US-amerikanischen Nachrichtensender ABC. "So ist sie halt, voller Leben." Mit ihrem unbedingten Überlebenswillen hat Katelyn die Herzen vieler Amerikaner bewegt. Bei Facebook gibt es eine Gedenkseite, und der Bürgermeister der Stadt hat einen Ehrentag für das Mädchen angeregt.

Gleichzeitig zu dem Abschlussball hatte Katelyns bester Freund eine Lichterkette organisiert, tausende Autofahrer beteiligten sich an dem Event und säumten mit Kerzen in der Hand einen Highway in der Region. Bei einem Fundraising für den "Prom" hatten sich außerdem so viele Menschen beteiligt, dass am Ende mehr als 62.000 US-Dollar zusammenkamen. "Das hätte eine Mitleidsparty werden können - oder eine Chance für Katelyn, ihr Leben einfach noch einmal zu leben", so Katelyns Mutter gegenüber ABC.

Oliver Noffke und Steffi Hentschke
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.

Von:

Steffi Hentschke und Oliver Noffke