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Kalifornien: Entführtes Kind nach 18 Jahren plötzlich wieder da

Nach 18 Jahren wieder da: Als Elfjährige wurde Jaycee Lee Dugard vor den Augen ihres Stiefvaters entführt und blieb spurlos verschwunden. Nun tauchte sie plötzlich aus dem Nichts wieder auf. Ihre Mutter ist sicher: Sie ist meine Tochter.

Eine Amerikanerin, die als Elfjährige in der Nähe ihres Elternhauses in Kalifornien entführt wurde, ist nach 18 Jahren wieder aufgetaucht. Wie der "San Francisco Chronicle" am Donnerstag berichtete, meldete sich die jetzt 29 Jahre alte Jaycee Lee Dugard bei einer Polizeiwache im nordkalifornischen Concord. "Das ist wie ein Lottogewinn", sagte ihr Stiefvater Carl Probyn der Zeitung "Contra Costa Times". "Da glaubt man im Traum nicht dran, sie nach 18 Jahren zurückzubekommen." Die in Südkalifornien lebende Mutter des Mädchens, Terry Probyn, wollte am Donnerstag zu einem Treffen mit ihrer Tochter anreisen.

Nach einem ersten Telefonat hätten sie keine Zweifel daran, dass es sich um das verschwundene Mädchen handelt, teilte der Stiefvater mit. "Sie (Terry) sagt, dass Jaycee sich an alles erinnert." Die Polizei will im Laufe des Tages mehr Einzelheiten über den Fall bekanntgeben, hieß es.

Auf dem Schulweg in Auto gezerrt

Dugard war zuletzt am 10. Juni 1991 in der Ortschaft South Lake Tahoe gesehen worden. Das blonde Mädchen war auf dem Weg von ihrem Elternhaus zu einer Schulbushaltestelle. Der Stiefvater musste damals hilflos zusehen, wie das Kind von einer Frau und einem Mann in einen Wagen gezogen wurde, der dann davonbrauste. Carl Probyn zufolge wehrte sich das Kind laut schreiend und mit Fußtritten gegen die Kidnapper.

Die Entführung löste eine Großfahndung aus, doch das Mädchen wurde nie mehr gesichtet. Die Ermittler nahmen den Fall zuletzt 2003 nach der Rückkehr der entführten 15-jährigen Elizabeth Smart unter die Lupe, berichtete der Sender CBS13. Das Mädchen war im Juni 2002 aus seinem Elternhaus in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah entführt und neun Monate später in Begleitung eines vagabundierenden Paares entdeckt worden.

Ähnlich wie bei Natascha Kampusch

Der jetzige Fall erinnert an die Österreicherin Natascha Kampusch, die acht Jahre lang in der Hand ihres Kidnappers war. Sie war 1998 im Alter von zehn Jahren in Wien entführt und in einem Kellerverlies festgehalten worden. 2006 gelang der heute 21-Jährigen die Flucht, ihr Entführer nahm sich das Leben.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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