Rom

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Israels Parlament

Berlin, Paris, Rom und London besorgt über israelische Pläne für Todesstrafe

Die Bundesregierung und die Regierungen von Großbritannien, Frankreich und Italien haben sich "zutiefst besorgt" über ein israelisches Gesetzesvorhaben zur Ausweitung der Todesstrafe geäußert. Besonders beunruhigend sei der "faktisch diskriminierende Charakter" des Gesetzentwurfs, betonten die Außenminister der vier Staaten in einer am Sonntagabend veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Die für Montag geplante Verabschiedung des Gesetzes im Parlament drohe "Israels Bekenntnis zu demokratischen Prinzipien zu untergraben".
Ministranten verteilen Olivenzweige in Jerusalems Altstadt

Israelische Polizei untersagt Lateinischem Patriarchen Zugang zur Grabeskirche

Inmitten des Iran-Krieges hat die Polizei in Israel den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem am Betreten der Grabeskirche gehindert, wo er zum Beginn der Karwoche die traditionelle Palmsonntagsmesse abhalten wollte. Kardinal Pierbattista Pizzaballa als Oberhaupt des Patriarchats und einem weiteren Kirchenvertreter sei "zum ersten Mal seit Jahrhunderten" das Betreten der Grabeskirche untersagt worden, erklärte das Lateinische Patriarchat am Sonntag. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu begründete den Schritt mit Sicherheitsbedenken, kündigte aber angesichts der bevorstehenden Osterfeierlichkeiten Lockerungen für "religiöse Würdenträger" an.