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Nachrichten aus Deutschland Polizei nimmt mit Axt randalierenden Mann fest – und schießt auf seinen Hund

Nachrichten aus Deutschland – Berlin
Am Sonntag stoppten Polizisten in Berlin einen Mann, der mit einer Axt randalierte. Bei dem Einsatz wurde der Hund des 39-Jährigen verletzt (Archivbild).
© Bodo Marks / Picture Alliance
Fulda: Schulpfarrer namens Bieber entdeckt Biber in Innenstadt +++ Wallerfangen: Mann sauniert am Fahrbahnrand und löst Polizeieinsatz aus +++ Berlin: Mann bei Zünden von verbotenem Böller in Wohnung schwer verletzt +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Berlin: Polizei nimmt mit Axt randalierenden Mann fest

Die Berliner Polizei hat einen mit einer Axt randalierenden Mann gestoppt. Der 39-Jährige schlug in der Nacht zum Sonntag mit dem Beil auf ein geparktes Auto ein, wie die Polizei mitteilte. Beamte konnten den aggressiven Mann zu Boden bringen und ihm die Axt entreißen. Während der Festnahme rief er demnach immer wieder zu seinem nicht angeleinten Hund. Als das Tier den Angaben zufolge schließlich zu einem Sprung auf einen der Beamten ansetzte, schoss der Polizist. Der verletzte Hund wurde später in der Nähe gefunden und in eine Tierklinik gebracht. Bei der Durchsuchung des Randalierers fanden die Beamten Betäubungsmittel.

Quelle: AFP

Fulda: Schulpfarrer namens Bieber entdeckt Biber in Innenstadt

Ein verirrter Biber ist am Sonntag ausgerechnet von seinem Namensvetter, dem Fuldaer Schulpfarrer Sebastian Bieber, entdeckt und mit der Hilfe anderer gerettet worden. Das teilte die Polizei mit. Der Biber hatte sich in der Nähe des Fuldaer Doms Hessen) in einem Garten verirrt und konnte sich wegen historischer Mauern, die das Gelände begrenzen, nicht alleine befreien. Sebastian Bieber entdeckte das Tier am Sonntagvormittag. Gemeinsam mit einer Polizeistreife und dem Beauftragten für Artenschutz konnte der Pfarrer den Biber retten. Die Helfer leiteten das Tier mit einem Besen in eine Kiste und setzten ihn wieder aus. Es trug nur eine kleine Verletzung am Schwanz davon.

Quelle: DPA

Wallerfangen: Mann sauniert am Fahrbahnrand und löst Polizeieinsatz aus

Ein Mann hat an einem Fahrbahnrand eine mobile Sauna benutzt und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten Zeugen am Samstagabend einen vermeintlich nackten Mann in Wallerfangen (Saarland) gemeldet, der aus einem Fahrzeug gestiegen sei. Die Beamten fanden vor Ort den "ausreichend bekleideten" Mann, der in der Fasssauna auf einem geparkten Anhänger saunierte. Die Saunagänge in einer ordnungsgemäß als Anhänger geparkten Sauna seien nicht verboten, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Den Mann erwarten damit keine Konsequenzen.

Quellen: DPA

Herford: Polizei löst Gottesdienst mit mehr als 100 Teilnehmern auf

In einer christlichen Freikirche im ostwestfälischen Herford hat die Polizei mitten in der Corona-Pandemie einen Gottesdienst mit mehr als 100 Teilnehmern beendet. Bei der Messe am Samstagabend hielten die Kinder und Erwachsenen keinen Mindestabstand ein und trugen keine Mund-Nasen-Bedeckung, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Außerdem sollen die Gläubigen entgegen den aktuellen Regeln für Gottesdienste gesungen haben. "Durch die Polizeibeamten wurden insgesamt 111 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz gefertigt", teilten die Behörden mit.

Quelle: DPA

Berlin: Mann bei Zünden von verbotenem Böller in Wohnung schwer verletzt

Ein Mann hat in seiner Wohnung in Berlin einen verbotenen Böller gezündet und ist dabei schwer verletzt worden. Der 49-Jährige erlitt ein Knalltrauma und Verletzungen an einem Arm und im Gesicht, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Am Samstagabend wurden den Angaben zufolge Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem im Stadtteil Lankwitz eine Brandmeldeanlage ausgelöst worden war. Der 49-Jährige gab an, er habe den Böller auf der Straße gefunden und für harmlos gehalten, weshalb er ihn in seiner Küche entzündet habe. Dabei kam es zu einer Explosion. Durch die Druckwelle wurden das Küchenfenster komplett und die Fenster in Wohn- und Badezimmer teilweise zerstört. Gegen den 49-Jährigen wird nun wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Quelle: AFP

Helmbrechts: Lkw kippt um und verliert 24 Tonnen Kosmetikartikel

24 Tonnen Kosmetikartikel haben sich am Samstag nach einem Lastwagenunfall auf der Autobahn 9 verteilt. Ein Sattelzug sei bei Helmbrechts (Landkreis Hof) durch die Mittelschutzplanke gefahren und dann umgekippt, teilte die Verkehrspolizei am Abend mit. Sie vermutet, dass zuvor ein Reifen platzte und der 40 Jahre alte Fahrer deshalb die Kontrolle über seinen Laster verlor. Die gesamte Ladung habe sich auf der Straße verteilt – 50 Paletten mit insgesamt 24 Tonnen Kosmetikartikeln. Das Bergen der Ladung dauerte Stunden, die Autobahn war bis in den Abend in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt. Verletzt wurde niemand. Durch die herumfliegende Ladung wurde aber ein Wagen auf der Gegenfahrbahn beschädigt. Aus dem Unfall-Lkw liefen mehrere Hundert Liter Diesel aus. Mehrere Menschen machten laut Polizei an der Unfallstelle Fotos und Videos mit ihren Handys und wurden angezeigt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mehr als 150.000 Euro.

Quelle: DPA

Großhansdorf: Tödlicher Brand in Seniorenwohnanlage in Schleswig-Holstein

Bei einem Feuer in einer Seniorenwohnanlage in Schleswig-Holstein ist eine 91-jährige Frau ums Leben gekommen. Eine Wohnung im fünften Stockwerk war aus noch ungeklärten Gründen in der Nacht in Brand geraten, wie die Polizei mitteilte. Die Bewohner der umliegenden Wohnungen in Großhansdorf wurden von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohneinheiten verhindern und den Brand schließlich löschen. Bei der Toten handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um die Bewohnerin der Wohnung, in der das Feuer ausbrach.

Quelle: DPA

Lüdenscheid: Schüsse auf Zug – Nur noch Ermittlungen wegen Sachbeschädigung

Nach den Schüssen auf einen Zug am Samstagabend in Lüdenscheid ermittelt die Polizei nur noch wegen Sachbeschädigung. Anfangs war eine Mordkommission gebildet worden. Am Sonntag sagte jedoch ein Polizeisprecher, es habe sich herausgestellt, dass die Schüsse möglicherweise mit einer Softair-Pistole abgegeben worden seien. Außerdem habe sich gezeigt, dass auch eine Turnhalle neben der Bahnstrecke beschossen worden sei. Auch hier seien Fenster zu Bruch gegangen. Die Polizei suche nun dringend Zeugen.

Schüsse auf Regionalbahn in Lüdenscheid
Einsatzkräfte der Polizei untersuchen den beschossenen Waggon
© Markus Klümper / DPA

Quelle: AFP

Waldheim: Haus abgebrannt – Zeitungsbote rettet Bewohner

Ein Zeitungsbote hat in der Nacht in Sachsen ein größeres Drama verhindert. Der Mann bemerkte gegen 2 Uhr den Brand eines Einfamilienhauses, weckte die Bewohner und alarmierte die Feuerwehr. Das Ehepaar, 76 und 79 Jahre alt, und sein zehn Jahre altes Enkelkind blieben unverletzt. Sie kamen vorerst bei Nachbarn unter, ihr Zuhause im Dorf Neuschönberg ist unbewohnbar. Nach Angaben der Polizei entstand ein erheblicher Schaden, die Höhe ist noch unklar. Auch die Brandursache ist unbekannt und wird untersucht. "Der Zeitungsbote ist ein Held", sagte der Polizeisprecher.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Samstag, den 2. Januar

Weener: Kohlenmonoxidaustritt im Mehrfamilienhaus

Nach einem Kohlenmonoxidaustritt in einem Mehrparteienhaus in Weener in Ostfriesland hat die Feuerwehr in der Nacht zum Samstag mehrere Menschen gerettet. Nachdem zwei Personen in einer Wohnung das Bewusstsein verloren hatten, wählten Angehörige den Notruf. Das Gebäude wurde geräumt, teilte die Feuerwehr mit. Auch Haustiere mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Mehrere Türen wurden gewaltsam geöffnet. Das Gebäude wurde durch den Energieversorger komplett vom Netz genommen. Vermutlich sei das Gas aus einer Heizungsanlage ausgetreten, sagte ein Feuerwehrsprecher am Samstag. Der Einsatz dauerte mehr als drei Stunden bis in den Morgen. Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, wurden Einsatzkräfte beleidigt, Passanten zeigten sich wenig einsichtig.

Quelle: DPA

Berlin: Brand im U-Bahnhof Schloßstraße 

Im Berliner U-Bahnhof Schloßstraße ist am Samstag ein Brand ausgebrochen. 110 Einsatzkräfte bekämpften am Nachmittag das Feuer, wie die Feuerwehr mitteilte. Bislang gebe es keine Verletzten, sagte ein Sprecher. Das Feuer sei in einem Betriebsraum ausgebrochen, teilte die Berliner Feuerwehr auf Twitter mit. Der Bahnhof der Linie 9 liegt unter der Haupteinkaufsstraße des Stadtteils Steglitz. Die Straße wurde für den Feuerwehreinsatz gesperrt. Der U-Bahn-Verkehr wurde nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe unterbrochen.

Nachrichten aus Deutschland – Brand im Berliner U-Bahnhof Schloßstraße
Im Berliner U-Bahnhof Schloßstraße waren am Samstag über 100 Feuerwehr-Einsatzkräfte tätig
© Jörg Carstensen / Picture Alliance

Quelle: DPA

Kirchheim unter Treck: Minderjährige Brüder stehlen mehr als 27 Kilo Feuerwerk

In einer Wohnung in Baden-Württemberg hat die Polizei rund 27 Kilogramm Feuerwerk gefunden, das zwei 13 und 14 Jahre alte Brüder gestohlen haben sollen. Die Jungen hätten die Böller bei einem Einbruch in einen Fachgeschäft für Pyrotechnik erbeutet, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Feuerwerkskörper hatten demnach einen Wert von rund 2000 Euro. Einen Teil hatten die Brüder laut Polizei in der Silvesternacht gezündet. Ersten Ermittlungen zufolge schlugen die beiden in der Silvesternacht die Scheiben des Fachgeschäfts in Kirchheim unter Teck ein. Gegen den 14-Jährigen wird nun ermittelt, sein kleiner Bruder ist noch nicht strafmündig. Wie die Brüder ihre schwere Beute nach Hause brachten, war zunächst unklar.

Quelle: DPA

Aachen: Leichtes Erdbeben erschreckt Anwohner

Bei Aachen hat am Samstagmorgen die Erde gebebt. Nach Angaben des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen hatte das Beben um 7.36 Uhr eine Stärke von 2,8. Ein solches Beben komme in der Niederrheinischen Bucht etwa ein Mal im Jahr vor, sagte der Leiter des Landeserdbebendienstes, Klaus Lehmann, der Deutschen Presse-Agentur. Die ersten Gebäudeschäden seien grob ab einer Stärke von 4,5 bis 4,8 zu erwarten. "Das ist also noch einiges entfernt von dem Ereignis, was wir heute hatten", sagte Lehmann. Das Beben ereignete sich den Angaben zufolge in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern. Bei einem Beben der Stärke 2,8 spüre man einen kräftigen Stoß, sagte Lehmann. "So dass man sich in seinem Bett bewegt fühlt. Oder das Geschirr in den Schränken klirrt und klimpert. Leichte Teile auf dem Tisch können vibrieren und sich bewegen. All das kann passieren." Gebäudeschäden oder sonstige Schäden seien bei dieser Stärke eigentlich nicht zu erwarten. "Von diesem Erdbeben hat man nichts zu befürchten", so Lehmann. Beim Geologischen Dienst NRW gingen am Samstagvormittag dennoch zahlreiche Meldungen von Bürgern ein. "Die Leute haben sich erschreckt", stellte Lehmann fest. Das Gebiet westlich von Köln hat nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine im deutschen Maßstab verhältnismäßig hohe Erdbebengefährdung. 

Quelle: DPA

Heiligendamm: Fischkutter zieht Ankertaumine aus der Ostsee

Etwa 1,5 Seemeilen vor Heiligendamm hat ein Fischer am Neujahrstag ungewöhnliche Beute gemacht. Beim Aufnehmen seines Netzes zog er eine etwa 250 Kilogramm schwere Ankertaumine aus dem Wasser und auf seinen Fischkutter. Die alarmierte Wasserschutzpolizei Rostock inspizierte den Koloss vor Ort und schickte Bild- und Videoaufnahmen an den Munitionsbergungsdienst (MBD). Die Experten stellten fest, dass sich kein Zünder mehr an der Mine befand und gaben die Erlaubnis zur Weiterfahrt nach Kühlungsborn. Mit Unterstützung der Wasserschutzpolizei wurde die Fundmunition vor Ort geborgen, darin befanden sich noch etwa 150 Kilogramm Sprengstoff. 

Nachrichten aus Deutschland – Munitionsfund in der Ostsee
250 Kilogramm schwer, 150 davon Sprengstoff: In der Ostsee wurde eine Ankertaumine gefunden
© Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

Papenburg: Museumsschiff im Emsland brennt

Im Inneren des Museumsschiffes "Friederike von Papenburg" im Emsland hat es gebrannt. Das unter Deck liegende Trauzimmer auf der "Perle des Schiffahrtsmuseums" in Papenburg stand am Samstagmorgen komplett in Flammen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Zunächst hatte die Polizei von einem Vollbrand des zweimastigen Segelschiffs im Stadtzentrum gesprochen. Nach drei Stunden war das Feuer am Vormittag gelöscht. Ein vorbeifahrender Passant bemerkte in den Morgenstunden das Feuer im Wahrzeichen der Stadt und alarmierte die Einsatzkräfte. Als die Feuerwehr eintraf, drang dichter Qualm aus dem Inneren des Schiffes. Da dieses mit Strom und Gas versorgt wird, gab es kurzzeitig eine Explosionsgefahr. Der Städtische Energieversorger klemmte deshalb die Leitungen ab. Nach Polizeiangaben waren durch das Feuer zu keiner Zeit Menschen gefährdet. Über die Brandursache konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Die Brandermittler waren am Vormittag vor Ort. Auch die Schadenshöhe blieb unklar. Die Feuerwehr sprach am Vormittag neben den Schäden unter Deck von starken Schäden durch Rauchentwicklung. Außerdem sei ein Küchenraum im Heck des Schiffes den Flammen zum Opfer gefallen. Von Außen seien keine deutlichen Schäden erkennbar, sagte der Polizeisprecher. 

Nachrichten aus Deutschland – Papenburg / Emsland
Rauch und Dampf steigen am frühen Morgen aus dem Museumsschiff "Friederike von Papenburg".
© NWM / DPA

Quelle: DPA

Hamburg: 65-Jähriger stirbt in brennendem Zelt

Ein 65 Jahre alter Mann ist in Hamburg bei einem Brand in seinem Zelt ums Leben gekommen. Ersten Erkenntnissen zufolge übernachtete er in der Nacht zum Samstag in dem Zelt in einem Gebüsch am Hauptfriedhof in Altona, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Er habe einen Gaskocher benutzt, möglicherweise um Essen zu kochen oder zu heizen. Das Zelt begann demnach zu brennen, auch der Mann fing Feuer. Der 65-Jährige rettete sich zunächst ins Freie - aber starb dann vor dem Zelt. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall. Ein Fremdverschulden wurde zunächst ausgeschlossen.

Quelle: DPA

Boppard: Mehrfamilienhaus steht in Flammen – 21 Verletzte

Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Rheinland-Pfalz sind 21 Menschen verletzt worden, weil sie Rauch eingeatmet haben. Lebensgefährlich seien die Verletzungen nicht, jedoch sei einer der Menschen schwer verletzt, teilte die Polizei mit. Das Feuer war am frühen Abend des Neujahrstages in dem dreigeschossigen Haus in Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis) ausgebrochen. Die Brandursache war zunächst unbekannt. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar, die Bewohner wurden in Notunterkünften untergebracht.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Donnerstag, den 31. Dezember

Pfronten: 45-jährige Frau bei Rodelunfall schwer verletzt

Bei einem Unfall auf einer Rodelstrecke im bayerischen Pfronten ist eine 45 Jahre alte Frau schwer verletzt worden. Eine 28 Jahre alte Frau und ein 30 Jahre alter Mann konnten auf der steilen Abfahrt mit ihrem Schlitten nicht mehr abbremsen und fuhren auf den Schlitten der 45-Jährigen auf, wie die Polizei mitteilte. Die Frau sei dabei von ihrem Schlitten geschleudert worden und zunächst bewusstlos liegen geblieben. Rettungskräfte der Bergwacht hätten sich in der Nähe befunden und Erste Hilfe geleistet, ehe die Frau mit einer Rückenverletzung mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht wurde. Die beiden anderen Unfallbeteiligten begaben sich nach Polizeiangaben mit leichten Verletzungen in ärztliche Behandlung.

Das Unfallrisiko und der enorme Besucheransturm am Donnerstag waren der Grund, weshalb die schwäbische Gemeinde die beliebte Rodelstrecke am Freitag in Absprache mit der Polizei sperren ließ. In den Tagen zuvor waren die Parkplätze nahe der Rodelstrecke "restlos überfüllt" gewesen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Polizei gab an, die Sperrung mit Streifenkräften zu überwachen.

Quelle: DPA

Mannheim: Autounfall endet auf Blitzersäule – Fahrer flüchtet mit Wodka-Flasche

Ein mutmaßlich betrunkener Autofahrer ohne Führerschein hat eine Blitzersäule zu Schrott gefahren und ist dann mit einer Flasche Wodka in der Hand abgehauen. Der 37-Jährige stellte sich später bei der Mannheimer Polizei, wie die Beamten mitteilten. Demnach war er am Neujahrsmorgen über eine Verkehrsinsel gefahren, weil er bei zu hohem Tempo die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Das Auto habe die dort aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlage aus der Verankerung gerissen und rund 20 Meter mitgeschleift.

"Nach Zeugenaussagen stieg der Fahrer aus dem Fahrzeug aus und versuchte vergeblich, die Säule unter dem Auto herauszuziehen", heißt es im Polizeibericht. "Als er die Sinnlosigkeit seines Vorhabens erkannt hatte, flüchtete er zu Fuß von der Unfallstelle, nicht ohne vorher noch eine Wodka-Flasche aus dem Fahrzeug mitzunehmen."

Der Mann habe rund 0,9 Promille intus gehabt. Ermittelt werde noch, ob und wie viel Alkohol er erst nach dem Unfall trank. Den Schaden gab die Polizei mit rund 150.000 Euro an. Gegen den 37-Jährigen wird wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht sowie wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Quelle: DPA

Schwetzingen: Polizistin verliert bei Eisglätte Kontrolle über Streifenwagen

Schneller als die Polizei erlaubt ist ausgerechnet ein Streifenwagen bei Eisglätte in Baden-Württemberg unterwegs gewesen. Die Fahrerin verlor den Angaben nach aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Kurve in Schwetzingen die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Polizeiauto überfuhr in der Silvesternacht ein Verkehrsschild samt Fundament sowie einen Leitpfosten. Der Wagen wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die beiden Beamten im Auto kamen mit dem Schrecken davon.

Quelle: DPA

Schmalkalden: Junger Mann durch zu früh explodierenden Böller schwer verletzt

Ein 24 Jahre alter Mann ist am Silvesterabend in Schmalkalden durch einen zu früh explodierenden Böller schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Thüringen mitteilte, hatte der Mann den Böller selbst gezündet. Er habe schwere Verletzungen im Gesicht erlitten. Zu befürchten sei, dass der Mann in Folge des Unfalls erblinde. Er wurde am Abend zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: DPA

Rietz-Neuendorf: 24-Jähriger stirbt bei Unfall mit selbst gebauter Pyrotechnik

Ein 24-jähriger Mann ist in Brandenburg bei einem Unfall mit Pyrotechnik gestorben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde in Rietz-Neuendorf bei Frankfurt/Oder um kurz nach Mitternacht selbst gebaute Pyrotechnik gezündet, wie ein Sprecher des Lagedienstes mitteilte. Es habe sich um nicht käuflich zu erwerbende Feuerwerkskörper gehandelt. Details zum genauen Unfallablauf waren zunächst unklar.

Das Opfer soll sich mit einer Gruppe auf einem unbebauten Privatgrundstück aufgehalten haben. Weitere Verletzte habe es nicht gegeben, sagte der Sprecher. Ein Entschärfer-Team der Polizei habe auch nicht gezündete Pyrotechnik sichergestellt.

Quelle: DPA

Berlin: Großbrand in Supermarkt - 100 Feuerwehrleute im Einsatz

In Berlin ist in der Silvesternacht ein Supermarkt niedergebrannt. Die rund 800 Quadratmeter große Fläche des Gebäudes im Ortsteil Buckow sei vollständig in Flammen aufgegangen, das Dach eingestürzt, sagte ein Feuerwehrsprecher. In einem Teil des Marktes schienen demnach Feuerwerkskörper gelagert worden zu sein, die durch das Feuer explodierten und durch die Gegend flogen. Derzeit sei es nur möglich, die Flammen von außen zu löschen. Zusätzlich mussten mehrere Druckgasbehälter aus einem angeschlossenen Geschäft in Sicherheit gebracht werden. Menschen seien nach ersten Erkenntnissen nicht in Gefahr, hieß es. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit rund 100 Kräften im Einsatz. Näheres war zunächst nicht bekannt.

Quelle: DPA

Kemmen: Mit illegalem Böller hantiert: Mann verliert Hand

Ein 63-Jähriger in Brandenburg hat in der Silvesternacht eine Hand verloren. Der Mann habe mit einem illegalen Böller hantiert, sagte eine Polizeisprecherin. Dabei habe sich die Hand entzündet, die dann abgetrennt worden sei. Der Mann kam ins Krankenhaus.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Donnerstag, den 31. Dezember

Düsseldorf: Autofahrer fährt in "Kö"-Graben - und rettet sich auf Schiebedach

Ein Autofahrer ist am Silvestertag in der Innenstadt von Düsseldorf in den Graben entlang der Königsallee gefahren. Er rettete sich durch das Schiebedach auf sein Auto und wartete dort auf Hilfe, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Er machte zunächst keine Angaben zum Unfallhergang und der Identität der Insassen.

Laut Angaben eines dpa-Reporters vor Ort war der Wagen zuvor durch den Zaun gekracht und in dem Graben, der die "Kö" in zwei Seiten teilt, gelandet. Einer der Insassen soll weggelaufen sein. Der andere Mann kletterte auf das Autodach und wurde von Einsatzkräften mit einem Schlauchboot gerettet. Die Feuerwehr will nun das Auto mit einem Kran aus dem Stadtgraben bergen.

Quelle: DPA

Lübeck: Mutmaßlicher Einbrecher erschossen - Tatverdächtiger festgenommen 

Nach dem gewaltsamen Tod eines 38-jährigen Mannes am Mittwoch in Lübeck ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Der 57-Jährige soll den Mann erschossen haben, nachdem dieser in ein Haus eingestiegen war, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Silvestertag gemeinsam mitteilten. Gegen den 57-Jährigen werde wegen Totschlags ermittelt. Der 38-Jährige war nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler mit einem Bekannten am frühen Mittwochmorgen durch ein Kellerfenster in das augenscheinlich leerstehende Gebäude eingestiegen, wurde aber im zweiten Obergeschoss von dem 57-Jährigen überrascht. "Dieser erschreckte die Eindringlinge, die daraufhin die Flucht ergriffen", hieß es. Der 57-Jährige habe die beiden dann offenbar verfolgt.

Während der Begleiter des 38-Jährigen unbeschadet fliehen konnte, wurde das Opfer mit drei Schüssen in den Rücken aus einer scharfen Waffe niedergestreckt. Nachbarn fanden den Schwerverletzten auf der Straße und alarmierten die Rettungskräfte. Das Opfer starb wenig später im Krankenhaus. Als die Polizei noch am selben Abend das Haus durchsuchte, fanden Beamte den 57-Jährigen auf dem Dach, wo er sich widerstandslos festnehmen ließ. Neben ihm habe eine Pistole gelegen. Im Haus wurden demnach zwei weitere Schusswaffen - ein Revolver und eine Langwaffe - gefunden. Der Mann habe über die erforderliche waffenrechtliche Erlaubnis für alle drei Waffen verfügt. Allerdings fanden die Beamten auch Munitionskisten und - als sie am Donnerstag mit Experten des Kampfmittelräumdienstes wiederkamen - noch eine Handgranate. Der Beschuldigte sollte noch am Silvestertag dem Haftrichter vorgeführt werden. Zunächst habe er sich zum Tatvorwurf nicht geäußert.

Dortmund: Schlangenhaut im Keller gefunden - Haus geräumt 

Nach dem Fund einer Schlangenhaut hat die Feuerwehr ein Mehrfamilienhaus in Dortmund geräumt. Die Bewohner müssen den Jahreswechsel nun bei Freunden und Bekannten oder in einer Notunterkunft verbringen. 

Ein Bewohner habe die Haut am Morgen des Silvestertags gefunden und die Feuerwehr alarmiert. Experten könnten nicht ausschließen, dass es sich um eine gefährliche Schlange handelt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Das Haus sei daraufhin geräumt worden. Zwei Schlangenexperten seien vor Ort und hätten unter anderem Mehl ausgestreut, um zu sehen, ob wirklich eine Schlange im Gebäude ist.

Quelle: DPA

Kaisersbach: Heißluftballon muss in Baum notlanden

Ein Heißluftballon ist nach einer Notlandung in einem Baum in Baden-Württemberg hängengeblieben. Die beiden Menschen im Korb seien unverletzt, sagte ein Polizeisprecher. Warum die Fahrt am Silvestertag unplanmäßig bei Kaisersbach stoppen musste, war zunächst unklar. Die Feuerwehr kümmerte sich den Angaben zufolge darum, den Heißluftballon aus dem Baum zu holen.

Quelle: DPA

Ostfildern: Brand von Modellbau-Akku macht Haus unbewohnbar

Nach dem Brand eines Modellbau-Akkus ist ein Haus in Ostfildern (Baden-Württemberg) bis auf weiteres nicht bewohnbar. Das Feuer habe sich auf das gesamte Zimmer im Erdgeschoss ausgebreitet, der Rauch sich im Gebäude verteilt, erläuterte die Polizei. Ein Feuerwehrmann sei bei den Löscharbeiten so schwer verletzt worden, dass er zur Beobachtung in eine Klinik musste. Der Akku sei wohl wegen eines technischen Defekts in Brand geraten, teilten die Beamten weiter mit. Eine Nachbarin sah den Rauch und rief die Rettungskräfte.

Quelle: DPA

Hoyerswerda: Waghalsige Flucht: 38-Jähriger hängt am Fenstersims in 7. Etage

Eine waghalsige Flucht vor der Polizei hat am Silvestermorgen für einen 38-Jährigen in Hoyerswerda (Sachsen) in gefährlicher Höhe geendet: Er hing am Fenstersims in der siebten Etage eines Wohnhauses. Die Polizisten hätten ihn von dort zurück in die Wohnung gezogen und festgenommen, teilte die Polizeidirektion Görlitz mit. Zuvor waren die Beamten wegen Partylärms gerufen worden. Doch als sie an der Wohnung klingelten, ergriff der Gast die Flucht. Er kletterte über die Balkonbrüstung, hangelte sich zum Balkon der Nachbarwohnung, trat die Scheibe ein und suchte dort zunächst Zuflucht. Als die Mieterin jedoch die Polizei hereinließ, stieg er erneut aus dem Fenster.

Der Grund für die Flucht war offensichtlich ein Haftbefehl, der gegen den 38-Jährigen vorlag. Was er sich hatte zuschulden kommen lassen, dazu konnte die Polizei vorerst keine Angaben machen. "Die Silvesternacht wird der 38-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt verbringen", resümierte die Polizei.

Quelle: DPA

Bayerisch Gmain: Auto stößt mit Rettungswagen zusammen - vier Verletzte

Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Rettungswagen in Oberbayern sind vier Menschen verletzt worden. Unter ihnen sind auch die beiden Sanitäter aus dem Rettungswagen. Bei den beiden Insassen des Autos sei Lebensgefahr nicht ausgeschlossen, sagte eine Polizeisprecherin. Sie kamen mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Der Rettungswagen war nach Angaben der Polizei am Vormittag mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz. "Im Moment sieht es danach aus, als hätte der Pkw dem Rettungswagen die Vorfahrt genommen", sagte die Polizeisprecherin. Genau stehe das aber noch nicht fest.

Quelle: DPA

Offenbach: Gestohlenes Auto meldet sich per Notrufsystem aus dem Main

Ein im Main versenktes gestohlenes Auto hat sich per Notrufsystem "gemeldet", und konnte so gefunden werden. Der hochwertige Wagen sei wohl in Hasselroth (Hessen) gestohlen worden, teilte die Polizei in Offenbach mit. Als der Notruf des Fahrzeugs bei der Sicherheitszentrale des Herstellers einging, hatte der Fahrzeughalter seinen Wagen den Angaben zufolge noch nicht vermisst. "Der hat es erst gemerkt, als wir anriefen", sagte ein Sprecher der Polizei.

Noch in der Nacht suchten Feuerwehr und Wasserschutzpolizei mit Booten und Tauchern den lokalisierten Flussbereich ab und fanden das Auto. Es sei auch überprüft worden, ob ein Mensch darin sei, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Frankfurt. "Stand jetzt werden wir ein leeres Auto hochholen." Es soll mit einem Spezialschiff geborgen werden.

Quelle: DPA

Zeitz: Wohnung einer 76-Jährigen brennt wegen Weihnachtspyramide

Wegen einer brennenden Weihnachtspyramide hat in Sachsen-Anhalt in der Nacht eine Wohnung in Flammen gestanden. Wie die Polizei mitteilte, musste die 76 Jahre alte Mieterin von der Feuerwehr über ein Dachgeschossfenster aus ihrer Wohnung in Zeitz befreit werden. Sie sei mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Der Sachschaden beläuft sich den Angaben zufolge auf 50.000 Euro.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Mittwoch, den 30. Dezember

Buggingen: Frau soll in Zug von mehreren Männern attackiert worden sein

Die Bundespolizei nach einem Vorfall in einem Regionalexpress zwischen Buggingen und Müllheim (Baden) nach Augenzeugen. Wie die Beamten berichten soll einen alkoholisierte Frau am 18. Dezember zwischen 22:30 Uhr und 23 Uhr von vermutlich mehreren Männern angegriffen worden sein. Wie es heißt war die Frau an diesem Abend mit einem schwarzen Nordic-Walking-Stock unterwegs, mit dem sie vermutlich auch geschlagen wurde. Sie trug mehrere Hämatome davon. Zum Tatzeitpunkt sollen sich noch weitere Fahrgäste im Regionalexpress von Freiburg Hauptbahnhof nach Müllheim (Baden) befunden haben. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und sucht jetzt nach Zeugen des Vorfalls, die den Vorfall beobachtet und über diesen berichten können oder das Geschehen sogar fotografiert oder mittels Video aufgenommen haben. Sie sollen sich mit der Bundespolizei unter 07628 80590 in Verbindung setzen.

Quelle:Bundespolizei Weil am Rhein

Regen: Autofahrerin versehentlich im Rückwärtsgang – 25.000 Euro Schaden

Eine rasante Rückwärtsfahrt mit einem Schaden von 25.000 Euro hat eine 77-Jährige in Bayern mit ihrem Auto hingelegt. Statt in einer Hofeinfahrt in Regen vorwärts zu fahren, setzte sie versehentlich 100 Meter zurück, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. "Über eine Straße, durch einen angrenzenden Garten, wieder über eine Straße und dann gegen ein Auto und einen Baum", sagte ein Sprecher. Grund sei vermutlich ein Bedienfehler gewesen. An dem Baum kam die Seniorin mit ihrem Wagen leicht verletzt zum Stehen. Zwei umgefahrene Zäune und ein Verteilerkasten überstanden die Fahrt vom Dienstagnachmittag jedoch nicht.

Quelle: DPA

Gelsenkirchen: Gesuchter Dieb erkundigt sich bei Polizei nach Diebin - Festnahme

Ein wegen Diebstahls gesuchter Mann hat sich auf einer Polizeiwache in Gelsenkirchen nach seiner festgenommenen Schwester erkundigt und ist prompt selbst geschnappt worden. Gegen den 59-Jährigen habe ein Untersuchungshaftbefehl wegen Metalldiebstahls vorgelegen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Demnach hatte sich der Mann am Morgen auf der Wache nach dem Verbleib und dem Wohlergehen seiner 31 Jahre alten Schwester erkundigen wollen. Diese sei am Vortag nach einem Ladendiebstahl in einem Discounter vorläufig festgenommen worden. Bei der Überprüfung des Mannes stießen die Beamten dann auf den Haftbefehl.

Quelle: DPA

Schweinfurt: Männer brechen in Haus der Rettungsleitstelle ein - Waghalsige Flucht

Zwei Männer sind in ein Geschäft für Kaffeemaschinen in Schweinfurt in Bayern eingebrochen - offenbar nicht ahnend, dass sich in den Räumen darüber die Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst befindet. Ein Mitarbeiter der Leitstelle bemerkte laut Polizei in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Geräusche und entdeckte beim Blick aus dem Fenster die Einbrecher. Als die Polizei-Streifenwagen eintrafen, starteten die Einbrecher eine riskante Flucht mit einem hochmotorisierten Luxuswagen und rasten über mehrere Autobahnen. An einer Raststätte versuchten sie, zu Fuß zu flüchten. Die Polizei fasste dort einen 23-Jährigen. Der Mittäter entkam.Die Männer hatten in dem Geschäft drei Kaffeemaschinen im Wert von rund 5000 Euro gestohlen und an der Tür einen Schaden in Höhe von rund 10.000 Euro angerichtet.

Quelle: DPA

Zell/Mosel: Polizei stellt mehrere Kilo Chemikalien zur Böllerherstellung sicher

Die Polizei hat in einem kleinen Ort im Hunsrück knapp vier Kilogramm Chemikalien sichergestellt, aus denen sich explosives Material mischen lässt. Ein 17-Jähriger wollte daraus zusammen mit einem Freund und mit einer Anleitung aus dem Internet selbst Böller herstellen, wie die Polizei in Zell (Mosel) am  Mittwoch mitteilte. "Die aufgefundene Menge hätte nach Einschätzung der eingesetzten Beamten sicher ausgereicht, um das ganze Wohnhaus in die Luft zu sprengen."

Da die Chemikalien aber noch nicht vermischt wurden, sei kein  Strafverfahren eingeleitet worden. "Trotzdem sind die Hobby-Chemiker eindringlich im Beisein der staunenden Eltern auf die erheblichen Gefahren im Umgang mit den im Schlafzimmer versteckten Laboraten hingewiesen worden", hieß es. Die über das Internet bestellten Stoffe würden nun als Gefahrgut vernichtet. Werden bestimmte Chemikalien in einer gewissen Menge von Privatleuten bestellt, ist das meldepflichtig. Die Polizei bekommt dann einen Hinweis und überprüft gegebenenfalls, was mit den Chemikalien passiert. Das soll die illegale Herstellung von Sprengstoff oder auch Drogen verhindern.

Quelle: DPA

München: Zweieinhalbjähriger sperrt Mutter auf Balkon aus

Ein Zweieinhalbjähriger hat in München aus Versehen seine Mutter auf dem Balkon ausgesperrt. Nach dem Zubettbringen des Sohnes sei die junge Frau zum Telefonieren nach draußen gegangen, teilte die Feuerwehr am Mittwoch mit. "Unbemerkt war in der Zwischenzeit der kleine Mann wieder aufgewacht und schloss die Balkontür", hieß es in einer Mitteilung. Die Tür ließ sich weder von außen noch vom Kind selbst wieder öffnen. Daraufhin rief die Frau die Feuerwehr. Diese entfernte das Schloss der Wohnungstür und befreite die Mutter am späten Dienstagabend vom Balkon. Verletzt wurde niemand.

Quelle: DPA

Groß-Gerau: Mehrere Menschen treffen sich trotz Verbots in Bar zum Zocken

Im hessischen Groß-Gerau haben sich entgegen des coronabedingten Verbots mehrere Menschen in einer Bar getroffen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, bemerkten die Beamten am Dienstagabend eine Frau und fünf Männer, die in der Bar "an Spielautomaten zockten". Der Lokalbesitzer sowie die Gäste müssen nun mit Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus rechnen.

Quelle: DPA

Idar-Oberstein: Auto prallt gegen Polizeidienststelle – vier Verletzte

Ein Auto ist am frühen Mittwochmorgen gegen die Torausfahrt der Polizeidienststelle Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz geprallt. Dabei sind vier Menschen leicht verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Ein 19 Jahre alter Autofahrer hatte gegen 3.45 Uhr in einem Kreisverkehr wegen überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Wagen sei gegen die Umrandung des Verkehrskreises gestoßen, wodurch er über die Fahrbahn geschleudert wurde, gegen einen Steinquader prallte und vor der Torausfahrt der Dienststelle total beschädigt zum Stehen kam. Die Wucht des Aufpralls war nach Angaben der Beamten im Gebäude deutlich zu spüren. Die vier Insassen des Fahrzeuges, alle im Alter von rund 20 Jahren, seien mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Führerschein des Fahrers wurde beschlagnahmt. Da aus dem Fahrzeug Öl auslief, war auch die Feuerwehr mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort. Ein Gutachter soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren.

Feuerwehrleute stehen neben einem PKW, der gegen die Torausfahrt einer Polizeidienststelle geprallt ist
Der 19 Jahre alter Autofahrer verlor in einem Kreisverkehr wegen überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss die Kontrolle über sein Fahrzeug
© Foto Hosser / DPA

Quelle: DPA

Leutkirch: Mann attackiert und würgt Partnerin

Nach einem Angriff auf seine Lebensgefährtin sitzt ein 40 Jahre alter Mann aus Baden-Württemberg in Haft. Der Mann hatte seine 41 Jahre alte Partnerin am Sonntag bei einem Streit in Leutkirch zunächst beleidigt, bedroht und gegen eine Wand gedrückt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Anschließend habe er die Frau derart kräftig gewürgt, dass sie keine Luft mehr bekam. Der Mann war bei der Attacke offenbar stark betrunken. Erst als eines der Kinder das Zimmer betrat, ließ der Mann von der Frau ab, die zu Nachbarn flüchtete. Die Polizei stellte den Mann später bei einer Wohnungsdurchsuchung. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen versuchter Nötigung und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Die 41-Jährige konnte zusammen mit ihren drei Kindern an einem sicheren Ort unterbracht werden.

Quelle: DPA

Frankfurt: Feuerwehr rettet Menschen aus S-Bahn auf Viadukt 

Die Feuerwehr hat am Mittwochmorgen zehn Fahrgäste mit einer Drehleiter aus einer S-Bahn im Frankfurter Stadtteil Eschersheim gerettet. Die Bahn war aus zunächst unbekanntem Grund auf einer kleinen Brücke mit einigen Rädern aus den Schienen gesprungen, wie die Feuerwehr mitteilte. Niemand wurde verletzt, die Fahrgäste seien zum Abschluss des Einsatzes von der Feuerwehr zu Ersatzbussen gebracht worden. Regional- und Fernverkehr seien wegen des Vorfalls gestört, teilte die Deutsche Bahn mit.

Die Feuerwehr hatte auf Twitter von einem Viadukt gesprochen. Auf Nachfrage sagte ein Sprecher, es handele sich um eine kleine Brücke, die den Bahndamm über eine schmale Straße führt.

Quelle: DPA

Berchtesgaden: Auto überschlägt sich und landet im Bachbett

Am Dienstagabend hat sich eine junge Frau in Berchtesgaden mit ihrem Auto überschlagen und ist in einem Bachbett gelandet. Wie das „Bayerische Rote Kreuz“ berichtet, war die 23-Jährige gegen 18.20 Uhr auf der B305 in Richtung Marktschellenberg unterwegs, als sie mit ihrem Wagen in einer Linkskurve auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geriet und nach rechts von der Straße abkam. Das Auto rutschte über eine Wiese, stürzte in das angrenzende Bachbett hinab, überschlug sich dabei und blieb auf der Fahrerseite liegen. Nachfolgende Autofahrer leisteten der Verunfallten, die sich selbst aus dem Auto befreien konnte, umgehend Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Nach einer medizinischer Erstversorgung durch den Notarzt wurde die junge Frau zur weiteren Behandlung in eine Klinik nach Bad Reichenhall gebracht.

Eine Frau ist in Berchtesgaden mit ihrem Auto in einem Bachbett gelandet
Eine Frau ist in Berchtesgaden mit ihrem Auto in einem Bachbett gelandet
© BRK

Quelle: BRK


 Nachrichten von Dienstag, den 29. Dezember

Willebadessen: 31-Jähriger springt vor Wut nach verlorenem Computerspiel vom Balkon

Im nordrhein-westfälischen Willebadessen ist ein Mann vom Balkon gesprungen, nachdem er ein Online-Computerspiel verloren hatte. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 31-Jährige einen gleichaltrigen Verwandten zu Besuch. "Man trank in der Wohnung gemeinsam Alkohol und spielte auf einer Spielkonsole ein Fußballspiel", so ein Polizeisprecher. Als der 31-Jährige Bewohner um 2 Uhr gegen einen Online-Gegner antrat und schließlich verlor, begann er, wütend um sich zu schlagen. Bei dem vergeblichen Versuch, ihn zu beruhigen, wurde der Besucher von Schlägen im Gesicht und am Kinn getroffen. Anschließend ging der Bewohner auf seinen Balkon und sprang vom ersten Obergeschoss hinunter. Der Besucher lief über die Treppe nach unten und suchte den Mann, der inzwischen in seinem Auto saß. Aus Sorge, dass er damit wegfahren könnte, schlug der Besucher die Seitenscheibe ein, um eine mögliche Fahrt zu verhindern. Ein herbeigerufener Notarzt mit Rettungswagen kümmerte sich um den Verletzten. Auch die Polizei wurde verständigt, auf eine Strafanzeige wollen die Betroffenen aber verzichten.

Quelle: Kreispolizeibehörde Höxter

Eckernförde: 19-Jähriger will Böller herstellen und löst Explosion aus

In Eckernförde hat sich ein 19-Jähriger beim Versuch, Böller herzustellen, schwer verletzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte der Teenager gegen 11 Uhr im Wintergarten des Reihenhauses seiner Eltern mit Chemikalien hantiert, die aus bisher ungeklärter Ursache dann explodiert sind. Der junge Mann erlitt schwere Verbrennungen und wurde in eine Spezialklinik nach Lübeck gebracht. Ob Lebensgefahr besteht konnte derzeit noch nicht gesagt werden. Das Haupthaus wurde durch die Explosion ebenfalls erheblich beschädigt, inwieweit dieses weiter bewohnbar ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Außer dem jungen Mann wurden keine weiteren Personen verletzt. Auch die Nachbarhäuser blieben unversehrt.

Wehrführer Meint Behrmann von der Freiwilligen Feuerwehr Eckernförde sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Feuer sei bereits aus gewesen, als die Kameraden eintrafen. Es müsse eine Stichflamme gegeben haben, aber vermutlich durch die starke Druckwelle habe sich das Feuer selbst gelöscht. Das Haus sei bei der Explosion im hinteren Bereich zum Garten hinaus beschädigt worden, aber noch bewohnbar.

Dem Onlineportal "shz.de" sagte ein Anwohner zu der Explosion: "Ich dachte zuerst an ein Manöver der Marine, aber so heftig ist das da eigentlich nie." In Schleswig-Holstein ist der Verkauf von Feuerwerk in diesem Jahr wie überall in Deutschland verboten.

Quelle: Polizei Neumünster, DPA

Würzburg: Friedhofsarbeiter soll Zahngold von Toten gestohlen haben 

Weil er Zahngold von Toten geklaut haben soll, wird gegen den Mitarbeiter einer Würzburger Friedhofsverwaltung wegen Störung der Totenruhe ermittelt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden Beamte 30 Gramm Gold, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag in der bayerischen Stadt mitteilten. Neben Zahngold tauchte auch ein Ring auf. Zuvor hatte der Vorgesetzte des Mitarbeiters nach einem Hinweis Verdacht geschöpft und Anzeige erstattet.

Der Beschuldigte war für das Ausheben und Auflösen von Gräbern sowie für das Umbetten von Toten zuständig. In mindestens 20 Fällen soll er seit September 2019 Zahngold widerrechtlich entnommen haben. Das Gold stammt den Ermittlern zufolge offenbar von Toten, die schon vor Jahren auf dem Hauptfriedhof in Würzburg begraben worden waren. Die Zuordnung sei daher besonders schwierig. Der Beschuldigte gestand, Gold von einem Toten entnommen zu haben. Er habe es seinen Freunden zeigen wollen.

Quelle: DPA

München: Frau liegt tot in Wohnung – Polizei sucht Zeugen

Die Polizei in München sucht nach einem Tötungsdelikt nach Zeugen. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, fand am Sonntagabend eine Frau die leblose Vermieterin in einem Haus im Stadtteil Obermenzing. Die festgestellten Verletzungen an der 66-Jährigen wiesen auf ein Tötungsdelikt hin, was eine Obduktion am Montag bestätigte. Die Frau lebte in ihrem Haus allein, vermietete jedoch mehrere Zimmer unter. Über die Weihnachtsfeiertage waren die aktuellen Untermieter jedoch nicht im Haus. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die etwas zur Tataufklärung beitragen können.

Quelle: Polizei München

Sinsheim: Heruntergefallener Wackeldackel lenkt Autofahrerin ab - Unfall

Eine 72 Jahre alte Autofahrerin hat sich durch ihren heruntergefallenen Wackeldackel ablenken lassen und einen Unfall gebaut. Sie sei in Sinsheim (Baden-Württemberg) mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Leitplanke geprallt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Frau blieb demnach bei dem Unfall am Montagnachmittag unverletzt. Ihr Auto musste abgeschleppt werden

Quelle: DPA

München: Tödlicher Radunfall – Familie setzt 10.000 Euro Belohnung aus

Sieben Monate nach einem tödlichen Radunfall in München hat die Familie des Verstorbenen eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt, um den zweiten Radfahrer zu finden, der in den Unfall verwickelt war. Denn der ist trotz Öffentlichkeitsfahndung der Polizei noch immer nicht gefunden. Am 17. Mai dieses Jahres war ein 37-jähriger Radfahrer mit dem unbekannten Radfahrer an der Hochstraße zusammengestoßen und gestürzt. Dabei zog sich der werdende Vater von Zwillingen ein schweres Schädelhirntrauma zu und starb daran. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist unklar. Der andere Radfahrer, der zuvor durch rücksichtslose Fahrweise aufgefallen sein soll, fuhr einfach weiter. Die Polizei setzte für Hinweise, die zum Auffinden des Mannes führen, eine Belohnung von 2000 Euro aus.

So wird der Flüchtige beschrieben:

  • etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß
  • circa 40 bis 50 Jahre alt
  • stämmige Figur
  • breite Gesichtsform
  • graumelierte Haare

Er trug zur Unfallzeit eine mittelblaue kurze Hose, ein azurblaues Shirt oder Weste mit weißen Ärmeln und schwarzen Längseinsätzen seitlich sowie braune Schuhe. Dazu trug er einen bräunlichen Rucksack mit weißem Griff am oberen Ende. Das Mountain-Bike (kein E-Bike) war schwarz mit weißen Applikationen am unteren Ende der Gabel und am hinteren Ende der Kettenstrebe. Am Lenker war eine schwarze Gepäcktasche befestigt und am Vorderrad ein kurzes Steckschutzblech.

Mit Fotos aus Überwachungskameras fahndet die Münchner Polizei nach dem unbekannten Radfahrer
Mit diesen Fotos aus Überwachungskameras fahndet die Münchner Polizei nach dem unbekannten Radfahrer
© Polizei München

Wie die "TZ" berichtet, hat die ganze Familie zusammengelegt, um die Belohnung auf 12.000 Euro aufzustocken. "Wir haben einen Anwalt beauftragt, der alles regeln wird", wird ein Angehöriger zitiert. Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsunfallaufnahme unter der Telefonnummer 089/6216-3322 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

Quelle:  Polizei München"TZ"

Krefeld: Böller detoniert auf Balkon und durchschlägt Hauswand

Ein von Unbekannten auf einen Balkon geworfener Böller hat in Krefeld eine Hauswand durchschlagen. Die 22-Jährige Bewohnerin habe noch kurz vorher draußen gestanden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Als der Böller auf ihren Balkon geflogen sei, habe sie noch schnell die Tür schließen können. Der Knallkörper detonierte und durchschlug die Wand zum Wohnzimmer. Niemand sei bei dem Vorfall am späten Montagabend verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte die Frau zuvor zwei Männer auf der Straße beobachtet, die etwas untereinander austauschten. Kurz danach flog der Böller auf ihren Balkon. Die beiden Männer seien weitergegangen und hätten noch weitere Böller gezündet. Die Polizei suchte Zeugen.

Quelle: DPA

Corona-Regel-Verstoß geplant? - Polizei überprüft einen Kollegen

Die Berliner Polizei überprüft einen Kollegen, der womöglich unter dem Vorwand eines ausgedachten Einsatzes nach Mecklenburg-Vorpommern reisen wollte - und damit gegen Corona-Regeln verstoßen hätte. Gegen den Mann seien disziplinarrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden, teilte die Polizei am Montagabend mit. Er soll einen fingierten mehrtägigen Polizeieinsatz in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt haben. Mit der Ankündigung könnte er versucht haben, "das Beherbergungsverbot der gültigen SARS-CoV-2-Verordnung" während des Jahreswechsels zu umgehen, berichtete die Polizei. Ob weitere Kollegen involviert seien, sei unter anderem Gegenstand der Ermittlungen.

Quelle: DPA

Bergisch Gladbach: Weitere Festnahmen im Missbrauchskomplex

Im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach sind im Dezember in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zwei weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft gekommen. Wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag mitteilten, erließ das Amtsgericht Recklinghausen gegen einen 40 Jahre alten Beschuldigten bereits am 2. Dezember wegen des dringenden Verdachts des schweren Missbrauchs seiner dreijährigen Tochter einen Haftbefehl. In Niedersachsen habe das Amtsgericht Braunschweig am 10. Dezember Untersuchungshaft gegen einen 33-jährigen Familienvater aus Lüneburg angeordnet, der seine Tochter missbraucht haben soll. In dem Missbrauchsverfahren sind nach Angaben der Polizei inzwischen bundesweit 239 Beschuldigte erfasst. Sieben Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft, gegen zwölf Personen hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben, neun sind bereits verurteilt. "Wir werden weiter mit vollem Einsatz daran arbeiten, missbrauchte Kinder aus ihren schlimmen Lebenssituationen zu holen", erklärte Kriminaldirektor Michael Esser. In 52 Fällen sei das bereits gelungen. 

Quelle: DPA

Anger/Irlberg: Zwölfjähriger bei Rodelunfall verletzt – Hubschraubereinsatz

Einsatzkräfte der Bergwacht Teisendorf-Anger und die Besatzung Rettungshubschraubers "Christoph 14" einen beim Rodeln verletzten zwölfjährigen Jungen vom Irlberg gerettet. Wie das "Bayerische Rote Kreuz" berichtet, war der Einheimische am Montagmittag gegen 11.45 Uhr mit einem Zipfelbob einen Abhang hinunter gefahren und dabei auf einen querverlaufenden Feldweg geraten, der wie ein Sprungschanze wirkte. Das Kind stürzte und blieb blieb verletzt im Schnee liegen. Anwesende Erwachsene kümmerten sich um ihn und setzten einen Notruf ab. Die Bergwacht fuhr mit dem Rettungsfahrzeug zum Einsatzort und versorgte den Jungen zusammen mit der Besatzung eines Hubschraubers, die ihn auf der Trage über den Hang zum Heli transportierten und mit ihm zum Klinikum Traunstein flogen. 

Ein Retter der Bergwacht kommt mit einer Trage
Retter der Bergwacht eilten mit einer Trage zu dem Jungen
© BRK

Quelle:BRK

Bayern: Viele Unfälle durch Glätte

Glätte auf den Straßen hat vor allem in Bayern zu vielen Unfällen geführt. Schwer verletzt wurde jedoch bis zum frühen Dienstagmorgen (Stand 05.45 Uhr) niemand, wie die Polizei mitteilte. Vor allem in der Oberpfalz kam es bis zum Montagabend häufig zu Verkehrsunfällen wegen Schnee und Eis auf den Fahrbahnen. "Meist rutschten die Fahrzeuge von der Fahrbahn ab", sagte ein Sprecher. Eine Person wurde leicht verletzt. Bei Amberg in der Oberpfalz verlor ein 46-Jähriger laut Polizei mit einem Tanklaster auf schneebedeckter glatter Fahrbahn bei zu hohem Tempo die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam von der Fahrbahn ab und rutschte mit dem Fahrzeug 50 Meter über eine Wiese.

Schnee brachte auch Fahrzeuge in Mecklenburg-Vorpommern ins Rutschen. In der Nacht gab es etwa in Rostock vier witterungsbedingte Unfälle, wie ein Polizeisprecher am frühen Dienstagmorgen sagte. Es wurde niemand verletzt. Auch in Neubrandenburg gab es vier Unfälle - auch dort blieb es bei Sachschäden. Die Autofahrer seien wegen des Schneefalls in der Nacht von der Fahrbahn abgerutscht. Inzwischen habe es aufgehört zu schneien und die Bundesstraßen seien geräumt. Der Deutsche Wetterdienst rechnet aber weiter mit Schneefall und Glättegefahr in dem Bundesland.

Quelle: DPA

Niedersachsen und NRW: Hunderte Traktoren blockieren Zufahrtswege zu Aldi-Lagern 

Hunderte Landwirte haben mit ihren Traktoren in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Zufahrtswege zu Aldi-Lagern blockiert, um gegen die Preispolitik des Discounters zu protestieren. Die Blockaden dauerten auch am Dienstagmorgen noch an. "Die Landwirte bleiben so lange, bis Aldi sich bewegt und konstruktive Vorschläge bringt", sagte der Sprecher der Bauern-Protestbewegung "Land schafft Verbindung" in Niedersachsen, Anthony Lee. Auslöser der Aktion ist eine drohende Senkung der Butterpreise. Vor dem Aldi-Lager im niedersächsischen Hesel versperrten etwa 400 Traktoren (Stand 3 Uhr) die Zugänge, wie die Polizei mitteilte. Auch in weiteren Teilen des Bundeslandes sowie in Nordrhein-Westfalen gab es seit Montagabend Blockaden. In Schleswig-Holstein hatte es schon am Wochenende Proteste gegeben.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Montag, den 28. Dezember

Kassel: Schwan blockiert ICE-Strecke nach Tod eines Artgenossen

Wegen eines Schwans auf einer ICE-Strecke ist es in Nordhessen zu erheblichen Zugverspätungen gekommen. Das Tier habe sich am Tag vor Heiligabend mit einem Artgenossen in den Bereich der Schnellfahrstrecke zwischen Kassel und Göttingen verirrt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. Das andere Tier sei "vermutlich in die stromführende Oberleitung geraten und konnte von Beamten der Bundespolizei Kassel nur noch tot geborgen werden". Der überlebende Schwan habe daraufhin im Bereich der Gleise gesessen und sich nicht weglocken lassen. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt, bis die Feuerwehr den Schwan von den Gleisen gehoben hatte. Das Tier wurde später wieder freigelassen. Durch den Vorfall verspäteten sich 23 Züge um jeweils rund 50 Minuten, hieß es.

Der Schwan ließ sich nach dem Tod seines Artgenossen nicht von den Gleisen weglocken
Der Schwan ließ sich nach dem Tod seines Artgenossen nicht von den Gleisen weglocken
© DPA

Quelle: DPA

Kaub: Wohnmobil stürzt in den Rhein

Im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz ist ein Mann mit seinem Wohnmobil in den Rhein gestürzt. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall am Montagmorgen nahe Kaub. Beherzte Ersthelfer konnten den Fahrer aus dem Fahrzeug retten. Wie die "Rhein Zeitung" berichtet, wurde der Mann durchs Dach gerettet. Zuvor wartete der 72-Jährige in seinem Wohnmobil am Anleger auf die Fähre. Ihm sei schlecht geworden, schreibt das Blatt mit Berufung auf die Polizei. 

Quellen:Polizei, "Rhein Zeitung"

Bottrop: Polizei findet Hunderte Kisten mit ungeöffneter Briefpost

Die Polizei hat in Bottrop mehrere Hundert Kisten mit nicht ausgetragenen Briefen entdeckt. Die ungeöffnete Post sei nach einem Zeugenhinweis in zwei Garagen, Kellerräumen und Autos gehortet worden, teilten die Beamten am Montag mit. Diese seien einer 54-Jährigen und einem Mann im Alter von 30 Jahren zuzuordnen, die bei einer Briefzustellerfirma gearbeitet hätten. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung gegen die Verdächtigen ein. Den Angaben nach waren die Briefe bereits seit längerer Zeit gesammelt worden, statt sie auszutragen. Die Post solle nun wieder an die Firma gehen, damit sie zugestellt werden könne.

Quelle: DPA

Berlin: Zwei Haftbefehle nach Schießerei mit Schwerverletzten

Nach der Schießerei im Berliner Stadtteil Kreuzberg mit vier Schwerverletzten sind Haftbefehle gegen zwei Verdächtige erlassen worden. Die beiden Männer befinden sich aufgrund von Schussverletzungen im Krankenhaus, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Sonntagabend mitteilte. Einem 30-Jährigen wird demnach versuchter Mord in drei Fällen zur Last gelegt, einem 39-Jährigen der unerlaubte Besitz einer Schusswaffe. Bei der Schießerei in der Nacht zum Samstag waren vier Männer schwer verletzt worden. Die genauen Hintergründe der Tat waren zunächst unklar, eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Die Ermittler gehen von einer Tat im Milieu der Organisierten Kriminalität aus. 

Quelle: AFP

Kaufsbeuren: Luftballon löst Polizeieinsatz aus

Anstatt einen Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen, haben Polizisten im schwäbischen Kaufbeuren nur einen Luftballon vorfinden können: Er hatte den Einbruchalarm eines Supermarktes ausgelöst, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Luftballon habe sich am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags "selbstständig gemacht" und einen Bewegungsmelder innerhalb des Geschäftes ausgelöst.

Quelle: DPA

Essen: Funke-Tageszeitungen trotz Hackerangriffs wieder in größeren Umfängen

Trotz des andauernden Hackerangriffs auf die Funke-Mediengruppe können die meisten Tageszeitungen des Verbundes an diesem Montag bereits wieder mit größeren Umfängen erscheinen. Das kündigte eine Sprecherin am Sonntag an. In Nordrhein-Westfalen werde mit 24 Seiten statt der achtseitigen Notausgabe am Tag nach dem Angriff geplant. An vielen anderen Standorten seien es 20 Seiten. Die Funke-Chefredakteure und Chefredakteurin Christine Richter würden sich zu dem Thema in den Montagsausgaben direkt an die Leser wenden.

Dutzende Kollegen haben laut der Sprecherin über das Weihnachtsfest daran gearbeitet, die IT-Systeme wiederherzustellen. Ziel sei dabei, sie nach und nach in eine neue, "saubere" Infrastruktur zu bringen. "Dies ist angesichts der zahlreichen, bundesweiten Funke-Standorte und potenziell über 6000 infizierten Rechner ein komplizierter und zeitraubender Prozess, der uns allen viel abverlangt", erklärte sie. 

Quelle: DPA

Ungerhausen: Drei Schafe im Kofferraum eines Autos transportiert

Bei der Kontrolle eines Autos an einer Tankstelle im schwäbischen Landkreis Unterallgäu trauten die Polizeibeamten ihren Augen nicht: Im Kofferraum des Wagens aus Mittelfranken fanden sie drei lebende Schafe. Die Tiere seien von zwei Männern unter Missachtung jeglicher Tierschutz- und Hygieneregeln transportiert worden, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die beiden Fahrzeuginsassen wurden wegen der illegalen Beförderung der Schafe angezeigt. Die Tiere wurden nach der Kontrolle am Samstag von der Polizei in geeigneter Weise untergebracht. Wie die beiden Männer an die Schafe gelangten und was sie damit vorhatten, sei noch Gegenstand der Ermittlungen.

Quelle: DPA

Nachrichten aus der Woche vom 21. bis 27. Dezember lesen Sie hier.

rös / meh / jek / sve DPA

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