Arbeiten in Kohleminen war nicht nur anstrengend, sondern auch extrem gesundheitsgefährdend. Nicht nur wegen der häufigen Grubenunglücke, sondern vor allem wegen des ständigen Kohlenstaubs. Er reizte über die Jahrzehnte die feinen Lungenbläschen der Arbeiter und ließ sie dauerhaft entzünden. Oft wird diese sogenannte Staublunge erst spät erkannt und endet tödlich, etwa durch bösartige Tumore. Viele Kohleminen in Europa wurden inzwischen geschlossen, wie die im Bild gezeigte im tschechischen Stonava im vergangenen Jahr. In Indien gibt es hingegen noch Hunderte, teilweise illegale Kohleminen, in denen oft ohne jeglichen Schutz gearbeitet wird.
© Lukas Kabon / Imago Images