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Suche nach Monika Frischholz: Die Polizei sucht eine Mädchenleiche. Und stößt auf einen vergrabenen VW-Käfer. Kein Zufall

Vor beinahe 43 Jahren verschwand die damals zwölf Jahre alte Monika in der Oberpfalz - spurlos. Die Polizei geht davon aus, dass sie ermordet wurde. Nun wird die Leiche bei Grabungen gesucht.

Im Mai 1976 verschwand die damals 12-jährige Monika Frischholz spurlos. Nun gräbt die Polizei nach ihr

Jahrzehnte nach dem Verschwinden einer damals zwölfjährigen Schülerin setzt die Polizei am Dienstag die Suche nach der Leiche in der Oberpfalz fort. Am Montag hatten die Grabungen an einem Waldrand begonnen (der stern berichtete). Nach nur wenigen Stunden stießen die Ermittler auf einen VW Käfer. Die Kriminalbeamten hätten an dem Fahrzeug Hinweise festgestellt, "die unter Umständen relevant für unseren Fall sind", sagte ein Polizeisprecher. Am Dienstag gegen 9 Uhr sollen die Grabungen fortgesetzt werden, wie die Polizei am späten Montagabend mitteilte.

Heiße Spur im Fall Monika Frischholz? 

Ob bereits Hinweise gefunden worden, die Rückschlüsse auf das Schicksal von Monika Frischholz geben, ist unklar. Ein Polizeisprecher sagte der "Bild"-Zeitung: "Wir können weder bestätigen noch dementieren, dass sterbliche Überreste der Vermissten gefunden wurden." Der "Bayerische Rundfunk" meldete am Montagabend hingegen, es sei keine Leiche im Autowrack gefunden worden. Woher die Informationen stammen, schreibt der Sender nicht.

Stück für Stück hätten mehr als 20 Einsatzkräfte am Montagnachmittag mit Schubkarren, Schaufeln und Händen das Fahrzeug freigelegt. Auch Bäume seien gefällt worden, um das Auto aus der Grube heben zu können. Ob der Fund tatsächlich im Zusammenhang mit der vermissten Monika Frischholz steht, sollen weitere Untersuchen am Wagen und der Grube zeigen. Zumindest scheinen sich die bisherigen Erkenntnisse der Polizei bestätigt zu haben. Ein Sprecher zu "Bild": "Wir haben damit gerechnet, dass wir den VW Käfer finden."

Die Schülerin hatte den bisherigen Ermittlungen zufolge am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Durch Zeugenaussagen aus der damaligen Zeit und durch neue Hinweise konnte die Polizei ihren Fußweg in Teilen nachverfolgen und einen Ort südlich von Flossenbürg (Bayern) ausmachen, an dem die vermisste Schülerin begraben liegen könnte. 

Zeugen, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben, bat die Polizei um "sachdienliche Hinweise" zur Aufklärung des Mordes. Vom Bayerischen Landeskriminalamt war eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt worden - für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen. Sie soll nach wie vor motivieren, Informationen an die Polizei weiter zu geben, wie es hieß.

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fs / DPA