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Magdeburg Stephan B. vor Gericht – Prozess zum Halle-Anschlag begonnen

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Rund neun Monate nach dem rechtsterroristischen Anschlag von Halle mit zwei Toten und mehreren Verletzten beginnt in Magdeburg der Prozess gegen den Angeklagten. Der eigentlich für 10.00 Uhr geplante Start verzögerte sich allerdings, und es standen noch viele Menschen vor dem Gebäude. Umfangreiche Einlasskontrollen sollen für Sicherheit im Landgericht Magdeburg sorgen. 13 Straftaten werden dem Angeklagten angelastet, darunter Mord und versuchter Mord. 43 Nebenkläger ließ das Gericht vor Prozessbeginn zu und benannte insgesamt 147 Zeugen. Das Gericht hat für das Verfahren zunächst 18 Verhandlungstage angesetzt. Der Attentäter hatte am 9. Oktober 2019, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, schwer bewaffnet versucht, die Synagoge in Halle zu stürmen. Laut Bundesanwaltschaft wollte er möglichst viele der 52 Besucher der Synagoge töten. Er konnte sich jedoch keinen Zutritt verschaffen. Daraufhin tötete er eine Passantin vor der Synagoge und einen Mann in einem Dönerimbiss.
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Der rechtsterroristische Anschlag in Halle erschütterte vor rund neun Monaten Menschen überall auf der Welt. Das entsprechend große Interesse am Prozess sorgt am Dienstag für Verzögerungen.

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