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Orlando, Florida Burger-King-Mitarbeiter erschossen – offenbar aus Ärger über Wartezeit

Filiale von Burger King am Rande von Orlando im US-Bundesstaat Florida; Mordverdächtiger Kelvis R.
Tatort war eine Filiale von Burger King am Rande von Orlando im US-Bundesstaat Florida. Die Polizei nahm den 37-jährigen Kelvis R. fest
© Screenshot / Google Maps, Orange County Sheriff's Office
Offenbar wegen einer Nichtigkeit griff in Orlando ein 37-Jähriger zur Waffe und erschoss einen Angestellten der Fastfood-Kette Burger King. Die Polizei nahm den Verdächtigen fest.

Die Polizei hat in der US-Großstadt Orlando (Bundesstaat Florida) einen 37-jährigen Mann festgenommen, der am Wochenende einen 22-jährigen Mitarbeiter eines Burger-King-Restaurants erschossen haben soll. Der Gewalttat soll ein Streit über angeblich lange Wartezeiten am Drive-in-Schalter der Fast-Food-Filiale vorangegangen sein.

Wie mehrere US-Medien berichteten (u.a. "New York Post", Fox) soll sich eine bisher unbekannte Frau am Drive-in-Schalter des Restaurants lautstark über die Wartezeit, die auf ihre Bestellung folgte, beschwert haben. Ihr seien daraufhin 40 US-Dollar (rund 34 Euro) zurückerstattet worden. Außerdem wurde sie gebeten, das Grundstück zu verlassen. Daraufhin sei die Frau wütend aus ihrem Auto ausgestiegen und habe gedroht, dass "ihr Mann" kommen werde, ehe sie davongefahren sei.

"Sie haben zwei Sekunden Zeit, bevor ich Sie erschieße"

Das anschließende Geschehen konnte die Polizei den Medienberichten zufolge anhand von Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen rekonstruieren: Die Frau ist demnach in Begleitung des 37-jährigen Kelvis R. zu dem Imbiss zurückgekehrt. Dieser habe sich zunächst eine körperliche Auseinandersetzung mit dem Burger-King-Angestellten geliefert, dann von ihm abgelassen und eine Waffe aus seinem Fahrzeug geholt. Diese habe R. mit den Worten "Sie haben zwei Sekunden Zeit, bevor ich Sie erschieße" auf den 22-Jährigen gerichtet und dann auf ihn gefeuert.

Der Restaurant-Mitarbeiter sei nach der Tat in ein Krankenhaus gekommen und dort für tot erklärt worden. Der Schütze und die Frau seien zunächst geflüchtet. Kelvis R. wurde laut Orange County Sheriff's Office jedoch wenig später festgenommen, von der Frau fehlte jede Spur.

Die Ermittler werfen dem 37-Jährigen nun unter anderem Tötung ersten Grades (vergleichbar mit dem Straftatbestand des Mordes im deutschen Recht) und illegalen Waffenbesitz vor.

Quellen: Orange County Sheriff's Office, "New York Post", Fox

wue

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