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Gutes muss nicht teuer sein: Stiftung Warentest und ADAC prüfen Autokindersitze

Mit der Besorgnis von Eltern lässt sich viel Geld verdienen - das wissen auch die Hersteller von Autokindersitzen. Zusammen mit dem ADAC nahm die Stiftung Warentest 16 Modelle unter die Lupe. Das Ergebnis: Zwei der teuersten Sitze fielen durch.

Stiftung Warentest und ADAC prüfen Autokindersitze: Ein Junge sitzt in einem Kindersitz im Auto

Für den Test von 16 Kindersitzen und Babyschalen hat sich die Stiftung Warentest mit dem ADAC zusammengetan

Die meisten Autokindersitze sind sicher. In einem aktuellen Test von Stiftung Warentest und ADAC schneiden zwölf der 16 geprüften Babyschalen und Kindersitze gut ab, wie die Warentester am Dienstag in Berlin mitteilten. Zwei waren befriedigend. Zwei Kindersitzen fielen allerdings durch, weil sie nicht genügend Schutz bieten: Ein Sitz löste sich im Crashtest beim Frontaufprall von seiner Smart-Click-Basis und flog in hohem Bogen durch die Gegend, bei einem weiteren Sitz lösten sich die Haken der Isofix-Halterung.

Anbieter nimmt seinen Autokindersitz vom Markt

Einer der beiden Testverlierer hatte schon im vergangenen Jahr versagt. Der Anbieter hat der Stiftung Warentest zufolge das Modell inzwischen vom Markt genommen. Kunden, die solche einen Sitz gekauft haben, können ihn kostenlos austauschen. Der andere abgewertete Anbieter bietet Reparaturen an.

Geprüft wurden Sitze für Kinder von der Geburt bis zwölf Jahre. Preis und Leistung hängen bei Autokindersitzen demnach nicht immer zusammen. Die beiden mangelhaften Modelle sind mit 280 und 330 Euro relativ teuer. Es gibt aber in diesem Test gute Sitze schon ab 140 Euro. Neben den neuen Modellen sind noch viele gute Sitze aus früheren Tests auf dem Markt.


Stiftung Warentest prüft Vitaminpräparate


sve / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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