Der Ostsee-Buckelwal ist in die Gewässer vor Wismar geschwommen, wo es teils sehr flach ist. Für den großen Meeressäuger wird die Lage ernst. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Es ist ein Hin und Her, ein Hoffen und Bangen. Nachdem ein in der Ostsee verirrter Buckelwal zunächst an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste befreit werden konnte, schwamm er weiter in Richtung Osten. Doch das war genau die falsche Richtung. Denn um zu überleben, müsste er es in die Nordsee und den offenen Atlantik schaffen. Bei Wismar sind die Gewässer teils sehr flach, es gibt Sandbänke. Der Wal saß dort am Wochenende erneut fest.
Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Annette Berger

In Wismar wird Umweltminister Till Backhaus (SPD) an diesem Sonntag um 12 Uhr eine Pressekonferenz zur Situation des gestrandeten Wals in der Wismarbucht geben. Gemeinsam mit dem Inspekteur der Landespolizei Lutz Müller, dem wissenschaftlichen Direktor des Deutschen Meeresmuseums und weiteren Meeresbiologen wird der SPD-Politiker die Öffentlichkeit informieren, teilte sein Ministerium mit.
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Annette Berger

In der Nähe des Wals befindet sich derzeit ein Boot mit Experten von Greenpeace, des Deutschen Meeresmuseums und des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) ist mit an Bord. Ein Sprecher von Backhaus wurde von der Nachrichtenagentur AFP mit den Worten zitiert, die Hoffnung sei, dass der Wal so clever sei, sich durch eine Rinne freizuschwimmen und in die Ostsee weiterzuschwimmen.
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Annette Berger

In der Wismarbucht spitzt sich die Lage zu, denn der Wal ist wieder in Lebensgefahr. Die DPA berichtet, dass Umweltschützer und Einsatzkräfte eine Rettungsaktion für das Tier vorbereiten. Sollte der Meeressäuger wieder festsitzen, würden sie versuchen, ihn zu befreien, sagte Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack. Denkbar sei, ihm Impulse zu geben. "Der Wal muss jetzt sehr schnell frei kommen, damit er überhaupt noch eine Chance hat." Gegenüber der Agentur AFP bekräftigte er: "Der Plan ist, dass wir ihn vorsichtig versuchen zu animieren, sich freizuschwimmen, so dass er den Weg in die Ostsee findet."
Daniel Bockwoldt/dpa
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Annette Berger

Fotos zeigen, wie der Wal vor Wismar liegt. Die Untiefe, an der er gestrandet ist, soll jedoch relativ klein sein. Deshalb besteht Hoffnung, dass sich das Tier befreien kann. Insgesamt ist die Lage jedoch dramatisch, die Gewässer hier sind viel zu flach für einen solchen Meeressäuger
Daniel Bockwoldt/dpa
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Annette Berger

Der Buckelwal wird von den Kollegen der „Bild“-Zeitung mittlerweile liebevoll „Timmy“ genannt. Das zeigt, wie groß die Anteilnahme der Menschen am Schicksal des Meeressäugers ist, der laut mehrerer Presseberichte wieder auf einer Sandbank bei Wismar festhängt. Aktuell ist demnach keine neue Rettungsaktion mit schwerem Gerät geplant.
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Sarah Schierack
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Der Sonntagmorgen brachte zunächst gute Nachrichten, mittlerweile ist die Lage wieder unklar: In der Nacht hatte sich der in der Wismarer Bucht zum zweiten Mal gestrandete Buckelwal befreien können. Aktuell sei er jedoch immer noch in der Bucht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur auf Anfrage von einem Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern und der Organisation Greenpeace. Ob er weiterhin festhänge, sei noch nicht bestätigt.
Am Freitag war die Freude noch groß, weil sich das zunächst auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand gestrandete Tier befreit hatte. Statt in Richtung Nordsee und Atlantischer Ozean war es dann allerdings weiter in die Ostsee hinein geschwommen.
Am Freitag war die Freude noch groß, weil sich das zunächst auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand gestrandete Tier befreit hatte. Statt in Richtung Nordsee und Atlantischer Ozean war es dann allerdings weiter in die Ostsee hinein geschwommen.
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Tim Schulze
Nächste Hilfsaktion erst am Sonntag
Jetzt teilt Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit, dass der erneut gestrandete Buckelwal am Sonntag unterstützt werden soll: „Sollte das Tier sich bis morgen nicht befreit haben, werden die Fachleute vor Ort versuchen, den Wal sanft anzustupsen und in Richtung tieferes Wasser zu bewegen.“ Ganz in der Nähe des Wales gebe es eine tiefere Rinne, es sei möglich, dass der Wal sich selbsttätig dorthin bewege. “Dafür wollen wir ihm die Nacht über Zeit lassen.“
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Tim Schulze
Vorerst keine zweite Rettungsaktion
Eine erneute Rettungsaktion des abermals gestrandeten Buckelwals in der Wismarbucht soll es zunächst nicht geben. „Wir wollen dem Wal die Chance geben, sich selbst zu befreien“, sagt der Meeresbiologe der Organisation Greenpeace, Thilo Maack, der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Dies sei mit anderen Akteuren wie dem Deutschen Meeresmuseum abgestimmt worden.
„Der Wal macht nach wie vor Anstalten loszuschwimmen“, sagt Maack, der am Samstag selbst im Schlauchboot in der Nähe des gestrandeten Tieres saß. „Wir hoffen daher, dass er sich selbst befreit“
„Der Wal macht nach wie vor Anstalten loszuschwimmen“, sagt Maack, der am Samstag selbst im Schlauchboot in der Nähe des gestrandeten Tieres saß. „Wir hoffen daher, dass er sich selbst befreit“
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Tim Schulze
Der zwischen der Insel Walfisch und dem Festland in der Wismar-Bucht gestrandete Buckelwal liegt in deutlich tieferem Wasser als noch vor zwei Tagen in Schleswig-Holstein. Er bewege sich und sei recht aktiv, wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet.
Was allerdings Sorgen bereite, sei sein Zustand. Die Haut des Wals sehe schlecht aus, sagt Thilo Maack, Meeresschutzexperte von Greenpeace. Er ist seit mehr als zwei Stunden vor Ort und beobachtet den Wal. Noch bestehe die Hoffnung, dass sich der Wal erneut freischwimme.
Was allerdings Sorgen bereite, sei sein Zustand. Die Haut des Wals sehe schlecht aus, sagt Thilo Maack, Meeresschutzexperte von Greenpeace. Er ist seit mehr als zwei Stunden vor Ort und beobachtet den Wal. Noch bestehe die Hoffnung, dass sich der Wal erneut freischwimme.
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Annette Berger

Wal ist erneut gestrandet – Lebensgefahr
Der vor Timmendorfer Strand freigekommene Buckelwal ist erneut gestrandet. Der Meeressäuger liegt nun auf einer Sandbank in der Wismarer Bucht, wie eine Greenpeace-Sprecherin auf Anfrage der DPA bestätigte.
Damit ist das Tier erneut in Lebensgefahr. Große Wale sind in der Ostsee nicht heimisch. Die Hoffnung war, dass der Wal in Richtung der Meerengen zwischen Deutschland und Dänemark schwimmt und so die Nordsee und den offenen Atlantik erreicht.
Damit ist das Tier erneut in Lebensgefahr. Große Wale sind in der Ostsee nicht heimisch. Die Hoffnung war, dass der Wal in Richtung der Meerengen zwischen Deutschland und Dänemark schwimmt und so die Nordsee und den offenen Atlantik erreicht.
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Annette Berger

Der Buckelwal ist in der Wismarer Bucht gesichtet worden und befindet sich damit in sehr flachen Gewässern. Das sind schlechte Nachrichten. Denn damit ist der Wal seit seiner Rettung am Freitag in die falsche Richtung geschwommen. Er müsste in die Nordsee und den offenen Atlantik. Es wurde auch berichtet, er sei auf Grund gelaufen. Ob das wirklich so ist, war am Nachmittag nicht klar.
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Annette Berger

Ist der Wal seit Freitagabend tiefer in die Ostsee geschwommen? Seit Stunden heißt es, es habe möglicherweise eine oder mehrere Sichtungen in der Nähe von Wismar gegeben, vor allem bei einer unbewohnten Insel in der südlichen Ostsee, die – man glaubt es kaum – Walfisch heißt. Die DPA fragte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums. Das Institut überprüfe Hinweise zu den Sichtungen, sagte sie. Auch wollten Experten des Museums an Bord eines Bootes gehen, das den Wal seit dem Morgen sucht. Dazu liefen aktuell Gespräche mit den Behörden.
Screenshot / Google Maps
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Annette Berger

Die jüngste Meldung zu dem Wal ist beunruhigend. Die „Bild“-Zeitung berichtet über eine angebliche Sichtung in der Wismarer Bucht. Das wäre jedoch genau die falsche Richtung, die der Meeressäuger schwimmen müsste, um in die Nordsee zu kommen. Offiziell bestätigt ist diese Sichtung noch nicht.
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Annette Berger

Seit dem frühen Morgen fährt das Boot "Uecker" der Wasserschutzpolizei die Küste zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf und ab und sucht nach dem Wal, wie die Beamten der DPA bestätigten. Auch die Kollegen auf dem Polizeiboot „Walfisch“ suchen. Drohnen werden demnach nicht eingesetzt. Die Polizei hofft auch, dass Sportboote den Meeressäuger entdecken und ihre Sichtung dann melden.
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Annette Berger

Seit Freitagabend ist unklar, wohin der Wal geschwommen ist. Die Suche solle bald aufgenommen werden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Wismar am Morgen. Das Tier sei wahrscheinlich in der westlichen Ostsee unterwegs.
Auch eine Sprecherin der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd sagte: "Wir warten auf Sichtungen aus der Bevölkerung."
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DPA