Der Buckelwal ist weiter in die Ostsee geschwommen und erneut gestrandet. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
An der schleswig-holsteinischen Ostseeküste hatten in dieser Woche Dutzende Helfer um das Leben eines Buckelwals gekämpft. Das Tier war auf einer Sandbank gestrandet und hatte sich aus eigener Kraft nicht befreien können – in der Nacht zum Freitag schaffte der Wal es dann.
Jetzt sieht es erneut nicht gut aus für den Meeressäuger. Er ist bei Wismar abermals gestrandet. Um zu überleben, müsste er es in die Nordsee und den offenen Atlantik schaffen. Die Ostsee bei Wismar ist teilweise nur zwischen zwei und fünf Meter tief.
Die Insel Walfisch in der südlichen Ostsee ist unbewohnt. In dieser Gegend war der Wal zunächst am Samstag gesichtet worden und lief dann auf Grund.
Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Annette Berger

Der vor Timmendorfer Strand freigekommene Buckelwal ist erneut gestrandet. Der Meeressäuger liegt nun auf einer Sandbank in der Wismarer Bucht, wie eine Greenpeace-Sprecherin auf Anfrage der DPA bestätigte.
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Annette Berger

Der Buckelwal ist in der Wismarer Bucht gesichtet worden und befindet sich damit in sehr flachen Gewässern. Das sind schlechte Nachrichten. Denn damit ist der Wal seit seiner Rettung am Freitag in die falsche Richtung geschwommen. Er müsste in die Nordsee und den offenen Atlantik. Es wurde auch berichtet, er sei auf Grund gelaufen. Ob das wirklich so ist, war am Nachmittag nicht klar.
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Annette Berger

Ist der Wal seit Freitagabend tiefer in die Ostsee geschwommen? Seit Stunden heißt es, es habe möglicherweise eine oder mehrere Sichtungen in der Nähe von Wismar gegeben, vor allem bei einer unbewohnten Insel in der südlichen Ostsee, die – man glaubt es kaum – Walfisch heißt. Die DPA fragte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums. Das Institut überprüfe Hinweise zu den Sichtungen, sagte sie. Auch wollten Experten des Museums an Bord eines Bootes gehen, das den Wal seit dem Morgen sucht. Dazu liefen aktuell Gespräche mit den Behörden.
Screenshot / Google Maps
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Annette Berger

Die jüngste Meldung zu dem Wal ist beunruhigend. Die „Bild“-Zeitung berichtet über eine angebliche Sichtung in der Wismarer Bucht. Das wäre jedoch genau die falsche Richtung, die der Meeressäuger schwimmen müsste, um in die Nordsee zu kommen. Offiziell bestätigt ist diese Sichtung noch nicht.
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Annette Berger

Seit dem frühen Morgen fährt das Boot "Uecker" der Wasserschutzpolizei die Küste zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf und ab und sucht nach dem Wal, wie die Beamten der DPA bestätigten. Auch die Kollegen auf dem Polizeiboot „Walfisch“ suchen. Drohnen werden demnach nicht eingesetzt. Die Polizei hofft auch, dass Sportboote den Meeressäuger entdecken und ihre Sichtung dann melden.
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Annette Berger

Seit Freitagabend ist unklar, wohin der Wal geschwommen ist. Die Suche solle bald aufgenommen werden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Wismar am Morgen. Das Tier sei wahrscheinlich in der westlichen Ostsee unterwegs.
Auch eine Sprecherin der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd sagte: "Wir warten auf Sichtungen aus der Bevölkerung."
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Rune Weichert
Die Boote zur Begleitung des Wals unterbrechen ihren Einsatz. Das sagen Sprecher der Wasserschutzpolizei und der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Die Einsatzkräfte wollen am Samstag wieder rausfahren, wie die Greenpeace-Sprecherin sagt. Voraussetzung sei, dass man die Position des Wals ausmachen könne. Sie bittet die Bevölkerung mitzuhelfen, indem Walsichtungen gemeldet oder in den sozialen Medien gepostet werden.
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Rune Weichert
Der Buckelwal bewegt sich in der Ostsee in Richtung Mecklenburg. Er sei vor Warnkenhagen (Nordwestmecklenburg) in Küstennähe gesehen worden, sagt eine Sprecherin von Sea Shepherd. Mitglieder der Meeresschutzorganisation begleiten das Tier mit einem Schlauchboot. Insgesamt seien acht Boote in der Nähe des Wals.
Nun komme es darauf an, dass das Tier im offenen Wasser bleibe und möglichst in die Nordsee schwimme, erklärt der Biologe Robert Marc Lehmann. Noch sei der Wal nicht in Sicherheit. Seine Befreiung von der Sandbank sei bisher nicht seine Rettung, sondern nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Zu Hause sei er erst im Atlantik.
Nun komme es darauf an, dass das Tier im offenen Wasser bleibe und möglichst in die Nordsee schwimme, erklärt der Biologe Robert Marc Lehmann. Noch sei der Wal nicht in Sicherheit. Seine Befreiung von der Sandbank sei bisher nicht seine Rettung, sondern nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Zu Hause sei er erst im Atlantik.
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Daniel Wüstenberg
Wal verlässt Lübecker Bucht
Wer wissen will, wo sich der Wal befindet, wird hier fündig. Unter anderem das Schiff "Fehmarn" begleitet das Tier auf seinem Weg und kann über den Link live getrackt werden – langsam verlassen Begleitfahrzeuge und Wal demnach die Lübecker Bucht.
An dem Wal selbst wurde übrigens kein Sender angebracht, da die Haut zu sehr erkrankt sei, so die Experten.
Ein letzer Blick auf die Eskorte. Marcus Brandt / DPA
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Daniel Wüstenberg
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte bei seinem Besuch am Timmendorfer Strand gestern übrigens zugesagt, dass er mit den dänischen Behörden spreche, damit diese die Eskorte im Hoheitsgebiet unserer Nachbarn fortsetzen.
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Daniel Wüstenberg
Für alle, die nicht nur über diesen Newsblog ganz nah dabei sein wollen: Meeresbiologe Robert Marc Lehmann ist an Bord eines der eskortierenden Schiffe und schildert seine Eindrücke regelmäßig auf seinem Instagram-Kanal.
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Martin Thiele
Ein Schockmoment in Niendorf: Der Buckelwal schwimmt nach seiner Rettung kurz wieder ins flache Gewässer. Doch nun ist das Tier auf dem richtigen Kurs in Richtung Nordsee.
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Daniel Wüstenberg
Ob der Wal es tatsächlich zurück in die Nordsee oder den Atlantik schaffen kann, lässt sich nach Einschätzung der wissenschaftlichen Mitarbeiterin am Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung, Stephanie Groß, nicht sagen. "Es ist einfach so, dass man schauen muss, wie sich das Tier verhält, ob es sich leiten lässt." Erst mal bestehe Hoffnung. "Das Tier ist in offener See." Jetzt müsse man es begleiten und beobachten.
Die Ostsee ist nur durch drei schmale Meerengen mit dem Kattegat und dem Skagerrak verbunden, die den Übergang zur Nordsee bilden. Der Wal muss den Weg zwischen den dänischen Inseln entweder durch den Kleinen oder den Großen Belt finden oder zwischen Seeland und dem schwedischen Festland durch den Öresund schwimmen, um die Ostsee zu verlassen.
Die Ostsee ist nur durch drei schmale Meerengen mit dem Kattegat und dem Skagerrak verbunden, die den Übergang zur Nordsee bilden. Der Wal muss den Weg zwischen den dänischen Inseln entweder durch den Kleinen oder den Großen Belt finden oder zwischen Seeland und dem schwedischen Festland durch den Öresund schwimmen, um die Ostsee zu verlassen.
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Kai Müller
Der Bürgermeister der Gemeinde Timmendorfer Strand sagt, es sei zunächst ein Fehler gemacht und der Wal nur auf einer Seite begleitet worden. So haben das Tier ausbüxen und wieder zurückschwimmen können.
Der laufende Versuch war erfolgreicher: Sechs Schiffe schirmen das Tier von beiden Seiten v-förmig ab. Das klappt bis dato gut. Zwischendurch gab es Probleme mit Stellnetzen außerhalb von Niendorf. Fischer mussten diese schnell wegziehen, um dem Wal die Passage zu ermöglichen. Das gelang glücklicherweise.
Der laufende Versuch war erfolgreicher: Sechs Schiffe schirmen das Tier von beiden Seiten v-förmig ab. Das klappt bis dato gut. Zwischendurch gab es Probleme mit Stellnetzen außerhalb von Niendorf. Fischer mussten diese schnell wegziehen, um dem Wal die Passage zu ermöglichen. Das gelang glücklicherweise.
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Daniel Wüstenberg
Wal auf Kurs aus der Lübecker Bucht
Stephanie Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung bestätigt der Nachrichtenagentur DPA inzwischen: Der befreite Buckelwal schwimmt wieder auf Kurs hinaus aus der Lübecker Bucht. Eine Kollegin von ihr sei in einem Schlauchboot direkt neben dem 12 bis 15 Meter langen Meeressäuger.
Zudem werde das Tier ungefähr 300 Meter vor der Küste von einem Schiff der Küstenwache und mehreren Booten begleitet, erklärte Groß. An dem Wal selbst sei kein Sender angebracht worden, da die Haut zu sehr erkrankt sei.
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DPA