Der Buckelwal hat sich offenbar befreit und bewegt sich. Doch noch sei unklar in welche Richtung er schwimmt, so das Umweltministerium. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Nachdem der in der Ostsee verirrte Buckelwal zunächst an der schleswig-holsteinischen Küste befreit werden konnte, schwamm er weiter in Richtung Osten und damit in die falsche Richtung. Um zu überleben, müsste er die Nordsee und den offenen Atlantik erreichen.
Auf einer Pressekonferenz des Umweltministeriums in Wismar mit mehreren Experten wurde am Sonntag deutlich, wie schlecht es dem Meeressäuger geht. Er habe Teile einer Leine oder eines Fischernetzes im Maul, hieß es. Außerdem mache er einen geschwächten Eindruck, der Zustand der Haut sei schlecht.
Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Phil Göbel
Der Umweltorganisation Greenpeace zufolge schwamm das Tier nach seiner Befreiung zunächst Richtung Hafen. Der Rettungseinsatz war am Abend noch nicht beendet.
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Phil Göbel
Der Wal schwimmt wieder
Der Buckelwal vor der Ostseeküste hat sich am Abend nach Angaben des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern bewegt. Es sei allerdings noch nicht klar, in welche Richtung das Tier schwimme, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur DPA.
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Daniel Bakir
Hoffnung auf Rettung - Wal wirkt wieder fitter
Die Eindrücke der Wal-Experten vom Nachmittag geben Anlass zur Hoffnung. Denn der Wal wirkt wieder fitter. "Die Ruhe, die wir dem Tier haben angedeihen lassen, hat offensichtlich gewirkt. Der Zustand des Wals ist besser als am Morgen und besser als gestern", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern sowie von Greenpeace, Sea Shepherd und Deutschem Meeresmuseum. Der steigende Wasserstand am Abend, verbessere die Chance für den Wal, seine Liegeposition zu verlassen. "Sollte das nicht gelingen, hat der Wal aber auch die ganze Nacht noch Zeit bei gleichbleibendem Wasserstand, sich fortzubewegen."
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Daniel Bakir
Der Wal liegt immer noch an seiner Position vor Wismar. Am Nachmittag fuhren Beamte der Wasserschutzpolizei und Experten von Greenpeace in Booten zu dem Tier, um die Lage zu erkunden. Sie drehten wieder ab, ohne dass sich der Wal bewegte. Die Hoffnung ruht darauf, dass sich der Wal bei steigendem Wasserstand aufraffen kann, wieder ins Meer hinauszuschwimmen.
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Eugen Epp
„Wir glauben nach wie vor daran, dass es gelingt, aber es wird ein entscheidender Tag heute werden“, sagt Baschek. Falls das Tier frei genug im Wasser schwimme und sich grundsätzlich mit geringem Aufwand bewegen könnte, aber dennoch nicht wegschwimme, dann fehle ihm offenbar die Kraft dazu. Dann werde man auch über den Zeitpunkt nachdenken müssen, „dem Tier wirklich Ruhe zu geben, damit es dann auch sterben kann”. So weit sei man aber bisher nicht. „Das möchte ich gern heute Abend dann nochmal diskutieren”, sagte der Experte.
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Eugen Epp
Wal könnte sich am Nachmittag freischwimmen
Der Buckelwal soll heute noch einmal zum Schwimmen animiert werden. Das Zeitfenster dafür liegt zwischen 14 und 18 Uhr, wenn der Wasserspiegel um etwa 30 Zentimeter steigen dürfte, erklärte Burkard Baschek, Direktor des deutschen Meeresmuseums.
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Eugen Epp
Umweltminister gibt Pressekonferenz
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus informiert bei einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand. Der ist weitestgehend unverändert: Der Wal hat sich nur minimal bewegt, sein Zustand ist schlecht, er atmet immer seltener. Das Tier soll nun rund um die Uhr beobachtet werden. „Wir wissen, dass diese Wale lange Zeit ohne Nahrung auskommen können, und hoffen, dass er sich noch mal aktivieren kann“, sagt Backhaus.
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Eugen Epp
Der Wal liegt seit Sonntag unverändert in der Bucht – beobachtet auch von vielen Schaulustigen am Strand und auf der Seebrücke. Möwen setzen sich hin und wieder auf seinen Körper und picken von seinem Rücken. Etwa alle fünf Minuten atmet er, man sieht dann eine kleine Wasserwolke über seinem Körper.
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Eugen Epp
Das Experten-Team will die Hoffnung auf ein Überleben und Freischwimmen nicht aufgeben, wie Saalmann weiter sagt. „Die Überlebenschancen werden leider nicht besser, (...) wenn er in der Ostsee weiter bleibt, allein wegen des Salzgehalts und weil es einfach nicht seine natürliche Heimat ist.“
Der Wal müsse eigentlich dringend die Ostsee verlassen. „Wir hoffen, dass er die Kraft zusammenkriegt, und wir beratschlagen auch darüber, welche Maßnahmen wir anschließen können, um ihn bestmöglich zu unterstützen.“
Ein Schlauchboot der Polizei fährt an den Wal heran. Philipp Dulian/DPA
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Eugen Epp
Bei einer Begutachtung heute Morgen habe der Wal kaum Reaktionen gezeigt, sagt Greenpeace-Expertin Franziska Saalmann im ZDF-„Morgenmagazin”. Sollte er sich befreien können, sei außerdem nicht klar, ob er dann überhaupt den Weg zurück in die Nordsee finden werde. „Wir wissen nicht genau, was für Krankheiten er eventuell hat. Und ob und inwiefern seine Orientierung und sein Allgemeinzustand so sehr geschwächt sind, dass er jetzt auch durch menschliche Einflüsse und die verbliebenen Netzreste, die er noch im Maul hat, so geschwächt ist, dass er einfach nicht richtig klarkommt und sich nochmal verirrt.“
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Martin Thiele
Die Hoffnung, dass sich der in der Ostsee gestrandete Wal selbst befreit, erfüllt sich nicht. Das geschwächte Tier liegt weiter auf der Sandbank – Reporterin Laura Rihm berichtet aus Wismar.
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Eugen Epp
„Die Überlebenschancen werden leider nicht besser”, sagt Greenpeace-Expertin Franziska Saalmann im ZDF-„Morgenmagazin” nach einer Beobachtung des Wals von einem Schiff der Wasserschutzpolizei. Der Wal atme aber weiterhin, sagte Saalmann. Zu schaffen mache dem Tier, dass der Wasserstand in der Ostsee aktuell gesunken ist. „Es wirkt eben so, als wäre er allgemein geschwächt.“ Noch gebe es Hoffnungen, dass der Buckelwal es schaffen könne. Allgemein sei die Ostsee aber nicht geeignet für Buckelwale. Er müsse „dringend hier raus“.
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Eugen Epp
Das Tier sei in der Nacht durchgängig beobachtet worden und habe auch geatmet, sagt der Ministeriumssprecher. In der Nacht sei die Polizei für die Bewachung zuständig gewesen. „Es wurde ein Schichtsystem eingerichtet, um zu gewährleisten, dass der Wal nicht unbeobachtet ist.“
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Eugen Epp
Beamte der Wasserschutzpolizei sind gemeinsam mit Meeresbiologen von Greenpeace mit einem Schlauchboot zu dem Buckelwal gefahren. „Um zu sehen, wie sich der Zustand des Wals darstellt”, sagt ein Sprecher des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern der Deutschen Presse-Agentur. Wie es dann weitergeht – ob also der Wal weiter seine Ruhe bekommen oder er für einen Aufbruch aus eigenem Antrieb angestupst werden soll – hänge von der Situation ab.
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Eugen Epp
Buckelwal liegt noch immer vor Wismar im Wasser
Auch am Montagmorgen liegt der Wal noch immer in der Bucht vor Wismar. Über Nacht hat er sich nicht befreien können. „Die Situation ist noch so wie gestern”, sagt ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar der Deutschen Presse-Agentur. Das Tier habe sich nicht von der Stelle bewegt. Gleichzeitig gebe es nun weniger Wasser als am Sonntag. Das mache die Lage ein bisschen schwieriger.
Wie es nun weitergeht, kann der Sprecher nicht sagen. Das müssten die Experten entscheiden, wenn sie sich ein Bild von der Lage gemacht haben.
Wie es nun weitergeht, kann der Sprecher nicht sagen. Das müssten die Experten entscheiden, wenn sie sich ein Bild von der Lage gemacht haben.
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DPA