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Grenfell Tower in London: Zahl der Toten steigt auf zwölf

In London hat ein Hochhaus mit 120 Wohnungen in Flammen gestanden. Dutzende Menschen wurden verletzt, auch Tote hat es gegeben. Die Entwicklungen zum Brand im stern-Ticker.

Der Grenfell Tower in London wurde komplett zerstört

Der Grenfell Tower in London wurde komplett zerstört

In London hat es in einem 24-stöckigen Hochhaus mit 120 Wohnungen einen Großbrand gegeben. Alle Neuigkeiten zur Katastrophe im Grenfell Tower im Ticker:

+++ 18.28 Uhr: Londoner Feuerwehr rettet 65 Menschen +++ 

Bei dem Hochhausbrand in London hat die Feuerwehr nach eigenen Angaben bisher 65 Menschen aus den Flammen gerettet. Die Brandschützer hätten inzwischen alle 24 Stockwerke des Gebäudes erreicht, sagte ein Sprecher Reportern. Ihm zufolge rechnet die Polizei nicht mehr damit, weitere Überlebende in dem Gebäude zu finden. "Leider erwarte ich nicht, dass es noch mehr Überlebende geben wird", sagte er. Einige Menschen würden noch immer vermisst, so Cundy. Eine genaue Zahl nannte er nicht.

+++ 18.14 Uhr: Zahl der Toten steigt auf zwölf +++

Nach dem Hochhausbrand in London ist die Zahl der Todesopfer auf 12 gestiegen, wie Scotland Yard bestätigte.

+++ 15.44 Uhr: Verzweifelte Eltern warfen laut Augenzeugen Kinder und Babys aus dem Hochhaus +++

Eltern haben Augenzeugen zufolge in ihrer Verzweiflung Kinder aus dem brennenden Hochhaus in London geworfen, darunter auch ein Baby. Eine Mutter habe ihren Säugling aus dem "neunten oder zehnten Stock" geworfen, sagte Samira Lamrani der britischen Nachrichtenagentur PA. Die Frau habe von einem halb geöffneten Fenster aus mit Gesten angedeutet, dass sie das Kind herunterwerfen wolle. Daraufhin sei ein Mann in Richtung des Fensters gerannt und habe das Baby aufgefangen. Was später aus der Familie wurde, war zunächst nicht bekannt.

Der 17-jährige Tiago Etienne sagte der PA, er habe gesehen, wie Eltern drei Kinder ungefähr aus dem 15. Stock geworfen hätten. "Sie waren jung, vielleicht zwischen vier und acht Jahren alt." Er habe aber nicht sehen können, ob die Kinder von der Polizei oder der Feuerwehr aufgefangen worden seien.

+++ 15.06 Uhr: Feuerwehr arbeitet sich Stockwerk für Stockwerk nach oben +++

Trotz der Katastrophe ist das Hochhaus im Moment stabil genug, um darin weiter nach eingeschlossenen Menschen zu suchen. Ein Experte überprüfe laufend die Statik des Grenfell Towers, sagte Londons Feuerwehrchefin Dany Cotton. Einsatzkräfte seien bis zum 19., 20. Stockwerk gelangt.

+++ 14.56 Uhr: Mehrere Notfallzentren eingerichtet +++

Mehrere Stellen organisieren Hilfe für die Menschen in der Gegend. Nach Angaben des Stadtbezirks Kensington und Chelsea wurden Notfallzentren eingerichtet, etwa in einer Kirche und einem Sportzentrum. Dort werde Bewohnern geholfen, die die Gegend verlassen mussten und noch nicht in ihr Zuhause zurück könnten, teilte die Polizei mit. Bewohner verteilten Sandwiches. Der Fußballverein Fulham rief dazu auf, zum Beispiel Kleidung und Spielzeug zu organisieren.

+++ 14.56 Uhr: Auch Feuerwehrleute verletzt +++

Bei dem Hochhausbrand in London sind auch mehrere Feuerwehrleute verletzt worden. Es handle sich aber um kleinere Verletzungen, sagte Feuerwehrchefin Dany Cotton Reportern. Ihr großer Einsatz bei den Lösch- und Rettungsarbeiten ehre die Männer und Frauen des Brandschutzes. Am Grenfell Tower im Stadtteil Kensington war in der Nacht ein Großbrand ausgebrochen.
Mindestens sechs Menschen wurden getötet.

+++ 14.05: Londoner Polizei geht von einer höheren Zahl von Toten aus +++

Die Londoner Polizei geht von weiteren Todesfällen nach dem Hochhausbrand aus. "Es werden noch Menschen vermisst", sagte Stuart Cundy von Scotland Yard. Nach jüngsten Angaben sind sechs Menschen ums Leben gekommen, mehr als 70 Verletzte werden in Kliniken behandelt. Teams suchen in dem 24-stöckigen Gebäude nach Opfern. Der Brand in dem Hochhaus ist noch nicht gelöscht.

+++ 13.44 Uhr: Baufirma nach Hochhausbrand schockiert +++

Die Baufirma Rydon hat schockiert auf den Hochhausbrand in London reagiert. Sie war für die Sanierung des 24-stöckigen Grenfell Towers zuständig. Alle erforderlichen Kontrollen, Bestimmungen im Brandschutz und sonstigen Sicherheitsstandards seien eingehalten worden, teilte die Firma mit. Das Gebäude wurde 1974 erbaut und war von 2014 bis 2016 saniert worden. Bewohner und Nachbarn des Hauses hatten unzureichende Sicherheitsmaßnahmen im Grenfell Tower kritisiert.

+++ 13.42 Uhr: Jamie Oliver spendiert Essen für Brandopfer in seinem Restaurant +++

Der britische Fernsehkoch Jamie Oliver hat den Opfern des Hochhausbrandes in London Gratisessen in seinem nahe gelegenen Restaurant angeboten. "Essen und Trinken gibt es umsonst. Sprechen Sie einfach meinen Manager Juan an und wir werden Sie umsorgen", sagte der 42-Jährige am Mittwoch bei Instagram. Die Jamie's-Italian-Kette von Oliver hat ein Restaurant im Westfield-Einkaufszentrum in der Nähe des Unglücksorts.

+++ 13.09 Uhr: 20 Verletzte in kritischem Zustand +++

Nach neuen Angaben von Medizinern werden insgesamt mehr als 70 Personen in sechs Londoner Krankenhäusern behandelt. Zehn Personen hätten aus eigenem Antrieb Kliniken aufgesucht, zusätzlich zu den bereits gemeldeten 64. Wie der Leiter des Londoner Ambulance Service, Paul Woodrow, sagt, sind 20 der Verletzen in einem kritischen Zustand. Bisher sind aufgrund des Brandes sechs Menschenleben zu beklagen.

+++ 12.36 Uhr: Bergungsarbeiten werden noch Tage dauern +++

Ein Polizeisprecher bezeichnete die Bergungsarbeiten als "komplex". Sie würden sich über mehrere Tage hinziehen. Es sei "wahrscheinlich", dass während dieser Zeit weitere Todesopfer entdeckt würden.

+++ 12.18 Uhr: Polizei: Bislang sechs Tote +++

Beim Brand im Grenfell Tower hat es mindestens sechs Tote gegeben. Das teilte die Londoner Polizei mit. Sie befürchtet weitere Todesopfer, heißt es in einer Erklärung, die die Metropolitan Police in den sozialen Medien verbreitet.


+++ 12.14 Uhr: Scotland Yard: Brand war kein Terroranschlag +++

Der katastrophale Hochhausbrand in London ist nach Angaben von Scotland Yard kein Terroranschlag. Das teilte eine Polizeisprecherin auf Anfrage mit.

+++ 11.56 Uhr: Grenfell Tower hat 24 statt 27 Stockwerke +++

Der Grenfell Tower hat 24 Stockwerke - und nicht 27, wie die Londoner Feuerwehr twitterte. Wenn es um Hochhäuser geht, ist die Zählung oft nicht eindeutig: In einigen Ländern werden etwa bestimmte Etagennummern ausgelassen, weil man die Zahlen für Unglückszahlen hält. Dadurch hat das oberste Stockwerk eine andere Nummer, als die Zahl der Etagen nahelegen würde. Mitunter machen Eigentümer auch höhere Angaben, um potenzielle Investoren und Mieter zu beeindrucken - ein Trick, für den etwa US-Präsident Donald Trump zu seiner Zeit als Immobilienhändler bekannt war. Gezählt wird üblicherweise inklusive Erdgeschoss, aber ohne Keller.

Ein Kartenausschnitt von London yeigt die Lage des brennenden Hochhauses im Stadtteil Kensington

Der Grenfell Tower liegt im Londoner Stadtteil Kensington und nahe des Hyde Parks

+++ 11.27 Uhr: Feuerwehrchefin warnt vor Spekulationen zu Brandursache +++

Londons Feuerwehrchefin Dany Cotton hat davor gewarnt, über die Ursache des verheerenden Brandes zu spekulieren. "Wir werden in den kommenden Stunden und Tagen sorgfältig nach dem Grund für dieses Feuer suchen und untersuchen, was passiert ist", sagte sie am Mittwochmittag in der Nähe des Einsatzortes am Grenfell Tower im Zentrum der britischen Hauptstadt. Zu diesem Zeitpunkt sei es aber "falsch", über die Ursache zu spekulieren. In dem Hochhaus soll es laut Anwohnern Beschwerden über unzureichenden Brandschutz gegeben haben.

+++ 11.13 Uhr: Bürgermeister: "Opferzahlen werden wohl noch steigen" +++

In einem Facebook-Post hat sich Londons Bürgermeister Sadiq Khan zu Wort gemeldet: "Ich bin wirkllich am Boden zerstört angesichts der schlimmen Szenen, die sich beim Großbrand im Grenfell Tower abspielen", schreibt Sadiq Khan. "Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen. Ich bin traurig, dass wir nun wissen: Es hat Tote gegeben. Mehr als 50 Menschen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. ... Die Feuerwehr ist mit einer sich ständig ändernden Situation konfrontiert und wahrscheinlich werden die Opferzahlen noch steigen." Das ganze Statement auf Englisch:

 

+++ 11.06 Uhr: Feuerwehr: Gebäude derzeit stabil +++

Trotz der Feuerkatastrophe in dem Londoner Hochhaus halten die Einsatzkräfte das Gebäude derzeit für stabil genug, um weiter darin nach möglicherweise eingeschlossenen Menschen zu suchen.
Ein Experte überprüfe laufend die Statik des Grenfell Towers, sagte die Londoner Feuerwehrchefin Dany Cotton in der Nähe des Gebäudes, aus dem immer noch Rauchschwaden emporstiegen.
Einsatzkräfte seien bislang bis zum 19., 20. Stockwerk gelangt.

Wie viele Menschen genau ums Leben kamen, sagte Cotton nicht. Sie verwies auf den laufenden Einsatz, der sehr kompliziert sei. Sobald neue Informationen vorlägen, würden sie veröffentlicht. Cotton rief alle Bewohner, die sich in Sicherheit gebracht und noch nicht gemeldet hätten, auf, den Behörden Bescheid zu geben.

+++ 10.50 Uhr: Bewohner: "Es war wie im Horrorfilm" +++

Ein Bewohner des Grenfell Towers hat der BBC geschildert, wie er den Brand erlebt hat: Zwischen 1 Uhr und 1.30 Uhr habe er und seine Freundin im Bett gelegen und schon halb geschlafen. Eine Sechsjährige habe in Nebenzimmer geschlafen. Plötzlich habe er Plastik gerochen. Daraufhin habe er alle Kabel und Steckdosen der Wohnung überprüft - aber nichts gefunden. Der Geruch sei aber noch da gewesen. Dann habe er in der Küche eine Zigarette rauchen wollen. Als er das Fenster geöffnet habe, habe er Schreie gehört: "Es wird größer, es wird größer!" Er habe sofort gewusst, dass etwas wirklich nicht in Ordnung ist. Durch den Türspion habe er Rauch im Hausflur gesehen. Als er in Boxershorts die Tür geöffnet habe, hätten alle Nachbarn geschrien: "Raus, raus, es brennt!" Also habe er sich seine Kleidung geschnappt, seine Freundin und die Sechsjährige geweckt. Gemeinsam seien sie durchs Treppenhaus an den vier Stockwerken vorbei, die schon gebrannt hätten. Als sie draußen am Hochhaus hochgeschaut hätten, sei es ihm wie in einem Film vorgekommen. Das Haus habe in Flammen gestanden und das Feuer habe sich immer schneller ausgebreitet. Stockwerk für Stockwerk seien Fensterscheiben geplatzt. Hinter anderen Fenstern hätten Bewohner an die Scheiben gehämmert und gerufen "Holt uns raus, holt uns raus!" Dann seien auch ihre Fensterscheiben geplatz. Es sei wie in einem Horrorfilm gewesen. Er stünde immernoch unter Schock.


+++ 10.39 Uhr: Rettungsdienste bitten, nur in ernsten Notfällen anzurufen +++

Auf Twitter haben die Londoner Rettungsdienste darum gebeten, nur in ernstzunehmenden Fällen den Notruf zu wählen, weil der Einsatz im Grenfell Tower so groß sei.


+++ 10.28 Uhr: Londons Bürgermeister will Sicherheit in Hochhäusern überprüfen +++

Londons Bürgermeister Sadiq Khan hat nach dem Brand in einem Hochhaus umfassende Aufklärung versprochen. "Es wird im Laufe der nächsten Tage viele Fragen zur Ursache dieser Tragödie geben und ich möchte den Londonern versichern, dass wir dazu alle Antworten bekommen werden", teilte Khan über Twitter mit.

+++ 10.03 Uhr: Statement: Feuerwehr war nach wenigen Minuten am Hochhaus +++

Die Londoner Feuerwehr war nach eigenen Angaben nach wenigen Minuten bei dem brennenden Hochhaus. Der erste Notruf sei am Mittwoch um 00.54 Uhr eingegangen, teilte die Feuerwehr in einem Statement bei Facebook mit. Die ersten Löschtrupps seien in weniger als sechs Minuten vor Ort gewesen. Die Crews arbeiteten "unter extrem schwierigen Bedingungen, um Menschen zu retten und den Großbrand unter Kontrolle zu bekommen".

+++ 9.55 Uhr: Anwohner hatten vor Feuer während Umbauarbeiten gewarnt +++

Ein Anwohner-Kollektiv hatte vor einem Jahr vor der Gefahr eines Brandes im Grenfell Tower gewarnt. Während Umbauarbeiten gebe es nur einen Zugang zu dem Gebäude, heißt es auf einem Blog-Eintrag der Grenfell Action Group. "Die Möglichkeit, dass in der Eingangshalle ein Feuer ausbricht, ist fast unvorstellbar", heißt es in dem Blog-Eintrag. "Die Einwohner würden in dem Gebäude in der Falle sitzen, ohne jede Fluchtmöglichkeit."


+++ 9.39 Uhr: Rettungsdienst: 50 Verletzte +++

Nach dem Feuer in einem Londoner Hochhaus haben Rettungskräfte bisher mehr als 50 Menschen in Krankenhäuser gebracht. "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen", teilte die Londoner Ambulanz mit. Die Patienten seien in fünf Krankenhäuser gebracht worden.


+++ 9.24 Uhr: Zeugin: Feuer breitete sich schnell aus +++

Nach Angaben einer Augenzeugin war es unmöglich, den um Hilfe schreienden Menschen im brennenden Hochhaus zu helfen. Das ganz Gebäude habe in relativ kurzer Zeit in Flammen gestanden, sagte die Frau der Deutschen Presse-Agentur in London. "Wir konnten nichts tun. Ich habe viele Leute gesehen, die mit Laken am Fenster standen. Meine Freunde haben beobachtet, wie Menschen weit oben aus den Fenstern gesprungen sind."

+++ 8.57 Uhr: Menschen sprangen wohl aus brennendem Gebäude +++

Nach Angaben eines Augenzeugen sind in der Nacht Menschen aus dem brennenden Hochhaus gesprungen. Andere hätten versucht, sich mit Bettlaken abzuseilen, sagte ein Mann dem britischen Nachrichtensender BBC. Ein anderer Augenzeuge berichtete, er habe eine Familie lange Zeit an einem Fenster mit einem Handtuch am Fenster winken gesehen.

+++ 8.56 Uhr: Feuerwehr: Mehrere Tote +++

Bei dem Großbrand in einem Hochhaus in London sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Feuerwehr in der britischen Hauptstadt mit, Feuerwehrchef Dany Cotton sprach von einer unbestimmten "Anzahl Todesopfer".

+++ 8.51 Uhr: Beschwerden über mangelnden Brandschutz +++

In dem brennenden Hochhaus in London soll es bereits Beschwerden über unzureichenden Feuerschutz gegeben haben. Das berichteten mehrere Anwohner der Deutschen Presse-Agentur. Augenzeugen sagten zudem, das Feuer sei im unteren Teil des Gebäudes mit mehr als 20 Stockwerken ausgebrochen und habe sich dann nach oben durchgefressen.

+++ 8.26 Uhr: Elfjähriger sucht vermissten Schulfreund +++

Ein Elfjähriger hat mit seinem Vater am Mittwochmorgen verängstigt vor den Absperrungen beim brennenden Hochhaus in der britischen Hauptstadt gestanden. "So etwas habe ich in London noch nicht gesehen", sagte der 44-jährige Vater der Deutschen Presse-Agentur. Ein Schulfreund seines Sohnes lebe in dem 27-stöckigen Gebäude. Sie hätten von dem Jungen noch nichts gehört.

+++ 8.10 Uhr: Schule in der Nähe bleibt geschlossen +++

Eine Schule in der Nähe des brennenden Hochhauses bleibt am Mittwoch geschlossen. Man müsse erst die weitere Entwicklung abwarten, hieß es in einem Aushang vor dem Schulgebäude. In dem Hochhaus sollen viele Familien mit Kindern gelebt haben.

+++ 7.59 Uhr: Eingeschlossene gaben Notsignale mit Taschenlampen +++

Nach Zeugenberichten haben viele Menschen verzweifelt im brennenden Hochhaus in London an den Fenstern gestanden und um ihr Leben geschrien. Manche hätten in der Nacht auch versucht, per Handy Hilfe zu holen oder mit Taschenlampen auf sich aufmerksam zu machen, wie Nachbarn britischen Medien berichteten. Hunderte Menschen sollen in Sicherheit gebracht worden sein.

+++ 7.44 Uhr: Trümmerteile stürzen aus Gebäude +++

Trümmerteile flogen aus dem Gebäude, wie ein dpa-Reporter berichtete. Hin und wieder knallte es in dem 27-stöckigen Gebäude. Die Polizei hat alle Wege zum Gebäude hermetisch und weiträumig abgeriegelt.

+++ 7.43 Uhr: Gebäude könnte einstürzen +++

Angesichts des massiven Feuers in London gibt es laut BBC Befürchtungen, das 27-stöckige Hochhaus könnte möglicherweise einstürzen.

+++ 7.39 Uhr: 30 Verletzte +++

Rettungskräfte haben bislang 30 Patienten von dem brennenden Hochhaus in London in Kliniken gebracht. Das teilte die Londoner Ambulanz über Twitter mit.


+++ 7.29 Uhr: Feuerwehr laut Anwohnern mit großen Problemen +++

Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur, dass die Feuerwehr große Probleme habe, das Flammenmeer des 27-stöckigen Hauses zu löschen. Dort sollen auch viele Familien mit Kindern leben. 

+++ 7.28 Uhr: BBC: Noch Menschen im Gebäude +++

In dem brennenden Hochhaus in London sind nach BBC-Informationen immer noch Menschen. Das meldete der britische Sender. Auch auf Bildern vom Unglücksort war unter anderem ein Mensch am Fenster zu sehen.

+++ 7.27 Uhr: Bürgermeister in engem Kontakt mit Behörden +++

Londons Bürgermeister Sadiq Khan steht angesichts des Hochhaus-Feuers in engem Kontakt mit den Behörden. Das schrieb das Stadtoberhaupt auf Twitter.


+++ 7.10 Uhr: Boxclub und Kindergarten im Gebäude +++

Das brennende Hochhaus in London soll auch einen Kindergarten und einen Boxclub beherbergen. Das berichteten Nachbarn aus der Umgebung der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 6.55 Uhr: Areal um Hochhaus weiträumig abgesperrt +++

Das Areal rund um das brennende Hochhaus in London ist weiträumig abgesperrt worden. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort. "Wir müssen die Leute in Sicherheit bringen und sie so schnell wie möglich medizinisch versorgen", sagte der Leiter der Rettungskräfte, Stuart Crighton, am frühen Morgen.

+++ 6.39 Uhr: Bürgermeister spricht von "bedeutendem Vorfall" +++

Londons Bürgermeister Sadiq Khan sprach von einem bedeutendem Vorfall. Die britischen Behörden bezeichnen ein Ereignis so, wenn die Lage die Umsetzung besonderer Vorkehrungen durch einen oder mehrere Rettungsdienste erfordert. 

+++ 5.42 Uhr: Augenzeuge: Menschen auf dem Gebäude +++

Fernsehmoderator George Clark, der in der Nähe wohnt, sagte dem Sender BBC Radio 5, er könne Menschen ganz oben auf dem Hochhaus sehen. Er habe zunächst gedacht, dass eine Alarmanlage in einem Auto angegangen sei und habe dann die Glut durch die Fenster gesehen. "Ich wurde mit Asche bedeckt, so schlimm ist es. Ich bin 100 Meter weg und ich bin vollständig mit Asche bedeckt." 

+++ 5.41 Uhr: Polizei: Gegend meiden +++

Die Polizei twitterte, die Gegend nordwestlich vom Hyde Park solle gemieden werden. Dan Daly von der Feuerwehr sagte, die Feuerwehrleute würden Atemmasken tragen, die Arbeit sei extrem hart und die Bedingungen sehr schwierig. "Das ist ein großer und sehr schwerwiegender Vorfall." Man habe zahlreiche Helfer und Spezialisten entsandt. 

+++ 4.40 Uhr: Augenzeugen berichten von Menschen im Gebäude +++

Augenzeugen berichteten auf Twitter ebenfalls von einem großen Brand im Grenfell Hochhaus. Offenbar befänden sich noch Menschen in dem Gebäude. Es seien Schreie zu hören.

Die Londoner Feuerwehr teilte mit, das Feuer reiche vom zweiten Stock bis ganz nach oben des 27-stöckigen Gebäudes. Die Mannschaften seien weiter mit Löscharbeiten beschäftigt. Auf Videos war zu sehen, dass die Flammen auf den gesamten Wohnkomplex übergegriffen hatten. 

+++ 4.07 Uhr: Hochhaus in London in Flammen +++

In London ist am frühen Mittwochmorgen in einem Hochhaus ein Feuer ausgebrochen. Die Polizei twitterte, man sei zusammen mit der Feuerwehr bei einem großen Brand im Westen der britischen Hauptstadt vor Ort. Die Gegend nordwestlich vom Hyde Park solle gemieden werden. Augenzeugen berichteten auf Twitter ebenfalls von einem großen Brand im Grenfell Hochhaus. Offenbar befänden sich noch Menschen in dem Gebäude. Es seien Schreie zu hören. Auf Videos war zu sehen, dass die Flammen auf den gesamten Wohnkomplex übergegriffen hatten.

Nach Angaben des Stadtbezirks Royal Borough of Kensington and Chelsea sind in dem Hochhaus 120 Wohnungen. Er wurde 1974 errichtet und umfassend modernisiert.


tkr / DPA / AFP