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Airbus-Absturz in Ägypten Lufthansa fliegt Sinai-Halbinsel nicht mehr an


Angesichts von Spekulationen über einen Anschlag auf das abgestürzte russische Passagierflugzeug haben internationale Airlines Flüge nach Scharm el Scheich vorerst gestoppt. Auch Lufthansa-Maschinen fliegen den Badeort nicht mehr an.

Die Fluggesellschaften des Lufthansa-Konzerns fliegen bis auf weiteres die Sinai-Halbinsel nicht mehr an. Aufgrund der aktuellen Situation stellen die Airlines der Lufthansa-Gruppe den Flugbetrieb in die Region ein, wie Europas größte Fluggesellschaft am Donnerstag mitteilte. Geplant seien zwei wöchentliche Flüge der Gesellschaften Edelweiss und Eurowings nach Scharm el-Scheich gewesen.

Die ägyptische Hauptstadt Kairo werde weiterhin angeflogen und sei von diesen Maßnahmen nicht betroffen, betonte die Lufthansa. Bereits seit dem vergangenen Samstag umfliegen die Fluggesellschaften des Konzerns den Sinai, wo ein russisches Passagierflugzeug mit 224 Menschen an Bord abgestürzt war. Großbritannien geht davon aus, dass der Islamische Staat (IS) hinter dem Absturz der Maschine steckt.

Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und verschiedenen Reiseveranstaltern stimme sich der Konzern außerdem darüber ab, Rückflüge für deutsche Fluggäste zu organisieren, die sich bereits auf dem Sinai aufhalten.

ivi Reuters AFP

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