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+++ Der Tag im Ticker +++: Ein Mann stirbt nach rätselhaftem Angriff auf Campingplatz

Reisebus fährt auf A2 auf stehenden Schwertransporter +++ Die meisten der in Wales vermissten Kinder aufgespürt +++ Mann stirbt nach Angriff auf Campingplatz +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Eine Ermittlerin trägt auf einem Campingplatz in Visbeck eine abgerissene Zaunlatte. Im Hintergrund weitere Ermittler

Rätselhafter Überfall auf einem Campingplatz in Visbeck: Eine Ermittlerin trägt eine herausgerissene Zaunlatte, die wohl als Waffe benutzt wurde.

+++ 19.57 Uhr: Rätselhafter Überfall auf Campingplatz +++

Nach einem brutalen Überfall auf eine Geburtstagsfeier in Niedersachsen ist ein Mensch gestorben. Bewaffnete Männer hatten in der Nacht zum Mittwoch nach Polizeiangaben mit Baseballschlägern und herausgerissenen Zaunlatten die Gäste der Feier in einer Campinghütte in Visbek angegriffen. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den zwei Gruppen wurden zwei der Angreifer lebensgefährlich verletzt. Einer von ihnen, ein 34 Jahre alter Mann, starb am Nachmittag in einem Krankenhaus. Eine Obduktion soll die Todesursache klären. Vier weitere Männer waren schwer verletzt worden. Feuerwehr und Polizei hatten mit Hunden und einem Helikopter das Gebiet nach weiteren Verletzten abgesucht. Die Kriminalpolizei stellte Patronen einer Schreckschusswaffe sicher. Zwei Männer wurden festgenommen. Warum es zu dem Überfall kam, ist völlig unklar. Auch die Zahl der Beteiligten lasse sich bisher nicht genau feststellen, einige seien geflüchtet, sagte eine Polizeisprecherin.

+++ 17.42 Uhr: Gros der vermissten Kinder gefunden +++

Die meisten der in Wales vermissten Kinder sind offenbar gefunden worden. Drei der vier Gruppen mit je sechs Jugendlichen um die 15 Jahre wurden im Brecon Beacons Nationalpark von Suchmannschaften aufgespürt, berichtet die BBC. Die Jugendgruppen hatten sich verlaufen, während sie Aufgaben für den "Duke of Edinburgh Award", ein internationales Jugendabzeichen, angingen. Die Suchmannschaften glauben, auch den Aufenthaltsort der letzten Gruppe zu wissen. Genaueres wollten sie jedoch nicht sagen.

Brecon Beacons Nationalpark im Süden von Wales

Brecon Beacons Nationalpark im Süden von Wales: 25 Schulkinder werden vermisst



+++ 17.12 Uhr: Volksverhetzung - AfD-Politiker wird  freigesprochen +++

Der AfD-Politiker Jan-Ulrich Weiß aus Brandenburg ist vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen worden. Die von ihm auf Facebook gepostete Karikatur habe keinen antisemitischen Bezug, urteilte das Amtsgericht Prenzlau. Weiß hatte die Collage im September 2014 verbreitet. Darauf ist auf der linken Seite das Foto des jüdischen Bankiers Jacob Rothschild zu sehen. Auf der rechten Seite ist ein Bild der ihm ähnlich sehenden "Simpsons"-Figur Montgomery Burns abgebildet. Unter der Montage stehen Sätze wie "Wir haben weltweit so gut wie jede Zentralbank in Besitz" und "Wir steuern deine Nachrichten, Medien, Öl und deine Regierung". Weiß hatte seinen Eintrag später wieder gelöscht. Er habe damit "das Großkapital kritisieren wollen, das die Weltpolitik beherrscht", beteuerte Weiß vor Gericht.

+++ 16.21 Uhr: Hessen schließt letzte Notunterkunft für Flüchtlinge +++

Kein Flüchtling muss derzeit in Hessen noch in einer Notunterkunft leben. Die letzte dieser Unterkünfte sei zu Wochenbeginn in Michelstadt im Odenwald geschlossen worden, berichtete Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden. Die verbleibenden 122 Flüchtlinge von dort seien in die Erstaufnahmeeinrichtung in Hanau gebracht worden. Zwischenzeitlich hatte es mehr als 40 Notunterkünfte im Land gegeben. Im vergangenen Jahr hatte Hessen 80.000 Asylsuchende aufgenommen, in den ersten fünf Monaten dieses Jahres waren es nur 16.000.

+++ 16.18 Uhr: Mehr als 20 Schulkinder in Wales vermisst +++

Etwa zwei Dutzend Schulkinder werden in einem Nationalpark in Wales vermisst. Das teilte ein Sprecher der Bergrettung des Nationalparks der Nachrichtenagentur PA mit. Der Brecon Beacons Nationalpark liegt in einer bergigen Region im Süden von Wales. Medienberichten zufolge soll es sich um vier Gruppen von je sechs Kindern handeln, die ohne Erwachsene unterwegs seien. Rettungskräfte seien unterwegs, um die Kinder zu suchen, berichtete die BBC.

+++ 14.58 Uhr: Bauernverband lehnt Diskussion um Milchmengen-Reduzierung ab +++

In der Diskussion um Hilfen für notleidende Milchbauern hat der Deutsche Bauernverband die Forderung nach verordneten Mengenreduzierungen abgelehnt. "Wir brauchen keinen Staat oder Verband, der uns sagt, wie viel wir zu produzieren haben, das ist Aufgabe der Wirtschaft", sagte am Mittwoch der Vorsitzende des Fachausschusses Milch beim Deutschen Bauernverband, Udo Folgart, bei einem Fachforum des Deutschen Bauerntages in Hannover. Diskussionen um allgemeinverbindliche Mengenreduzierungen seien "politische Geisterdebatten." Gleichwohl erneuerte er die Forderung nach kurzfristigen Unterstützungsmaßnahmen. Die angekündigten 100 Millionen Euro seien dabei bei weitem nicht genug. Notwendig seien unter anderen Liquiditätshilfe- und Bürgschaftsprogramme.

+++ 13.54 Uhr: Israeli in Straßenbahn mit rechten Parolen beschimpft +++

Ein Israeli ist in einer Straßenbahn in Berlin mit rechten Parolen und dem Hitlergruß beleidigt worden. Der 32-jährige Tatverdächtige habe zudem versucht, den 39-Jährigen zu schlagen, teilte die am Mittwoch mit. Dank der Hinweise einiger Passanten wurde der betrunkene Mann vorläufig festgenommen. Nach einer Blutentnahme kam er wieder auf freien Fuß. Gegen ihn ermittelt nun der polizeiliche Staatsschutz. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag im Stadtteil Prenzlauer Berg. Erst eine Woche zuvor hatten drei Männer einen 21-Jährigen in Berlin-Alt-Treptow angegriffen und antisemitisch beleidigt. Die Unbekannten hatten ihn erst auf seine Kippa angesprochen, dann beschimpften sie den jungen Mann bis schließlich einer begann, zu schlagen und zu treten. Das Opfer wurde leicht verletzt.

+++ 13.38 Uhr: Streit um Karikatur: Freispruch für AfD-Politiker Weiß +++

Der AfD-Politiker Jan-Ulrich Weiß aus Brandenburg ist vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen worden. Die von ihm auf Facebook gepostete Karikatur habe keinen antisemitischen Bezug, urteilte das Amtsgericht Prenzlau. Die Staatsanwaltschaft hatte auf eine Geldstrafe von 5.000 Euro plädiert. Weiß, AfD-Kreisvorsitzender aus der Uckermark, erwarte jetzt eine Entschuldigung von AfD-Landeschef Alexander Gauland, sagte sein Verteidiger Volker Heinz. Der Parteivorstand hatte die Karikatur als antisemitisch gewertet. Ein von Gauland betriebenes Verfahren zum Parteiausschluss war jedoch im vergangenen September vor dem Bundesschiedsgericht der gescheitert.

+++ 13.02 Uhr: Bus fährt auf stehenden Schwertransporter - elf Verletzte +++

Ein mit mehr als 50 Fahrgästen besetzter Reisebus ist bei Dortmund auf einen Schwertransport gefahren, der auf einem Seitenstreifen der Autobahn parkte. Bei dem Unfall auf der A2 wurden am frühen Mittwochmorgen elf Reisende leicht verletzt. Der Bus war nach Polizeiangaben auf das Sicherungsfahrzeug des Transports gefahren und hatte es auf den Schwertransporter geschoben. Das Sicherungsfahrzeug wurde komplett zerstört, der Bus an der rechten Seite und im Frontbereich schwer beschädigt. Der Bus war auf dem Weg von London nach . Die Fahrer des Schwertransporters und des Sicherheitsfahrzeugs waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in ihren Fahrzeugen und blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 750.000 Euro. Warum der Busfahrer den parkenden Fahrzeugen nicht auswich, ist noch unklar. "Die Beamten haben die Spuren gesichert, und Fotos gemacht", sagte eine Sprecherin der Dortmunder Polizei. "Das Ganze muss jetzt ausgewertet werden." Gegen den 40-Jährigen werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ 12.36 Uhr: Wrack von 2015 gesunkenem Flüchtlingsboot im Mittelmeer geborgen +++

Mehr als ein Jahr nach der bislang vermutlich schlimmsten Flüchtlingstragödie im  hat Italiens Marine das Wrack des im April 2015 gesunkenen Boots geborgen. Die Suchmannschaften holten die Überreste des Schiffs, das mit mehr als 700 Menschen an Bord vor der Küste Libyens kenterte, bereits am Montag vom Meeresgrund in fast 400 Metern Tiefe, wie die Marine am Mittwoch mitteilte. Das Wrack soll nun nach Sizilien gebracht und untersucht werden. Dabei werden die Überreste in einer kühlbaren Transportvorrichtung aufbewahrt. Die Experten wollen so schnell wie möglich mit der Identifizierung der Toten beginnen. Nach der Katastrophe vom 18. April 2015 wurden bereits etliche Leichen geborgen, die genaue Zahl der Todesopfer blieb aber unklar. Nur 28 Menschen hatten die Tragödie überlebt.

+++ 11.25 Uhr: Schwangere lässt sich von Navi fehlleiten und fährt sich fest +++

Von ihrem Navigationsgerät hat sich eine schwangere Frau zusammen mit ihrem kleinen Sohn in Hattingen in Nordrhein-Westfalen in ein Waldgebiet fehlleiten lassen. Als sie den Fehler bemerkte, fuhr sich die Frau am späten Dienstagnachmittag bei einem Wendemanöver im Waldboden fest, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Einsatzkräfte der Feuerwehr holten die Schwangere und ihren sechs Jahre alten Sohn unversehrt aus dem Waldgebiet ab. Ihr musste die Frau zunächst zurücklassen - wegen des schwer zugänglichen Gebiets dauerte die Bergung länger.

Eine Schwangere hat sich von einem Navi fehlleiten lassen

Eine Schwangere hat sich vom Navi in ein Waldgebiet fehlleiten lassen

+++ 11.16 Uhr: Hundebesitzer auf Flucht vor Kühen von Hubschrauber gerettet +++

Aus Angst vor einer sich drohend gebärdenden Kuhherde ist in Österreich ein Hundebesitzer in Bergnot geraten. Der 33-Jährige war auf einer Wanderung in Vorarlberg auf die Kuhherde gestoßen, die sich ihm und seinem Hund stampfend in den Weg stellte. Vorsichtshalber wich er nach Angaben der Behörden vom Mittwoch den Tieren über freies Gelände aus - und landete auf einem Grat, auf dem er mit seinem Hund weder vor noch zurück konnte. Das Herrchen alarmierte die Feuerwehr. Beide wurden per Hubschrauber mit einem Tau geborgen. Nach einem tödlichen Zwischenfall vor zwei Jahren in Tirol und ähnlichen Vorkommnissen raten die Behörden Hundebesitzern zu großer Vorsicht, wenn sie auf den Almen auf Kühe stoßen.

+++ 11 Uhr: Koalition will strenges Gesetz gegen Freier von Zwangsprostituierten +++

Wer die Dienste von Zwangsprostituierten bewusst in Anspruch nimmt, soll nach einem von der Koalition beschlossenen Gesetzentwurf künftig als Freier keine Ausreden mehr haben und sich eindeutig strafbar machen. Das seit längerem geplante Vorhaben könne am 7. Juli vom Bundestag verabschiedet werden, wie die Rechtsexperten von Union und SPD mitteilten. Auch verschärfte Bestimmungen zum Kampf gegen Menschenhandel stehen dann in zweiter und dritter Lesung auf der Tagesordnung.

+++ 10.35 Uhr: Bayerns Umweltministerin Scharf schließt Atommüll-Endlager in ihrem Land aus +++

Die Rolle Bayerns bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll sorgt für Kontroversen. Landesumweltministerin Ulrike Scharf (CSU) schloss in der "Passauer Neuen Presse" einen Standort im Freistaat kategorisch aus. Der Umweltverband BUND warf der bayerischen Landesregierung eine Verweigerungshaltung vor. Die Gesteine in Bayern seien für die Endlagerung Atommüll nicht geeignet, "das gilt für Granit, Ton und Salz", sagte Scharf. Bei der Sicherheit dürften nicht aus politischen Gründen Abstriche gemacht werden. Allein auf technische Barrieren wie zum Beispiel spezielle Behälter zu vertrauen, reiche nicht aus: "Wir brauchen in den Stein gemeißelte Sicherheit."

+++ 9.46 Uhr: Reservisten-Präsident Kiesewetter zurückgetreten +++

Der Präsident des Verbandes der Bundeswehr-Reservisten, Roderich Kiesewetter, ist zurückgetreten. Als Grund gab der CDU-Abgeordnete in einer von seinem Bundestagsbüro veröffentlichten Erklärung Geldverschwendung seines Verbandes an. Für einen Empfang in Berlin mit 400 Gästen seien 20.000 Euro ausgegeben worden. Von den Kosten habe er nichts gewusst. "Da ich aber, auch wenn ich nicht über Einzelvorgänge unterrichtet sein muss, die Gesamtverantwortung für unseren Reservistenverband trage, trage ich auch die Konsequenzen", erklärte Kiesewetter. Bei der Veranstaltung sei "jegliches Maß" verloren gegangen.

+++ 9.04 Uhr: Flug von Berlin nach Istanbul gestartet +++

Nach den Selbstmordanschlägen am Istanbuler Atatürk-Flughafen ist am Mittwoch entgegen erster Angaben auch vom Flughafen Berlin-Tegel wieder eine Maschine in die Bosporus-Metropole gestartet. Den Abflug bestätigte Flughafensprecher Lars Wagner der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatte er erklärt, dass es am Mittwoch keine Flüge von Tegel in die türkische Metropole geben werde. Ob die weiteren vier regulären Flüge abgesagt würden, sei eine Entscheidung der Fluggesellschaft Turkish Airlines, hieß es am Morgen.

+++ 8.38 Uhr: +++ Toyota ruft 1,43 Millionen Autos zurück +++

Toyota ruft wegen eines möglichen Airbag-Defekts 1,43 Millionen Autos zurück - davon 141.000 in Europa. Das teilte der weltgrößte Autobauer mit. Betroffen sind demnach die Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle des Prius und der Lexus CT 200h aus den Baujahren 2008 bis 2012. Mit 743.000 Stück müssen die meisten Autos in Toyotas Heimat Japan in die Werkstätten. In Nordamerika sind es knapp 500.000 Fahrzeuge.

Die Wagen sind auf der Fahrer- und Beifahrerseite mit sogenannten Curtain-Shield-Airbags ausgestattet, deren Gasgeneratoren aus zwei Kammern bestehen. Bei einigen der Generatoren könne es einen kleinen Riss geben, hieß es. Dieser könne sich ausweiten und zur Trennung der zwei Kammern führen. Die Airbags wurden nach Angaben von Toyota nicht vom japanischen Zulieferer Takata hergestellt, dessen Produkte zuletzt bereits millionenfach zurückgerufen wurden. Es seien bisher keine Todesfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Defekt bekannt.

Toyota ruft mehr als eine Million Autos zurück

Wegen eines möglichen Airbag-Defekts ruft Autohersteller Toyota 1,43 Millionen Auts zurück

+++ 8.23 Uhr: Flugverkehr in Frankfurt kaum beeinträchtigt +++

Der Anschlag auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen hat sich auf den Flugverkehr in Frankfurt kaum ausgewirkt. Am Dienstagabend sei ein Flug gestrichen worden, am Mittwoch würden drei Flüge aus Istanbul und zwei Flüge nach Istanbul gestrichen, erklärte Flughafenbetreiber Fraport am Mittwochmorgen auf Anfrage.

+++ 8.11 Uhr: Schwere Explosionsschäden im Flughafenterminal +++

Nach dem Terrorangriff auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen gibt es auch in dem Gebäudekomplex schwere Explosionsschäden. Eine dpa-Reporterin im Flughafen sagte am Mittwoch, besonders schwere Schäden gebe es dort, wo Reisende nach der Landung in der Türkei aus dem Sicherheitsbereich kommen und von Wartenden in Empfang genommen werden. Dort seien die weißen Kunststoffplatten der Deckenverkleidung vollständig heruntergerissen worden. Die Decke weise Rußspuren auf. Scheiben in dem Bereich seien zersplittert, einige schienen Einschusslöcher aufzuweisen.

+++ 7.45 Uhr: Keine Flüge von Berlin-Tegel nach Istanbul +++

Nach den Selbstmordanschlägen am Istanbuler Atatürk-Flughafen gibt es am Mittwoch keine Flüge von Berlin-Tegel nach Istanbul. Dies sagte Flughafensprecher Lars Wagner der Deutschen Presse-Agentur. Regulär wären es am Mittwoch fünf Flüge. Ob davon noch welche stattfinden werden, sei eine Entscheidung der Fluggesellschaften. Ob es Flüge von Istanbul nach Tegel geben werde, ist laut Wagner ebenfalls noch unklar. Am Atatürk-Flughafen hingegen wurde der Luftverkehr wieder aufgenommen. Erste Flüge von Turkish Airlines landeten am frühen Morgen. Der Sender CNN Türk berichtete, Reisende könnten inzwischen auch wieder ins Terminal. Der Angriff sorgt allerdings für ein massives Chaos im Flugverkehr.

Turkish Airlines strich für Mittwoch mehr als 340 Flüge. Die Airline bot allen Reisenden mit Buchungen von oder nach Atatürk Airport an, die Flüge kostenlos umzubuchen oder zu stornieren.

+++ 6.34 Uhr: Telekom und Fraunhofer starten "Volksverschlüsselung" +++

Die Verschlüsselung von E-Mails soll durch eine Initiative der Deutschen Telekom und des Fraunhofer-Instituts deutlich erleichtert werden. Unter dem Titel "Volksverschlüsselung" stellten das Unternehmen und das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT am Mittwoch eine Lösung vor, mit der auch technische Laien Ihre Mails mit Hilfe einer kostenlosen Software in wenigen Schritten verschlüsseln können. Eine erste Version läuft auf Windows-PCs, Lösungen für die Apple-Systeme macOS und iOS sowie Android und Linux seien geplant.

E-Mail Fach

E-Mails sollen besser verschlüsselt werden

+++ 6.06 Uhr: Schläger überfallen Campingplatz - sechs Schwerverletzte +++

Mit Baseballschlägern und herausgerissenen Zaunlatten bewaffnete Männer haben in Niedersachsen eine Geburtstagsfeier in einer Campinghütte überfallen. Bei dem Vorfall in der Nacht zu Mittwoch kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Gästen der Feier in Visbek (Landkreis Vechta), wie ein Polizeisprecher sagte. Zwei der Angreifer wurden lebensgefährlich und vier weitere Männer schwer verletzt. Feuerwehr und Polizei suchten mithilfe von Hunden und einem Helikopter das Gebiet nach weiteren Verletzten ab. Die Kriminalpolizei stellte Patronen einer Schreckschusswaffe sicher. Zwei Männer wurden festgenommen. Warum es zu dem Überfall kam, war zunächst nicht klar.

+++ 6.05 Uhr: Positiver Trend bei Betreuungsschlüssel in Kitas +++

In Krippen und Kindergärten in Deutschland kümmern sich immer mehr Erzieher um den Nachwuchs. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung kommen bundesweit 9,3 Kinder auf eine Fachkraft. 2012 waren es 9,8. Bei der Ganztagsbetreuung in Krippen gibt es im Schnitt einen Erzieher oder eine Erzieherin für 4,3 Kinder, drei Jahre zuvor war es einer für 4,8 Kinder. Dabei gibt es große regionale Unterschiede: So betreut in Baden-Württemberg eine Fachkraft 7,3 Kindergartenkinder, in Mecklenburg-Vorpommern sind es fast doppelt so viele. Für eine kindgerechte Betreuung empfehlen die Experten der Stiftung einen Schlüssel von 1 zu 3 bei den unter Dreijährigen sowie 1 zu 7,5 bei den Kindergartenkindern.

+++ 5.48 Uhr: Klimaschutzplan 2050 ohne konkrete Kohleausstiegs-Ziele +++

Die Bundesregierung verzichtet im Klimaschutzplan 2050 auf konkrete Ziele für den Kohleausstieg. In einem zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium abgestimmten Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es lediglich, die Stromgewinnung aus Kohle werde an Bedeutung abnehmen. In einem Entwurf vom April hatte es dagegen noch geheißen: "Die Stromerzeugung auf Basis von Kohle muss somit schon deutlich vor 2050 beendet werden." Der neue Entwurf liegt zurzeit für weitere Abstimmungen im Kanzleramt.

jen/kis / DPA / AFP