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Nachrichten aus Deutschland: Autofahrer blockieren sich in Engstelle minutenlang, dann gehen sie aufeinander los

Nordhausen: Autofahrer blockieren sich gegenseitig - Polizeieinsatz +++ Köln: 43-Jähriger bei Messerstecherei getötet +++ Berlin: Ehemann spritzt Frau Batteriesäure ins Auge +++ Nachrichten aus Deutschland

nachrichten deutschland - sturköpfe im auto

Nur bei Gesten blieb es beim Streit zweier Autofahrer in Thüringen nicht (Symbolbild)

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Nordhausen: Autofahrer blockieren sich gegenseitig - Polizeieinsatz

"Der Klügere gibt nach", lautet ein bekanntes Sprichwort. Im thüringischen Nordhausen aber trafen zwei derartige Sturköpfe aufeinander, dass daran nicht zu denken war. Stattdessen endete der Disput der beiden Männer in einer Rauferei.

Was war passiert? Wie die Polizei mitteilte, wollten die beiden 55 und 52 Jahren alten Autofahrer zur selben Zeit einen etwa 15 Meter langen Engpass einer Straße passieren. Keiner wollte dem anderen den Vortritt lassen, sodass man sich wenig später mittig im Weg gegenüberstand. An ein Vorbeikommen war nicht zu denken und auch "am Willen zurückzusetzen, fehlte es", schrieben die Beamten. So standen sich die beiden Kontrahenten einige Zeit wartend gegenüber, ehe der 55-Jährige als erster aus seinem Auto ausstieg. Der 52-Jährige zog nach und hatte ob dieser neuen Situation offensichtlich Gesprächsbedarf.

Daraufhin stieg auch der Sohn des Älteren aus und es entwickelte sich eine kleinere Rauferei, bei der man sich laut Polizei gegenseitig in den Schwitzkasten nahm. Doch auch so konnte keine Einigung erzielt werden, die Streithähne riefen die Polizei. Als die Beamten eintrafen, standen die Fahrzeuge immer noch Front an Front, immerhin hatten die Männer aber aufgehört, sich zu attackieren. Weil beide Autofahrer dabei blieben, zuerst in der Engstelle gewesen zu sein, fertigte die Polizisten letztlich zwei Anzeigen an - und bittet nun mögliche Zeugen, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.

Köln: 43-Jähriger bei Messerstecherei getötet

In Köln haben sich mehrere Männer in der Nacht zu Sonntag auf offener Straße eine Messerstecherei geliefert. Dabei kam ein 43-Jähriger ums Leben. Das Opfer erlitt bei der Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen im Stadtteil Mülheim tödliche Stichverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Ein 21-jähriger Tatverdächtiger und ein 33 Jahre alter Begleiter wurden festgenommen.

Die Gruppen waren nach Angaben der Polizei auf dem Wiener Platz in Köln-Mülheim aus zunächst ungeklärter Ursache aneinandergeraten. Als der Streit eskalierte, stach demnach der 21-Jährige nach Angaben von Zeugen mit einem Messer zu. Danach sei er mit seinem 33-jährigen Begleiter geflüchtet. Beide wurden kurz darauf festgenommen. Bei dem betrunkenen 21-Jährigen fanden die Beamten ein Messer. Sein verletzter Begleiter wurde ins Krankenhaus gebracht.

Berlin: Mann spritzt Ehefrau bei Streit Batteriesäure ins Auge

Ein Ehestreit in Berlin ist brutal eskaliert. Ein Mann hat seiner Frau bei der Auseinandersetzung Batteriesäure ins Auge gespritzt. Er wurde festgenommen, wie ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen mitteilte. Die Frau liegt demnach im Krankenhaus. Ärzte würden noch um das Augenlicht der 34-Jährigen kämpfen. In der Wohnung des Paares befanden sich während des Streits auch die beiden 9 und 14 Jahre alten Kinder. Sie wurden danach von der Polizei zu Bekannten gebracht. 

Zu der Auseinandersetzung kam es in der Nacht auf Samstag. Gegen drei Uhr soll der 39-jährige Mann seine Frau im Badezimmer mit einem Messer bedroht haben. Anschließend soll er sie nach ihrer Aussage am Hinterkopf gepackt und ihr dann die Batteriesäure ins linke Auge gespritzt haben. Die Frau riss sich los und flüchtete in ein anderes Zimmer. Dort benachrichtigte sie die Polizei.


 Nachrichten von Samstag, den 23. März

Borken: Mann filmt eingeklemmtes Unfallopfer

In Borken (NRW) hat ein 50 Jahre alter Mann ein in einem Auto eingeklemmtes Unfallopfer mit dem Handy gefilmt - während Feuerwehrleute gerade dabei waren, die 18-Jährige zu befreien. Wie die Polizei zum Vorfall vom Donnerstag mitteilte, wollte die junge Frau von einem Parkplatz auf eine Straße einbiegen, dabei stieß sie mit dem Fahrzeug einer 50-Jährigen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Auto der 18-Jährigen gegen einen weiteren Wagen, sie selbst wurde dabei eingeklemmt.

Als die alarmierte Feuerwehr die Frau bergen wollte, zückte der 50-Jährige sein Handy und filmte das Geschehen rund um das Unfallopfer. Polizisten forderten den Mann daraufhin auf, dies zu unterlassen. Dieser Anweisung sei er jedoch nur widerwillig nachgekommen, sodass sich die Beamten gezwungen sahen, einen Platzverweis auszusprechen. Die junge Frau wurde indes aus ihrem Auto befreit und kam ebenso wie die Fahrerin des anderen Autos leicht verletzt in ein Krankenhaus.

Den 50-Jährigen erwartet laut Polizei eine Strafanzeige, weil er durch das Filmen den höchstpersönlichen Lebensbereich der 18-Jährigen verletzt habe, heißt es.

Salzgitter: Paketbote attackiert Kind

Ein verärgerter Paketfahrer hat ein vierjähriges Mädchen in Salzgitter an den Haaren gezogen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte sich der Mann über die Mutter des Kindes und deren Hund geärgert. Er beschwerte sich über das Tier, das vor einem Supermarkt angebunden war und bellte.

Als die Mutter wenig später auf dem Heimweg war, erschien der Fahrer erneut und zog das Kind an den Haaren. Er fuhr dann mit seinem Transporter weg, war aber wegen seiner Berufskleidung und seines Fahrzeugs leicht zu identifizieren. So bekam er bald zuhause Besuch von der Polizei, die den Fall als Körperverletzung einstufte und ein Ermittlungsverfahren einleitete.

Köln: Autofahrerin sperrt Arbeiter in Kanal ein

Alle Warnungen halfen nicht - oder wurden schlichtweg übersehen: In Köln hat eine 75-Jährige mit ihrem Auto einen Kanalarbeiter unter der Erde eingesperrt. Die Frau fuhr nach Erkenntnissen der Polizei beim Ausparken mit ihrem Wagen trotz mehrerer Warnhütchen über einen offenen Gullyschacht - und blieb stecken. Der linke Vorderreifen versperrte dem 21-Jährigen Kanalarbeiter daraufhin den Weg ins Freie.

Ein Kollege des Mannes sagte, er habe die Frau vor dem Missgeschick am Donnerstag noch durch Winken gewarnt - aber vergeblich. Polizisten kamen und bockten das Auto mit einem Wagenheber auf, um den Arbeiter zu befreien. Zu allem Überfluss war ihm bei dem Unfall auch noch ein Verkehrshütchen durch den Schacht auf den Kopf gefallen, wie die Polizei am Freitag berichtete. Er wurde leicht im Gesicht verletzt.

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Der linke Vorderreifen versperrte dem 21-Jährigen Kanalarbeiter den Weg ins Freie

Gütersloh/Bielefeld: 14-Jähriger schnappt sich Auto von Vater und baut auf Flucht Unfall

Auf der Flucht vor der Polizei hat ein 14-Jähriger mit dem Auto seines Vaters einen Unfall verursacht und ist auf einem Acker gelandet. Eine Polizeistreife war auf das Auto aufmerksam geworden, als es eine Einbahnstraße in Gütersloh in falscher Richtung befuhr, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als die Beamten den Wagen stoppen wollten, gab der Jugendliche Gas und versuchte zunächst, durch die Innenstadt zu entkommen. Auf einer Straße in Richtung Bielefeld streifte der 14-Jährige bei einem Überholmanöver einen anderen Wagen. Die Verfolgungsfahrt endete am Freitagabend auf einem angrenzenden Acker. Verletzt wurde niemand.

Frankfurt am Main: Ermittler rätseln nach Drohnensichtung am Flughafen

War es wirklich eine Drohne, die am Freitag den Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen für eine halbe Stunde lahmgelegt hat? Einen Tag später ist sich die Polizei da nicht mehr so sicher. "Ob es eine Drohne war oder möglicherweise auch etwas ganz anderes, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Samstag in Frankfurt. Denn es seien lediglich zwei Drohnensichtungen gemeldet worden - tatsächlich gesehen habe keiner der Ermittler die mysteriösen Flugobjekte.

Obwohl sich die Bundespolizei sofort mit einem Hubschrauber auf die Suche gemacht hatte, fehlte von den mutmaßlichen Drohnen bis zum Samstag jede Spur. Auch eine Sprecherin der Frankfurter Polizei sprach von einer "seltsamen Angelegenheit". Was genau am Himmel flog und ob dort überhaupt etwas unterwegs war, sei völlig unklar.

Der Flugbetrieb war am Freitag um 17.45 Uhr nach einer halben Stunde Unterbrechung wieder aufgenommen worden.

Lohr am Main: 14-Jähriger verbreitet Falschnachrichten im Namen der Polizei

Ein 14 Jahre alter Junge hat sich im Internet als "Polizei Lohr" ausgegeben und Falschnachrichten verbreitet. Seit Ende 2018 habe der 14-Jährige offizielle Presseberichte der Polizei auf einem vermutlich von ihm selbst erstellten Twitter-Account gepostet, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken am Samstag mit. Das Twitter-Profil habe aufgrund eines Polizeiwappens und eines Wappens der bayerischen Stadt Lohr am Main einem echten Polizeiaccount zum Verwechseln ähnlich gesehen. Nun werde gegen den Schüler ermittelt.

Zunächst seien übliche Ermittlungen zur Löschung des Twitter-Auftritts gelaufen, hieß es. Als der Schüler jedoch Mitte März die Falschnachricht eines bewaffneten Täters in Lohr verbreitete, sorgte die Polizei für eine sofortige Löschung des Accounts. Nun muss sich der 14-Jährige aus dem Raum Lohr wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen sowie wegen Amtsanmaßung verantworten.


 Nachrichten von Freitag, den 22. März

Dortmund: Zu laut - Polizei zieht Sportwagen aus dem Verkehr

In Dortmund haben Polizisten einen sündhaft teuren Sportwagen aus dem Verkehr gezogen. Der Grund dafür: Der seltene Lamborghini Aventador war den Beamten wegen "infernalischen Lärms" aufgefallen, wie es in einem Post auf Twitter heißt. So ergab eine Messung vor Ort, dass das mehr als 300.000 Euro teure Auto 113 Dezibel laut war, erlaubt sind für diesen Wagentyp jedoch "nur" 88 Dezibel. Zum Vergleich: Ein Flugzeug kommt beim Start auf einen Schallpegel von etwa 140 Dezibel, ein Wert von 120 gilt als Schmerzgrenze für das menschliche Ohr.

Wie die "Rheinische Post" berichtete, hätten sich Menschen die Ohren zu halten müssen, als das Fahrzeug an ihnen vorbeifuhr. Der Lamborghini wurde nach der Begutachtung als verkehrsunsicher eingestuft und noch vor Ort stillgelegt. Demnach hatte der Besitzer verbotene Eingriffe an der Klappensteuerung der Abgasanlage vorgenommen.

Kaiserslautern: Sohn sperrt Eltern in Wohnzimmer ein

In Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz hat ein 49-Jähriger seine Eltern in deren Wohnzimmer eingesperrt, um seinem Vater im Anschluss einen dreistelligen Geldbetrag zu entwenden. Laut Polizei ruhten sich die Eltern am Mittwochnachmittag auf der Couch aus, als ihr Sohn plötzlich hinter ihnen die Tür verriegelte.

Danach vergriff er sich an der Tasche seines Vaters. Erst als seine Erzeuger mit der Polizei drohten, öffnete er die Tür wieder. Demnach waren die beiden Eltern rund 20 Minuten eingesperrt. Der 49-Jährige muss sich demnächst unter anderem wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung verantworten, heißt es.

Düsseldorf: Entenfamilie von Flachdach auf der Kö gerettet

Die Feuerwehr in Düsseldorf hat eine verirrte Entenfamilie vom Flachdach eines Geschäftshauses an der noblen Einkaufsmeile Königsallee geborgen. Mitarbeiterinnen eines Bekleidungsgeschäfts informierten die Helfer am Freitagvormittag über die missliche Lage der Entenmutter und ihrer elf Küken, wie die Feuerwehr mitteilte.    

Die "Retter" stiegen über Leitern und Schächte auf das Flachdach und setzten jedes Entenküken behutsam in eine spezielle Box. Derweil sandte die Leitstelle eine Entenliebhaberin zur Einsatzstelle, die die Box mit der Entenmama und ihren Küken entgegennahm. Die Entenfamilie wurde anschließend wohlbehalten an einem sonnigen Platz in einem innerstädtischen Park ausgesetzt.  

Landkreis Altötting: Motorradfahrer von Betonmischer überfahren

Im bayerischen Landkreis Altötting ist am Donnerstagmorgen ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, war der 18-Jährige zwischen Feichten und Palling unterwegs, als er nach einem Überholmanöver in einer Rechtskurve stürzte und in den Gegenverkehr rutschte. Dort kam dem jungen Mann genau in diesem Moment ein Betonmischer entgegen, dessen 39-jähriger Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und den Motorradfahrer überrollte.

Dieser sei noch am Unfallort verstorben, schreiben die Beamten. Der 39-Jährige erlitt einen Schock und wurde von Mitarbeitern eines Kriseninterventionsteams betreut. Den genauen Unfallhergang soll nun ein Sachverständiger klären.

Berlin: Massenschlägerei nach Youtube-Aufruf

Zu einer handfesten Massenschlägerei kam es am frühen Donnerstagabend auf dem Berliner Alexanderplatz. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, versammelten sich nach einem Aufruf in sozialen Medien rund 400 Leute - die meisten davon Jugendliche oder junge Erwachsene. Später seien etwa 50 von ihnen in Streit geraten und mit Fäusten, Füßen und Pfefferspray aufeinander losgegangen. Etwa 100 Polizisten versuchten die Streithähne zu trennen - dabei setzen die Beamten auch Reizgas ein. Wie der Sprecher weiter berichtet, sollen einige Jugendliche versucht haben, einen Polizisten in die Menge zu ziehen. Die Bilanz der Massenschlägerei: eine verletzte Polizistin, neun Festnahmen. In der Folge stürmten etwa 20 Jugendliche in den U-Bahnhof und bewarfen sich im Gleisbett mit Schottersteinen. Nach Informationen der "Berliner Morgenpost" soll der Auslöser für die Schlägerei ein Streit zwischen dem Stuttgarter Youtuber "Thatsbekir" und "Bahar Al Amood" aus Berlin gewesen sein. Letzterer gehört demnach einer in der Bundeshauptstadt lebenden arabischen Großfamilie an. Beide hatten ihr Follower und Fans am frühen Abend auf den Alexanderplatz eingeladen.

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Rund 400 Follower zweier bekannter Youtuber versammelten sich am Donnerstag auf dem Berliner Alexanderplatz. Dann gingen 50 von ihnen mit Fäusten aufeinander los.

DPA

Marl: 13-Jähriger angefahren - Autofahrer gibt ihm Geld und flüchtet

Ein Autofahrer soll an einer Kreuzung im nordrhein-westfälischen Marl einen 13-Jährigen angefahren haben und davongefahren sein. Der etwa 25 Jahre alte Mann und seine weibliche Begleitung stiegen am Donnerstagnachmittag zwar zunächst aus und erkundigten sich, ob es dem Jungen gut gehe, wie die Polizei in Recklinghausen mitteilte. Als der Junge angab, dass es ihm nicht gut gehe und seine Jacke kaputt sei, habe der Mann ihm einen kleinen Geldbetrag gegeben, sei dann ins Auto gestiegen und "mit quietschenden Reifen" davongefahren.

Der 13-Jährige, der mit einem Tretroller unterwegs war, ging nach Hause, schilderte seinen Eltern den Vorfall. Danach erlitt er einen Schwächeanfall und wurde mit dem Verdacht auf innere Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls.

Hohenstein-Ernstthal: Autofahrer verirrt sich auf Sachsenring

Der unfreiwillige Ausflug auf die Rennstrecke des Sachsenrings endete für einen Skoda-Fahrer am Donnerstag im Kiesbett. Der 64-Jährige war aus Versehen durch das geöffnete Tor zum Fahrerlager gerollt und fand sich so auf dem knapp 3,7 Kilometer langen Rundkurs wieder. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der Mann am äußersten Rand der Strecke, um das Areal möglichst schnell wieder verlassen zu können. Dabei blieb er im Kiesbett stecken. Der Pechvogel blieb unverletzt und wurde samt seines Wagens aus der misslichen Lage befreit.

Dülmen: Pferde stürzen in Güllegrube

Im nordrhein-westfälischen Dülmen mussten Feuerwehrleute am Donnerstagmittag zwei Pferde aus ihrer misslichen Lage befreien. Die Tiere waren aus ungeklärten Gründen von einer Koppel geflohen und in eine Güllegrube gestürzt. Unterstützt von einem Tierarzt konnten die Ausreißer nach knapp zwei Stunden von den Kameraden der Feuerwehr Dülmen aus ihrer Notlage befreit werden.

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 Nachrichten von Donnerstag, den 21. März

Rottweil: Intercity muss wegen verdächtigem Paket anhalten

Wegen eines verdächtigen Pakets ist ein Intercity-Zug auf freier Strecke zwischen Rottweil und Epfendorf in Baden-Württemberg gestoppt worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag weiter mitteilte, mussten zwischen 150 bis 200 Reisende den Zug verlassen. Sprengstoffspürhunde und Entschärfer wurden angefordert, um das Paket zu untersuchen.

Berlin: Fußgänger von Autofahrer und Beifahrer getreten und geschlagen

In Berlin sind zwei Fußgänger vom Fahrer eines Transporters und dessen Beifahrer attackiert und verletzt worden. Grund für die Auseinandersetzung am späten Mittwochabend war laut bisherigen Ermittlungen der Polizei, dass der Fahrer laut Zeugen stark abbremsen musste, weil die Fußgänger wenige Meter vor dem Fahrzeug eine Straße überquerten.

Daraufhin seien die Insassen des Transporters, Polizeiangaben zufolge zwei "glatzköpfige Männer, ausgestiegen und sollen einen 36-Jährigen sofort geschlagen und getreten haben. Dessen 32-jähriger Begleiter, der zu Hilfe eilte, wurde im weiteren Verlauf ebenfalls angegriffen und leicht verletzt. Die Schläger setzten ihre Fahrt indes in unbekannte Richtung fort, ehe die alarmierte Beamte vor Ort eintrafen. Die Polizei sucht nun nach den beiden Angreifern sowie deren Fahrzeug.

Bad Salzuflen: Gewalttäter nutzt Besuch bei Eltern zur Flucht

In Nordrhein-Westfalen hat ein verurteilter Gewalttäter am Mittwoch einen von Justizvollzugsbeamten begleiteten Besuch bei seinen Eltern zur Flucht genutzt. Der Mann sei noch immer unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin dem "Westfalen-Blatt" am Donnerstagmorgen. Demnach hatte sich der 31-Jährige bei seinen Eltern in Bad Salzuflen in einem Zimmer eingeschlossen, ehe er durch ein Fenster floh. Die Polizei leitete demnach umgehend eine Fahndung ein, die bislang erfolglos blieb. Zudem riet man Menschen aus dem persönlichen Umfeld des Mannes, aufzupassen.

Ein früherer Anwalt des Mannes bezeichnete den Flüchtigen dem Bericht zufolge als "psychisch krank, hochgefährlich und unberechenbar". Der vorbestrafte 31-Jährige hatte 2014 einen Bekannten - offenbar aus Kränkung, weil dieser ihn ignoriert hatte - niedergeschossen und war dafür zu einer Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Vor einem Jahr hatte er diese abgesessen und war daraufhin in einer speziellen Wohngruppe für Sicherheitsverwahrte in der JVA Werl untergebracht worden.

Der Gewalttäter sei seither in gefesseltem Zustand dreimal ausgeführt worden und habe sich dabei immer unauffällig verhalten, sagte der JVA-Leiter, Uwe Schäfer, der Zeitung.

Würzburg: Zwei Festnahmen nach Kinderporno-Verdacht

Wegen des Verdachts der Herstellung und der Verbreitung von Kinderpornografie haben Ermittler in Würzburg zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Ob die beiden dem Haftrichter vorgeführt werden, war nach Polizeiangaben vom Donnerstag zunächst unklar. Am Mittwoch hatten Polizisten - darunter auch Spezialeinsatzkräfte - mehrere Objekte in der bayerischen Stadt durchsucht, darunter war auch eine Kindertagesstätte.

Essen: Frau bei Unfall aus Sportwagen geschleudert - tot

Auf der A52 bei Essen ist am späten Mittwochabend eine Frau bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, fand man nach der Alarmierung durch andere Verkehrsteilnehmer einen völlig zerstörten Sportwagen vor, der einen Abhang hinuntergeschleudert worden war. Demnach entdeckten die Retter die Frau außerhalb des Fahrzeugs, sie sei noch an der Unfallstelle verstorben, heißt es. Mehreren Medienberichten zufolge soll es sich bei der Getöteten um eine 18-Jährige handeln, die als Beifahrerin im Auto saß.

Der Fahrer, offenbar ein 23 Jahre alter Mann, konnte den Sportwagen demnach selbstständig verlassen und wurde von einem Notarzt versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Laut Kölner "Express" soll er beim Überholen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben.


 Nachrichten von Mittwoch, den 20. März

Dinslaken: Mann verabredet sich mit Zehnjähriger auf Parkplatz

In Dinslaken am Rande des Ruhrgebiets ist ein 29-Jähriger wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern festgenommen worden, weil er sich mit einem zehnjährigen Mädchen verabredet hat. Wie "RP Online" unter Berufung auf die Polizei berichtet, soll der Mann sich mit dem Kind auf einem Parkplatz verabredet haben, um es gegen Geld zu kitzeln. Dem Bericht zufolge hätten die Mutter des Mädchens und andere dem Mann am Ort der Verabredung eine Falle gestellt. Sie hätten die Ausfahrt des Parkplatzes blockiert und den Verdächtigen an der Flucht gehindert. Die verständigte Polizei nahm ihn fest und stellte auch Datenträger als Beweismittel sicher. 

Die Familie des Kindes soll bei der Polizei ebenfalls Beweismaterial vorgelegt haben, etwa in Form von Mobilfunkdaten. Die Verabredung ist demnach offenbar über das soziale Netzwerk Instagram erfolgt. Das Mindestalter zur Nutzung des Dienstes liegt eigentlich bei 13 Jahren. Die Beamten ermitteln nun ob es noch weitere Verabredungen oder Kontakte zu Minderjährigen gegeben hat, heißt es. 

Berlin: Mann schlägt Schwangerer in den Bauch

In Berlin hat ein Mann einer schwangeren Frau in den Bauch geschlagen. Wie die Polizei berichtete, ereignete sich der Vorfall am Dienstagnachmittag auf dem S-Bahnhof Neukölln. Zwei 41 und 47 Jahre alte Frauen standen mit ihren Kindern am Bahnsteig, als ein Mann mit seinem Hund an ihnen vorbeiging. Weil er offenbar zu dicht an ihnen vorbei lief, kam es zu einem Streit, bei dem der Mann die Frauen beleidigt haben soll. Zwar konnten sich die Frauen nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern, die Beleidigungen sollen sich jedoch auf ihre Kopftücher bezogen haben. Der Mann soll der 41-jährigen schwangeren Frau während der Auseinandersetzung in den Bauch geschlagen haben, heißt es. Die 47-Jährige konnte einem Schlag ausweichen. Anschließend flüchtete der Mann. Rettungskräfte brachten die Schwangere in ein Krankenhaus. Der Staatsschutz ermittelt.

Der S-Bahnhof Neukölln in Berlin als Symbolfoto für Nachrichten aus Deutschland

Am S-Bahnhof Neukölln soll der Mann zugeschlagen haben (Symbolfoto)

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Kamen: Großeinsatz in KFC-Filiale – Gästen wurde übel

Großeinsatz in der Kamener Filiale von Kentucky Fried Chicken (Nordrhein-Westfalen). Dort klagten am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr mehrere Gäste über Übelkeit, nachdem sie Hähnchenteile gegessen hatten. Wie das Portal "ruhr24.de" berichtet, soll sich einer von ihnen sogar erbrochen haben. Mehrere Rettungswagen und Notärzte eilten herbei. Die betroffenen Personen sollen der Polizei gegenüber erklärt haben, dass sie zunächst einen auffälligen Geschmack bemerkten. Fünf Personen wurden mit Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Polizei stellte Fleischproben sicher. Das Fast-Food-Restaurant musste nach dem Vorfall zunächst schließen. Laut dem Bericht war am Mittwochmorgen das Gesundheitsamt vor Ort.

Usedom: 18-Jährige liegt tot in Wohnung

In Zinnowitz auf der Ostsee-Insel Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) hat die Polizei eine 18-Jährige tot in einer Wohnung gefunden. Wie die "Ostsee-Zeitung" berichtet, soll die Wohnung zu einer betreuten Wohneinrichtung des Christlichen Jugenddorfwerkes gehören. Wie die Beamten am Vormittag berichteten, wurden sie am Dienstagabend gegen 21 Uhr informiert. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Ihre äußeren Verletzungen deuteten auf ein Tötungsdelikt hin. Dem Zeitungsbericht nach soll die junge Frau Stichverletzungen erlegen sein. Die Tote wird derzeit in der Rechtsmedizin Greifswald obduziert. Kriminalbeamte seien mit einer großen Ermittlergruppe im Einsatz, heißt es. Derzeit werde in alle Richtungen ermittelt, insbesondere im persönlichen Umfeld des Opfers. 

Uetze: Mann tot aus Gully geborgen

Auf einem Campingplatz in Uetze bei Hannover hat die Feuerwehr einen Mann tot aus einem Gully-Schacht geborgen. Wie die "Schaumburger Nachrichten" berichten, hatte der Schwiegersohn den 68-Jährigen am Dienstagabend auf dem Gelände kopfüber in dem Schacht steckend vorgefunden. Laut Bericht hatte der Mann Polizeiangaben zufolge Vorbereitungsarbeiten an dem wasserführenden Schacht ausgeführt.

Homburg: Großfeuer in Chemiefabrik

In Homburg (Saarland) ist am Dienstagnachmittag in einer Chemiefabrik ausgebrochen. Die Polizei hat die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klima- und Lüftungsanlagen zu deaktivieren. Das Feuer war zunächst in einem Lager für Kunstoffgranulat ausgebrochen. Anschließend griffen die Flammen auf ein anderes Unternehmen über, in dem Buntmetalle verarbeitet werden, wie die Polizei berichtete. Angrenzende Gebäude wurden evakuiert. Die Bewohner mussten die Nacht in einer Notunterkunft verbringen. Es gehe jedoch keine Gefahr von weiteren chemischen Stoffen aus, meldete die Polizei auf Twitter. Auch am Mittwochmorgen waren die Löscharbeiten noch nicht beendet, wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet. Warum das Feuer ausbrach und wie hoch die Schadenshöhe ist, seien noch unklar. Die Feuerwehr hat unter der Telefonnummer 06841/924 11 50 ein Bürgertelefon eingerichtet. 

In Homburg brennt eine Chemiefabrik

Eine große Rauchsäule steigt von einem Brand in einer Fabrikhalle eines ehemaligen Röhrenwerkes in Homburg auf. Die Feuerwehr war auch am Mittwochmorgen noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. 

DPA

+++ EINSATZUPDATE GROSSBRAND HOMBURG +++ 04:30 Uhr: Noch immer sind wir zusammen mit Kräften aus dem ganzen Kreis und...

Gepostet von Feuerwehr Blieskastel-Mitte am Dienstag, 19. März 2019

 Nachrichten von Dienstag, den 19. März

Essen: Frau tritt nach Sanitäter

Brutaler Einsatz für einen Sanitäter in Essen: Der 28-Jährige wurde mit seinen beiden Kollegen zu einem Einsatz in der Altstadt gerufen. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, geschah der Vorfall bereits am späten Freitagabend. Zeugen hatten eine junge Frau hilflos am Boden liegend sehen und den Notruf gewählt. Als die Sanitäter versuchten, ihre Vitalfunktionen zu überprüfen, schlug die Frau um sich. Noch auf der Trage liegend trat sie in das Gesicht des Ersthelfers, dessen Schneidezähne dadurch abbrachen. Mit Unterstützung der Polizei konnte die Frau, die offenbar unter Drogen stand und betrunken war, in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde sie später auf einer gesicherten Station untergebracht. Der Sanitäter wurde medizinisch versorgt und musste seinen Dienst beenden. Gegen die Frau wurde Strafanzeige gestellt. 

Bühl: Mann legt sich nackt auf den Gehweg

Im baden-württembergischen Bühl hat ein Mann für Aufsehen gesorgt. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, meldeten Zeugen am späten Montagnachmittag gegen 17.15 Uhr einen Mann, der sich seiner Kleidung entledigte und kurz danach komplett nackt auf dem dortigen Gehweg lag. Beamte und eine hinzugerufene Besatzung des Rettungsdienstes kümmerten sich um den sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befindlichen Herrn und brachten ihn in ein Krankenhaus. 

Kaiserslautern: Mann vergisst Auto an Tankstelle 

In Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) hat ein Mann sein Auto betankt und es danach an der Zapfsäule vergessen. Der 41-Jährige habe im Kassenraum noch Getränke gekauft, bezahlt und sei dann gegangen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Als er am Montag etwa drei Stunden später immer noch nicht zurück war, wandte sich die Tankstellenpächterin in Kaiserslautern an die Polizei. Die fand heraus, dass das Fahrzeug zu einem Unternehmen in der Nähe gehörte. Dank eines Mitarbeiterausweises im Auto war auch der 41-Jährige schnell aufgespürt, der den Wagen dann wegfuhr. Den Beamten habe der Mann erklärt, er gehe sonst zu Fuß zur Tankstelle, um sich etwas zu kaufen: "Den Wagen habe er diesmal schlichtweg vergessen."

Mühlhausen: Streit in Wohnung endet tödlich

Im thüringischen Mühlhausen ist am Montagabend ein Mann bei einem Streit tödlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, gab es offenbar einen Streit zwischen dem Opfer und seiner 22-jährigen Bekannten. Dieser war derart eskaliert, dass der Mann seinen Verletzungen erlag und die Frau mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Wie es zu dem Streit kam, ist noch unklar. Auch die Identität des Opfers sei noch nicht zweifelsfrei geklärt, heißt es. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Update (17.08 Uhr): In einer weiteren Pressemitteilung gab die Polizei bekannt, dass es sich bei dem Getöteten um einen 31 Jahre alten Mann handelt. Die 22-jährige Tatverdächtige sei indes wieder auf freiem Fuß und habe das Krankenhaus noch in der Nacht auf Dienstag verlassen können. Demnach kann nicht ausgeschlossen werden , dass die Frau in Notwehr handelte, schreiben die Beamten. +++

Bad Hindelang: Urlauber erkranken an Norovirus

Rund 40 Gäste eines Hotels sind im Allgäu an einer Magen-Darm-Infektion erkrankt. Das Gesundheitsamt ordnete am Montag umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen für das Hotel in Bad Hindelang an. Wie das Landratsamt Oberallgäu berichtete, sind nur Gäste und keine Mitarbeiter des Hauses erkrankt. Die Behörden vermuten, dass Noroviren in dem Hotel grassieren. Die Ergebnisse der Tests werden allerdings erst in den kommenden Tagen erwartet.

In dem Hotel waren am Samstag zahlreiche Urlauber neu angekommen. Bei einigen von ihnen hatten sich am Sonntag Krankheitszeichen gezeigt, am Montag wurde das Gesundheitsamt eingeschaltet. Wie ein Sprecher der Kreisbehörde erläuterte, werden die Kranken nun in dem Hotel medizinisch versorgt. Das Norovirus ist sehr leicht übertragbar und gehört zu den weltweit häufigsten Erregern für plötzlich auftretenden Brechdurchfall.


 Nachrichten von Montag, den 18. März

Celle: Totes Baby in Auto entdeckt

Im niedersächsischen Celle haben Polizisten nach einem Zeugenhinweis ein totes Baby in einem Auto entdeckt. Bisherige Ermittlungen hätten ergeben, dass die 29 Jahre alte Mutter das kleine Mädchen etwa eine Woche zuvor nach Frühwehen zu Hause entbunden hatte, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Demnach wird gegen die Frau wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. 

Aktuell wird davon ausgegangen, dass das Neugeborene, das am bereits am Mittwochabend entdeckt wurde, aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung, womöglich durch Ersticken, ums Leben kam. Die genaue Todesursache soll eine gerichtsmedizinische Untersuchung klären, die Ermittlungen laufen.

Hahnbach: Landwirt sät riesigen Heiratsantrag

Im bayerischen Hahnbach hat ein Landwirt seiner Freundin einen ebenso ungewöhnlichen wie kreativen Heiratsantrag gemacht. So hatte Bauer Florian Weiß die Frage aller Fragen - in seinem Fall "Mogst mi heiran?" - bereits vor einigen Monaten in ein Feld gesät, um nun die Früchte seiner Arbeit zu "ernten". "Das war eine Nacht- und Nebelaktion", erzählte der 24-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Zuvor hatte "onetz.de" berichtet.

Im vergangenen Herbst habe er die Gerste mit einer modernen und besonders präzise arbeitenden Maschine ausgesät, sagte Weiß. Ein paar Wochen wuchs das Ganze, bis er seine Freundin mit auf das Feld in Hahnbach bei Regensburg nahm, sich gemeinsam mit ihr von einem Kran in 30 Meter Höhe fahren ließ und seine Frage schließlich stellte. Sie sagte ja - die Hochzeit soll in diesem Oktober stattfinden.

Weiß und seine Freundin sind eigenen Angaben seit sechs Jahren ein Paar, seit zwei Jahren wohnen sie zusammen. Deshalb sei er vor dem Antrag durchaus optimistisch gewesen. Eher hatte er Sorge, dass sein Plan nicht funktionieren könnte. "Man braucht eine Kultur, die sich im Herbst entwickelt, damit man die Buchstaben lesen kann", erzählte er. Wegen der trockenen Witterung habe er zwischenzeitlich gefürchtet, dass die Saat nicht weit genug aufgehen könnte.

nachrichten deutschland - heiratsantrag in feld

Mit diesem kreativen wie beeindruckenden Heiratsantrag hatte ein Landwirt aus Bayern vollen Erfolg - im Oktober sollen die Hochzeitsglocken läuten

DPA

Büdingen: Betrunkener Vater fährt Kind zur Schule

Im hessischen Büdingen hat die Polizei einen 52-Jährigen erwischt, der stark angetrunken sein Kind mit dem Auto zur Schule brachte. Demnach hatten sich die Beamten für eine routinemäßige Kontrolle an der Schule positioniert, als ihnen nur zehn Minuten später der Vater ins Netz ging. Weil den Polizisten bei der Kontrolle Alkoholgeruch entgegen schlug, führten sie einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis: Der Mann saß mit fast 1,4 Promille am Steuer.

Dem 52-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt, seinen Führerschein kassierten die Beamten ein. Zudem musste der Mann mit zur Blutentnahme. Ihn dürfte zudem ein Fahrverbot ins Haus stehen.

Neben dem alkoholisierten Vater stellten die Polizisten bei ihren Kontrollen fest, dass mehrere Kinder nicht richtig angeschnallt waren. Die erwischten Elternteile müssen nun mit einem Verwarngeld rechnen.

Weil am Rhein: Vermeintlich Toter schlief nur sehr fest

In Weil am Rhein (Baden Württemberg) hat ein vermeintlich toter Mann einen Einsatz von Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Demnach war der Mann während einer Busfahrt derart weggeschlummert, dass ihn andere Fahrgäste für tot hielten. "Nur durch die Setzung eines Schmerzreizes erwachte der Fahrgast aus seinem Tiefschlaf", schreiben die Beamten in ihrer Pressemitteilung zu dem Vorfall, der sich bereits am vergangenen Freitagabend ereignete. Der Bus setzte seine Fahrt anschließend normal fort.

Bad Vilbel: Neunjähriger verteilt Ersparnisse der Eltern

Eine kreative Idee, sein Taschengeld aufzubessern, hatte am Wochenende ein Neunjähriger aus dem hessischen Bad Vilbel. Wie die "Frankfurter Rundschau" zuerst berichtete, spazierte der Junge in der Nachbarschaft von Tür zu Tür und behauptete, Geldscheine gefunden zu haben, die er nun zurückgeben wolle. Als vermeintlich ehrlicher Finder hoffte auf einen entsprechenden Finderlohn. Während ihm einige Nachbarn ein paar Euro zusteckten, rief einer die Polizei, weil ihm die Sache merkwürdig vorkam. Die Beamten fanden bei dem Kleinen eine Tüte mit ca. 2700 Euro - wie er selbst zugab, die kompletten Ersparnisse seiner Eltern. Es stellte sich heraus, dass der Junge bereits 260 Euro unter den Nachbarn "verteilt" hatte. Die Empfänger der Scheine werden gebeten, den Eltern das Geld zurückzugeben.

Flensburg: Lkw-Fahrer nach Tod von 14-Jährigem verurteilt

Es war eine Tragödie auf dem ersten Schulweg nach den Sommerferien: Nach dem Tod eines 14-jährigen Radlers bei einem Abbiege-Unfall in Flensburg ist ein Lastwagenfahrer zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht sprach ihn am Montag der fahrlässigen Tötung schuldig. Laut Urteil hatte der heute 54-Jährige im Jahr 2017 den vorfahrtsberechtigten Schüler beim Abbiegen übersehen und überfahren. Die Richterin sah es beim Urteil als erwiesen an, dass der Lastwagenfahrer den tödlichen Unfall mit dem Zwölftonner hätte vermeiden können. Der Mann wurde zu einer Haftstrafe von acht Monaten, ausgesetzt auf Bewährung, verurteilt. 

An der roten Ampel hatte der Mann laut Urteil nicht ausreichend auf den Radweg geachtet. Und auch als die Ampel auf Grün sprang und er abbiegen wollte, sei er nicht tastend und bremsbereit in die Kreuzung eingefahren. Der Junge, der am ersten Schultag nach den Sommerferien auf dem Weg zur Schule war, habe vergebens versucht auszuweichen, sagte die Richterin. Er wurde vom Lastwagen überrollt. Er starb am Nachmittag desselben Tages im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Königswinter: Tödlicher Lkw-Unfall, Probleme mit Rettungsgasse 

Gleich mit zwei Sattelzügen kollidierte am Morgen auf der A3 im Berufsverkehr der Fahrer eines Pkw. Zwischen Siebengebirge und dem Kreuz Bonn/Siegburg fuhr er laut Polizei zunächst - offenbar mit hoher Geschwindigkeit - auf einen Lkw auf. Von diesem prallte er ab und wurde in der Folge von einem weiteren Lkw touchiert. Letztlich kam der Wagen an der Leitplanke zum Stehen. Rettungskräfte konnten den Fahrer nur noch tot aus dem völlig zerstörten Auto bergen. Wie ein Feuerwehrsprecher erklärte, habe es einmal mehr Probleme mit der Rettungsgasse gegeben. "Sie hat nicht funktioniert. Verschiedene Fahrzeuge standen im Weg", so der Sprecher.  

Mörfelden: Betrunkener attackiert Lokführer mit Feuerlöscher

Weil dieser angeblich zu schnell fuhr, hat ein alkoholisierter Fahrgast am Sonntag den Lokführer eines ICE attackiert und zum Anhalten gezwungen. Wie die Bundespolizei mitteilte, schlug der aufgebrachte 30-Jährige mit einem Feuerlöscher die Glastür zum Führerstand ein, woraufhin der Lokführer den ICE in Richtung Paris schon am Bahnhof Mörfelden-Walldorf - also nur wenige Minuten nach der Abfahrt am Frankfurter Hauptbahnhof - stoppte. Er erlitt einen Schock - die ca. 400 Reisenden mussten ihre Fahrt in anderen Zügen fortsetzen. Eine Streife der Polizei nahm den aggressiven Mann aus Heidelberg schließlich fest. Ein Atemakoholtest ergab einen Wert von 1,73 Promille. Die Bundespolizei leitete gegen ihn Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, sowie Sachbeschädigung und Nötigung ein.

Fulda: Frau bringt Baby am Straßenrand zur Welt

Etwas zu eilig hatte es der Nachwuchs eines Paares, das am Sonntag auf dem Weg ins Krankenhaus war. Die werdenden Eltern stellten ihren Wagen im osthessischen Hünfeld am Straßenrand ab und informierten den Notarzt. Während Polizisten den Verkehr am Auto der kleinen Familie vorbei leiteten, kam der kleine Junge zur Welt. Laut Polizei gaben seine Eltern ihm den Namen Felix. "Also der Glückliche - das passt", so ein Polizeisprecher. Der 28-jährigen Mutter und dem Kind gehe es gut. Auch der Vater habe den aufregenden Einsatz gut überstanden. 

Möckmühl: Sportwagen überschlägt sich, Fahrer tot

Auf der Autobahn A81 in der Nähe von Heilbronn ist am Sonntagabend der Fahrer eines Sportwagens ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, kam der 46-Jährige auf Höhe Mockmühl in Richtung Würzburg mit seinem Porsche ins Schleudern, der Wagen überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der Notarzt konnte dem Mann nicht mehr helfen - er verstarb noch an der Unfallstelle. Warum er die Kontrolle über sein Auto verlor, war zunächst unklar.

Quellen: Twitter"Saarbrücker Zeitung"/Polizeipresse/"Schaumburger Nachrichten"/"Ruhr24.de"/"Ostsee-Zeitung"/Polizei München/Berlin.de/"RP Online"/"Westfalen-Blatt"/"Rheinische Post"

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