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Nachrichten aus Deutschland Mann rutscht unter abfahrenden ICE und wird schwer verletzt

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Der mann rutschte beim dem Vorfall zwischen Zug und Bahnsteigkante (Symbolbild)
© Uwe Zucchi / Picture Alliance
Essen: Zwei Tote und ein Schwerverletzter bei Autounfall +++ Düsseldorf: Polizei erschießt mit Armbrust bewaffneten Mann +++ Jena: 18-Jähriger spielt Krieg und löst Polizeieinsatz aus +++ Nachrichten aus Deutschland.

Hinweis: Aktuelle Nachrichten zum Corona-Virus in Deutschland finden Sie hier

Celle: Mann rutscht unter abfahrenden ICE und wird schwer verletzt 

Im Bahnhof Celle ist ein Mann unter die Räder eines abfahrenden ICE gekommen und schwer verletzt worden. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei war der 57-Jährige am Freitagmorgen ausgestiegen, um eine Zigarette zu rauchen. Als sich die Türen schlossen, soll er versucht haben, sie zu öffnen und einzusteigen. Dabei rutschte er zwischen Zug und Bahnsteigkante. "Es wurde im Zug nicht bemerkt", sagte der Sprecher der zuständigen Bundespolizei Bremen. Demnach sah ein Zeuge den Unfall und rief die Rettungskräfte. Dann wurde das Zugpersonal informiert. Während der Bergung des Mannes war der Bahnhof für eine Stunde gesperrt. Mit schweren Beinverletzungen wurde der 57-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittler suchen Zeugen, um den Unfallhergang aufzuklären.

Quelle: DPA

Essen: Zwei Tote und ein Schwerverletzter bei Autounfall 

Bei einem Frontalzusammenstoß in einem Straßentunnel sind am Freitag in Essen zwei Männer ums Leben gekommen. Ein Autofahrer geriet am frühen Morgen in dem Tunnel mit seinem Wagen aus zunächst ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem anderen Wagen, wie die Polizei mitteilte.

Der Fahrer des ersten Wagens und sein Beifahrer erlagen ihren schweren Verletzungen, der Fahrer des entgegenkommenden Autos wurde schwer verletzt. Aufschluss über den genauen Unfallhergang sollen die weiteren Ermittlungen der Polizei geben.

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Ein Polizist steht in Essen zwischen den Wracks zweier Autos, die am Freitag frontal ineinander gecrasht waren
© Michael Weber / Wtvnews / DPA

Quelle: AFP

Düsseldorf: Polizei erschießt mit Armbrust bewaffneten Mann 

Einsatzkräfte haben am Donnerstag einen bewaffneten Mann in seiner Wohnung in Düsseldorf erschossen. Der Mann hatte laut einem Bericht der Polizei zunächst mit einer Armbrust seine Eltern bedroht und Schüsse aus dem Fenster abgefeuert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schoss der Mann auf den Diensthund und feuerte in Richtung der Beamten. Diese schossen daraufhin auf den 32-Jährigen. Er verstarb noch vor Ort. Medienberichten zufolge soll bei dem Schusswechsel ein 30-jähriger Beamter verletzt worden sein, auch der Diensthund musste ärztlich behandelt werden. 

Quelle: Polizei Düsseldorf

Jena: 18-Jähriger spielt Krieg und löst Polizeieinsatz aus

Ein 18-Jähriger hat am Donnerstag in Bad Berka bei Jena einen großen Polizeieinsatz ausgelöst, weil er Krieg mit zwei sogenannten Softair-Waffen spielte. Der junge Mann wurde auf einem Wanderweg in einem Wald mit den Pistolen gesichtet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, kam er den unmissverständlichen Forderungen der Beamten nach und legte seine Schusswaffen nieder. Erst dann stellte sich heraus, dass es sich bei den Waffen lediglich um Softairs, also Druckluftwaffen, handelte. Der Mann wurde seinen Eltern übergeben. Es wird derzeit geprüft, ob er für den Polizeieinsatz aufkommen muss. 

Quelle: Polizei Jena

Celle: Kinder zündeln im Wald und alarmieren die Feuerwehr

Zwei Jungen haben am Donnerstag in einem Wald in Belsen bei Celle mit einem Streichholz den Waldboden in Brand gesetzt und anschließend selbst die Feuerwehr alarmiert. Der elf und 13-jährigen Schüler ließen das entzündete Streichholz der Polizei zufolge auf den Boden fallen lassen, wodurch sich der trockene Waldboden binnen Sekunden entzündete. Verzweifelte Löschversuche der beiden scheiterten. Daraufhin alarmierten die Kinder die Einsatzkräfte und warteten vor Ort. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Durch das zügige Handeln der Jungen konnte laut Feuerwehr letztlich Schlimmeres verhindert werden. 

Quelle: Polizei Celle


Nachrichten von Donnerstag, dem 16. April

Moers: 82-Jähriger musiziert in Klinikgarten für todkranke Frau

Der 82-jährige Alfred Schroeter musiziert derzeit jeden Tag im Garten des St. Josef-Krankenhauses in Moers mit seiner Trompete für seine schwerkranke Frau. "Auch die anderen Patienten freuen sich über die musikalische Einlage", sagte eine Kliniksprecherin am Donnerstag. Am Osterwochenende habe sogar ein kleines Bläser-Ensemble der evangelischen Kirche im Garten aufgespielt.   

Schroeters 83 Jahre alte Ehefrau befindet sich auf der Palliativstation des Krankenhauses. Wegen der Corona-Krise besteht auch in der Klinik in Moers ein Besuchsverbot. Der 82-Jährige darf im Rahmen einer Ausnahmeregelung mit besonderen Schutzvorkehrungen immerhin eine Stunde am Tag zu seiner Frau. 

Danach begibt er sich mit seinem Instrument in den Garten der Klinik. Die "Rheinische Post" hatte zuvor über den Trompeter im Klinikgarten berichtet. Nach Angaben der Zeitung lauschen und applaudieren ihm die Patienten durch die geöffneten Fenster.

Quelle: DPA

Mülheim: 60-Jährige findet 20.000 Euro – und gibt sie ab

Eine 60-Jährige aus Mülheim an der Ruhr hat mehr als 20.000 Euro Bargeld gefunden und umgehend wieder abgeliefert. Die Frau entdeckte am Donnerstag im Vorraum einer Bankfiliale auf einem Geldautomaten eine schwarze Tasche – Inhalt: Geldscheine in Umschlägen verpackt und zwei Schlüssel, wie die Polizei mitteilte. Die Finderin gab die Tasche in einem nahe gelegenen Einkaufszentrum ab, dann wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten ermitteln nun, wem das Geld gehört.

Quelle: DPA

Lüneburg: 25-Jähriger legt Feuer und verletzt Mitbewohner lebensgefährlich

Im niedersächsischen Lüneburg soll ein 25-jähriger Bewohner einer Unterkunft für Obdachlose einen Brand verursacht und anschließend einen Mitbewohner mit einem Messerstich lebensgefährlich verletzt haben. Gegen den Mann werde wegen besonders schwerer Brandstiftung und versuchten Totschlags ermittelt, teilte die Polizei mit.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand zündete der 25-Jährige im Obergeschoss zunächst sein Bett per Feuerzeug an, ehe er einen Mitbewohner auf den Brand aufmerksam machte und diesen anschließend mit einem Steakmesser in die Schulter stach. Laut Angaben der Polizei war es unter anderem einem Anwohner der Unterkunft, der auch die Feuerwehr alarmierte, zu verdanken, dass sich letztlich alle vier im Haus befindlichen Bewohner unverletzt ins Freie retten konnten. Der 25-Jährige habe indes das Opfer nur wenig später erneut im Hof der Unterkunft attackiert und am Unterarm verletzt. Weitere Übergriffe seien von einem Zeugen verhindert worden, heißt es.

Im Rahmen einer Sofortfahndung konnte Beamte den polizeibekannten und geständigen Tatverdächtigen festnehmen. Er sollte am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Das lebensgefährlich verletzte Opfer kam per Rettungshubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus. Der durch den Brand verursachte Schaden wurde auf 150.000 Euro geschätzt. 

Quelle:Polizei Lüneburg

Essen: Autofahrerin überrollt Seniorin beim Ausparken zwei Mal und fährt dann davon

In Essen wurde eine 77-Jährige bei einem Unfall am Dienstag schwer verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde die Frau von einer noch unbekannten Autofahrerin angefahren. Demnach setzte die Frau hinterm Lenkrad ihr Fahrzeug beim Ausparken zurück und überrollte die 77-Jährige. Danach hätte sie den Vorwärtsgang eingelegt, das Opfer ein zweites Mal überrollt und wäre davon gefahren. Nun sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls und der flüchtigen Fahrerin. 

Quelle:Polizei Essen

Berlin: S-Bahn-Waggon entgleist – keine Verletzten

Eine Berliner S-Bahn ist am Mittwochabend teilweise entgleist. Verletzt wurde nach erstem Kenntnisstand niemand, wie ein Bahnsprecher sagte. Am Bahnhof Lichtenberg sprang demnach ein Waggon einer S75 aus den Schienen. Der vorderste Wagen kippte seitlich weg. Der Vorfall sei gegen 21.00 Uhr passiert, sagte der Sprecher. Zwischen Ostkreuz und Springpfuhl wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Wie lange die Bahnstrecke gesperrt bleibt, war zunächst nicht absehbar. Zur Ursache könne noch nichts gesagt werden, so der Sprecher. Wie viele Fahrgäste in der Bahn saßen, blieb zunächst ebenso unklar.

Quelle: DPA

Wacken: Wacken Open Air 2020 fällt aus

Das Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken wird in diesem Sommer wegen der Corona-Auflagen nicht stattfinden. "Wir stehen vor einer Situation, wie wir sie in 30 Jahren noch nicht erlebt haben, denn wir müssen schweren Herzens mitteilen, dass es in diesem Jahr leider kein Wacken Open Air geben wird", sagte Festival-Mitbegründer Holger Hübner am Donnerstag. Grund ist die von Bund und Schleswig-Holstein geplante Absage von Großveranstaltungen bis zum 31. August.

Des Festival sollte ursprünglich vom 30. Juli bis 1. August 2020 stattfinden. "Unser gesamtes Team hat auch in den letzten Monaten intensiv an dem Festival gearbeitet. Desto mehr sind wir alle enttäuscht, dass wir in diesem Jahr kein Wacken Open Air mit unseren Besuchern und den Bands feiern dürfen", sagte Hübner. Mitbegründer Thomas Jensen sagte: "Diese Nachricht trifft uns tief und muss auch von uns erst einmal verarbeitet werden." Dennoch trügen die Organisatoren "in dieser für die gesamte Welt schwierigen Lage die Entscheidung der Bundesregierung mit".

Zum Umgang mit den bereits verkauften Tickets für das Festival und den Plänen für 2021 wollen sich die Organisatoren "so bald wie möglich äußern, bitten hierfür aber um etwas Geduld", hieß es. In den vergangenen Jahren haben jeweils etwa 75.000 Metalfans die Veranstaltung im Norden besucht.

Quelle: DPA

Berlin: Brandanschlag auf Kabelschacht in Berlin – Staatsschutz ermittelt

Nach dem Brand in einer Baugrube im Berliner Ortsteil Charlottenburg, bei dem freiliegende Versorgungskabel schwer beschädigt wurden, hat der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Dies sagte eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen. 

Kurz nach dem Brand am Dienstag hatte eine linke Gruppe auf der Internetseite "indymedia" ein Bekennerschreiben veröffentlicht. "Der Polizei ist dieses Schreiben bekannt", hieß es von der Sprecherin weiter. Ob es echt sei, müsse noch geprüft werden. 

In dem Bekennerschreiben heißt es, Ziel des Anschlags sei das nahe Heinrich-Hertz-Institut gewesen, das an einer Corona-App arbeite. Mit einer solchen App sollen Infizierte und deren Kontakte schneller nachvollzogen werden können. Die Verfasser sehen darin eine "Aufweichung der Grundrechte".

Quelle: DPA

Münster: Mutter starb in Brunnen – Angeklagter schweigt zu Prozessbeginn

Der Tod einer 79-jährigen Frau in einem Brunnenschacht beschäftigt seit Mittwoch das Schwurgericht Münster. Die Staatsanwaltschaft hat den 55-jährigen Sohn der Frau wegen Mordes aus Habgier angeklagt. Zu Beginn des Prozesses ließ der Deutsche über seinen Verteidiger erklären, dass er vorerst nichts zu den Anschuldigungen sagen wolle. Am Rande des Prozesses sagte Anwalt Carsten Ernst später: "Mein Mandant bestreitet die Vorwürfe." Er schließe aber nicht aus, dass sich der Angeklagte im Laufe der Verhandlung doch noch selbst äußern werde.

Die Leiche der Rentnerin war im Juni in einem mehr als zwei Meter tiefen Brunnenschacht auf ihrem Grundstück in Neuenkirchen gefunden worden. Bei der Obduktion stellten die Rechtsmediziner fest, dass die Frau ertrunken war. An ihrem Schädel befanden sich mehrere Blutergüsse, die darauf hindeuten könnten, dass die 79-Jährige zuvor geschlagen worden war. 

Quelle: DPA


Nachrichten von Mittwoch, 15. April

Telgte: Feuer in Schweinestall – etliche Tiere tot

Im nordrhein-westfälsischen Telgte hat es ein Feuer in einem Schweinemaststall gegeben. Wie die Polizei berichtete, brach das Feuer gegen kurz vor 4 Uhr aus. Von den 600 im dem Stall untergebrachten Schweinen konnte die Feuerwehr 376 Tiere retten. 224 kamen in dem Feuer zu Tode oder mussten getötet werden. Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus konnte die Feuerwehr verhindern. Die Bewohner konnten das Gebäude zuvor jedoch bereits selbständig unverletzt verlassen. Bei dem Brand entstand ein geschätzter Sachschaden von 500.000 Euro. Nach den ersten Ermittlungen vermutet die Kriminalpolizei als Ursache einen technischer Defekt der Heizungsanlage.

Quelle:Polizei Warendorf

Stemwede: Ausgebüxter Jungbulle verletzt Frau

Im nordrhein-westfälischen Stemwede hat ein entlaufener Jungbulle für einen Polizeieinsatz gesorgt. Wie die Beamten am Mittwoch berichteten, war das Tier bereits an Karfreitag ausgebüxt und unter anderem etwa zwei Kilometer auf der L 770 zwischen den Ortschaften Levern und Twiehausen entlang gelaufen. Als die Besitzerin versuchte, das Tier einzufangen, wurde die 55-Jährige von dem Bullen überrannt und verletzt. Sie musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Lübbecke gebracht werden. Schließlich musste das Tier mit "gezielten Schüssen erlegt" werden, wie es in einer Mitteilung heißt. Ein Bekannter der 55-Jährigen kümmerte sich um den Abtransport des Kadavers.

Quelle:Minden-Lübbecke

Markgröningen: 60-Jähriger stürzt in Kirche in die Tiefe

Bei Vorbereitungsmaßnahmen zu einer geplanten Schädlingsbekämpfung in der Frauenkirche im baden-württembergischen Markgröningen hat sich ein 60 Jahre alter Mann schwer verletzt. Wie die Polizei berichtete, war der Mann gegen 18 Uhr am Dienstagabend zusammen mit seinem 57 Jahre alten Bekannten in der Kirche - offenbar um ihm zu helfen. Als die Männer den Kirchturm betraten, brach vermutlich eine Bodendiele und der 60-Jährige stürzte rund zehn Meter innerhalb der Kirche in die Tiefe. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Kirche befindet sich in Privatbesitz. Bei dem 57-Jährigen soll es sich um einen Angestellten des Besitzers handeln. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Thüringen: Mann entdeckt Fliegerbombe in Kleingarten

In Thüringen hat ein Mann in seinem Kleingarten eine Fliegerbombe entdeckt. Wie die Beamten berichteten, war der 43-Jährige mit einem Spaten zugange, als er auf die 20 Zentimeter lange und fünf Zentimeter dicke Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg stieß. Der Kleingärtner alarmierte die Polizei, die räumte die Gartenanlage und forderte den Kampfmittelräumdienst an. Der kümmerte sich um den Abtransport der Bombe.

Quelle:Polizei Thüringen

Wuppertal: Frau umgebracht - Haftbefehl gegen 43-Jährigen erlassen

Nach der Tötung einer jungen Frau am Ufer der Wupper muss ein 43 Jahre alter Verdächtiger in Untersuchungshaft. Gegen ihn sei ein Haftbefehl erlassen worden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftbefehl wegen Totschlags beantragt. Eindeutig sei die Beweislage derzeit aber nicht, hatte die ermittelnde Staatsanwältin gesagt. Der Mann zähle zum persönlichen Umfeld der 27-Jährigen.

Rechtsmediziner hatten bestätigt, dass die Frau umgebracht wurde. Die Todesursache sei "äußere Gewalteinwirkung", hieß es. Die 27-Jährige war als vermisst gemeldet worden und ihre Leiche kurz darauf am Sonntagabend von Passanten am Ufer der Wupper entdeckt worden. Eine zwölfköpfige Mordkommission ermittelt in dem Fall.

Nachrichten aus Deutschland: Ermittler untersuchen in Wuppertal einen Mordfall
Polizeibeamte hatten am Sonntagabend eine Frauenleiche am Ufer der Wupper entdeckt
© Tim Oelbermann / DPA

Quelle: DPA

Hamburg: Auto erfasst zwei Fußgänger 

In Hamburg ist am Dienstagabend ein Autofahrer in mehrere Fußgänger gerast. Der Fahrer war "augenscheinlich" alkoholisiert, wie eine Sprecherin des Lagezentrums der Polizei in Hamburg am Dienstagabend sagte. Der Wagen sei in Hamburg-Altona am Abend von der Straße abgekommen, gegen eine Ampelanlage geschleudert und habe dabei den Mann und die Frau erfasst. Ein Notarzt an der Unglücksstelle sprach demnach von lebensbedrohlichen Verletzungen bei beiden.

Eine weitere Fußgängerin sei von herumfliegenden Trümmerteilen leicht verletzt worden, der Fahrer des Wagens habe einen Schock erlitten. Alle vier seien ins Krankenhaus gebracht worden. Womöglich sei das Auto auch zu schnell gefahren, dies sei Gegenstand von Ermittlungen. Weitere Details lagen zunächst nicht vor.

Update 11.25 Uhr: Wie die Polizei am Mittwochmorgen berichtete, verlor eine 26-Jährige bei dem Unfall ihr Bein. Sie wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Beim 41-jährigen Fahrer, der bei dem Unfall Prellungen erlitten hatte und im Anschluss ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurde, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 1,43 Promille. 

Nachrichten aus Deutschland: Ein demoliertes Auto steht nach einem Unfall in Hamburg an einer Straße
Der stark beschädigte Wagen steht nach dem Unfall auf der Fahrbahn, während Rettungskräfte im Hintergrund die Opfer versorgen 
© Jonas Walzberg / DPA

Quelle: DPA, Polizei Hamburg

Leipzig: Einbrecher vergisst Schuh 

In Leipzig hat die Polizei in der Nacht zu Dienstag einen mutmaßlichen Einbrecher geschnappt. Wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtete, hatte ein Zeuge die Polizei alarmiert, nachdem er auf einen Mann aufmerksam wurde, der ein geparktes Auto durchsuchte. Als die Polizei eintraf, versuchte der 24-Jährige zu fliehen. Die Beamten schnappten ihn kurz darauf und stellten fest, dass der Mann nur ein Schuh trug. Er erklärte, dass er gerade auf der Suche nach dem anderen sei. Die Beamten fanden diesen schließlich im Fußraum des Autos, aus dem zuvor ein Navigationsgerät gestohlen wurde. Das Navi trug der Mann im Rucksack bei sich, genau wie Drogen. Gegen den polizeibekannten Mann wird jetzt wegen Diebstahls und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Quelle: "Leipziger Volkszeitung"

Nordrhein-Westfalen: Generalbundesanwalt geht gegen islamistische Terrorzelle vor

Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwochmorgen in Nordrhein-Westfalen vier terrorverdächtige Islamisten aus Tadschikistan festnehmen lassen. Sie und ein fünfter bereits in Untersuchungshaft sitzender Mann sollen im Namen der Terrororganisation Islamischer Staat Anschläge in Deutschland geplant haben, wie die Deutsche Presse-Agentur in Karlsruhe erfuhr. Zuerst hatten RTL und "Der Spiegel" berichtet.

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Quelle: DPA

Olpe: Großbrand in Sägewerk

Im nordrhein-westfälischen Olpe ist in der Nacht zu Mittwoch ein Feuer in einem Sägewerk ausgebrochen. Wie die Feuerwehr berichtete, wurden die Einsatzkräfte gegen 2.20 Uhr alarmiert. Da brannte ein Großteil des Werks bereits lichterloh, sodass benachbarte Rettungskräfte zu Hilfe gerufen werden mussten. Derzeit sind rund 150 Einsatzkräfte vor Ort. Warum das Feuer ausbrach, ist bislang noch unklar.

Großbrand in Sägewerk in Olpe
In Olpe steht ein Sägewerk in Flammen
© Feuerwehr Olpe

Quelle:Feuerwehr Olpe

Rostock: Fliegerbombe in Überseehafen soll gesprengt werden

Im Rostocker Überseehafen soll am Mittwoch eine gefundene 100-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt werden. Wie der NDR berichtet, soll die Sprengung zwischen 10 und 14 Uhr stattfinden.Der Sprengkörper vom Typ "GP 100" läge in einer Wassertiefe von 4,50 Metern. Da der Zünder aufgrund des Zustands der Bombe nicht entfernt werden kann, soll ein Taucher zunächst die Sprengladung an der Bombe anbringen und die Bombe später per Fernzündung gesprengt werden. Rund um den Fundort wird ein Sicherheitsbereich mit einem Umkreis von 500 Metern eingerichtet, Menschen müssen ihre Häuser jedoch nicht verlassen. Nur der Schiffsverkehr ruhe während der Aktion.

Quelle: "NDR"

 


Nachrichten von Dienstag, 13. April

Wesel: Zeigt Video Wolfsangriff auf Hirsch?

Ein angeblich am Karsamstag in Hünxe im Kreis Wesel am Niederrhein in NRW aufgenommenes Handy-Video könnte zwei Wölfe zeigen, die gemeinsam einen Hirsch jagen. Wie der WDR berichtet, prüfe das Landesumweltamt das Video derzeit. Zuvor kursierte der Ausschnitt bei Facebook. Tatsächlich ist demnach seit längerem eine Wölfin im Kreis Wesel bekannt und bestätigt. Sie könnte Gesellschaft bekommen haben. Allerdings könnte die Prüfung des Films noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Experten prüfen, ob es sich tatsächlich um Wölfe handelt, versuchen die Macher zu finden und den genauen Ort der Aufnahme zu identifizieren. Ein vom WDR und der "Rheinischen Post" befragter Förster hätte sich jedoch sicher gezeigt, dass es sich um zwei Wölfe handelt und eines der Tiere die heimische Wölfin Gloria ist. 

Quellen: WDR, "RP Online"

Rostock: Touristen fahren sich am Strand im Sand fest

Was als romantischer Kurzausflug begann, dürfte sich für ein Paar aus Berlin zu einer vor allem kostspieligen Angelegenheit entwickeln. Die beiden fuhren am Sonntag in aller Herrgottsfrühe mit ihrem Auto nach Rostock-Warnemünde und direkt auf den Strand. Wie der NDR mit Berufung auf die Polizei berichtet, wollten der 30-Jährige und seine drei Jahre jüngere Partnerin offenbar den Sonnenaufgang bewundern und dann wieder wegfahren, bevor die erste Polizeikontrolle vorbeikommt. Als die Beamten dann tatsächlich gegen 7 Uhr kamen, trafen sie das Pärchen jedoch noch an. Sie hatten sich mit ihrem SUV im lockeren Sand festgefahren. Ein herbeigrufener Abschleppwagen blieb ebenfalls stecken, ein weiterer zog schließlich sowohl den Lkw wie auch die Urlauber aus dem Sand. Auf Facebook kursieren Bilder der Aktion: 

Nun könnte es für die Ausflügler teuer werden: Wegen ihrer Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern wurde Anzeige wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet. Die mögliche Geldstrafe kann dem Bericht zufolge zwischen 150 und 2000 Euro liegen. Außerdem müssen sie den Einsatz beider Abschleppwagen bezahlen.

Quelle: NDR

Saalfeld: Frau lässt Essen anbrennen und geht alkoholisiert ins Bett

Mit 1,76 Promille: Eine Frau hat in Tanna bei Saalfeld einen Feuerwehreinsatz ausgelöst, indem sie ihr Essen auf dem Herd vergaß und sich alkoholisiert ins Bett legte. Aufgrund der Rauchentwicklung und dem Auslösen des Rauchmelders wurde die Feuerwehr alarmiert. Die 39-Jährige hatte von all dem nichts mitbekommen bis die Einsatzkräfte vor ihrem Bett standen und sie weckten. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte, bis auf angebranntes Essen, schlimmeres verhindert werden. 

Quelle:Polizei Saalfeld

Berlin: Jugendwart von Angelverein wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht

Im Wohnwagen, auf einem Boot und im Bettenhaus eines Angelvereins in Berlin soll ein ehrenamtlicher Jugendwart ihm anvertraute Jungen sexuell missbraucht haben. Am Dienstag begann der Prozess gegen den 50-Jährigen am Landgericht der Hauptstadt. Dem Angeklagten werden mehr als 350 Fälle von Kindesmissbrauch zwischen Sommer 2012 und Oktober 2019 vorgeworfen. Am ersten Verhandlungstag schwieg der 50-Jährige, der seit November 2019 in Untersuchungshaft sitzt. Der Verteidiger kündigte eine schriftliche Erklärung des mutmaßlichen Täters zu einem späteren Zeitpunkt an.

Laut Staatsanwaltschaft soll sich der Angeklagte immer wieder an sieben Jungen vergangen haben, zum Teil mit Gewalt. Das jüngste Opfer sei sechs Jahre alt gewesen, als der Missbrauch begonnen habe. Der langjährige Ehrenamtliche soll die Kinder auch untereinander zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Zudem soll der Deutsche auch Tausende kinderpornografische Bilder hergestellt haben. Betroffene wurden laut Gericht per Video befragt, sie müssen nicht selbst vor Gericht erscheinen. Mehrere von ihnen werden dort als Nebenkläger von Anwälten vertreten. Das Gericht lehnte einen Antrag des Verteidigers auf Aussetzung des Prozesses ab. Dieser hatte argumentiert, er habe als neuer Anwalt in dem Verfahren zu wenig Zeit vor Prozessvorbereitung gehabt. Zudem seien Gespräche mit seinem Mandanten wegen der Corona-Krise derzeit nur eingeschränkt möglich.

Quelle: DPA

Unna: Bußgeld für betrunkenen Mann in Hasenkostüm

Ein betrunkener Mann im Hasenkostüm hat mit einem verbotenen Osterfeuer im eigenen Garten im nordrhein-westfälischen Unna für einige Unruhe gesorgt. Gleich zweimal an einem Tag beschäftigte der 64-Jährige mit seinem privaten Feuerchen Polizeibeamte und Ordnungsamt. Als diese den Grundstückseigentümer wegen starker Rauchentwicklung am Samstag zum ersten Mal aufsuchten, öffnete der im Hasen-Outfit. Mitsamt Körbchen in der Hand - allerdings nur mit einer Schnapsflasche gefüllt. Der Sohn löschte das Feuer, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Drei Stunden später rückten die Kräfte erneut aus - das Osterfeuer brannte wieder. Der 63-Jährige trug immer noch sein Hasenkostüm, der Schnaps lag aber nicht mehr im Körbchen, den hatte der betrunkene Mann inzwischen mutmaßlich "intus". Erneut war es der Sohn, der die Flammen löschte. Den falschen Hasen erwartet ein Bußgeld.

Quelle: DPA

Landsberg am Lech: 26-Jähriger bei Explosion von selbstgebauter Rohrbombe schwer verletzt 

In Oberbayern ist ein 26-Jähriger bei der Explosion einer selbstgebauten Rohrbombe schwer verletzt worden. Nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) vom Montag detonierte der Sprengkörper am Ostermontag, als der Mann auf einem Bauernhof im Landkreis Landsberg am Lech in seiner Werkstatt daran arbeitete.    

Der 26-Jährige verletzte sich schwer an Oberkörper, Gesicht und Armen, konnte aber noch selbst den Notarzt rufen. Er kam in ein Krankenhaus. Sprengstoffspezialisten des LKA durchsuchten das Anwesen, die Ermittlungen liefen. Derzeit sei noch unklar, warum der Mann eine Rohrbombe gebaut habe, hieß es. Hinweise auf eine politische Motivation lägen den Behörden bislang nicht vor. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann verschiedene Pulver in ein Rohr gefüllt und dieses mit Gips verschlossen. Zur Explosion kam es, als er den Sprengkörper in seiner Werkstatt in einen Schraubstock spannte, um ein Loch für die Zündschnur zu bohren.

Quelle: AFP

Castrop-Rauxel: Entenküken im Kreisverkehr unterwegs

In Castrop-Rauxel in NRW haben sechs Entenküken die derzeit fast leeren Straßen am Sonntag für einen Spaziergang genutzt. Wie die Polizei berichtet, watschelten die Geschwister ohne elterliche Begleitung durch einen Kreisverkehr. Eine Streife dirigierte die Gruppe zunächst auf einen Parkplatz und hielt nach den Elterntieren Ausschau. Da diese nirgendwo ausfindig gemacht werden konnten, fingen die Beamten die Küken ein. "Anschließend wurden die Küken an eine fachkundige Tierhelferin übergeben, die sich jetzt um die kleinen Enten kümmert", heißt es in der Polizeimeldung.

Nachrichten aus Deutschland
Diese sechs Entenküken wurden von der Polizei von der Straße aufgelesen
© Polizei

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen

Wesel: Unbekannte verlangen "Bußgeld" wegen fehlenden Mundschutzes

Im nordrhein-westfälischen Wesel haben drei Betrüger ein vermeintliches Bußgeld wegen eines fehlenden Mundschutzes verlangt. Eine Anwohnerin konnte laut Polizei beobachten, wie eine bisher unbekannte Frau von den Männern angesprochen wurde und kurz darauf 200 Euro überreichte. Die drei Personen werden zwischen 20 und 25 Jahren geschätzt. Sie trugen gelbe Handschuhe und einen Mundschutz. "Die Polizei hofft nun, dass sich die Betrogene noch bei der Polizei melden wird."

Quelle:Polizei Wesel

Hamburg: 45-jähriger Mann in Grünanlage tot aufgefunden 

Ein 45-jähriger Mann ist in einer Grünanlage in Hamburg-Rothenburgsort tot aufgefunden worden. Ein Zeuge entdeckte die leblose Person am Samstagnachmittag und verständigte die Polizei, wie diese am Montag mitteilte. Den Angaben zufolge hatte der Mann Stichverletzungen im Oberkörper.  Eine Mordkommission im Landeskriminalamt ermittelt. Der Mann sei bereits "längere Zeit" tot gewesen, hieß es. Der Leichnam wurde an das Institut für Rechtsmedizin übergeben.

Quelle: DPA

Karlsruhe: Räuber mit Mundschutz fesselt Ehepaar in eigener Wohnung 

Ein Unbekannter hat in Karlsruhe ein älteres Ehepaar in dessen Wohnung gefesselt, mit einer Pistole bedroht und ausgeraubt. Der Räuber, der laut Polizei einen OP-Mundschutz trug, gelangte ersten Ermittlungen zufolge am Sonntagabend über die Terrasse in die Wohnung seiner Opfer und fesselte beide mit Klebeband. Nach Polizeiangaben vom Montag richtete er mehrfach die Waffe auf die 76 Jahre alte Frau und ihren 82-jährigen Mann.

Etwa eine Stunde lang durchsuchte der Unbekannte, dessen Alter auf Anfang 20 geschätzt wird, demnach die Wohnung und beschädigte dabei verschiedene Gegenstände. Mit mehreren Hundert Euro Beute flüchtete er schließlich auf einem Mountainbike - seine Opfer ließ er gefesselt zurück. Der 82-Jährige konnte sich später eigenständig befreien. Er und seine Frau erlitten den Angaben zufolge einen Schock, blieben ansonsten jedoch unverletzt. Unter anderem mit einem Hubschrauber suchte die Polizei zunächst erfolglos nach dem Täter.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Montag, 13. April


Gelsenkirchen: Polizeihund beendet Schlägerei

In Gelsenkirchen (NRW) hat ein Polizeihund eine Schlägerei zwischen vier Männern beendet und durch sein Auftreten auch dafür gesorgt, dass zwei Beamte von körperlichen Attacken der Streitgegner verschont blieben. Wie es in einer Pressemitteilung hieß, waren Zeugen am Samstag auf die Auseinandersetzung der vier Männer im Alter zwischen 22 und 51 Jahren im Hausflur eines Mehrfamilienhauses aufmerksam geworden. Als zwei Diensthundführer schlichtend eingreifen wollten, habe sich die Aggression des Quartetts plötzlich gegen die Beamten gerichtet, heißt es. So sollen die Männer versucht haben, die Polizisten zu schlagen. Diese drohten daraufhin an, Diensthund "Duke" einzusetzen.

Dieser musste dann wirklich tätig werden. So biss "Duke" den 22-jährigen Hauptaggressor ins Bein und verletzte diesen leicht - offensichtlich hinterließ dies Eindruck bei den Männern, die nun allesamt Strafverfahren erwarten. Der 22-Jährige wurde von den Beamten zudem in Gewahrsam genommen.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen

Wuppertal: Frauenleiche am Fluss gefunden

Nach dem Fund einer Frauenleiche am Ostersonntag im nordrhein-westfälischen Wuppertal gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Die 27-Jährige war am Abend gegen 20.00 Uhr mit schweren Verletzungen von Passanten in der Nähe des Flusses Wupper gefunden worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag gemeinsam mitteilten. "Eintreffende Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der als vermisst gemeldeten 27-jährigen Frau feststellen." 

Eine Mordkommission habe die Arbeit aufgenommen, um die Hintergründe und den Tatablauf zu ermitteln. Die Obduktion der Leiche war für Ostermontag angesetzt. Laut Mitteilung galt die Frau als vermisst. In der Nacht sei ein 43-jähriger Mann aus dem Umfeld des Opfers festgenommen worden. Die Polizei sucht nach Zeugen, die zum Tatzeitpunkt in der Nähe des Fundortes waren.

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Beamte der Spurensicherung arbeiten am Fundort einer Frauenleiche
© Tim Oelbermann / DPA

Quelle: DPA

Frankfurt: Polizei-Sprinter kippt nach Zusammenstoß um

Sie wollten beim Brand mehrerer Mülltonnen zur Unterstützung eilen und mussten schließlich selbst ins Krankenhaus: In Frankfurt am Main ist am Ostersonntag ein Funkstreifenwagen mit dem Wagen einer 73-Jährigen kollidiert und bei dem Zusammenstoß an einer Kreuzung zur Seite umgefallen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Sprinter der Frankfurter Polizei war am späten Sonntagabend mit Sondersignal auf dem Weg ins hessische Griesheim und überfuhr deshalb auch eine rote Ampel. An der Kreuzung kam es dann zu dem Unfall mit der Frau, die über eine grüne Ampel gefahren war und das Signal der Polizei offenbar nicht richtig wahrnahm.

Drei Polizeibeamte wurden bei dem Unfall leicht verletzt, konnten nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus aber wieder entlassen werden. Auch die 73-Jährige wurde leicht verletzt. Der Sachschaden bei dem Zusammenstoß wird auf etwa 85.000 Euro geschätzt.

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Der Sachschaden bei dem Zusammenstoß wird auf etwa 85.000 Euro geschätzt
© Heiko Hahnenstein / Wiesbaden112 / DPA

Quelle: DPA

Berlin: Mädchen feiert mit 31 Gästen in seinen 16. Geburtstag

Trotz ausdrücklicher Kontaktverbote wegen der Corona-Krise hat eine Jugendliche in der Nacht zum Montag eine Geburtstagsparty in Berlin-Mitte veranstaltet. Mit 31 Gästen wollte sie in ihr 16. Lebensjahr reinfeiern, wie die Polizei am Montag über Twitter mitteilte. Die Mutter des Mädchens habe offenbar sogar eigens für die Party kurzfristig ein 2,5-Zimmer-Apartment angemietet.

Die Polizei löste die Feier noch in der Nacht auf, nachdem sie einen Hinweis bekommen hatte, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage sagte. Der Einsatz habe gegen 1.45 Uhr begonnen – zu diesem Zeitpunkt müsste die Jugendliche also bereits 16 Jahre alt geworden sein.

Nach Polizeiangaben wird nun gegen alle 32 Menschen wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz ermittelt. Auch die Mutter und den Vermieter erwarte ein Ermittlungsverfahren.

Quelle: DPA

Wittenberg: Zweijähriges Kind ertrinkt in Gartenteich

In einem Gartenteich eines Familiengrundstücsk ist ein zweijähriges Kind in der Lutherstadt Wittenberg ertrunken. Angehörige hatten das ins Wasser gefallene Kind herausgezogen, sofort versucht wiederzubeleben und den Notfalldienst gerufen, wie die Polizeiinspektion Dessau-Roßlau am Sonntag mitteilte. Die ersten Rettungskräfte trafen nach wenigen Minuten ein und setzten die Reanimationsmaßnahmen fort. Neben dem Rettungsdienst waren auch die Luftrettung und zwei Notärzte im Einsatz.     

Trotz intensiver Wiederbelebungsversuche starb das Kind aber noch vor Ort. Zur Klärung der Todesursache leitete der Kriminaldienst des Polizeireviers Wittenberg ein Ermittlungsverfahren ein. Die Ermittlungen dauerten an.

Quelle: AFP


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