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Nachrichten aus Deutschland: Vierjähriger wird von Intercity-Zug erfasst und stirbt

Gardelegen: Intercity-Zug erfasst Vierjährigen – tot +++ Horst: Sportwagen rast mit 260 km/h in anderes Auto +++ Mühlenbeck: Achtjähriger leiht Polizist Fahrrad für Verfolgungsjagd +++ Nachrichten aus Deutschland.

Ein ICE der Deutschen Bahn

Ein ICE der Deutschen Bahn

DPA

Hinweis: Aktuelle Nachrichten zum Corona-Virus in Deutschland finden Sie hier  

Gardelegen: Intercity-Zug erfasst Vierjährigen – tot

Ein vierjähriger Junge ist in Sachsen-Anhalt von einem Intercity-Zug erfasst worden und gestorben. "Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich um ein Unfallgeschehen", teilte die Polizei mit. Die Eltern des Jungen seien in der Nähe gewesen und hätten bereits nach dem vermissten Kind gesucht.

Die Gleise auf der Bahnstrecke Wolfsburg-Berlin seien ohne Hindernisse auch für einen Vierjährigen zügig von Wohnsiedlungen in der Nähe erreichbar, sagte ein Sprecher. Der Junge aus Gardelegen starb am frühen Samstagabend direkt an der Unfallstelle. Die Bahnstrecke war für rund dreieinhalb Stunden gesperrt.+

Quelle: Nachrichtenagentur DPA

Horst (Kreis Steinburg): Sportwagen rast mit 260 km/h in anderes Auto

Auf der Autobahn 23 bei Horst (Kreis Steinburg) ist ein 47-Jähriger mit seinem Sportwagen bei knapp 260 km/h mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen. Das berichteten unter anderem die "Shz" und die "Hamburger Morgenpost".

Demnach habe ein 63 Jahre alter Mann mit knapp 130 km/h zum Überholen angesetzt. Dabei habe er den sich von hinten und mit doppeltem Tempo nähernden Sportwagen übersehen. Trotz Vollbremsung sei es dem 47-jährige Sportwagenfahrer nicht gelungen, die Kollision beider Fahrzeuge zu verhindern. Laut den Medienberichten sei auf der Fahrbahn eine 150 Meter lange Bremsspur zu sehen gewesen. Für den Zeitraum der Reinigungs- und Aufräumarbeiten musste die A 23 voll gesperrt werden.

Der 47-Jährige habe einen Schock erlitten, der Fahrer des langsameren Autos blieb unverletzt. Seine ebenfalls 63 Jahre alte Beifahrerin habe sich leichte Verletzungen zugezogen. An beiden Wagen sei ein Totalschaden in Höhe von rund 137.000 Euro entstanden. 

Quellen: "Shz", "Hamburger Morgenpost"


 Nachrichten von Samstag, den 11. April

Mühlenbeck: Achtjähriger leiht Polizist Fahrrad für Verfolgungsjagd

Dank eines Kinderfahrrades hat ein Bereitschaftspolizist nahe Berlin zwei Flüchtende einholen können. Ein Achtjähriger hatte am Freitag beobachtet, wie Beamte zwei Männer zu Fuß verfolgten, wie ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums jetzt mitteilte. "Spontan bot er sein Mountainbike an, auf das sich dann einer der Polizisten schwang und in die Pedale trat."

Die beiden Flüchtenden im Alter von 19 und 25 Jahren konnten dem Sprecher zufolge in Gewahrsam genommen werden. Sie gehörten zu einer Gruppe von sechs bis sieben Personen, die sich trotz Beschränkungen wegen der Coronakrise an einer Bushaltestelle in Mühlenbeck bei Berlin getroffen hatten. Gegen die beiden wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Eindämmungsverbot und das Betäubungsmittelgesetz erlassen. Der Achtjährige erhielt von den Beamten für seine Hilfe einen Teddy - und sein 24-Zoll-Fahrrad unversehrt zurück.

Quelle: DPA

Burghausen: Aprilscherz-Revanche endet mit Anzeige

Die Retourkutsche für einen Aprilscherz hat einem 25-Jährigen aus Bayern Ärger mit der Polizei eingehandelt. Er hatte einer Bekannten einen täuschend echt aussehenden Bußgeldbescheid wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen zugeschickt. Die Frau aus dem oberbayerischen Landkreis Altötting erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei in Burghausen, weil sie an eine neue Betrugsmasche glaubte, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Auch in den sozialen Medien hatte sie das Schreiben geteilt, was dort hohe Wellen schlug.

Wie die Ermittlungen ergaben, hatte die Frau zusammen mit einer Bekannten den 25-Jährigen kürzlich mit einem Aprilscherz hereingelegt. Der junge Mann aus dem niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn hatte dann als Revanche den gefälschten Bußgeldbescheid erstellt, worin die 23-Jährige von einer Gemeinde zur Zahlung von 35 Euro aufgefordert wird. Gegen den Mann wird nun wegen versuchten Betrugs und Amtsanmaßung ermittelt. Er müsse auf die Milde der Justiz hoffen, so der Sprecher.

Quelle: DPA

Erfurt: Keine Unterkunft wegen Corona - Mann sperrt sich in Kofferraum ein

Ein 18-Jähriger hat sich auf dem Weg von Würzburg nach Rostock versehentlich im Kofferraum seines Wagens eingesperrt. Der Autofahrer hatte in Erfurt Pause gemacht und sich in seinem Kofferraum schlafen gelegt, wie die Thüringer Polizei am Samstag mitteilte. Allerdings fiel die Kofferraumklappe des Mercedes-Benz SLK zu und ließ sich von innen nicht mehr öffnen, sodass der junge Mann in seinem eigenen Fahrzeug gefangen war.

Er habe vier Stunden in der misslichen Lage verharren müssen - "vielleicht schlief er auch ein bisschen", hieß es in der Polizeimitteilung. Erst am Morgen gegen sechs Uhr sei eine Fußgängerin auf die Hilferufe aus dem Auto aufmerksam geworden. Die Frau verständigte die Polizei, die den Autofahrer aus seinem Kofferraum befreite. Da es sich bei dem Fahrzeug um einen Sportwagen handelte, dürfte der Schlafplatz recht beengt gewesen sein. Der Mann gab an, dass er wegen der Coronakrise keine Unterkunft gefunden hatte und sich so behelfen wollte. Hotels dürfen laut Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Thüringen aktuell nicht für Touristen geöffnet werden. Konsequenzen habe die Aktion für den jungen Autofahrer nicht, sagte ein Polizeisprecher.

Quellen: AFP/DPA


 Nachrichten von Freitag, den 10. April

Leipzig: Frau bei Sparziergang mit Baby getötet – Ex-Freund festgenommen 

Eine Frau, die mit einem Baby im Leipziger Auwald unterwegs war, ist nach einem brutalen Angriff gestorben. Sie sei schwer am Kopf verletzt worden und trotz intensivmedizinischer Behandlung ihren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Kurz zuvor hatten die Ermittler bekanntgeben, den Ex-Freund des Opfers am späten Donnerstagabend festgenommen zu haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Gegen den 30-Jährigen wird wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes ermittelt. Die Ermittler prüfen zudem den Vorwurf der Heimtücke. Der in Afghanistan geborene Mann hat den Angaben zufolge die deutsche Staatsangehörigkeit. Auch das Opfer ist demnach Deutsche.

Der Mann soll seine frühere Lebensgefährtin am Mittwoch am helllichten Tag in dem Naherholungsgebiet angegriffen und ihr schwerste Kopfverletzungen zugefügt haben. Die 37-jährige war mit einem Baby unterwegs, der Säugling blieb unverletzt.

Quelle: DPA

Wiesbaden: Familie vergiftet sich mit Wildkräutern

Nach dem Konsum von selbst gepflückten Wildkräutern ist eine Familie aus Wiesbaden mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Familie hatte am Donnerstagabend die Kräuter gesammelt und gegessen, wie ein Feuerwehrsprecher am Freitag erklärte. "Sie hatten wohl vermutet, es sei Bärlauch." Der Zustand der zwei Erwachsenen und zwei Kinder sei kritisch gewesen. Ob sie aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten, war zunächst nicht bekannt. Zunächst hatte der Hessische Rundfunk berichtet.

Quelle: DPA

Thüringen: Frau stürzt von Balkon im vierten Stock

In Thüringen ist eine Frau vom Balkon ihrer Wohnung in der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Wie die Polizei mitteilte, fand ein Zeuge die verletzte 35-Jährige gegen 1.30 Uhr und alarmierte die Rettungskräfte. Warum die Frau vom Balkon stürzte, ist bislang noch unklar. Am Nachmittag soll der 36-jährige Lebensgefährte zum Geschehen befragt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Polizei Thüringen

Ulm: Frau will Selfie mit Tauben machen und wird von Mann angegriffen

In Ulm wollte sich eine Frau am Zentralen Omnibusbahnhof die Wartezeit auf einen Bus mit einem Selfie mit Tauben im Hintergrund vertreiben. Plötzlich ging ein Mann auf die Frau los. Zunächst verscheuchte er laut Polizei die Tauben, dann spuckte er der 29-Jährigen ins Gesicht. Anschließend schlug er ihr ins Gesicht, riss sie zu Boden und flüchtete. Die Frau erlitt durch die Attacke leichte Verletzungen. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Quelle: Polizei Ulm

Ulm: Autofahrerin baut Unfall - weil sie niesen musste

Kleiner Auslöser, große Folgen: Ein Frau hat einen schweren Unfall gebaut, weil sie am Steuer ihres Wagens niesen musste. Die 37-Jährige habe am Donnerstag die Straße von Egelsee nach Berkheim befahren, wie die Polizei Ulm heute mitteilte. Da sie niesen musste, sei sie zunächst mit ihrem VW Polo nach rechts ins Bankett von der Straße abgekommen. Daraufhin habe sie nach links gelenkt und anschließend sofort wieder nach rechts, was zum Übersteuern des Autos geführt habe. Der Pkw habe sich in der Folge überschlagen, sei nach rechts von der Fahrbahn abgerutscht und auf dem angrenzenden Radweg zum Stehen gekommen. Hierbei habe der Polo noch einen Leitpfosten überrollt. Die Fahrerin blieb der Polizei zufolge bei dem Unfall unverletzt. Ihr 15-jähriger Sohn, der mit in dem Pkw unterwegs war, sei leicht verletzt in ein Krankenhaus gebrach wordent. Der Pkw Sachschaden am Auto: ca. 7.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm


 Nachrichten von Donnerstag, den 9. April

Celle: 15-Jähriger erstochen – Beschuldigter schweigt weiter zu Motiv

Nach dem gewaltsamen Tod eines 15 Jahre alten Jugendlichen in Celle hat sich der mutmaßliche Täter noch nicht zu dem Motiv geäußert. "Es gibt bislang keine Anhaltspunkte für einen politischen Hintergrund oder eine rassistische Motivation. Wir gehen weiterhin von einer psychischen Erkrankung bei dem Mann aus", sagte Oberstaatsanwalt Lars Janßen am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Opfer ist ein 15-Jähriger, der mit seiner Familie aus dem Irak nach Deutschland kam. Nach Angaben der Polizei soll ihn der Verdächtige am Dienstagabend grundlos mit einem Messer niedergestochen haben, als er zufällig auf seinem Fahrrad an dem 29 Jahre alten Mann vorbeifuhr. Wegen Verdachts des Totschlags wurde am Mittwochabend Haftbefehl gegen den Verdächtigen erlassen.

Genauere Aufschlüsse soll ein psychiatrisches Gutachten über den aus Celle stammenden Beschuldigten geben. "Bei einer solchen Konstellation ist die Beauftragung eines solchen Gutachtens die normal übliche Praxis", sagte Oberstaatsanwalt Janßen.

Quelle: DPA

Bremen: 65-Jähriger soll Mann erschossen und zerstückelt haben

Vor dem Bremer Landgericht hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 65-Jährigen begonnen, der einen Mann erschossen und anschließend zerstückelt haben soll. Der Beschuldigte soll sein 50-jähriges Opfer laut Anklage vor rund sieben Monaten in seiner Wohnung getötet haben. Dann trennte er dem Toten unter anderem Kopf und Hände ab.    

Außerdem soll der Angeklagte der Leiche seines Opfers auch Organe entnommen haben. Der Anklage zufolge kannten sich beide Männer, Einzelheiten waren zunächst jedoch nicht bekannt. Der Beschuldigte lagerte demnach auch Leichenteile in der Wohnung seines Opfers in der Nachbarschaft im Stadtteil Gröpelingen. Weitere Hintergründe und Details des Falls waren ebenfalls zunächst nicht verfügbar. Getötet wurde der 50-Jährige laut Staatsanwaltschaft mit einem Kopfschuss aus einem Revolver. Die Behörde erhob Anklage wegen Totschlags und anderer Delikte. Einem Gerichtssprecher zufolge wiesen die Richter zum Prozessauftakt am Donnerstag in einem sogenannten rechtlichen Hinweis aber darauf hin, dass aus ihrer Sicht auch eine Verurteilung wegen Mordes in Betracht komme. Für das Verfahren sind zunächst Termine bis Ende Juni angesetzt.

Quelle: AFP

Hameln: Mann in Dinosaurierkostüm erschreckt Autofahrer

Als Dinosaurier verkleidet, hat ein Mann im niedersächsischen Hameln in der Nacht zum Donnerstag Autofahrer erschreckt. Was den 20-Jährigen antrieb, konnte eine Polizeisprecherin zunächst nicht genau erklären. Ein Autofahrer hatte die Beamten informiert, dass in der Nähe eines Supermarktes ein Tyrannosaurus Rex am Straßenrand herumturne und seine Wirkung teste. Eine Streife rückte aus, hielt dem Mann eine Standpauke und zwang ihn, sich das Kostüm auszuziehen. Eine Straftat sei der Auftritt aber nicht gewesen. Die Polizeisprecherin kommentierte: "Der Vollmond bewirkt bei manchen Menschen Seltsames."

+++ T-Rex in #Hameln gesichtet❗️ +++ In der vergangenen Nacht wurde in #Hameln ein Dinosaurier gesichtet. Der...

Gepostet von Polizei Weserbergland am Donnerstag, 9. April 2020

Quelle: DPA

Wesel: Mann will mit Führerschein-Fälschung Auto mieten

Mit einer schon auf den ersten Blick erkennbaren Führerschein-Fälschung hat ein Mann in Wesel (NRW) einen Leihwagen anmieten wollen. Der Mitarbeiterin eines Autohauses fiel der Schwindel sofort auf, sie alarmierte die Polizei, die ob des vorgelegten Dokuments "sprachlos" war, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Demnach hatte der 54-Jährige offenbar die Vorder- und Rückseite eines Füherscheins zunächst ausgedruckt und dann seine Personalien hinzufügt – allerdings in einer auffallend anderern Schriftart. Damit aber noch nicht genug: Die beiden Seiten hatte der Mann zudem per Tesafilm und einer Folie auf eine Trägerplatte geklebt. Wenig verwunderlich also, dass der Mitarbeiterin die Fälschung sofort auffiel– zumal als Ausstellungsdatum auch noch das in der Zukunft liegende Jahr 2024 angegeben war.

Gegenüber den Beamten gab der 54-Jährige an, dass ihm sein echter Lappen wegen einer Trunkenheitsfahrt abgenommen worden war. Nun erwartet ihn auch ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung.

nachrichten deutschland - führerschein

Den Führerschein-Fälscher erwartet nun ein Strafverfahren

Quelle: Kreispolizeibehörde Wesel

Mannheim: Mann bringt Tochter das Schießen bei und tötet Taube

In Mannheim haben ein 61-Jähriger und seine jugendliche Tochter laut Polizei mutmaßlich gegen das Waffen- wie auch das Tierschutzgesetz verstoßen. Die Beamten wurden nach eigenen Angaben von einer Frau alarmiert, die gemeldet hätte, dass jemand gerade eine Taube erschossen hätte. Die Streife fand tatsächlich einen toten Vogel und stieß in der Folge auf das Vater-Tochter-Gespann. Der Mann gab den Beamten gegenüber an, dass er seiner Tochter das Schießen beibringen wollte und "man keinen Aufstand für eine Taube machen solle". Die beiden hätten sich "völlig uneinsichtig" gezeigt, heißt es. Ein Luftdruckgewehr wurde sichergestellt, ferner wird laut Polizei überprüft, ob der Mann wie angegeben einen Waffenschein besitzt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. 

Quelle: Polizei Mannheim

Leipzig: Frau angegriffen und schwer verletzt

In Leipzig ist am Mittwoch eine Frau angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die "Leipziger Volkszeitung" mit Berufung auf die Polizei berichtet, war sie mit ihrem Kind im Säuglingsalter im Auwald im Stadtteil Connewitz unterwegs gewesen. Die Mutter wurde in ein Krankenhaus gebracht, das Kind blieb unverletzt. Weitere Einzelheiten zu den Verletzungen und dem Angriff wurden nicht genannt. Offenbar ist der Täter flüchtig, eine Beziehungstat wird nicht ausgeschlossen. 

Quelle: "Leipziger Volkszeitung"


 

Nachrichten von Mittwoch, den 8. April

Gießen: Toter bei Polizeieinsatz gefunden       

Bei einem Polizeieinsatz in Hessen ist ein 27-Jähriger tot in einer Scheune gefunden worden. Gegen den Mann wurde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Gießen am Mittwoch mitteilten. Er war zuvor in der Nacht zum Dienstag vor einer Kontrolle geflüchtet.     

Laut Obduktionsergebnis gebe es Hinweise auf den Konsum von Drogen oder Medikamenten und eine kardiologische Vorerkrankung. Es gebe keinen Anhaltspunkt für ein Fremdverschulden. Die weiteren Ermittlungen zur Todesursache dauerten an.    

In der Nacht zum Dienstag waren die Beamten alarmiert worden, weil es Hinweise auf zwei Bewaffnete in Wetzlar gegeben hatte. Bei der Kontrolle wurde ein 39-Jähriger festgenommen. Der 27-Jährige flüchtete in einem Auto. Dabei kam es zu einem Unfall mit einem Zivilfahrzeug der Polizei. Der Mann setzte seine Flucht fort, wurde wenig später jedoch leblos in einer Scheune in Münzenberg gefunden. Am Dienstag und Mittwoch wurde im Zuge der Ermittlungen ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen. Ihm wird Drogenhandel vorgeworfen. Bei den Razzien beschlagnahmten die Beamten insgesamt zwei Maschinenpistolen, zwei Pistolen, mehrere hundert Schuss Munition unterschiedlichen Kalibers und diverse Drogen. Gegen den 39-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.

Quelle: AFP

Münster: Wer kennt unbekannten Mann?

Die Polizei in Münster sucht mit einem Foto nach Zeugen, die Hinweise zu einem bislang nicht identifizierten Mann geben können. Wie die Beamten berichteten, hatten Unbekannte am vergangenen Samstag, den 4. April, gegen 17.15 Uhr ein Feuer in einer Parkanlage entzündet, bei dem der Gesuchte schwere Brandverletzungen erlitt. Noch vor Eintreffen der Polizei entfernte sich die Gruppe und ließ den Schwerverletzten zurück. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Bisherige Ermittlungen brachten keine Hinweise auf die Identität des Mannes. Da er bislang auch nicht befragt werden konnte, erließ eine Richterin einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung. "Wir sind nun auf der Suche nach Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten, schlanken Mann geben können, dem oben rechts ein Eckzahn fehlt. Auch Hinweise zu den sich am Samstag dort aufhaltenden Personen und dem Ablauf des Brandgeschehens können für unsere Ermittlungen von großer Bedeutung sein", erklärte Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251/275-0 entgegen.

Quelle (inklusive Bild): Polizei Münster

Frankfurt: Bahnarbeiter werden von S-Bahn erfasst

In Frankfurt am Main sind am Mittwoch zwei Mitarbeiter der Bahn von einer S-Bahn erfasst worden. Wie die Bundespolizei berichtete, waren die beiden gegen 12 Uhr zwischen Rödermark und Ober Roden auf einer routinemäßigen Überprüfung der Gleisanlagen unterwegs. Hierzu liefen sie den Streckenabschnitt neben den Gleisen ab, um eventuelle Schäden festzustellen. Als die beiden Männer aus bislang noch ungeklärten Gründen in das Gleis traten, wurden sie von einer durchfahrenden S-Bahn erfasst und zur Seite geschleudert. Dabei wurde der 30-Jährige schwer im Kopfbereich verletzt und sein 27-jähriger Kollege zog sich leichtere Verletzungen zu. Der Lokführer hatte noch eine Notbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Die beiden Verletzten wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: Bundespolizei Frankfurt

Heede: Rentner verwechselt Gas mit Bremse und baut Unfall

Einen spektakulären Unfall hat am Mittwochmorgen ein Rentner niedersächsischen Heede verursacht. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 83-Jährige mit seinem Auto zunächst rückwärts aus der Garage seines Wohnhauses. Als er anhalten wollte, verwechselte er vermutlich Gas und Bremse. Der Wagen beschleunigte stark, schoss rückwärts über die Straße und stieß gegen das dortige Nachbarhaus. Anschließend legte der Senior den Vorwärtsgang ein, beschleunigte erneut stark und fuhr zurück in seine Garage. Auch hier stieß der Wagen gegen die Mauer und richtete erhebliche Schäden an. Der Rentner blieb bei den beiden Zusammenstößen unverletzt. Der angerichtete Sachschaden wird auf etwa 53.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt.

Nachrichten aus Deutschland: Ein BMW steht nach einem Unfall in einer Garage

Der Rentner verwechselte offenbar Gas mit Bremse

Quelle: Polizei Emsland/Grafschaft Bentheim

Berlin: Brand am Stadtschloss "unter Kontrolle"

Der Brand auf der Baustelle des Humboldt Forums in Berlin ist laut Feuerwehr unter Kontrolle. Die rund 80 Einsatzkräfte hätten das Feuer schnell gelöscht, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur DPA. "Alles unter Kontrolle."

Bei dem Verletzten handelt es sich demnach um einen Bauarbeiter. Die Person werde vom Rettungsdienst behandelt, twitterte die Feuerwehr.

 

Gebrannt hätten zwei Bitumenkocher im Erdgeschoss der Baustelle, wie ein Sprecher zuvor auch dem stern sagte. Es habe dadurch eine starke Rauchentwicklung gegeben. Die Explosion habe sich im Außenbereich ereignet, sagte ein Sprecher des Forums der Deutschen Presse-Agentur. Zu dem Vorfall sei es um zehn Uhr in einem Portal zum Schlüterhof gekommen. Über dem Gebäude im Zentrum von Berlin war eine große schwarze Rauchwolke zu sehen. 

Nähere Angaben zu möglichen Schäden gab es zunächst nicht. 

Feuer am Berliner Stadtschloss

Der erste Teil des Humboldt Forums soll eigentlich im September eröffnet werden, geplant war die Eröffnung ursprünglich bereits im vergangenen Jahr. Das 40.000 Quadratmeter umfassende Kultur- und Ausstellungszentrum bespielen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit zwei ihrer Museen, das Land Berlin und die Humboldt-Universität. Gezeigt werden sollen Exponate aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sowie Objekte zur Geschichte Berlins. 

Quelle: Nachrichtenagentur DPA

Neumünster: 16-Jähriger lässt sich in Gleisbett filmen

Für ein Foto ist am späten Abend in Neumünster ein 16-Jähriger in ein Gleisbett geklettert. Wie die Bundespolizei Flensburg berichtete, beobachteten die Beamten gegen kurz vor 23 Uhr einen jungen Mann, der im Bahnhof Neumünster vom Bahnsteig ins Gleis sprang und von seinem Begleiter dabei gefilmt wurde. Die Beamten eilten sofort zum Bahnsteig und stellten die beiden zur Rede. Der 16-jährige gab an, die Fotos ins Internet stellen zu wollen. Die Bundespolizisten veranlassten ihn dazu, die Fotos zu löschen und belehrten die Jugendlichen über die Gefahren im Bahnbereich. Dem 16-Jährigen droht jetzt eine Anzeige. 

Quelle: Bundespolizei Flensburg

Porta-Westfalica: Frau stürzt beim Fensterputzen aus dem ersten Stock

In Porta-Westfalica ist eine Frau aus dem ersten Obergeschoss eines Zweifamilienhauses gestürzt. Wie die Polizei berichtete, hatte die 33-Jährige beim Fensterputzen offenbar die Balance verloren und war aus rund sechs Metern Höhe in den Garten gestürzt. Dabei hat sie sich schwere Verletzungen zugezogen. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde sie ins Klinikum Minden gebracht.

Quelle: Polizei Minden-Lübbecke

Essen: Zweijährige stürzt aus viertem Stock und stirbt

Eine Zweijährige ist in Essen aus dem vierten Stock eines Mehrfamilienhauses gestürzt und später an ihren Verletzungen gestorben. Das Kind war am Dienstagabend aus bislang ungeklärter Ursache aus dem Fenster in den Hinterhof gestürzt und hatte dabei schwerste Verletzungen erlitten, wie die Polizei mitteilte. In der Nacht zu Mittwoch sei das Mädchen im Krankenhaus gestorben, sagte ein Sprecher am Morgen. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen. 

Quelle: DPA

Berlin: Radfahrer stößt mit Paketbote zusammen

In Berlin-Reinickendorf hat ein Radfahrer einen Paketboten umgefahren. Wie die Polizei berichtete, überquerte der 60-Jährige gerade die Fahrbahn, um auf der gegenüberliegenden Straßenseite Pakete auszuliefern, als ihn ein 22-jähriger Radfahrer erfasste. Beide Männer stürzten auf die Fahrbahn. Ein Zeuge versorgte die Verletzten und alarmierte die Rettungskräfte. Der Paketbote erlitt durch den Unfall so schwere Verletzungen, dass er in einem Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht wurde. Der Radfahrer wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. 

Quelle: Polizei Berlin

Mannheim: Mann mit Messer schwer verletzt – Polizei nimmt Frau fest

In Mannheim ist ein Mann in einer Wohnung schwer verletzt worden. Wie die Polizei am späten Dienstagabend berichtete, wurden die Einsatzkräfte gegen 21.30 Uhr zu einem Streit in einer Wohnung gerufen. Dabei nahmen sie eine tatverdächtige Frau fest. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar. Über den Gesundheitszustand des Mannes liegen derzeit keine Erkenntnisse vor. Das Kriminalkommissariat Mannheim ermittelt.

Quelle: Polizei Mannheim


 

Nachrichten von Dienstag, den 7. April

Erfurt: 19-Jähriger landet mit Auto kopfüber in Graben

In Erfurt ist ein junger Mann bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, kam der 19-Jährige, der sich offenbar betrunken hinters Steuer gesetzt hatte, aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab. Er fuhr gegen mehrere Bäume sowie einen Gartenzaun und flog anschließend kopfüber in einen angrenzenden Graben. Eine Autofahrerin im Gegenverkehr musste stark bremsen, da mehrere größere Äste von oben herab fielen. Um das Auto aus dem stark abschüssigen Gelände zu bergen, benötigte der Abschleppdienst ein zweites Fahrzeug mit Kran und Seilwinde. Der junge Mann, der 1,3 Promille pustete, wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet

Nachrichten aus Deutschland: Ein Auto steht kopfüber in einem Graben

Der 19-Jährige landete mit seinem Mercedes kopfüber in einem Graben

Quelle: Polizei Thüringen

Konstanz: Psychisch kranke Frau verletzt sich und ihren neunjährigen Sohn

In Konstanz hat eine 39-Jährige sich selbst und ihren neunjährigen Sohn mit einem Küchenmesser verletzt. Wie die Staatsanwaltschaft Konstanz berichtete, war die Frau bis vor wenigen Tagen wegen einer psychischen Erkrankung in einer Spezialklinik in Behandlung und wurde dann - scheinbar auf dem Wege der Besserung - nach Hause entlassen. Dort bekam sie am Montagnachmittag offenbar einen erneuten Schub ihrer Erkrankung und fügte sich selbst und ihrem Sohn mit einem Küchenmesser Verletzungen zu. Der hinzukommende Vater wählte daraufhin sofort den Notruf. Der Junge wurde für eine Notbehandlung in eine Klinik gebracht und schwebt außer Lebensgefahr. Die Frau wurde nach ärztlicher Versorgung ihrer Verletzungen leichterer Art in eine geschlossene Abteilung einer Spezialklinik eingewiesen. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

Quelle: Staatsanwaltschaft Konstanz

Peiting: Zweijährige von Traktor überrollt

Schlimmer Unfall in Peiting im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau: Dort ist ein knapp zweijähriges Mädchen auf einem Bauernhof ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtete, fuhr der Großvater des Kindes mit einem Traktor rückwärts aus einer Scheune und übersah dabei das Kleinkind. Das Mädchen wurde von dem Fahrzeug erfasst, überrollt und dabei so schwer verletzt, dass es trotz notärztlicher Bemühungen noch am Unfallort verstarb. Die Angehörigen mussten von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.

Quelle: Polizei Bayern

Hamburg: Radfahrerin wird von Laster erfasst und stirbt

In Hamburg hat sich am Dienstagmorgen ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Wie die Polizei berichtete, hatte der Fahrer eines Lastwagens beim Abbiegen eine Radfahrerin übersehen. Die 35-Jährige fuhr auf einem Radfahrstreifen und hielt an einer roten Ampel auf gleicher Höhe rechts neben dem Lkw, der als erstes Fahrzeug an der Haltelinie des kombinierten Geradeaus- und Rechtsabbiegerfahrstreifens stand. Als die Ampel auf grün sprang, wollte die Frau geradeaus fahren. Der 56-jährige Fahrer des Lastwagens übersah die Frau dann aber offenbar, als er nach rechts abbog. Die Radfahrerin geriet unter den Lastwagen und musste durch Rettungskräfte der Feuerwehr befreit werden. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb sie noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Quelle: Polizei Hamburg


Bad Laasphe: Toter nach Hausbrand – Obduktion deckt Gewaltverbrechen auf

Neue Erkenntnisse hat die Polizei Siegen-Wittgenstein nach einem Brand in einer Doppelhaushälfte im nordrhein-westfälischen Bad Laasphe. Dort entdeckten Rettungskräfte in der Nacht auf den 26. März nach Beendigung der Löscharbeiten einen Mann in einer Dachgeschosswohnung tot in seinem Bett liegend. Bei der Leiche handelte es sich um den 49-jährigen Hauseigentümer. Nach den Ermittlungsergebnissen und der Obduktion steht jetzt fest, dass er jedoch nicht den Flammen, sondern einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Demnach soll der Mann bereits ein bis zwei Tage vor dem Ausbruch des Dachstuhlbrandes getötet worden sein. Die Ermittler der Mordkommission Hagen gehen davon aus, dass der oder die Täter zwei Tage nach der Gewalttat zurückgekehrt sind und den Brand in der Wohnung absichtlich gelegt haben und sucht jetzt nach Zeugen. 

Nachrichten aus Deutschland: In Bad Laasphe brannte ein Wohnhaus

Rettungskräfte entdeckten bei dem Wohnungsbrand in Bad Laasphe einen toten Mann

Quelle: Polizei Siegen-Wittgenstein

Crailsheim: Jugendliche zündeln - Kinder löschen

Im baden-württembergischen Crailshaim haben Jugendliche an einem Skatepark gezündelt. Wie die Polizei berichtete, beobachtete eine Frau die drei Teenager am Montagnachmittag dabei, wie sie mehrere Sträucher in Brand setzten. Als sie die Zeugin bemerkten, flüchteten die drei Jugendlichen, einer von ihnen auf einem BMX-Fahrrad. Eine in der Nähe wohnende Familie bemerkte die Rauchentwicklung ebenfalls. Die Kinder der Familie zögerten nicht lange und rückten mit Wasser, Spritzpistolen und Feuerwehrhelmen an, um die Flammen zu löschen. Der Feuerwehr blieb somit ein Einsatz erspart, die eingesetzten Polizeibeamten lobten die Kinder für ihren Einsatz.

Quelle: Polizei Aalen

Braunschweig: 101-Jährige schleicht sich wegen Geburtstag der Tochter aus Altenheim

In Braunschweig ist eine Streifenbesatzung zu einer offensichtlich orientierungslosen Seniorin gerufen worden. Die Beamten vermuteten, dass die 101-Jährige in einem nahe gelegenen Seniorenheim wohnt. Dies bestritt die Dame jedoch. Stattdessen behauptete sie zusammen mit ihrer Tochter in Rühme zu wohnen. Die Beamten brachten die Seniorin nach Hause, wo ihnen die Tochter erklärte, dass ihre Mutter seit zwei Wochen sehr wohl in einem Seniorenheim wohne, sie aber schmerzlich vermissen würde. Es stellte sich heraus, dass sich die einfallsreiche Dame aus einem Notausgang geschlichen hatte, um ihrer Tochter zum Geburtstag zu gratulieren. Zumindest aus dem Streifenwagen heraus konnte sie ihre Tochter kurz sehen, bevor die Polizeibeamten sie zurück ins Altenheim fuhren.

Quelle: Polizei Braunschweig

Hannover: Autofahrer fast totgeprügelt – Mann stellt sich der Polizei

In Hannover hat sich ein Mann nach einem versuchten Tötungsdelikt der Polizei gestellt. Einer Mitteilung zufolge waren die Beamten durch intensive Ermittlungen auf die Spur des 29-jährigen Mannes gekommen, der sich am 2. April auf einer Wache meldete. Der Mann steht im Verdacht, am 27. Februar mit einem unbekannten Gegenstand auf einen 41-Jährigen in Hannover-Sehnde eingeschlagen zu haben, nachdem dieser gegen 7 Uhr morgens in einen auf einem Grundstück stehenden Wagen gestiegen war. Erst als die Ehefrau auf das Geschehen aufmerksam geworden war und den Angreifer angeschrien hatte, flüchtete dieser vom Grundstück und stieg als Beifahrer in einen roten Kombi, der in Richtung der Bundesstraße 443 davonfuhr. Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in eine Klinik. Der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft.

Quelle: Polizei Hannover

Vreden: Kuhstall ausgebrannt – 44 Bullen und ein Esel verendet

Beim Brand eines Kuhstalls in Vreden in  Nordrhein-Westfalen sind am Montagabend 44 Bullen und ein Esel verendet. Das Feuer zerstörte auch einen Traktor, der sich in dem Stall befand, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Der Gesamtschaden liege bei rund 400.000 Euro. Die Brandursache war zunächst unklar.

Quelle: DPA

Bremen: Großfeuer - Feuerwehr rettet Bewohner von Dach

In Bremen wurde die Feuerwehr zu am späten Montagabend einem Großbrand gerufen. Mehrere Anwohner hatten das Feuer in einem zweigeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude mit ausgebautem Dachgeschoß gegen 22.30 Uhr gemeldet. Die Feuerwehr musste Verstärkung von umliegenden Feuerwehren anfordern. Insgesamt waren 27 Fahrzeuge mit ca. 80 Einsatzkräften vor Ort. Als die Rettungskräfte eintrafen hatten sich bereits mehrere Personen auf das Dach geflüchtet. Doch das Feuer, das im ersten Obergeschoß ausgebrochen war, drohte, auf das Dach überzugreifen. Die Feuerwehr rettete vier Personen über Drehleitern. Die Flammen breiteten sich sowohl auf das Dachgeschoß als auch auf ein im Erdgeschoss befindliches Restaurant aus. Insgesamt wurden fünf Menschen durch das Feuer verletzt, eine Person erlitt Verbrennungen. Die Verletzte wurden in Bremer Kliniken transportiert. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

Quelle: Feuerwehr Bremen

Feldkirchen: Arbeiter bricht sich beide Arme mit Baggerschaufel

In Feldkirchen im Landkreis München ist es am Montagnachmittag zu einem schweren Betriebsunfall gekommen. Wie die Feuerwehr am Dienstagmorgen berichtete, hatte sich ein 33-jähriger Arbeiter beim Schließen einer Greifschaufel eines Baggers beide Unterarme offen gebrochen. Der Mann wurde von seinen Arbeitskollegen erstversorgt und wurde dann in Begleitung einer Notärztin in den Schockraum einer Münchner Klinik eingeliefert. Die Kollegen des Verletzten wurden im Anschluss von einem Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams versorgt.

Quelle: Feuerwehr München

Göttingen: Achtjähriger schreibt rührenden Zettel an Polizei

Die Polizei Göttingen konnte sich über eine ganz besondere Nachricht freuen. Die Beamten twitterten am Dienstagmorgen ein Foto einer Notiz, die sie von einem Jungen erhalten haben. "Hallo, ich heiße Jakob. Ich bin acht Jahre alt und wünsche euch viel Glück, dass ihr gesund bleibt. Passt immer gut auf euch auf. Eurer Jakob." Dazu schrieben sie: "Was hängt denn da an unserer Tafel? Dieser tolle Brief hat uns in den letzten Tagen erreicht  und wir sagen: Danke für die lieben Worte, Jakob! Bleibt gesund und #StayAtHome."

Quelle: Polizei Göttingen

Nebelschütz: Autofahrer sterben nach Frontalzusammenstoß

Zwei Autofahrer sind bei einem Unfall im sächsischen Nebelschütz ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtete, ereignete sich der Unfall am Montagmittag auf der S94. Ein 53-Jähriger war mit seinem Audi Avant in Höhe des Abzweigs Nebelschütz in den Gegenverkehr geraten und mit einem Fiat Scudo eines 56-Jährigen frontal zusammengestoßen. Beide Fahrer erlitten dabei derart schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarben. Die 57-jährige Beifahrerin im Transporter wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt.

Quelle: Polizei Sachsen


 Nachrichten von Montag, den 6. April

Pforzheim: Streit unter Lkw-Fahrern endet auf Intensivstation und in Haftzelle

Ein Streit unter Lastwagenfahrern auf einem Rastplatz in Pforzheim ist am Samstagabend blutig ausgegangen. Ein 46 Jahre alter Mann musste nach einem lebensgefährlichen Messerstich operiert werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Als mutmaßlichen Täter nahmen die Beamten einen 42 Jahre alten Fernfahrer aus Weißrussland fest. Der Mann kam in Untersuchungshaft. Der Streit entwickelte sich den Ermittlungen zufolge, als das spätere Opfer zwei Männer mit einem Haarschneidegerät frisierte. Der 46-Jährige habe ebenfalls einen Haarschnitt haben wollen. Dabei sei es zu einem Missverständnis und der Auseinandersetzung gekommen.

Quelle: DPA

Wipperfürth: Frau findet 2700 Euro an Kapelle - und bringt sie zur Polizei

Mit dem einleitenden Satz "Auch mal was Positives" hat die Polizei am Montag über eine ehrliche Finderin in Nordrhein-Westfalen berichtet: Die Frau hatte am Sonntag an einer Kapelle in Wipperfürth eine Geldbörse mit 2700 Euro gefunden und sie der Polizei übergeben. Die Beamten machten den Besitzer über seinen Ausweis in dem Portemonnaie ausfindig und riefen ihn an. "Auf Finderlohn hat die 61-Jährige übrigens verzichtet. Sie legte dem Eigentümer stattdessen eine Spende für eine gemeinnützige Organisation ans Herz", teilte die Polizei mit.

Quelle: DPA

Hanau: Autos von Vater des Hanau-Attentäters niedergebrannt

Unbekannte haben in Hanau zwei Autos niedergebrannt. Die Wagen gehörten dem Vater des Hanau-Attentäters Tobias R., wie ein Sprecher der Polizei in Offenbach am Montag sagte. Das Motiv für den Brandanschlag war zunächst unklar, einen politischen Hintergrund schlossen die Ermittler nicht aus.

Die Autos waren in einer kleinen Gasse im Stadtteil Kesselstadt abgestellt. Das Feuer wurde den Ermittlungen zufolge in der Nacht zum Sonntag an einem der beiden Wagen gelegt und sprang von dort aus auf den anderen über. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls. Der Hessische Rundfunk hatte über die Brandstiftung berichtet.

Tobias R. hatte am 19. Februar in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später wurden der 43-Jährige und seine Mutter tot in ihrer Wohnung gefunden. Vor der Tat hatte er Pamphlete und Videos mit abstrusen Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im Internet veröffentlicht.

Quelle: DPA

A6 bei Enkenbach-Alsenborn: Täter stellen Gullideckel auf Autobahn

Dieser "Streich" hätte auch tödlich enden können: Unbekannte Täter haben am Samstagabend gegen 22 Uhr einen Gullideckel hochkant auf der A6 bei Enkenbach-Alsenborn im rheinland-pfälzischen Landkreis Kaiserslautern platziert. Wie die Polizei berichtet, kam es in der Folge zu mehreren Unfällen: "Ein erster Pkw krachte in den Gullideckel und riss sich hierbei unter anderem die Ölwanne auf. Mindestens drei nachfolgende Pkw rissen sich an den entstandenen Trümmerteilen einzelne Reifen auf". Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei geht aufgrund der Größe des Gullideckels von mindestens zwei Tätern aus. Zeugen werden gebeten, sich mit der Autobahnpolizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Kaiserslautern

Frankfurt am Main: Unbekannter bewirft S-Bahn mit Steinen

Im Bahnhof Frankfurt-Süd hat ein unbekannter Mann am Sonntagmorgen eine S-Bahn mit Steinen beworfen. Dabei wurde eine Fensterscheibe beschädigt. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Der Lokführer verständigte daraufhin die Polizei. "Eine Streife suchte kurz darauf den gesamten Bahnhof Frankfurt Süd ab, konnte hierbei aber keine tatverdächtige Person mehr feststellen." Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. 

Quelle: "Polizei Frankfurt am Main"

Grevenbroich: Senior schlägt Möchtegern-Räuber in die Flucht

In Grevenbroich in NRW hat ein über 80 Jahre alter Mann am Sonntag einen Unbekannten in die Flucht geschlagen, der offenbar zuvor versucht hatte, ihn zu überfallen. Wie die Polizei berichtet, hatte der Angreifer den Senior zuvor nahe einer Bank angegriffen. "Während dieser (der Angreifer, die Red.) die Herausgabe von Bargeld forderte, hielt er dem Senior ein Messer vor", heißt es im Polizeibericht. Der Überfallene stieß den jungen Mann jedoch weg und rief um Hilfe. Davon offenbar überrascht, ergriff der verhinderte Räuber die Flucht. Sein Opfer blieb unverletzt, begab sich nach Hause und rief die Polizei. Eine erste Fahndung verlief erfolglos, nun suchen die Ermittler nach Zeugen. 

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

In Heinsberg beliefert die Post jetzt Risikogruppen mit Lebensmitteln

Jena: Zwei über 80 Jahre alte Frauen vergewaltigt

Die Polizei in Jena fahndet nach einem Sexualstraftäter, der zwei über 80 Jahre alte Frauen vergewaltigt hat. Der Täter habe sich in beiden Fällen als Mitarbeiter eines Pflegedienstes ausgegeben, teilte die Polizei mit. So sei im Juli eine 82-Jährige in Jena-Ost vergewaltigt worden. Einen anderen sexuellen Übergriff habe es zuvor schon im Februar 2017 in Jena-West auf eine 87-jährige gegeben. 

Die Polizei schließt nicht aus, dass es noch weitere derartige Vergewaltigungen gab, diese bisher - möglicherweise aus Scham - aber nicht angezeigt wurden. Trotz intensiver Ermittlungen habe bisher der Täter noch nicht gefasst werden können. Nun wird auch mit einem Phantombild gefahndet.

Quelle: DPA


Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 30. bis 5. April 2020 lesen Sie hier.

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