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News des Tages: 89-Jähriger soll Ehefrau aus Eifersucht ermordet haben

Polizei findet Maschinengewehre in NRW +++ 16-jährige Radlerin von abbiegendem Lkw getötet  +++ Bundestag beschließt Rekordhaushalt +++ Laschet will Diesel-Fahrverbote noch stoppen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Das Gebäude des Landgerichtes in Köln. Ein 89-Jähriger ist hier angeklagt, seine Frau nach 60 Jahren Ehe ermordet zu haben

Das Gebäude des Landgerichtes in Köln. Ein 89-Jähriger ist hier angeklagt, seine Frau nach 60 Jahren Ehe ermordet zu haben 

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Eifersucht: 89-Jähriger soll Gattin ermordet haben (15.43 Uhr)
  • Polizei findet Maschinengewehre in NRW 15.20 Uhr
  • Bundestag beschließt Rekordhaushalt (13.46 Uhr)
  • 16-jährige Radlerin von abbiegendem Lkw getötet (11.21 Uhr)
  • Grüne fordern Zerschlagung der Deutschen Bahn (2.10 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 19.41 Uhr: Taiwan stimmt über Homoehe ab +++

In Taiwan können die Wähler über die Homoehe abstimmen. In einem zeitgleich mit Kommunalwahlen organisierten Referendum wird über mehrere Vorlagen verschiedener Aktivistengruppen abgestimmt. Konservative Gruppen wollen mit drei zur Abstimmung stehenden Vorlagen unter anderem erreichen, dass die Ehe rechtlich als zwischen Mann und Frau definiert und ein separates Gesetz für gleichgeschlechtliche Partnerschaften erlassen wird. Schwulen- und Lesbengruppen haben zwei eigene Vorlagen eingebracht, mit denen die Homoehe erreicht werden soll. Taiwans oberstes Gericht hatte im Mai 2017 die Homoehe legalisiert - Taiwan war damit das erste Land in Asien. Das Gesetz sollte binnen zwei Jahren in Kraft gesetzt werden. Doch hat die Regierung unter dem Druck konservativer Aktivisten bislang nur wenig Fortschritte in diese Richtung gemacht. Sollten mehr als 25 Prozent der Wähler bei dem Referendum mit Ja stimmen und die Ja-Stimmen gegenüber den Nein-Stimmen überwiegen, muss die Regierung ein entsprechendes Gesetz ausarbeiten.

+++ 19.38 Uhr: Flüchtlinge aus Schlauchboot im Ärmelkanal gerettet +++

Eine Gruppe von Flüchtlingen ist vor der englischen Küste aus einem Schlauchboot im Ärmelkanal gerettet worden. Das teilte das britische Innenministerium mit. Die acht Männer, die eigenen Angaben zufolge aus dem Iran stammen, seien wohlauf und zur Befragung durch die Grenzbehörde nach Dover gebracht worden. Von wo sie mit ihrem Boot gestartet waren, blieb zunächst unklar. Insgesamt wurden den Behörden zufolge in dieser Woche 42 Migranten aufgegriffen, die den Ärmelkanal per Boot überquert hatten, um nach Großbritannien zu gelangen.

+++ 19.22 Uhr: Erste Resultate der afghanischen Parlamentswahl veröffentlicht +++

Mit fast zwei Wochen Verspätung sind die ersten vorläufigen Ergebnisse der afghanischen Parlamentswahl bekanntgegeben worden. Die Unabhängige Wahlkommission (IEC) nannte die vorläufigen Gewinner aus fünf Provinzen. Eigentlich war geplant gewesen, bereits am 10. November die vorläufigen Ergebnisse für alle Provinzen bekanntzugeben. Allerdings habe es Probleme bei der Auszählung der Stimmen gegeben, sagte IEC-Chef

Abdulbadi Sajad in Kabul. Die Ergebnisse für die nächsten Provinzen sollten nun nächste Woche veröffentlicht werden.

+++ 19.18 Uhr: Traditionelles Weihnachtssingen bei Union Berlin schnell ausverkauft +++

Nur wenige Stunden nach dem Start des Vorverkaufs ist das traditionelle Weihnachtssingen beim Berliner Fußball-Zweitligisten 1. FC Union schon ausverkauft. "Das ging schnell! Fürs Weihnachtssingen in unserem Stadion An der Alten Försterei sind keine Karten mehr verfügbar. Heute in vier Wochen wird gesungen, wir freuen uns drauf", teilte der Verein mit. Die Traditionsveranstaltung findet am 23. Dezember um 19.00 Uhr im Stadion An der Alten Försterei statt.

Barkeeper

+++ 19.16 Uhr: Meteorologen: Sommer 2018 brachte zwei Rekorde +++

Der Super-Sommer 2018 hat in Deutschland nach Angaben von Meteorologen gleich zwei Rekorde aufgestellt. Sie zählten dieses Jahr im Mittelwert 75 Sommertage, an denen es mindestens 25 Grad warm war. Zudem wurden mehr als 20 heiße Tage von 30 Grad und darüber registriert. "Ein doppelter Rekord", sagte sagte DWD-Sprecher Uwe Kirsche. Zum Vergleich: Im Hitzesommer 2003 waren es 62 Sommertage und 19 heiße Tage. Der Sommer 2003 sei aber im Durchschnitt (19,7 Grad) wärmer gewesen als der Sommer 2018 (19,3 Grad). Der diesjährige Sommer war rund drei Grad wärmer als das langjährige Mittel.

+++ 18.58 Uhr: Mann mit "gelber Weste" droht mit Sprengstoff in Angers +++

Kurz vor fürs Wochenende geplanten neuen Protesten der "gelben Westen" in Paris gegen zu hohe Benzinpreise und Präsident Emmanuel Macron hat ein Mann in der westfranzösischen Stadt Angers einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Mann - ebenfalls ausgestattet mit einer gelben Weste - behauptete nach Angaben von Innenminister Christophe Castaner in der Nähe einer Tankstelle, Sprengstoff in seiner Tasche zu haben. Die französische Spezialeinheit RAID sei vor Ort. Der Mann verlange, Macron zu treffen. Nach Angaben des Senders BFMTV ist der Mann polizeibekannt.

+++ 17.31 Uhr: Londoner Verkehrsbetriebe verbannen Werbung für Dickmacher +++

Im Kampf gegen das Übergewicht von Kindern wird es bald keine Werbung für Junk Food im öffentlichen Verkehrsnetz in London mehr geben. Das Verbot soll vom 25. Februar an für Züge, U-Bahnen und Busse gelten, teilten die Verkehrsbehörde Transport of London und Bürgermeister Sadiq Khan mit. Betroffen davon sind etwa stark zuckerhaltige Getränke, Schokoriegel und Hamburger. 

Der britische Starkoch Jamie Oliver, der sich auch für besseres Schulessen einsetzt, begrüßte die Aktion. Nach jüngsten Statistiken bringen fast 40 Prozent der Zehn- bis Elfjährigen in der Hauptstadt zu viele Kilos auf die Waage. Khan sprach von einer "tickenden Zeitbombe". Wie in vielen anderen Ländern steigt auch in Großbritannien die Zahl der Kinder mit Typ-2-Diabetes. Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Erkrankungsrisiko.

+++ 17.27 Uhr: Belgisches Königspaar gedenkt in Berlin des Ersten Weltkriegs +++

Der belgische König Philippe und seine Frau Mathilde haben bei einem Berlin-Besuch des Ersten Weltkriegs gedacht. Die Reise ist als freundschaftliches Signal zu verstehen: Es war das erste Mal, dass ein belgisches Königspaar im Land des einstigen Kriegsgegners an den Konflikt erinnerte, der vor 100 Jahren endete.

In Belgien ist die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg weitaus präsenter als in Deutschland. So verlief die Westfront mit ihrem mörderischen Stellungskrieg mehrere Jahre durch Belgien. Auch die Zivilbevölkerung litt. Das Land wurde durch den Überfall Deutschlands 1914 in den Konflikt hineingezogen.

La Main de Massiges – ein Ort zur Erinnerung des Esten Weltkriegs

+++ 16.31 Uhr: Umweltverbände klagen wegen deutscher Klimapolitik in Karlsruhe +++

Wegen der kaum noch zu erreichenden Klimaziele haben Umweltverbände Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Ein Gerichtssprecher in Karlsruhe bestätigte den Eingang der Beschwerde. Medienberichten zufolge handelt es sich um die erste derartige Klage in Deutschland. Weiter hieß es, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Solarenergie-Förderverein (SFV) und elf Einzelkläger wollten die Bundesregierung damit zu einer konsequenteren Klimapolitik zwingen. Die Kläger gingen davon aus, dass Deutschland seine Klimaziele für das Jahr 2020 sicher verfehle. Damit verletze der Staat seine "Schutzpflicht" für Leben, Gesundheit und Eigentum der Bevölkerung. Nach derzeitigem Stand schafft Deutschland nur eine Reduktion der Treibhausgase um 32 Prozent statt wie vorgesehen um 40 Prozent.

+++ 16.09 Uhr: Fast 900 Migranten vor spanischer Küste gerettet - Schwangere tot +++

Der Zustrom von Migranten ebbt in Spanien auch kurz vor dem Winter nicht ab. Allein gestern seien im Mittelmeer vor der Südküste des Landes insgesamt 894 Menschen aus 18 Booten gerettet worden, darunter 44 Minderjährige und 112 Frauen, teilte der spanische Seerettungsdienst heute auf Twitter mit. Eine schwangere Migrantin sei zwar lebend aus dem Wasser geborgen worden, nachdem ihr Boot in Seenot geraten war, die Frau sei aber auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, hieß es. 13 weitere der 56 Insassen dieses Bootes würden noch vermisst. Laut dem Seerettungsdienst handelte es sich bei den Geretteten erneut vorwiegend um Afrikaner aus Ländern südlich des Sahara.

Spanien hat dieses Jahr Italien in Europa als Hauptziel illegaler Migranten abgelöst. Bis zum 21. November kamen nach einer jüngsten Bilanz der Internationalen Organisation für Migration (IOM) knapp 51 000 Männer, Frauen und Kinder über die westliche Mittelmeer-Route in Europa an. Das sind mehr als dreimal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Die Straße von Gibraltar zwischen Marokko und Spanien ist an ihrer engsten Stelle lediglich 14 Kilometer breit.

+++ 15.43 Uhr: 89-Jähriger soll Ehefrau aus Eifersucht ermordet haben +++

Nach fast 60 Jahren Ehe soll ein Rheinländer seine Frau aus Eifersucht ermordet haben. Am Kölner Landgericht hat ein Mordprozess gegen den 89-Jährigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, die 88-Jährige im Juni in Rösrath bei Köln aus Eifersucht getötet zu haben. Laut Anklageschrift soll das spätere Opfer ihm eröffnet haben, sich von ihm trennen und den Lebensabend mit einem anderen Mann verbringen zu wollen. Daraufhin habe der angeklagte Deutsche beschlossen, seine Ehefrau zu töten. Bei der Tat soll er ihr mit einem Hammer gegen den Kopf geschlagen und anschließend mit einem Küchenmesser sechs Mal in den Oberkörper gestochen haben. Die Frau sei durch den Blutverlust infolge der Stiche gestorben. 

Der Verteidiger teilte mit, dass sich der Angeklagte zunächst nicht zu den Vorwürfen äußere. Die Tochter des Paares schilderte, dass die Eltern 1961 geheiratet hätten. In der Anklageschrift war zuvor hingegen von rund 70 Ehejahren die Rede.

+++ 15.20 Uhr: Polizei findet Maschinengewehre bei Durchsuchungen in NRW +++

 Die Polizei hat in den Wohnungen von zwei Männern im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis mehrere Maschinengewehre und weitere Schusswaffen gefunden. Die Waffen waren augenscheinlich funktionsfähig und offensichtlich nicht zu Sammelzwecken unbrauchbar gemacht worden, wie die Ermittler in Siegburg mitteilten. Die Männer im Alter von 23 und 51 Jahren konnten demnach keine Genehmigung für den Besitz der Kriegswaffen vorweisen. Auch die Herkunft der Schusswaffen ist unklar.

Laut Polizei waren die Beamten einem Hinweis nachgegangen, dass die beiden Männer begeisterte Sammler von Militaria seien und sich in ihrer Sammlung auch scharfe Waffen befinden sollten. Gegen die Tatverdächtigen wird wegen Verstoßes gegen das Waffenrecht ermittelt.

+++ 15.13 Uhr: Heino musste Rammstein-Titel von Abschieds-Album nehmen +++

Böse Überraschung für Heino: Der Schlagerbarde mit dem Rocker-Image hatte den Rammstein-Titel "Engel" für sein Abschiedsalbum "...und Tschüss" schon eingesungen. Im letzten Moment musste er das Stück aber runternehmen. Das Management der Rockband habe die Aufnahmen nicht genehmigt, teilte das Heino-Management mit. Heino gehe davon aus, dass Front-Sänger Till Lindemann und dessen Kollegen gar nicht persönlich gefragt worden seien.

Heino hatte mit Rammstein bei Wacken Open Air auf der Bühne gestanden. "Die waren so professionell, so nett, so freundlich und zuvorkommend, tolerant und respektvoll", hatte Heino danach geschwärmt. Nie sei er von jungen Leuten so respektvoll behandelt worden wie von Rammstein.

+++ 14.51 Uhr: Madrid fordert schriftliche Zusicherung zu Gibraltar von London ein +++

Die spanische Regierung fordert vor dem EU-Sondergipfel zum Brexit eine schriftliche Zusicherung Londons zur Gibraltar-Frage. Darin müsse Spanien ein Veto-Recht bei jeder künftigen Vereinbarung zu den Beziehungen zwischen der EU und Gibraltar eingeräumt werden, sagte der spanische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Luis Marco Aguiriano, in Brüssel. Die Regierung in Madrid droht andernfalls damit, beim Brexit-Sondergipfel am Sonntag mit Nein zu stimmen.

+++ 14.48 Uhr: Türkischen Grünen-Politikern vor Berlin-Reise Pass entzogen +++

Zwei Mitgliedern der türkischen Oppositionspartei Yesil Sol ist nach eigenen Angaben vor einer Reise nach Berlin der Pass entzogen worden. Er und seine Kollegin Eylem Tuncaelli seien am frühen Morgen von der Polizei an der Passkontrolle gestoppt worden, sagte der stellvertretende Chef der links und grün orientierten Partei, Naci Sonmez, der dpa. Die Beamten hätten gesagt, die Pässe seien ungültig und sie dürften das Land nicht verlassen. "Wir sind überrascht, denn es gibt keine entsprechende Gerichtsentscheidung."

+++ 14.26 Uhr: Emirate prüfen Gnadengesuch im Fall des verurteilten Briten +++

Nach der Verurteilung eines Briten wegen Spionage in den Vereinigten Arabischen Emiraten prüft die Regierung des Golfstaates ein Gnadengesuch. Die Familie des 31-jährigen habe das Gesuch eingereicht, sagte der Botschafter des Landes, Sulaiman Almasrui, am Freitag im britischen Fernsehen. Der Doktorand Matthew Hedges war am Mittwoch von einem Gericht in Abu Dhabi wegen Spionage zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Der Botschafter sprach von einer "sehr ernsten" Angelegenheit. "Wir leben in einer gefährlichen Region. Die nationale Sicherheit muss unsere oberste Priorität sein", sagte Almasrui. Die Regierung seines Landes "diktiert den Gerichten nicht ihre Urteile". Hedges sei keineswegs "nach einem fünfminütigen Prozess schuldig gesprochen, wie einige berichten".

+++ 13.46 Uhr: Bundestag beschließt Rekordhaushalt 2019 - 356 Milliarden Ausgaben +++

Der Bundestag hat am Freitag mit den Stimmen der großen Koalition den Bundeshaushalt 2019 beschlossen. Für den Etat mit Rekordausgaben von 356,4 Milliarden Euro stimmten 366 Abgeordnete, mit Nein 284 Abgeordnete, es gab keine Enthaltungen. Die Ausgaben steigen im Vergleich zum laufenden Jahr um knapp 13 Milliarden Euro. Die große Koalition von Union und SPD will unter anderem mehr Geld für Soziales, Digitales, Arbeitsmarkt, Familien, Verteidigung und Entwicklungshilfe ausgeben. 

+++ 13.26 Uhr: Durchbruch für geplante Digitalisierung der Schulen +++

Die Koalition hat sich mit FDP und Grünen im Bundestag auf einen Kompromiss zur geplanten Grundgesetzänderung unter anderem für die Digitalisierung von Deutschlands Schulen geeinigt. Damit kann der Bundestag die Grundgesetzänderung noch vor Weihnachten beschließen, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin aus Koalitionskreisen erfuhr. Dann können Milliarden vom Bund an Länder und Kommunen fließen.

+++ 13.12 Uhr: Knochenfund in Vatikan-Gebäude: Keine Verbindung zu Vermisstenfall +++

Italienische Ermittler sehen offenbar keine Hinweise auf eine Verbindung zwischen einem Knochenfund in einem Vatikan-Gebäude in Rom und einem mysteriösen Vermisstenfall aus dem Jahr 1983. Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass die Knochen aus der Zeit vor dem Jahr 1964 stammen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Der Fund bei Renovierungsarbeiten eines Gebäudes bei der vatikanischen Botschaft hatte Ende Oktober in Italien für Wirbel gesorgt, da rasch die Verbindung zum Verschwinden der 15-jährigen Tochter eines Vatikan-Hofdieners hergestellt wurde. Emanuela Orlandi war damals nach der Musikschule nicht mehr nach Hause gekommen. Da bis heute unklar ist, was mit ihr passierte, ranken sich seit Jahrzehnten Gerüchte und Verschwörungstheorien um den Fall.

+++ 13.00 Uhr:  Staat steuert dieses Jahr offenbar auf Rekordüberschuss zu +++

Die Staatskassen in Deutschland können dieses Jahr einem Bericht zufolge mit einem Rekordüberschuss rechnen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammen dürften am Ende mit mehr als 60 Milliarden Euro im Plus liegen, heißt es laut "Spiegel" in einer Vorlage für die Sitzung des Stabilitätsrats von Bund und Ländern Anfang Dezember.

Demnach kommt der Bund voraussichtlich auf einen Überschuss von zehn Milliarden Euro, bei den Ländern werden insgesamt rund 20 Milliarden Euro erwartet. Der gesamtstaatliche Überschuss dürfte etwa 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen, berichtete der "Spiegel" weiter. Im kommenden Jahr werde das Plus mit etwa 36 Milliarden Euro oder einem Prozent des BIP voraussichtlich deutlich kleiner ausfallen. Auch für die folgenden Jahre werde ein Schrumpfen erwartet.

+++ 12.12 Uhr: Dolce & Gabbana bittet chinesische Kunden nach Rassismus-Vorwürfen um Verzeihung +++

Nach Rassismusvorwürfen haben sich die Gründer des italienischen Modehauses Dolce & Gabbana ihre chinesischen Kunden in einem Video persönlich um Verzeihung gebeten. "Unsere Familien haben uns beigebracht, die unterschiedlichen Kulturen dieser Welt zu respektieren. Deshalb möchten wir Sie um Verzeihung bitten, falls wir Ihre Kultur falsch wiedergegeben haben", sagte Domenico Dolce in einem Video, das im chinesischen Online-Netzwerk Weibo veröffentlicht wurde.

Zuvor hatten Werbespots von Dolce & Gabbana im Online-Dienst Instagram für Ärger gesorgt, in dem eine chinesisch aussehende Frau auf Anweisung einer Männerstimme versuchte, Pizza, Spaghetti oder Baguette mit Stäbchen zu essen. Für zusätzlichen Zündstoff sorgte ein auf Instagram veröffentlichtes Bild eines Chats, in dem Label-Mitgründer Stefano Gabbana sich abfällig über China und die Chinesen äußerte und dies mit fünf lachenden Kothaufen-Emojis illustrierte.

+++ 11.50 Uhr: Lkw-Maut steigt im kommenden Jahr +++

Die Lkw-Maut auf Autobahnen und Bundesstraßen wird zum neuen Jahr erhöht. Der Bundesrat gab den Weg für eine vom Bundestag beschlossene Anhebung der Mautsätze zum 1. Januar 2019 frei. Erstmals werden damit auch die Kosten der Lärmbelastung durch Lastwagen in die Berechnung einbezogen. Stärker berücksichtigt werden außerdem die Gewichtsklassen und somit die stärkere Straßen-Belastung durch schwere Laster. Elektro-Lkw werden von der Nutzungsgebühr befreit, bis Ende 2020 auch gasbetriebene Fahrzeuge.

+++ 11.47 Uhr: Jobticket wird steuerfrei +++

Der Weg für steuerfreie Jobtickets ist endgültig frei. Eine entsprechende Änderung des Einkommensteuergesetzes wurde nach dem Bundestag auch von den Vertretern der 16 Länder im Bundesrat gebilligt. Wenn ein Unternehmen seinen Beschäftigten eine kostenlose oder verbilligte Fahrkarte für Busse und Bahnen gewährt, musste die Kostenersparnis bislang grundsätzlich versteuert werden. Mit der Neuregelung sollen Arbeitnehmer verstärkt zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel veranlasst werden. Die steuerfreien Leistungen werden aber auf die Entfernungspauschale angerechnet. 

+++ 11.24 Uhr: Laut Amazon keine Auswirkungen von Streiks auf Black-Friday-Bestellungen +++

Die Streiks am Schnäppchentag "Black Friday" bei Amazon haben nach Angaben des Online-Händlers keinen Einfluss auf die Bestellungen. "Da die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter weiterhin wie geplant arbeitet, sind Kundenbestellungen vom Streik nicht betroffen", erklärte Amazon. Die Kritik der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wies das Unternehmen zurück. "Viele unserer Mitarbeiter sind seit vielen Jahren bei uns, was auch beweist, dass wir ein guter und zuverlässiger Arbeitgeber sind", erklärte der Online-Handelskonzern. Amazon beweise "jeden Tag, dass man auch ohne Tarifvertrag ein fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeber sein kann".

+++ 11.12 Uhr: Lkw erfasst beim Rechtsabbiegen Radfahrerin - 16-Jährige tödlich verletzt +++

Ein 16-jähriges Mädchen ist in Burgdorf bei Hannover von einem rechts abbiegenden Lkw erfasst und tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen wartete die Radfahrerin am Morgen an einer Kreuzung vor einer roten Ampel. Als die Ampel für sie auf Grün umsprang, fuhr sie geradeaus in die Kreuzung, in die gleichzeitig ein zuvor neben ihr wartender Lkw nach rechts einbog. Nach Polizeiangaben bemerkte der 50-jährige Fahrer die Radfahrerin offenbar nicht. Passanten leisteten umgehend Erste Hilfe. Wiederbelebungsversuche der alarmierten Rettungskräfte blieben erfolglos. Die 16-Jährige starb noch am Unfallort, der in der Nähe einer Schule lag.

+++ 8.52 Uhr: Kramp-Karrenbauer baut Vorsprung vor Mitbewerbern aus +++

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer baut dem aktuellen ZDF-"Politbarometer" zufolge ihren Vorsprung gegenüber ihren Mitbewerbern um den Parteivorsitz aus. Der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zufolge sprechen sich 38 Prozent der Unionsanhänger für Kramp-Karrenbauer aus, drei Prozentpunkte mehr als vor zwei Wochen. Ihre Zustimmungswerte liegen damit über denen ihrer Mitbewerber Friedrich Merz und Jens Spahn zusammen.

Der frühere Unions-Fraktionschef Merz kann demnach auf die Unterstützung von 29 Prozent der Unionsanhänger bauen. Dies sind für den derzeitigen Aufsichtsratschef des deutschen Tochterunternehmens des Vermögensverwalters Blackrock vier Prozentpunkte weniger als vor zwei Wochen. Gesundheitsminister Jens Spahn bleibt mit sechs Prozent (minus eins) abgeschlagen.

+++ 8.45 Uhr: Mindestens neun Tote und 27 Verletzte bei Explosion in Pakistan +++

Bei einer Explosion im Nordwesten Pakistans sind mindestens neun Menschen getötet und 27 weitere verletzt worden. Wie die Behörden mitteilten, ereignete sich die Explosion auf einem Markt im Ort Kalaya im Stammesbezirk Orakzai. "Wir versuchen derzeit die Ursache der Explosion zu klären", sagte der örtliche Beamte Khalid Iqbal der Nachrichtenagentur AFP.

Orakzai ist eine von sieben halbautonomen Stammesregionen an der Grenze zu Afghanistan. Das Gebiet ist von Unruhen geprägt. Nach Einschätzung der USA ist die Region ein Zufluchtsort für Extremisten, darunter die afghanischen Taliban und das Terrornetzwerk Al-Kaida. Islamabad weist das zurück. Pakistan geht seit 2004 gegen Islamistengruppen in dem Gebiet vor.

+++ 8.18 Uhr: Mindestens 15 Tote nach Explosion in Nordwestpakistan +++

In der nordwestpakistanischen Region Khyber Pakhtunkhwa sind bei einer Explosion mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere mindestens 25 Menschen seien verletzt worden, sagte der Behördenvertreter Hashim Khan. Viele von den Verwundeten würden in Lebensgefahr schweben. Es sei noch nicht klar, ob die Bombe vorher außerhalb der Koranschule an dem Markt in dem Bezirk Orakzai platziert worden war oder ob sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt habe. Weitere Details blieben zunächst unbekannt.

+++ 7.11 Uhr: Zwei Tote bei Angriff auf chinesisches Konsulat in pakistanischer Stadt Karachi +++ 

Bei einem Angriff auf das chinesische Konsulat in der pakistanischen Großstadt Karachi sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Mehrere Bewaffnete hätten das Feuer eröffnet, sagte ein Polizeivertreter der Nachrichtenagentur AFP. Sicherheitskräfte hätten zurückgeschossen.

Die Polizei sei inzwischen am Tatort eingetroffen, sagte der Polizeivertreter. Auf in sozialen Netzwerken veröffentlichten Fotos war aufsteigender Rauch zu sehen. Die Hafenstadt Karachi liegt im Süden Pakistans.

+++ 6.18 Uhr: Explosion und Schüsse bei chinesischem Konsulat in Pakistan +++

In der Nähe des chinesischen Konsulats in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi sind am Freitagmorgen (Ortszeit) eine Explosion und Schüsse gehört worden. Laut dem Sprecher der Polizei in Karachi, Sajjad Ahmad, war offenbar das chinesische Konsulat das Ziel der Angreifer. Sicherheitskräfte seien in das Gebiet gesendet worden. Es sei mehr als ein Angreifer involviert.

Fernsehbilder zeigten, wie eine schwarze Rauchwolke aufstieg. Laut dem Fernsehsender GeoTV wurde die Gegend abgeriegelt. In unmittelbarer Nähe befinden sich auch weitere diplomatische Einrichtungen. Weitere Details sind bisher unbekannt.

Chinesische Staatsbürger und Infrastrukturprojekte sind in der Vergangenheit bereits mehrmals von islamistischen und nationalen Militanten angegriffen worden.

+++ 5.34 Uhr: Laschet will Diesel-Fahrverbote noch verhindern +++

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will die gerichtlich angeordneten Diesel-Fahrverbote auch auf der Autobahn 40 im Ruhrgebiet noch verhindern. "Ich halte das flächendeckende Sperren der Stadt Essen plus der Achse Autobahn A40 quer durch das Ruhrgebiet für nicht verhältnismäßig", sagte Laschet der dpa  in Berlin. "Diese Rechtsauffassung wollen wir jetzt vor dem Oberverwaltungsgericht noch einmal überprüfen lassen. Am Ende entscheiden Gerichte. Aber ich will alles nutzen, jedes juristische Mittel nutzen, damit es nicht zu Fahrverboten kommt." 

+++ 4.10 Uhr: Autofahrer kracht ungebremst gegen parkenden Lkw und stirbt +++

Ein Mann ist bei der Fahrt auf einen Autobahnparkplatz in Baden-Württemberg mit seinem Wagen nahezu ungebremst gegen einen falsch abgestellten und unbeleuchteten Lkw

gekracht und dabei ums Leben gekommen. Der 48-Jährige habe in der Nacht zu Freitag die Autobahn 81 in Widdern (Landkreis Heilbronn) verlassen und auf den Parkplatz einer Raststätte fahren wollen, teilte die Polizei mit. Dabei übersah er offenbar den Lastwagen. Beim Aufprall erlitt der Mann tödliche Verletzungen.

+++ 3.50 Uhr: Clinton empfiehlt Europa Begrenzung der Einwanderung +++

Die frühere US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel gelobt, im Kampf gegen den Rechtspopulismus aber zugleich eine Drosselung der Migration Richtung Europa angemahnt. "Ich bewundere die sehr edle und mitfühlende Herangehensweise besonders von Führungskräften wie Angela Merkel", sagte die ehemalige demokratische Herausforderin von US-Präsident Donald Trump der britischen Zeitung

"The Guardian". Aber Europa habe nun seinen Teil geleistet und müsse deutlich machen, nicht länger Asyl und Hilfe zur Verfügung stellen zu können. Denn wenn man mit dem Migrationsproblem nicht fertig werde, werde es das Gemeinwesen weiter in Aufruhr versetzen.

+++ 2.50 Uhr: Hunderte Migranten demonstrieren in mexikanischer Grenzstadt Tijuana +++               

In der mexikanischen Grenzstadt Tijuana haben hunderte Migranten aus Zentralamerika demonstriert. Die Migranten marschierten am Donnerstag zur El-Chaparral-Brücke nahe des Grenzübergangs zum US-Bundesstaat Kalifornien und forderten, in die USA gelassen zu werden. Mexikanische Behördenmitarbeiter riefen die Demonstranten auf, sich auf eine Warteliste für einen Asylantrag in den USA einzutragen.

"Sie sollen uns durchlassen", sagte ein Demonstrant. "Wir sind verzweifel, wir haben unsere Familien in Honduras gelassen. Wir müssen anfangen zu arbeiten."

Derweil hielt die US-Armee an der Grenze eine Großübung ab, an der hunderte Soldaten und Polizisten und auch mehrere Hubschrauber beteiligt waren. Mit der Übung bereiteten sich die Behörden für den Fall vor, dass die Migranten über die Grenze stürmen wollen.

+++ 2.10 Uhr: Grüne fordern Zerschlagung der Deutschen Bahn +++

Angesichts der Probleme bei der Deutschen Bahn haben die Grünen einen weitgehenden Umbau des Konzerns gefordert. "Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass der Konzern sich neu aufstellt", sagt Fraktionschef Anton Hofreiter der "Süddeutschen Zeitung".

Zum einen müssten kleinere Gesellschaften der Bahn zusammengeführt werden, um ein herrschendes Zuständigkeits-Chaos zu beenden. "Die verschiedenen Töchter, wie DB Netz, die Bahnhofsgesellschaft Station & Service und die DB Energie, die alle für das Netz verantwortlich sind, müssen zu einer Infrastruktur-Gesellschaft fusionieren", sagte Hofreiter. "Ohne klare Zuständigkeiten laufen auch Milliardeninvestitionen ins Leere."

Nötig sei aber auch eine Trennung von Netz- und Transportgeschäft, sagte Hofreiter. Die Grünen setzen auf mehr Wettbewerb, wenn das Bahnnetz unabhängig vom Rest des Konzerns geführt wird.

Hofreiter warb schließlich auch für eine Teilprivatisierung. "Der Verkauf von Tochterunternehmen wie Arriva und Schenker könnte frisches Geld in die Kasse bringen, um Zukunftsprojekte anzupacken."

sos / AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(