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News des Tages: Aktivisten melden: 15 in Schule versteckte Kinder bei Luftangriff auf Ost-Ghuta getötet

Brütende Vögel stoppen Rechtsrock-Konzert +++ Polizeieinsatz an Schule +++ "Cirque du Soleil"-Artist stürzt vor Publikum in den Tod +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Aktivisten melden: 15 in Schule versteckte Kinder bei Luftangriff auf Ost-Ghuta getötet

Ganze Straßenzüge liegen in Trümmern nach den Luftangriffen auf die von Rebellen belagerte Stadt Duma in Ost-Ghuta (Archivbild)

Die wichtigsten Meldungen im Kurzüberblick:

  • Aktivisten: 15 in Schule versteckte Kinder bei Luftangriff auf Ost-Ghuta getötet
  • Frau stirbt nach Unfall mit selbstfahrendem Auto von Uber (18.37 Uhr)
  • Rechtsrock-Konzert wegen brütender Vögel verboten (17.15 Uhr)
  • Alexander Gauland bestätigt: Ex-Mitarbeiter war in rechtsextremer HDJ aktiv (16.19 Uhr)
  • Müllwagen kippt auf Familienauto - Bewährungsstrafe (15.46 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 22.46 Uhr: Selmayr verteidigt Ernennung zum Generalsekretär der EU-Kommission +++

Der deutsche Spitzenbeamte Martin Selmayr hat zum ersten Mal öffentlich seine umstrittene Ernennung zum Generalsekretär der EU-Kommission verteidigt. Nach seinem Kenntnisstand hätten vor rund vier Wochen alle 28 EU-Kommissionsmitglieder am Tisch gesessen und gesagt: "Wir wollen den Selmayr zum Generalsekretär haben", erklärte der 47-Jährige am Rande einer Lesung des österreichischen Autors Robert Menasse in Brüssel. Eine solche Entscheidung dürfe die Kommission doch wohl treffen. Schließlich ernenne zum Beispiel auch das EU-Parlament eigenständig seinen Generalsekretär.

Der Jurist Selmayr war bis vor kurzem Kabinettschef von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gewesen, dann aber am 21. Februar überraschend zum Generalsekretär der Behörde mit rund 32.000 Mitarbeitern ernannt worden. Kritiker äußern seitdem den Verdacht, Juncker habe ihm den Posten zuschanzen wollen, bevor im kommenden Jahr seine eigene Amtszeit als Präsident der politisch unabhängigen Exekutive der EU endet. Juncker und die Kommission beteuern, bei der Beförderung alle Regeln befolgt zu haben. Der Haushaltskontrollausschuss des Europaparlaments will den Fall nun noch einmal genau unter die Lupe nehmen.

+++ 22.16 Uhr: Arbeitslose in Frankreich sollen stärker kontrolliert werden +++

Arbeitslose in Frankreich sollen künftig bei der Jobsuche stärker kontrolliert werden. Das teilte das Arbeitsministerium in Paris nach Beratungen mit den Sozialpartnern mit. Demnach sollen Arbeitssuchende auflisten, was sie im Monat für die Jobsuche getan haben. Dieses System wird nach dem Plan des Ministeriums vom kommenden Jahreswechsel an ausprobiert werden.

Die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter für Kontrollen solle bis übernächstes Jahr auf 1000 verfünffacht werden. Bisher seien 200 Mitarbeiter dafür eingesetzt worden. Arbeitsministerin Muriel Pénicaud will laut einem Bericht der Wochenzeitung "Le Journal de Dimanche" die Reform der Arbeitslosenversicherung Mitte kommenden Monats vorstellen. Es ist ein größeres Vorhaben, das zur Reformagenda des sozialliberalen Präsidenten Emmanuel Macron gehört.

+++ 21.42 Uhr: Aktivisten: 15 in Schule versteckte Kinder bei Luftangriff auf Ost-Ghuta getötet +++

Bei einem Luftangriff auf die syrische Rebellenhochburg Ost-Ghuta sind nach Angaben von Aktivisten 15 Kinder getötet worden, die sich in einer Schule versteckt hielten. Auch zwei Frauen seien in der Schule getötet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Kinder und die Frauen hatten demnach im Keller des Gebäudes Schutz vor den Bomben gesucht.

+++ 21.19 Uhr: Paralympische Mannschaft nach Winterspielen in Frankfurt gelandet +++

Nach einem fast zwölfstündigen Flug ist die Deutsche Paralympische Mannschaft in Frankfurt am Main eingetroffen. Die Delegation war am Morgen um 8 Uhr Ortszeit im Paralympischen Dorf von Pyeongchang in den Bus gestiegen und zum etwa 150 Kilometer entfernten Flughafen in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gefahren. Sie landete am Abend überpünktlich am Frankfurter Flughafen und wurde von Verwandten, Freunden und Bekannten empfangen.

Die Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes hatten in Korea insgesamt 19 Medaillen gewonnen: Sieben goldene, acht silberne und vier bronzene. Im Medaillenspiegel hatten sie Rang fünf belegt. Andrea Eskau, die gleich sechsmal Edelmetall abgeräumt hatte und damit die erfolgreichste Deutsche der Spiele in Südkorea war, wurde in Frankfurt herzlich von ihren Lieben in Empfang genommen. Für ein Foto hängte sich die 46-Jährige kurz all ihre sechs Medaillen um.

+++ 20.44 Uhr: Mindestens 20 Tote nach Zyklon in Madagaskar +++

Durch einen Zyklon in Madagaskar sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Knapp 19.000 Menschen seien von dem Tropensturm "Eliakim" am vergangenen Wochenende betroffen gewesen, teilte der Katastrophenschutz mit. Die Zahl der Opfer könne weiterhin steigen, sagte Charles Rambolarson vom Katastrophenschutz.

Der Zyklon erreichte am Freitag den Nordosten von Madagaskar. Etliche Brücken seien weggespült und fast 2000 Häuser zerstört oder geflutet worden. In der östlichen Region Vatovavy Fitovinany könne es nach wie vor zu Erdrutschen und Überschwemmungen der Flüsse kommen, wie Rambolarson sagte. 

+++ 20.03 Uhr: Polizei befürchtet Amoklauf und nimmt betrunkenen 18-Jährigen fest +++

Die Drohungen eines Schülers haben an einer Schule im Saarland Angst vor einem Amoklauf und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, soll der angetrunkene 18-Jährige an einer Schule in Neunkirchen einen Lehrer beleidigt haben und vom Schulgelände verwiesen worden sein. "Er hat wohl gedroht, dass er sich eine Waffe besorgt und wiederkommt", sagte ein Polizeisprecher. "Wir sind von einem Amoklauf ausgegangen." Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung in ihrer Internetausgabe darüber berichtet.

Der Schüler entfernte sich laut Polizei von der Schule. Zahlreiche Polizisten, darunter Beamte des Spezialeinsatzkommandos, schützten die Gemeinschaftsschule und fahndeten nach dem 18-Jährigen. Der Unterricht lief weiter. Nach etwa vier Stunden wurde der Schüler in der Innenstadt gestellt. Er sei bei der Polizei verhört worden. "Er ist jetzt wieder auf freiem Fuß", sagte der Sprecher. Die Ermittlungen wegen Bedrohung dauern an.

+++ 19.34 Uhr: Tunesier sprengt sich auf Flucht vor der Polizei offenbar selbst in die Luft +++

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein Tunesier im Grenzgebiet zu Libyen mutmaßlich selbst "in die Luft gesprengt". Sein Begleiter sei von den Sicherheitskräften erschossen worden, teilte das tunesische Innenministerium mit. "Es ist wahrscheinlich, dass sie nach Libyen wollten", sagte Ministeriumssprecher Khalifa Chibani der Nachrichtenagentur AFP.

Die tunesische Nationalgarde habe zuvor einen Hinweis zu "zwei männlichen Verdächtigen" in der südtunesischen Region Ben Guerdane bekommen, sagte Chibani. Die Polizei habe die Männer ausfindig gemacht und festnehmen wollen, als einer von ihnen sich mutmaßlich "in die Luft sprengte". Beide Männer trugen demnach Sprengstoffwesten und hatten libysches Geld, Granaten und Munition bei sich. Derzeit werde noch untersucht, ob sich der Verdächtige tatsächlich selbst in die Luft sprengte oder ob die Weste während eines Schusswechsels mit der Polizei explodierte.

+++ 19.16 Uhr: Bundeswehrbericht stellt Herausforderungen bei der Rüstung fest +++

Das Verteidigungsministerium sieht nach einer jahrelangen Zeit des Sparens bei der Bundeswehr noch erhebliche Herausforderungen im Rüstungsbereich. Das steht in dem veröffentlichten halbjährlichen Bericht des Ministeriums zu Rüstungsangelegenheiten. Insbesondere die erneute Fokussierung auf Landes- und Bündnisverteidigung erweise sich für die Truppe als Herausforderung. "Die der Aufgabe geschuldete schnelle Reaktionsfähigkeit erlaubt keine größeren Ausstattungslücken der Verbände und Einheiten", teilte das Ministerium mit. "Umso dringender ist es, die existierenden hohlen Strukturen wieder systematisch zu füllen und die Bundeswehr mit stetigen Investitionen aufgabenorientiert auszustatten."

Der Bericht zieht auch eine positive Bilanz der von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) eingeleiteten Reformen, spricht von einer neuen Qualität der Transparenz und nachhaltigen Veränderungen im Rüstungsbereich. 2017 hätten so umfangreiche Rüstungsaufträge das Parlament passiert wie seit Jahrzehnten nicht. Das Gesamtvolumen lag demnach bei rund 14 Milliarden Euro.

+++ 19.09 Uhr: Trump empfängt saudiarabischen Thronfolger +++

US-Präsident Donald Trump empfängt am Dienstag den saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Weißen Haus. Dabei wird es voraussichtlich unter anderem um die Kriege in Syrien und im Jemen, das iranische Atomprogramm sowie den saudiarabischen Boykott gegen das Nachbarland Katar gehen. Auch dürften die von dem 32-jährigen Thronfolger eingeleiteten Reformen, darunter die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen, zur Sprache kommen.
Trump und der Kronprinz hatten sich bereits vergangenes Jahr in Riad getroffen. Das langjährige Bündnis beider Länder ist seit Trumps Amtsantritt noch enger geworden - einigender Faktor ist die gemeinsame Gegnerschaft zum Iran, dem Trump eine "destabilisierende" Rolle im Nahen Osten vorwirft.

+++ 18.37 Uhr: Frau stirbt nach Unfall mit selbstfahrendem Auto von Uber +++

Erstmals ist ein Mensch bei einem Unfall mit einem selbstfahrenden Autos ums Leben gekommen. Ein Roboterwagen des Fahrdienst-Vermittlers Uber erfasste eine Frau, die die Fahrbahn überquerte. Das Fahrzeug sei in der Stadt Tempe im US-Staat Arizona autonom mit einem Sicherheitsfahrer am Steuer unterwegs gewesen, berichteten der Sender ABC und die "New York Times" unter Berufung auf die Polizei. Die Fußgängerin sei an ihren Verletzungen gestorben. Zum näheren Ablauf des Unfalls gab es zunächst keine Angaben. 

+++ 18.30 Uhr: Altmaier sieht Chance für Kompromiss mit den USA im Handelsstreit +++

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht nach ersten Gesprächen in Washington über die geplanten US-Strafzölle noch eine Chance, dass ein Kompromiss in dem Handelsstreit gefunden werden kann. Nach einem Treffen mit US-Handelsminister Wilbur Ross sagte Altmaier, auf beiden Seiten sei der "Eindruck" entstanden, dass es möglich sei, noch in dieser Woche eine "Lösung" zur Vermeidung eines schweren Handelskonflikt zwischen den USA und der EU zu finden. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Aluminium und Stahl sollen am Freitag in Kraft treten.

+++ 17.15 Uhr: Rechtsrock-Konzert in Themar wegen brütender Vögel verboten +++ 

Das für Anfang Juni geplante Rechtsrock-Konzert im thüringischen Themar ist verboten worden. Als Grund nannte das Landratsamt in Hildburghausen die Brut und Aufzucht streng geschützter Vögel am Veranstaltungsort. Die von einem Antragsteller aus Berlin angemeldete Versammlung sollte auf demselben Gelände stattfinden wie mehrere große Open-Air-Konzerte im vergangenen Jahr, sagte Landrat Thomas Müller (CDU). Zu dieser Zeit brüteten dort jedoch noch mehrere streng geschützte Vogelarten, die auch bei der Aufzucht der Jungen erheblich gestört würden.

+++ 17.11 Uhr: Neunjähriger in den USA erschießt seine Schwester +++

Im Streit um ein Steuerungsgerät für Videospiele hat ein Neunjähriger in den USA seine 13-jährige Schwester erschossen. Das Mädchen hatte sich geweigert, ihrem Bruder den Controller zu geben, woraufhin der Junge ihr in den Hinterkopf schoss, wie US-Medien berichteten. Unklar war zunächst, wie der Junge an die Waffe gekommen war. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag im Bundesstaat Mississippi. Das Mädchen wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie am Tag darauf starb.

+++ 16.19 Uhr: Gauland bestätigt Aktivität von Ex-Mitarbeiter bei rechtsextremer HDJ +++

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland hat bestätigt, dass ein ehemaliger Mitarbeiter seines Bundestagsbüros in der rechtsextremen Heimattreuen Jugend Deutschlands (HDJ) aktiv war. Er habe nicht gewusst, dass der Mann als Jugendlicher zur HDJ gehört habe, sagte Gauland der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Sein Ausscheiden habe nicht mit dessen politischen Aktivitäten in der Vergangenheit zu tun, sondern damit, dass dieser eine andere Stelle angetreten habe. Der Mitarbeiter war nach Auskunft von Gaulands Büro vom Oktober bis Ende Januar dort beschäftigt.

Der Mann habe sich 2004 im Alter von 19 Jahren von der HDJ getrennt, hieß es. Die HDJ gilt als neonazistische Organisation. Der Verein, der rund 400 Mitglieder hatte, wurde 2009 vom Bundesinnenminister verboten.

+++ 15.46 Uhr: Müllwagen kippt auf Familienauto - Bewährungsstrafe +++

Sieben Monate nach einem Unfall mit fünf Toten durch einen umgekippten Müllwagen ist der Fahrer des Wagens zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Das Landgericht Tübingen sprach den 54-Jährigen der fahrlässigen Tötung schuldig. Der Müllwagen war im August 2017 in Nagold beim Auffahren auf eine Straße auf das Auto einer jungen Familie gekippt. Alle fünf Insassen des Autos, darunter ein zweijähriges Mädchen und ein wenige Wochen alter Junge, kamen dabei ums Leben. Der Fahrer soll deutlich zu schnell gefahren sein. Das Landgericht entzog dem Mann mit dem Urteil auch seine Fahrerlaubnis. In den kommenden zwölf Monaten darf ihm demnach auch keine neue Erlaubnis erteilt werden.

+++ 15.32 Uhr: Mutmaßlicher Dschihadist sprengt sich in Tunesien in die Luft +++

Bei einer Razzia tunesicher Sicherheitskräfte hat sich ein mutmaßlicher Dschihadist in die Luft gesprengt. Der Mann wurde nach Darstellung des Innenministeriums in der Stadt Ben Gardane nahe der Grenze zu Libyen von den Einsatzkräften eingekreist.  Er habe dann eine Bombe nahe seines Körpers explodieren lassen, während ein zweiter Verdächtiger das Feuer auf die Beamten eröffnete. Beiden wird vorgeworfen, Kontakte zu Terrorgruppen zu haben. Außer dem Täter sei niemand bei der Explosion zu Schaden gekommen. 

+++ 15.32 Uhr: Merkel ebenfalls für längere Grenzkontrollen +++

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützt den Vorstoß von Innenminister Horst Seehofer (CSU) für längere Grenzkontrollen. "Die Bundeskanzlerin und der Innenminister haben sich darüber abgesprochen, dass eine Verlängerung der Kontrollen an der deutschen Grenze derzeit notwendig ist", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Grund sei der mangelhafte Schutz der europäischen Außengrenzen. 

+++ 15.12 Uhr: Politik will Antworten von Facebook zu Cambridge Analytica +++

Facebook gerät unter stärkeren politischen Druck nach Berichten, wonach eine Datenanalyse-Firma aus dem Wahlkampf von Donald Trump sich unerlaubt Zugang zu Daten von über 50 Millionen Nutzern verschaffen konnte. Abgeordnete in den USA und Europa forderten Antworten von der Facebook-Spitze um Mark Zuckerberg. Einwände von Facebook-Managern, dass dabei keine Facebook-Systeme gehackt wurden, sondern rechtmäßig erhaltene Daten illegal weitergegeben wurden, gossen eher Öl ins Feuer und ließen Rufe nach mehr Regulierung für Online-Plattformen lauter werden. Die Aktie des Online-Netzwerks verlor im vorbörslichen Handel am Montag angesichts der Debatten zeitweise fast fünf Prozent. Facebook hatte am Wochenende die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica ausgesperrt, die seinerzeit dem Wahlkampfteam von US-Präsident Trump geholfen hatte. Sie habe unrechtmäßig erhaltene Daten entgegen früheren Zusicherungen nicht vernichtet, hieß es zur Begründung. 

+++ 14.51 Uhr: Putin will Militärausgaben kürzen +++

Einen Tag nach seiner Wiederwahl hat der russische Präsident Wladimir Putin eine Kürzung der Militärausgaben angekündigt. Russland werde in diesem und im kommenden Jahr seine Ausgaben in diesem Bereich kürzen, was aber nicht zu einer Einschränkung der Verteidigungskapazitäten des Landes führen werde, sagte Putin in Moskau. Er wolle keinen "Rüstungswettlauf".

+++ 14.42 Uhr: Tuchel mach Anschlag auf BVB-Bus mitverantwortlich für sein Aus +++

Fußballtrainer Thomas Tuchel (44) macht den Bombenanschlag auf den Mannschaftbus von Borussia Dortmund mitverantwortlich für seinen Weggang vom Bundesligisten im Sommer 2017. "Es gab dadurch einen großen Dissens zwischen mir und Aki Watzke", sagte der 44-Jährige im Prozess beim Dortmunder Landgericht. "Der größte Dissens war wahrscheinlich, dass ich im Bus gesessen habe und er nicht." Genau wie zuvor die Profis Sven Bender, Marcel Schmelzer und Roman Weidenfeller erklärte Tuchel, dass es aus seiner Sicht ein Fehler gewesen sei, die Partie gegen AS Monaco schon am Tag nach dem Anschlag vom 11. April 2017 nachzuholen: "Der Zustand der Mannschaft war am nächsten Morgen so, dass es absolut keinen Sinn gemacht hat zu spielen."

BVB Fans

+++ 14.42 Uhr: Trump setzt Tiraden gegen Mueller fort +++

US-Präsident Donald Trump hat seine Angriffe auf den FBI-Sonderermittler Robert Mueller fortgesetzt. "Eine totale HEXENJAGD mit massiven Interessenkonflikten!", schrieb Trump am Morgen  auf Twitter.

Der US-Präsident hatte bereits am Wochenende hitzige Tweets zu den Russland-Ermittlungen Muellers abgesetzt. Bei den Untersuchungen geht es um den Vorwurf russischer Einmischung in die US-Wahl 2016 und die Frage, ob es dabei eine Zusammenarbeit mit dem Trump-Lager gab.In seinen Tweets am Wochenende hatte Trump das erste Mal auch den Namen Muellers erwähnt. Das Weiße Haus veröffentlichte in der Nacht zu Montag eine Erklärung des Trump-Anwalts Ty Cobb, wonach der Präsident nicht vorhabe, den Sonderermittler zu entlassen. Das Justizministerium hatte Mueller wenige Tage nach der Entlassung des damaligen FBI-Chefs James Comey im Mai durch Trump zum Sonderermittler ernannt.

+++ 13.54 Uhr: Amokalarm an Schule womöglich wegen Handwerkern +++

Eine Verwechslung von Handwerkern mit möglicherweise bewaffneten Männern hat an einer gewerblichen Schule im baden-württembergischen Crailsheim für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Lehrer und Schüler mussten nach Polizeiangaben für mehr als zwei Stunden in den Klassenzimmern bleiben, ehe Entwarnung gegeben werden konnte. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen sagte, ging bei den Ermittlern ein Notruf ein, dass in der Nähe der Schule von Schülern zwei bewaffnete Männer gesehen worden seien. Eine Suche auf dem gesamten Schulgebäudes durch Spezialkräfte blieb aber ohne Ergebnis. Bei den vermeintlich Bewaffneten handle es sich möglicherweise lediglich um Handwerker, sagte der Polizeisprecher. Diese seien aber noch nicht ermittelt worden.

+++ 13.52 Uhr: Tödlicher Müllwagenunfall: ein Jahr Haft auf Bewährung +++

Nach einem Müllwagenunfall mit fünf Toten in Baden-Württemberg hat der Fahrer ein Jahr Haft auf Bewährung bekommen. Das Landgericht Tübingen verurteilte den 55-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung. Er war am 11. August 2017 in Nagold im Kreis Calw zu schnell in eine Kreuzung gefahren und mit seinem schweren Müllwagen auf ein voll besetztes Auto gekippt. Alle fünf Insassen dieses Autos starben, darunter zwei Kinder. Im Müllwagen wurde der Beifahrer des 55-Jährigen verletzt. Der Angeklagte hatte im Prozess gesagt, die Bremsen hätten nicht funktioniert. Ein Gutachter konnte aber keinen technischen Defekt feststellen.

+++ 13.35 Uhr: Stimmzettel getwittert: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein +++

Rund ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl 2017 hat die Staatsanwaltschaft Wiesbaden mehrere Strafverfahren wegen abfotografierter Stimmzettel eingestellt. Wer seinen eigenen Stimmzettel ins Internet stelle, verstoße nicht gegen das Wahlgeheimnis, lautete die Begründung. Dafür, dass jemand fremde Wahlentscheidungen veröffentlicht habe, gebe es keine ausreichenden Anhaltspunkte, teilte der Wiesbadener Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn mit.

+++ 13.29 Uhr: Polizeeinsatz an Schule beendet - keine verdächtige Person entdeckt +++

Die Durchsuchung einer Gewerbeschule im baden-württembergischeb Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall) ist nach Angaben der Polizei beendet. Eine verdächtige Person wurde auf dem Gelände demnach nicht entdeckt. Am Vormittag wurde den Beamten eine Beobachtung gemeldet. Nach ersten Medienberichten wollen Schüler mindestens eine möglicherweise bewaffnete Person gesehen haben. Die Polizei rückte daher mit einem Großaufgebot an und suchte das Gelände stundenlang ab. Schüler und Lehrer brachten sich in den Klassenräumen in Sicherheit. Nach der Enwarnung dürfen die Schüler nun nach Hause.

+++ 13.23 Uhr: EU und London einig zu Brexit-Übergangsphase +++

Die EU und Großbritannien haben sich auf eine Brexit-Übergangsphase bis Ende 2020 verständigt. "Wir haben eine Vereinbarung zur Übergangsphase erreicht", sagte EU-Chefunterhändler Michel Barnier bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem britischen Brexit-Minister David Davis in Brüssel. Nach einem dabei präsentierten Vertragsentwurf endet die Übergangsphase, in der Großbritannien noch im EU-Binnenmarkt und der Zollunion bleibt, "am 31. Dezember 2020".

Fahrplan, Reisen, Proteste: Was passiert jetzt mit dem Brexit?

+++ 13.03 Uhr: Kind beim Klettern von Marmorplatte erschlagen +++

Ein zehnjähriger Junge ist in Bonn beim Klettern von einer Marmorplatte erschlagen worden. Nach Polizeiangaben hatte der Vater den Jungen bis zu einem Privatweg zu einem Jugendzentrum gebracht. Auf dem weiteren Weg soll der Junge am Freitag in Begleitung eines Freundes auf eine Marmorplatte eines Ateliers geklettert sein oder es versucht haben, wie ein Polizeisprecher sagte. Dabei kippte der Stein um und begrub den Jungen unter sich. Der Vater war noch in der Nähe, als er Schreie hörte und zog mit anderen Helfern seinen Jungen hervor. Der starb später an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Der "General-Anzeiger Bonn" hatte online zunächst berichtet.

+++ 13.00 Uhr: Polizeieinsatz in Schule dauert an - keine Person auf dem Dach +++

Im baden-württembergischen Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall) sucht die Polizei nach eigenen Angaben weiterhin das Gelände und die Gebäude der Gewerbeschule mit einem Großaufgebot ab. Aus der Schule wurde am Vormittag eine verdächtige Beobachtung gemeldet. Zunächst hieß es in Medienberichten, eine möglicherweise bewaffnete Person sei auf dem Dach der Schule gesehen worden. "Die Meldung erwies sich als falsch", so die Polizei. Was genau hinter dem Einsatz steckt, ist noch nicht bekannt.

Schüler und Lehrer seien in den Klassenzimmern, wie es in solchen fällen üblich sei.

+++ 12.40 Uhr: Hartz IV bringt laut Steuerzahlerbund oft mehr Geld als Arbeit +++

Hartz-IV-Bezieher haben nach Zahlen des Steuerzahlerbundes im Monat oft mehr Geld zur Verfügung als Arbeitnehmer. Wer eine vierköpfige Familie ernähren will, braucht demnach heute einen Bruttolohn von mindestens 2540 Euro, um netto Hartz-IV-Niveau zu erreichen. Das zeigen Berechnungen des Steuerzahlerbundes für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Für eine fünfköpfige Familie seien dazu mindestens 3300 Euro brutto erforderlich. Gehe man von einer Arbeitszeit von 38 Stunden in der Woche aus, benötigten Alleinverdiener mit Partner und zwei Kindern einen Stundenlohn von mindestens 15,40 Euro und bei drei Kindern von 20 Euro, so die Berechnungen weiter. Danach werden der vierköpfigen Familie monatlich 610 Euro Sozialabgaben und Steuern abgezogen, der fünfköpfigen Familie 972 Euro. 

+++ 12.31 Uhr: Antrag auf Haftbefehl gegen Südkoreas Ex-Präsident Lee Myung Bak +++

Dem früheren südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak droht wegen Korruption und anderer Vorwürfe die Verhaftung. Die Staatsanwaltschaft habe beim zentralen Bezirksgericht in Seoul einen Haftbefehl für Lee beantragt, berichteten südkoreanische Sender. Ermittelt wird in mehreren Fällen von Korruption, in denen auch Verwandte und frühere Berater des konservativen Politikers sowie Großkonzerne wie Samsung verwickelt sein sollen. Auch wird Lee Machtmissbrauch und Untreue vorgeworfen.

+++ 12.25 Uhr: Schüler mit Migrationshintergrund laut OECD oft mit schwächeren Schulleistungen +++

Schüler mit ausländischen Wurzeln haben es in Deutschland nach wie vor schwerer. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der 15-Jährigen mit Migrationshintergrund zeigt sehr schwache Schulleistungen, wie eine von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichte Sonderauswertung der Pisa-Schulstudie ergab. Der Anteil ist demnach fast zweieinhalbmal so hoch wie unter den Schülern ohne ausländische Wurzeln. Der hohe Anteil leistungsschwacher Schüler erklärt sich laut OECD zum Teil damit, dass das Bildungsniveau der Eltern vergleichsweise niedrig ist und die Schüler in eher einfachen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen aufwachsen. Ein weiterer Grund könnte demnach die Sprache sein. So sprechen laut der Studie knapp 80 Prozent der Migranten erster Generation zu Hause nicht die Unterrichtssprache. Im OECD-Schnitt sind es rund 60 Prozent.

+++ 11.49 Uhr: Verdächtige Person gemeldet - Polizeieinsatz an Schule in Baden-Württemberg +++

Im baden-württembergischen Crailsheim (Landkreis Schwäbisch-Hall) ist die Polizei zu einem Großeinsatz an der Gewerblichen Schule ausgerückt, nachdem den Beamten eine verdächtige Person gemeldet wurde. Laut Bericht des Südwestrundfunks (SWR) haben Schüler zwei bewaffnete Männer auf dem Schulgelände gesehen. Beamte durchsuchen jetzt das Schulgelände und die Gebäude. Auch ein Hubschrauber sei im Einsatz, so der SWR. Schüler und Lehrer halten sich nach Angaben der Polizei in den Klassen in den Klassenräumen auf. Weitere Hintergründe sind noch nicht bekannt.

+++ 11.44 Uhr: Toter auf Rastplatz: Drei Festnahmen +++

Nach dem gewaltsamen Tod eines Kraftfahrers auf einem Rastplatz an der Autobahn 9 bei Nürnberg hat die Polizei drei verdächtige Lasterfahrer festgenommen. Wie die Beamten mitteilten, war es vor der Tat vermutlich zu einem Streit zwischen den Fernfahrern gekommen. Die drei Männer aus Osteuropa wurden am Sonntagabend festgenommen.

Der tote Fernfahrer (46) hatte am Sonntagmorgen mit schweren Kopfverletzungen neben seinem Lastwagen gelegen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth beantragte Haftbefehl gegen die drei Verdächtigen. Sie sollten noch am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

+++ 11.09 Uhr: HSV-Aufsichstratschef zur Lizenzfrage: "Wir kriegen es hin" +++

Aufsichtsratschef Bernd Hoffmann hat vehement Berichten widersprochen, dass die Spiellizenz des Hamburger SV für die kommende Saison in Gefahr sein soll. "Ich sage: Wir kriegen es hin!", verkündete der Präsident des HSV e.V. im "Sportclub" des NDR-Fernsehens. "Das Lizenzverfahren zieht sich noch zwei Monate hin und dann werden wir eine Lizenz für die 1. und 2. Liga hinbekommen, möglicherweise auch mit Hilfe von Herrn Kühne." Die Hilfe von Investor Klaus-Michael Kühne werde auch in den nächsten Jahren benötigt, betonte Hoffmann. Die HSV-Verbindlichkeiten haben mit 105,5 Millionen Euro einen Höchststand erreicht. Im Geschäftsjahr 2016/17 gab es das zweithöchste Minus der Clubgeschichte von 13,4 Millionen Euro.

+++ 11.07 Uhr: Frau mit Sektflasche erschlagen - lebenslange Haft +++

Ein 36-Jähriger, der seine Ex-Freundin mit einer Sektflasche erschlagen hat, ist vom Landgericht Magdeburg wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah in dem Urteil das Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe erfüllt und folgte den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage.

Der Mann aus Eilsleben war beschuldigt worden, im September vorigen Jahres seine Ex-Freundin in Haldensleben im Schlaf mit einer Sektflasche erschlagen zu haben. Der 36-Jährige hatte die Tat teilweise gestanden, allerdings behauptet, dass es zuvor einen Streit gegeben habe.

+++ 10.52 Uhr: EU will sich im Fall Skripal hinter Großbritannien stellen +++

Die EU-Außenminister haben den Giftanschlag auf einen russischen Ex-Spion in Großbritannien scharf verurteilt. Die EU nehme zudem die Einschätzung der britischen Regierung "äußerst ernst, dass es höchst wahrscheinlich ist, dass die Russische Föderation verantwortlich ist", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Minister. Der "rücksichtslose und illegale" Angriff habe das Leben vieler Bürger bedroht. Der britische Außenminister Boris Johnson zeigte sich erfreut über die Unterstützung. Zugleich über er scharfe Kritik an der Regierung in Moskau, die bislang jegliche Verantwortung Russlands für den in England verübten Anschlag vehement zurückweist.

Ob die EU auch mit Sanktionen auf den Anschlag reagieren wird, ist noch unklar.

+++ 9.42 Uhr: Von der Leyen: Putin schon lange kein verlässlicher Partner mehr +++

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hält den russischen Präsidenten Wladimir Putin zwar nicht für einen Gegner, aber auch nicht für einen Partner. "Er ist schon lange kein Partner mehr", sagte die CDU-Politikerin dem Internetportal "bild.de". Auf die Frage, ob Putin ein "Gegner" sei, antwortete sie: "Ich würde so weit nicht gehen, denn das knallt auch Türen zu."

Russlands wiedergewählter Präsident Wladimir Putin

Russlands wiedergewählter Präsident Wladimir Putin (65)

AP

Vorsichtig äußerte sich die Ministerin zur Anregung des ukrainischen Außenministers Pavlo Klimkin, Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) wegen dessen Russland-Engagements ebenfalls mit Sanktionen zu belegen. Dies sei "nach einschlägiger Prüfung mit großer Vorsicht zu erwägen", sagte von der Leyen auf eine entsprechende Frage.

+++ 9.24 Uhr: Lkw und Straßenbahn stoßen in Kassel zusammen +++

In Kassel sind eine Straßenbahn und ein Lastwagen frontal zusammengestoßen. 15 Menschen wurden dabei am Morgen im Stadtteil Oberzwehren verletzt, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Unter den Verletzten war auch der Fahrer des Sattelzugs, der eingeklemmt wurde und sich schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen zuzog. Er musste durch die Feuerwehr befreit werden. Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren im Einsatz. Der Lkw soll Motorenöl geladen haben. Die Ladung laufe auf die Fahrbahn aus, teilte die Feuerwehr mit. Deshalb war auch der Gefahrgutzug der Feuerwehr vor Ort. Im Bereich der Unfallstelle kam es laut Polizei zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die beiden Fahrzeuge hatten sich bei dem Unfall ineinander verkeilt und mussten geborgen werden.

+++ 8.59 Uhr: Endergebnis bestätigt Putin als Wahlsiger in Russland +++

Kremlchef Wladimir Putin hat die Präsidentenwahl in Russland mit 76,6 Prozent der Stimmen gewonnen. Das sprach ihm die Wahlleitung als vorläufiges Endergebnis zu.

+++ 8.01 Uhr: Trump zieht Entlassung Muellers nicht in Betracht +++

Trotz einer Reihe hitziger Tweets zu den Russland-Ermittlungen will US-Präsident Donald Trump offensichtlich nicht den Sonderermittler Robert Mueller feuern. Das Weiße Haus dementierte am Sonntag entsprechende Spekulationen in US-Medien. "Das Weiße Haus bestätigt erneut, dass der Präsident die Entlassung des Sonderberaters Robert Müller nicht in Betracht zieht oder erörtert", hieß es in einer Stellungnahme des Anwalts Ty Cobb. Wenige Tage nach der Entlassung des damaligen FBI-Chefs James Comey durch Trump ernannte das Justizministerium Mueller Mitte Mai zum Sonderermittler. Bei den Ermittlungen geht es um den Vorwurf russischer Einmischung in die US-Wahl 2016 und die Frage, ob es dabei eine Zusammenarbeit mit dem Trump-Lager gab.

+++ 6.32 Uhr: Putin wiedergewählt +++

Der russische Präsident Wladimir Putin tritt seine vierte Amtszeit mit einer überwältigenden Mehrheit von 76,67 Prozent der Wählerstimmen an. Dies teilte die Wahlkommisison am Montag nach Auszählung von 99,8 Prozent der Stimmen mit. Demnach übertraf der 65-Jährige noch sein Wahlergebnis von 2012, als er 63,6 Prozent erhalten hatte, und schnitt noch besser ab als in Umfragen vorhergesagt. Die Wahlbeteiligung lag der Wahlkommission zufolge bei 67,4 Prozent. Putin kann nun sechs weitere Jahre bis 2024 im Amt bleiben, seine Gegenkandidaten ließ er weit hinter sich. Überschattet wurde die Wahl von Manipulationsvorwürfen: Opposition und Wahlbeobachter meldeten 2700 Verstöße.

+++ 5.40 Uhr: Angehörige fordern Freilassung eines 73-jährigen Deutschen aus türkischer Haft +++

Nach der Freilassung des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel aus türkischer Haft bitten die Angehörigen eines weiteren inhaftierten Deutschen die Bundesregierung um mehr Engagement in dessen Fall. Ihr 73-jähriger Vater Enver Altayli sitze seit mehr als einem halben Jahr wegen Terrorvorwürfen in Ankara in Isolationshaft, sagte Altaylis Tochter Zehra Der der Deutschen Presse-Agentur in Istanbul. Die Familie wende sich aus Verzweiflung über die andauernde Untersuchungshaft ohne Anklage erstmals an die Öffentlichkeit. "Wir würden uns wünschen, dass die Bundesregierung stärker auf seine Entlassung aus der Untersuchungshaft hinwirkt und darauf, dass der Prozess beschleunigt wird", sagte Zehra Der. Altayli wurde am 20. August in Antalya festgenommen, wo die Familie eine Ferienanlage betreibt. Sechs Tage später wurde U-Haft wegen Terrorvorwürfen gegen ihn verhängt. Er sitzt im Hochsicherheitsgefängnis Sincan in Ankara.

+++5.26 Uhr: Mindestens fünf Tote bei Hotelbrand auf Philippinen +++

Auf den Philippinen hat die Feuerwehr erst nach mehr als 24 Stunden einen Brand in einem großen Touristenhotel unter Kontrolle bringen können. Bei dem Feuer in der Hauptstadt Manila kamen nach der jüngsten Bilanz der Behörden fünf Menschen ums Leben. Zudem gab es in dem Hotel "Waterfront Manila Pavilion" zwei Dutzend Verletzte, darunter auch mehrere Touristen aus anderen asiatischen Ländern. Bei den Toten handelt es sich um fünf Hotel-Angestellte, die alle im Casino des Hotels beschäftigt waren. Unklar war zunächst noch, warum das Feuer ausbrach. .

+++ 5.12 Uhr: Australien: Feuer zerstört 70 Häuser +++

Durch ein schlimmes Buschfeuer sind in dem australischen Küstenstädtchen Tathra mehr als 70 Häuser und andere Gebäude niedergebrannt. Rund um die Gemeinde an der Südostküste waren mehr als 150 Feuerwehrleute damit beschäftigt, den Brand unter Kontrolle zu halten. Das Feuer war am Sonntag aus zunächst ungeklärter Ursache ausgebrochen, möglicherweise durch einen Blitz. Starke Windböen und Temperaturen bis zu 38 Grad trugen dazu bei, dass es sich enorm schnell ausbreitete.

Insgesamt sind mehr als 40 000 Hektar Land betroffen. Von den etwa 1600 Einwohnern Tathras - eine Gemeinde etwa 450 Kilometer südlich von Sydney - flohen viele den Strand entlang. Mehrere Menschen klagten über Atembeschwerden durch den Rauch. Mindestens ein Feuerwehrmann wurde verletzt.

+++ 4.54 Uhr: Paketbombenanschläge: wieder Verletzte in Austin +++

Nach einer Serie von Paketbombenanschlägen sind in der US-Stadt Austin nach Polizeiangaben erneut zwei Menschen bei neuen Explosionen verletzt worden. Ob es sich um eine weitere Attacke dieser Art handelte, blieb aber zunächst unklar. Nach Medienberichten sind die Verletzten zwei Männer in ihren Zwanzigern.

+++ 4.49 Uhr: Paketbranche sucht händeringend neue Mitarbeiter +++

Die boomende Paketbranche sucht in Deutschland händeringend nach Mitarbeitern. Wegen des demografischen Wandels und der geringen Arbeitslosenquote werde es für die Firmen immer schwieriger, den steigenden Bedarf an geeigneten Zustellern zu decken, teilte der Bundesverband Paket & Expresslogistik auf Anfrage mit. Der Verband vertritt Firmen wie GLS, Hermes und DPD. Vom Marktführer und Ex-Staatsmonopolisten, der Deutschen Post DHL, hieß es, vor allem in einigen Ballungsräumen sei es "eine Herausforderung, den Bedarf an gutem Personal zu decken".

Die Paketbranche, zu der auch Kuriere und Expressdienste zählen, wächst seit Jahren dank des boomenden Online-Handels und der guten Wirtschaftslage. Sie hatte 2016 dem Verband zufolge hierzulande 219 000 Beschäftigte, zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mit der Zahl sind nicht nur Zusteller gemeint, sondern zum Beispiel auch Beschäftigte in Depots. Die Menge der Pakete, die in Deutschland pro Jahr versandt werden, stieg laut Bundesnetzagentur von 2010 bis 2016 um rund 50 Prozent auf 2,522 Milliarden.

+++ 4.05 Uhr: Fahrassistenten bringen laut Studie Stress +++

Fahrassistenzsysteme moderner Autos entlasten die Fahrer womöglich weniger stark als angenommen. Nach einer Studie der Hochschule in Kempten verursacht die Technik sogar zusätzlichen Stress. Die Forscher hatten Testpersonen in einen Fahrsimulator gesetzt, in dem ein Spurhalteassistent unter realen Bedingungen aktiv war. Das System kann durch leichtes Gegenlenken eingreifen, wenn der Fahrer unkonzentriert die Fahrbahnmarkierungen überfährt. Das Ergebnis der Studie war, dass bei allen 50 Teilnehmern der Stresslevel stieg, sobald sie sich auf den Lenkassistent verlassen sollten. Wie Psychologin Corinna Seidler erklärte, äußerte sich dies durch feuchte Hände sowie Herzrasen und einen gesteigerten Puls. Dies liege einerseits daran, dass es Autofahrern schwer falle, die Kontrolle abzugeben. Andererseits sei die Technologie noch nicht ausgereift, so dass der Assistent ausfallen könne und dies die Testfahrer belaste, erklärte Seidler.

+++ 3.20 Uhr: Bankraub mit dem Taxi +++

Bequem oder dreist? Ein 19-Jähriger ist in Evansville im US-Staat Indiana mit einem Taxi zu einem Bankraub gefahren und danach auch mit demselben Wagen nach Hause zurückgekehrt. Nach einem Bericht von Fox News hatte sich der unbewaffnete junge Mann Ende vergangener Woche den Wagen telefonisch zur Haustür bestellt und war damit zur Bank gefahren. Dort schob er dem Angestellten an der Kasse lediglich einen Zettel mit dem Text "Dies ist ein Überfall, geben Sie mir das ganze Geld" zu. Anschließend setzte er sich in die wartende Taxe und fuhr nach Hause, wo ihn die Polizei wenig später festnahm. Aus der Beute, deren Höhe nicht genannt wurde, fehlten lediglich 20 Dollar - die hatte der Bankräuber für die Taxifahrt samt Trinkgeld ausgegeben.

Bankraub mit Böllern: Der dümmste Dieb Australiens

+++ 2.42 Uhr: Randalierender Taxifahrgast landet in Zelle +++

Erst randalierte er im Taxi, dann im Streifenwagen: Statt zuhause ist ein betrunkener 25-Jähriger im niederrheinischen Voerde in einer Ausnüchterungszelle gelandet, wie die Polizei mitteilte. Zuerst stritt sich der Mann mit seiner Taxifahrerin, weigerte sich, sein Fahrtziel anzugeben und wurde aggressiv. Als die Polizei dazukam, versuchte er, die Beamten zu treten, beleidigte sie und spuckte in den Streifenwagen, mit dem er auf die Wache gefahren wurde. Die Polizisten stellten seine Personalien fest, nahmen eine Blutprobe und behielten den Mann zur Ausnüchterung in Gewahrsam. Angaben zum Promillewert des Pöblers machte die Polizei nicht.

+++ 1.50 Uhr Flüchtlinge sind oft Geringverdiener +++

Vollzeit arbeitende Flüchtlinge verdienen einem Bericht zufolge deutlich weniger als die große Masse der Arbeitnehmer. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (u.a. "Berliner Morgenpost") unter Berufung auf eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit berichten, erzielten Menschen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern im Jahr 2016 pro Monat ein mittleres Bruttoeinkommen von 1916 Euro. Insgesamt verdienten Vollzeit-Arbeitnehmer in Deutschland in dem Jahr im Mittel 3133 Euro brutto pro Monat.
Das mit Abstand höchste Einkommen hatten demnach Arbeitnehmer aus dem Iran mit 2541 Euro, das geringste die aus Eritrea mit 1704 Euro. Der mittlere Verdienst der Beschäftigten aus Syrien, Nigeria, Somalia, Afghanistan, Pakistan und dem Irak lag dazwischen, aber in allen Fällen unterhalb von 2000 Euro. Damit waren rund 55.000 von insgesamt rund 65.000 Vollzeitbeschäftigten, die aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern stammten, Geringverdiener.

+++ 1.35 Uhr: Schweinsteiger ist Vater +++

Der Nachwuchs von Fußball-Profi Bastian Schweinsteiger und seiner Frau Ana Ivanovic ist da. Die frühere Nummer Eins der Tennis-Weltrangliste postete auf Instagram ein Foto aus dem Krankenhaus mit den entsprechenden Hinweisen. "Willkommen auf der Welt, unser kleiner Junge. Worte können das Glück und die Freude nicht beschreiben, die wir in unseren Herzen spüren", schrieb Ivanovic. Den Namen ihres Sohnes nannte sie nicht.

+++ 1.19 Uhr: Trump will Todesstrafe für Drogenhändler +++

Bestimmte Drogendealer sollen nach dem Willen von Präsident Donald Trump künftig in den USA mit dem Tode bestraft werden können. Dies ist nach Angaben hochrangiger Regierungsbeamter Teil eines Plans zur Bekämpfung des schweren Opioid-Problems im Land, den Trump in New Hampshire verkünden will. Demnach soll das Justizministerium als Chefanklagebehörde auf Bundesebene in Prozessen die Todesstrafe beantragen, "wenn es unter dem geltenden Gesetz angemessen ist". Konkrete Beispiele nannten die Beamten nicht, aber machten klar, dass die Entscheidungen jeweils im juristischen Ermessen des Ministeriums lägen und der Kongress dazu keine Gesetzesänderung beschließen müsse.

+++ 0.15 Uhr: Sigmar Gabriel will kein Lobbyist werden +++

Ex-Außenminister Sigmar Gabriel schließt eine künftige Arbeit als Lobbyist aus. "Man soll nicht an Türen klopfen, hinter denen man selbst mal gesessen hat", sagte er der "Bild"-Zeitung (Bezahlinhalt). Zugleich kündigte der SPD-Politiker an, künftige Rednerhonorare als Bundestagsabgeordneter für wohltätige Zwecke zu spenden. Alle Einnahmen werde er an soziale Stiftungen weiterreichen, sagte Gabriel der Zeitung.

+++ 0.12 Uhr: Beste Lehrerin der Welt kommt aus Großbritannien +++

Die beste Lehrerin der Welt kommt aus Großbritannien: Das ist jedenfalls das Ergebnis des Welt-Lehrer-Preises, der in Dubai verliehen wurde und mit einer Million Dollar dotiert ist. Die Lehrerin Andria Zafirakou, die in einem Problemviertel in London arbeitet, wurde für ihren Einsatz für ihre Schüler ausgezeichnet. Sie war unter den zehn Finalisten des Wettbewerbs, zu dem ursprünglich 30.000 Kandidaten weltweit angetreten waren.
Lehrerin Zafirakou arbeitet an der Alperton Community Schule im Norden von London in einem armen Viertel mit vielen Migranten. Sie eignete sich Grundkenntnisse in den meisten der 35 Sprachen an, die an ihrer Schule gesprochen werden, um mit den Schülern und deren Eltern kommunizieren zu können. Der Preis von einer Million Dollar wird ihr nun über einen Zeitraum von zehn Jahren ausgezahlt.

+++ 0.07 Uhr: "Cirque du Soleil"-Artist stürzt vor Publikum in den Tod +++

Ein erfahrener Künstler des weltberühmten Cirque du Soleil ist während einer Show in der US-Stadt Tampa in Florida in den Tod gestürzt. Nach Medienberichten ereignete sich der Unfall während einer Luftakrobatik mit mehreren Teilnehmern, die mit je einer Hand an der Schlaufe eines Seiles hingen. Der Franzose Yann Arnaud habe dann plötzlich den Halt verloren und sei vor den Augen des Publikums etwa sechs Meter tief auf die Bühne gestürzt, berichtete unter anderem die Zeitung "Tampa Bay Times". Der Künstler starb wenige Stunden später in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen, wie das Unternehmen auf Twitter mitteilte.

+++ 0.04 Uhr: Israelischer Wachmann bei Messerattacke getötet +++

Bei einer Messerattacke in Jerusalems Altstadt ist ein israelischer Wachmann tödlich verletzt worden. Er sei im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, berichteten israelische Medien am späten Abend. Nach Polizeiangaben wurde der palästinensische Angreifer von einem Sicherheitsbeamten erschossen.
Bereits am Freitag waren bei der Attacke eines Palästinensers zwei israelische Soldaten getötet und zwei weitere verletzt worden. Der Angreifer hatte sie mit dem Auto gerammt. Nach der US-Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels im Dezember war es in den Palästinensergebieten wieder verstärkt zu Gewalt gekommen.

+++ 0.00 Uhr: Putin nennt Vorwürfe wegen Nervengift-Anschlag "Blödsinn" +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Vorwürfe gegen Moskau im Fall des Nervengift-Anschlags auf einen früheren russischen Doppelagenten in Großbritannien als "Unsinn" und "Blödsinn" zurückgewiesen. Kurz nach seiner Wiederwahl als Präsident sagte Putin, es sei "Quatsch" zu denken, dass sich irgendjemand in Russland vor der Wahl und vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland eine solche Tat erlaubt hätte. Es war das erste Mal, dass Putin zu dem Fall Stellung bezog.

Der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter waren am 4. März in der südenglischen Stadt Salisbury vergiftet worden, sie schweben weiterhin in Lebensgefahr. Großbritannien wie auch Deutschland, Frankreich und die USA machen Russland für die Tat verantwortlich.

wue/fs / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(