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News des Tages: EU-Chef: Merkel favorisiert einen Deutschen als Junckers Nachfolger

Über vier Millionen Kinder leben in Deutschland in Armut +++ BGH stärkt Rechte der Mieter +++ Bauern können mit Hilfen von 340 Millionen Euro rechnen +++  31-Jähriger in Berlin wegen Anschlagsplänen festgenommen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Angela Merkel wünscht sich als Nachfolger für EU-Chef Juncker einen Deutschen

Angela Merkel wünscht sich als Nachfolger für EU-Chef Juncker einen Deutschen

AFP

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Polizei stoppt Schleuser mit 26 Vietnamesen im Kleinlaster (18.51 Uhr)
  • Über vier Millionen deutsche Kinder leben in Armut (16.10 Uhr)
  • BGH stärkt Rechte der Mieter (14.15 Uhr)

  • Bauern können mit Hilfen von 340 Millionen Euro rechnen (12.19 Uhr)
  • Mutmaßlicher Islamist in Berlin wegen Anschlagsplänen festgenommen (11.05 Uhr)

 +++ 19.41 Uhr: Merkel will einen Deutschen an der Spitze der EU sehen +++

Bei der bevorstehenden Neubesetzung von EU-Spitzenämtern strebt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einem Bericht zufolge die Wahl eines Deutschen zum EU-Kommissionspräsidenten an. Dafür könnte Merkel auf die allgemein erwartete Benennung von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann zum Kandidaten für den Chefposten bei der Europäischen Zentralbank (EZB) verzichten, berichtete das "Handelsblatt".

 "Nicht die EZB hat für Merkel oberste Priorität, sondern die EU-Kommission", zitierte die Zeitung einen hochrangigen Regierungsvertreter. Das Kommissionsamt sei politisch gewichtiger als der EZB-Posten, der vor allem Prestige bringe. Zudem sei es erfolgversprechender, einen Kandidaten für die Kommission ins Rennen zu schicken als Weidmann für die EZB. Dieser gilt als geldpolitischer Falke und sei deshalb in Südeuropa umstritten.

+++ 18.54 Uhr: Zum Schulanfang soll eine Waffenruhe in der Ostukraine gelten +++

Die Konfliktparteien in der Ostukraine haben eine neue Waffenruhe zum Beginn des neuen Schuljahres Anfang September vereinbart. Diese trete am kommenden Mittwoch mit Tagesanbruch in Kraft, teilte die Sprecherin der ukrainischen Unterhändler, Darja Olifer, am Mittwoch nach Verhandlungen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk mit. Vertreter der von Russland unterstützten Separatisten aus Donezk und Luhansk bestätigten die Übereinkunft.

+++ 18.51 Uhr: Polizei stoppt Schleuser mit 26 Vietnamesen im Kleinlaster +++

In Sachsen hat die Bundespolizei einen mutmaßlichen Schleuser aus der Slowakei gestoppt, der in seinem Kleintransporter 26 Vietnamesen ohne gültige Papiere transportierte. Die Beamten wollten das ihnen verdächtig erscheinende Fahrzeug am Dienstagabend auf einem Parkplatz der Bundesautobahn 17 kontrollieren, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 22-jährige Fahrer ignorierte die Anweisungen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit weiter.

Die Polizei konnte den Mann dennoch stoppen und den Transporter kontrollieren. Auf dem Boden des Fahrzeugs entdeckten die Beamten 26 vietnamesische Staatsangehörige, davon zehn Erwachsene, die keine Ausweisdokumente bei sich hatten. Der Schleuser wurde festgenommen, alle Insassen des Fahrzeugs wurden in eine Dienststelle der Bundespolizeiinspektion gebracht.

+++ 16.10 Uhr: Über vier Millionen deutsche Kinder leben in Armut +++

Etwa 4,4 Millionen Kinder in Deutschland sind nach Schätzungen des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) von Armut betroffen - rund 1,4 Millionen mehr als bisher angenommen. Dies sei ein "Armutszeugnis für ein reiches Land", betonte der Verband. Er forderte die Bundesregierung auf, entschlossener gegen die Kinderarmut vorzugehen. Deren Pläne etwa zur Erhöhung des Kinderzuschlags seien "völlig unzureichend". 

+++ 14.45 Uhr: Deutsche in Spanien wegen illegalen Handels mit Schildkröten festgenommen +++

Die spanische Polizei hat auf Mallorca zwei Deutsche festgenommen, die in großem Stil mit geschützten Schildkröten gehandelt haben sollen. Die Deutschen betrieben auf der Balearen-Insel mutmaßlich eine Farm zur Aufzucht der bedrohten Tiere, wie die Polizei mitteilte. Ebenfalls festgenommen wurde demnach der Inhaber einer Zoohandlung in Barcelona, der die Schildkröten verkauft haben soll. Gegen zwei weitere Deutsche und einen Spanier werde ermittelt.

Es handele sich um die "größte illegale Schildkrötenfarm in Europa", hieß es in der Mitteilung. Die Polizei beschlagnahmte auf dem Gelände bei Llucmajor insgesamt mehr als 1100 Meeres- und Landschildkröten. Insgesamt seien es 62 verschiedene Arten, darunter 14 der am meisten bedrohten wie die Chinesischen Rothalsschildkröte, teilte sie mit. Außerdem wurden mehr als 750 Eier gefunden. Den drei Verdächtigen droht eine Verurteilung wegen Handels mit bedrohten Arten und Geldwäsche.

+++ 14.37 Uhr: Mutter setzt Baby aus - Ermittlungen wegen versuchten Mordes +++

Nach dem Fund eines ausgesetzten Babys in München ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes durch Unterlassen gegen die Mutter des Kindes. Die 27-Jährige wurde am Dienstag im hessischen Gießen verhaftet und kam in ein Gefängnis, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Von dort aus solle die Frau nach München überstellt werden, weil dort die Ermittlungen laufen, erklärte eine Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft München I wirft der Deutschen auch gefährliche Körperverletzung vor. Der Säugling sei gesundheitlich stabil, teilte die Polizei mit.

Der kleine Junge war am Samstag in einem Gebüsch im Münchner Stadtteil Neuperlach entdeckt worden. Auf die Spur der Mutter kamen die Ermittler mit Hilfe eines 47 Jahre alten Bekannten der Frau. Er hatte die Nacht zuvor mit ihr verbracht, nachdem sie sich im Internet kennengelernt hatten. 

+++ 14.30 Uhr: Afghane bekommt nach Mord an Schwester in Österreich lebenslang +++

Nach einem Mord an seiner jüngeren Schwester ist ein Flüchtling in Österreich zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der junge Afghane hatte im September 2017 seine Schwester mit 28 Messerstichen umgebracht. Während des Prozesses gestand er die Tat: "Ich möchte um Verzeihung bitten. Ich habe eine Straftat begangen." Das Urteil ist nicht rechtskräftig. 

Das Mädchen hatte bereits Monate zuvor in Graz und nur vier Tage vor ihrem Tod in Wien in Krisenzentren um Hilfe gebeten und von Handgreiflichkeiten zu Hause berichtet. Nach Angaben des Staatsanwalts hatte sich das Mädchen immer stärker gegen die strengen Regeln ihres Vaters aufgelehnt - so durfte sie ohne Begleitung nicht das Haus verlassen. "Sie wollte einen Neuanfang. Sie hat sich den Zwängen der afghanischen Gesellschaft widersetzt", sagte Staatsanwalt Mario Bandarra.

+++ 14.25 Uhr: Wohnturm in Mumbai brennt - vier Tote +++

Bei einem Hochhausbrand in der indischen Metropole Mumbai sind vier Menschen ums Leben gekommen. Weitere 16 Menschen wurden verletzt, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Das Feuer brach aus zunächst unbekannten Gründen im zwölften Stock des 17-geschossigen Wohnhauses aus. Medienberichten zufolge starben zwei der Todesopfer im Fahrstuhl. Andere Bewohner steckten zwischenzeitlich im Treppenhaus fest. Einige Menschen wurden mit einem Kran aus den oberen Stockwerken gerettet. Die Flammen wurden gelöscht.

+++ 14.15 Uhr: BGH stärkt Rechte der Mieter bei Schönheits-Reparaturen +++

Eine zwischen Mieter und Vormieter geschlossene Renovierungsvereinbarung hat keinen Einfluss auf Verpflichtungen zu Schönheitsreparaturen in der Wohnung. Auch bei einer solchen Vereinbarung bleibe eine Formularklausel im Mietvertrag unwirksam, die dem Mieter einer unrenoviert übergebenen Wohnung Schönheitsreparaturen ohne angemessenen Ausgleich auferlege, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in Karlsruhe. Das Gericht bestätigte damit seine bisherige Rechtsprechung auch für diesen Sonderfall. (Az. VIII ZR 277/16)

Der betroffene Mieter hatte die Wohnung unrenoviert übernommen, allerdings eine Renovierungsvereinbarung mit seiner Vormieterin geschlossen. Er hatte von ihr einige Gegenstände in der Wohnung übernommen und sich im Gegenzug unter anderem dazu bereit erklärt, Renovierungsarbeiten zu übernehmen.

+++ 13.52 Uhr: Experten empfehlen, Brückenreste in Genua schnell abzureißen +++

Ein Teil der Reste der eingestürzten Brücke in Genua muss nach Ansicht von Experten schnell abgerissen oder gestützt werden. Das geht aus einem Schreiben einer Expertenkommission an die Behörden vor, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch berichtete.

Ein Sprecher des Verkehrsministeriums bestätigte den Bericht. Die Warnung betrifft nur den östlichen Rumpf des Morandi-Viadukts, das vor mehr als einer Woche in der italienischen Stadt eingestürzt war. Nach Angaben der Feuerwehr von Montag waren am östlichen Rumpf auffällige Geräusche wahrgenommen worden.

+++ 12.19 Uhr: Bauern können wegen Dürre mit Hilfen von 340 Millionen Euro rechnen +++

Die unter der Dürre leidenden Bauern in Deutschland können mit Hilfen von Bund und Ländern in Höhe von 340 Millionen Euro rechnen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sprach in Berlin angesichts der langanhaltenden Trockenheit und Hitze von einem "Witterungsereignis nationalen Ausmaßes". Sie knüpfte die Zusage der staatlichen Mittel daran, dass die Bundesländer die Hälfte der Hilfen übernehmen.

+++ 11.56 Uhr: Aussteigen verboten: Migranten harren weiter auf Schiff im Hafen aus +++

Den zweiten Tag in Folge harren 177 gerettete Bootsflüchtlinge auf einem Schiff im Hafen von Catania auf Sizilien aus. Seitens des Innenministeriums gebe es keine Neuigkeiten in dem Fall des Küstenwachenschiffs "Diciotti", erklärte ein Sprecher. Italien hatte Brüssel am Sonntag aufgefordert, EU-Länder zu finden, die bereit sind, Migranten zu übernehmen. Erst dann will Innenminister Matteo Salvini die Menschen an Land gehen lassen. Laut Nachrichtenagentur Ansa waren an der Anlegestelle lediglich Polizei und Küstenwache präsent, nicht aber freiwillige Helfer oder der Zivilschutz. 

Ärzte ohne Grenzen forderte die italienische Regierung auf, die Menschen schnellstmöglich an Land gehen zu lassen. Helfer warteten darauf, "dringend benötigte" psychologische Hilfe zu leisten, erklärte die Hilfsorganisation auf Twitter. Die Menschen waren vergangenen Donnerstag von einem Boot in der Such- und Rettungszone Maltas aufgenommen und auf das Schiff der italienischen Küstenwache gebracht worden. Nachdem Malta der "Diciotti" das Anlegen verweigerte, durfte das Schiff am Montagabend in den Hafen von Catania fahren. 

+++ 11.54 Uhr: Bombe auf Brüsseler Flughafen-Gelände entschärft +++

Auf dem Gelände des Brüsseler Flughafens ist eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Spezialisten der belgischen Armee haben den Sprengsatz in der Nacht zum Mittwoch "ohne Probleme" unbrauchbar gemacht, wie der Airport der belgischen Hauptstadt am Mittwoch mitteilte. Die Bombe sei am Montag auf einem Rollfeld des Frachtbereichs gefunden worden. Daraufhin sei eine Sicherheitszone mit einem Radius von 100 Metern eingerichtet worden. Den Spezialisten zufolge habe keine Gefahr für Passagiere, Flughafenmitarbeiter oder den Flugverkehr bestanden.

+++ 11.50 Uhr: Anklage erhoben nach tödlicher Schlägerei in Passau +++

Vier Monate nach einer Schlägerei in Passau, bei der ein 15-Jähriger getötet wurde, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die mutmaßlichen Täter erhoben. Die Anklageschrift sei an das Landgericht Passau übergeben worden, sagte ein Sprecher der Behörde.

Beschuldigte sind zwei zur Tatzeit erwachsene junge Männer sowie vier Jugendliche. Für letztere würde damit im Falle einer Verurteilung das Jugendstrafrecht angewendet. Der Strafvorwurf der Anklagebehörde lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge. Bei der Tat im April dieses Jahres war der 15-Jährige nach Faustschlägen gegen Kopf und Oberkörper an seinem eigenen Blut erstickt.

+++ 11.36 Uhr: Bund will Bauern mit starken Dürreschäden helfen +++

Der Bund plant wegen der starken Dürreschäden Hilfen für betroffene Landwirte. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen nach einer Kabinettssitzung in Berlin. Das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) hatte zuvor unter Berufung auf Kreise aus der großen Koalition berichtet, geplant sei ein Programm in dreistelliger Millionenhöhe. Die Voraussetzung für mögliche Bundeshilfen - ein Schaden "nationalen Ausmaßes" - sei angesichts der schweren Ernteeinbußen wegen der Trockenheit und Hitze gegeben.

Vorgesehen sind laut dem Bericht direkte Zuschüsse sowie ergänzende "Liquiditätsdarlehen" für dürregeplagte Bauern. Die Unterstützung soll laut dem Bericht an die Bedürftigkeit und Betroffenheit der Betriebe geknüpft werden.

+++ 11.32 Uhr: Erste Aussagen in Prozess um Kinderporno-Plattform +++

Mit ersten Aussagen der Angeklagten ist der Prozess um die riesige Kinderporno-Plattform "Elysium" fortgesetzt worden. Ein 40-Jähriger aus dem Kreis Limburg-Weilburg räumte vor dem Landgericht Limburg unter anderem ein, die Technik dafür bereitgestellt zu haben. Er habe aber nur mitgemacht, um Daten über die Szene zu sammeln und diese später der Polizei zur Verfügung zu stellen. So habe er bei der Aufklärung helfen wollen. Auch die drei Mitangeklagten wollten sich noch zu den Vorwürfen äußern.

Die Männer aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern stehen vor Gericht, weil sie die Plattform "Elysium" im Darknet betrieben oder sich daran beteiligt haben sollen. Die Plattform war etwa ein halbes Jahr online und hatte mehr als 111 000 Nutzerkonten weltweit. Im Juni 2017 wurde "Elysium" von Ermittlern des Bundeskriminalamtes und der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt abgeschaltet.

+++ 11.30 Uhr: BGH stärkt Mieter-Rechte bei Schönheitsreparaturen +++

Der Bundesgerichtshof (BGH) stärkt die Rechte von Mietern bei Schönheitsreparaturen. Sie müssen eine unrenoviert übernommene Wohnung auch dann nicht beim Auszug streichen, wenn sie das dem Vormieter gegenüber einmal zugesagt haben. Das haben die obersten Zivilrichter in Karlsruhe entschieden. Eine solche Vereinbarung habe keinen Einfluss auf die Verpflichtungen von Mieter und Vermieter im Mietvertrag, hieß es. (Az. VIII ZR 277/16)

Nach einem Grundsatzurteil von 2015 darf der Vermieter den Mieter nicht ohne Ausgleich zu Schönheitsreparaturen verpflichten, wenn dieser eine unrenovierte Wohnung bezogen hat. Sonst müsste er diese womöglich schöner hinterlassen, als er sie vorgefunden hat. Entsprechende Klauseln in Mietverträgen sind unwirksam. Mit dem neuen Urteil in einem Streit aus Celle (Niedersachsen) ist klargestellt, dass daran auch eine Absprache mit dem Vormieter nichts ändert.

+++ 11.05 Uhr: 31-Jähriger wegen Anschlagsplänen in Berlin festgenommen +++

Die Bundesanwaltschaft hat einen 31 Jahre alten Mann in Berlin festnehmen lassen, der im Verdacht steht, einen Sprengstoffanschlag geplant zu haben. Die Festnahme des Russen erfolgte durch Beamte des Bundeskriminalamtes mit Unterstützung der GSG 9 und des Landeskriminalamtes, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Die Ermittler durchsuchten die Wohnung des Beschuldigten. Zugrunde lag ein Haftbefehl vom 9. August.

+++ 10.40 Uhr: Maus legt Ampelanlage am Flughafen Tegel lahm +++

Eine Maus hat eine Ampelanlage am Flughafen Berlin-Tegel lahmgelegt. Das Tier sei in einen Stromkasten in Höhe der Flughafenzufahrt gekrabbelt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Auf Twitter fragte ein Nutzer die Beamten nach dem Schicksal der Maus. Die Polizei antwortete: "Sagen wir mal so: Stellen Sie sich vor, Sie würden an den Kabeln in einem Umspannwerk nagen..." Das Tier überlebte die Aktion also nicht. Die Ampeln waren am Mittwochvormittag wieder in Betrieb.

+++ 10.35 Uhr: Umfrage: 43 Prozent der Grundschüler gehen zu Fuß zur Schule +++

In den meisten Bundesländern hat nach den Sommerferien die Schule wieder begonnen. Zumindest die Grundschüler gehen großteils zu Fuß zur Schule, wie eine veröffentlichte Umfrage des Direktversicherers CosmosDirekt ergab. Demnach laufen 43 Prozent der Grundschüler, während 17 Prozent den Bus und zehn Prozent das Fahrrad nehmen. Mit dem Auto werden der Umfrage zufolge 20 Prozent der Kinder zur Schule gebracht. Für die Erhebung befragte das Institut Forsa im April und Mai 502 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren.

+++ 10.25 Uhr: Sicherheitskräfte am Amsterdamer Airport kündigen Streik an +++

Die Mitarbeiter der Sicherheitskontrollen auf Amsterdams internationalem Flughafen Schiphol haben für den 4. September einen 24-stündigen Streik angekündigt. Damit solle Forderungen nach einer dreiprozentigen Lohnerhöhung und günstigeren Arbeitszeiten Nachdruck verliehen werden, erklärten die Gewerkschaften FNV und CNV am Mittwoch. Mehr als 200 000 Passagiere könnten betroffen sein, warnte die Leitung des Flughafens nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP.

+++ 10.05 Uhr: Digitalrat der Bundesregierung nimmt Arbeit auf +++

Das Kabinett hat den aus zehn Experten bestehenden Digitalrat der Bundesregierung eingesetzt. Das Gremium soll die Regierung praxisnah beraten und bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Bereichen wie Verwaltung, Gesellschaft, Bildung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt unterstützen. Nach der Kabinettsentscheidung wollten die Mitglieder des Gremiums zu einer ersten Sitzung mit verschiedenen Ministern zusammenkommen. Geleitet wird der Digitalrat von der früheren Verteidigungsstaatssekretärin und ehemaligen Unternehmensberaterin Katrin Suder.

+++ 9.50 Uhr: Regierungskrise in Australien: Zehn Minister bieten Rücktritt an +++

Im Zuge der Regierungskrise in Australien haben zehn Minister ihren Rücktritt angeboten. Premierminister Malcolm Turnbull hatte erst am Dienstag ein parteiinternes Votum überstanden, womit er Parteichef der Liberalen und Regierungschef blieb. Turnbull setzte sich in der Abstimmung mit 48 zu 35 Stimmen gegen seinen Herausforderer, den populistischen Innen- und Migrationsminister Peter Dutton, durch. Dutton trat anschließend zurück. Mindestens neun weitere Kabinettsmitglieder boten daraufhin ebenfalls ihre Demission an, wie die Fernsehsender ABC und Sky News berichteten. Unter ihnen sind die einflussreichen Minister für Gesundheit und Handel. Turnbull nahm zunächst nur Duttons Rücktritt und den von Entwicklungsministerin Concetta Fierravanti-Wells an. Er versicherte am Mittwoch, dass ihm die übrigen "eindeutig Loyalität und Unterstützung" zugesichert hätten.         

+++ 9.12 Uhr: Hurrikan "Lane": Hawaii bereitet sich auf Notfall vor +++

Hawaii bereitet sich wegen eines aufziehenden Wirbelsturms auf einen Notfall vor. Hurrikan "Lane" könne mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 260 Kilometern pro Stunde bereits am Mittwoch (Ortszeit) auf Land treffen, teilte das Hurrikan-Zentrum in Honolulu mit. An der Küste sei hoher Wellengang zu erwarten. Zudem rechne man mit heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen.

Der Gouverneur des US-Bundesstaates, David Ige, unterzeichnete am Dienstag vorsorglich eine Notstandserklärung, um im Ernstfall Ressourcen mobilisieren zu können. Einwohner und Besucher der Inselgruppe im Zentralpazifik sollten sich auf "erhebliche Auswirkungen" gefasst machen, teilte Ige über Soziale Medien mit.

+++ 8.45 Uhr: Erste Runde von koreanischen Zusammenführungen beendet +++

Eine erste Runde von Familientreffen zwischen Südkoreanern und ihren Angehörigen im abgeschotteten Nordkorea ist nach drei Tagen zu Ende gegangen. Die seit über 65 Jahren getrennt lebenden Familienmitglieder trafen sich von Montag bis Mittwoch in einem nordkoreanischen Feriengebiet am Berg Kumgang. Etwa 280 Menschen hatten an dieser ersten Familienzusammenführung seit Oktober 2015 teilgenommen. Insgesamt hatten sie zwölf Stunden lang Zeit, ihre Verwandten wiederzusehen.

Eine zweite Runde der Familienzusammenführungen ist von Freitag bis Sonntag angesetzt, bei der 83 ausgewählte Nordkoreaner rund 300 Verwandte aus Südkorea wiedersehen werden. 

+++ 8.05 Uhr: Japanische Flotte tötet bei jüngster Expedition 177 Wale +++

Eine Flotte japanischer Walfangschiffe hat bei einer drei Monate dauernden Jagd 177 Wale im Nordwest-Pazifik erlegt. Nach Angaben der japanischen Fischereibehörde fingen die drei Schiffe 43 Zwerg- und 134 Seiwale. Während der Jagd seien Daten gesammelt worden, die dem wissenschaftlichen Komitee der Internationalen Walfangkommission (IWC) präsentiert werden sollen, erklärte die Behörde. Sie sollen demnach die wissenschaftliche Erkenntnisse zum Schutz von Walen stärken.

Die jüngste Expedition war Teil eines auf zwölf Jahre ausgelegten Projekts, das die Zahl, das Fressverhalten und die Biologie der Wale untersucht. Mit den Erkenntnissen will Japan belegen, dass bestimmte Wale nicht vom Aussterben bedroht sind und daher zum Verzehr freigegeben werden können.

+++ 7.20 Uhr: Deutsche wirft Ex-Filmmogul Weinstein Vergewaltigung vor +++

Eine deutsche Schauspielerin hat in Kalifornien Klage gegen den einstigen US-Filmmogul Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe eingereicht. Die Klägerin werde unter dem Pseudonym Emma Loman geführt, teilte ihr New Yorker Anwalt John G. Balestriere am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur mit. Laut der Klageschrift arbeitet die in Deutschland lebende Frau seit 2004 als Model, Schauspielerin und Produzentin.

In der am Montag bei einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereichten Zivilklage wirft die Deutsche dem früheren Produzenten unter anderem vor, er habe sie 2006 bei den Filmfestspielen in Cannes in seiner Hotelsuite vergewaltigt. Ihre Anwälte machen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Verstöße gegen US-Gesetze gegen Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung geltend. Sie fordern Schadenersatz.

Weinsteins Anwältin Phyllis Kupferstein wies die Vorwürfe als "unwahr" zurück. Zudem seien sie bereits verjährt, hieß es in einer Stellungnahme. Man werde sofort Schritte unternehmen, um die Klage abzuweisen.

+++ 6.24 Uhr: Japans Walfänger töten wieder mehr als 170 Meeressäuger +++

Japans Walfänger haben im Nordwestpazifik mehr als 170 Meeressäuger getötet. Bei dem jährlichen Beutezug erlegten die Jäger seit Mai wie geplant 134 Sei- und 43 Zwergwale, wie das zuständige Fischereiministerium am Mittwoch bekanntgab. Jedes Jahr machen die Japaner Jagd auf die Meeressäuger - offiziell zu wissenschaftlichen Zwecken. Dies ist formal auch erlaubt, trotz des seit 1986 geltenden weltweiten Walfangmoratoriums. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt verfolgt dabei allerdings zugleich das erklärte politische Ziel, auch die kommerzielle Jagd auf Großwale wieder zuzulassen.

+++ 5.43 Uhr: Angriffe auf Muslime und Moscheen nehmen ab +++

Die Zahl der Angriffe auf Muslime und Moscheen in Deutschland ist einem Medienbericht zufolge im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen. Wurden in den ersten sechs Monaten 2017 knapp 500 antimuslimische Straftaten registriert, so waren es im selben Zeitraum dieses Jahres 320. Dies berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion. Gestiegen ist demnach allerdings die Zahl der dabei verletzten Menschen: Im ersten Halbjahr 2018 seien es 25 gewesen - nach 18 in den ersten sechs Monaten 2017. Weiter hieß es, bei nahezu allen Straftaten sei davon auszugehen, dass es sich bei den Tätern um Rechtsextremisten handele.

+++ 5.27 Uhr: Neuseeländische Frauenministerin bringt Sohn zur Welt +++

Die neuseeländische Frauenministerin Julie Anne Genter hat ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Die 38-Jährige gab über ihr Instagram-Konto bekannt, dass sie seit Dienstagabend einen Sohn hat: gesund und 4,3 Kilogramm schwer. Die Grünen-Politikerin hatte für Aufsehen gesorgt, weil sie am Sonntag mit dem Fahrrad in die Klinik radelte, als die Wehen einsetzten. Bis zur Geburt dauerte es dann allerdings doch noch zwei Tage.

Nach Premierministerin Jacinda Ardern ist Genter die zweite Frau in Neuseelands Regierung, die im Amt Mutter wurde. 

+++ 5.13 Uhr: Nahles verteidigt Forderung nach Unterstützung der Türkei +++

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihre Forderung nach Unterstützung für die Türkei verteidigt. Die Wirtschafts- und Finanzkrise in der Türkei sei durch die US-Sanktionen erheblich verschärft worden und könne "zur echten Bedrohung werden" - das könne "Deutschland nicht egal sein", sagte Nahles der Online-Ausgabe der "Passauer Neue Presse" (pnp.de, Mittwochausgabe). Von Finanzspritzen der deutschen Steuerzahler für den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan habe sie aber nicht gesprochen.

Sie habe "bewusst ein klares Signal gesendet, dass uns das Schicksal der Türkei nicht egal ist". Es sei im europäischen und im deutschen Interesse, dass die Türkei nicht in Turbulenzen gerate, "die zur Destabilisierung der gesamten Region führen können", betonte Nahles. Deshalb sei es richtig, dass die Bundesregierung mit der Türkei "auf allen Ebenen im Gespräch" bleibe.

+++ 4.51 Uhr: Russischer Passagierjet mit brennendem Motor notgelandet +++

Ein russisches Passagierflugzeug ist am frühen Mittwochmorgen mit brennendem Triebwerk auf dem Flughafen von Ufa notgelandet. Die Maschine vom Typ Tupolew Tu-204 der Fluggesellschaft "Red Wings" mit 202 Passagieren an Bord war kurz zuvor in der baschkirischen Hauptstadt Ufa, knapp 100 Kilometer westlich des Urals, in Richtung Sotschi abgeflogen, als der Pilot einen Schaden am linken Triebwerk meldete und zum Startflughafen zurückkehrte. Die Notlandung sei ohne Zwischenfälle verlaufen, berichtete die Agentur Tass. Die Passagiere verließen die Maschine über die Notrutschen.

+++ 4.37 Uhr: Bauernverband dringt auf gezielte Dürre-Nothilfen +++

Der Deutsche Bauernverband dringt angesichts schwerer Ernteausfälle wegen der Dürre auf schnelle Klarheit für staatliche Nothilfen. Erhebliche Ertragseinbußen seien Realität, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur. "Wir erwarten, dass die Bundesländer und der Bund die Nothilfe-Situation auslösen." Dabei gehe es nicht um Unterstützung mit der Gießkanne - sondern gezielt dort, wo es für Betriebe Existenznöte gebe und teils Mindererträge von 30 bis 70 Prozent aufgetreten seien.

Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) will am Mittwoch im Kabinett über den amtlichen Erntebericht informieren und entscheiden, ob der Bund erstmals seit 2003 wieder wegen einer Dürre Hilfen leistet. Voraussetzung dafür ist, dass Schäden von "nationalem Ausmaß" festgestellt werden. Der Bauernverband legt ebenfalls am Mittwoch seine Erntebilanz vor. Er hat bereits Hilfen von bis zu einer Milliarde Euro gefordert.

+++ 4.34 Uhr: Deutsche Wirtschaft will mehr in Afrika investieren +++

Die deutsche Wirtschaft will zunehmend in Afrika investieren. "Wir sehen eine deutlich steigende Investitions- und Handelstätigkeit mit unserem Nachbarkontinent", sagte der Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing. Im laufenden Jahr wollten deutsche Unternehmen in Afrika Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro beschließen. Damit würde der Investitionsbestand in nur einem Jahr um mehr als zehn Prozent steigen. 

+++ 4.25 Uhr: Maschine mit US-Rapper Post Malone notgelandet +++

Ein Flugzeug mit US-Rapper Post Malone an Bord hat am Dienstag notlanden müssen. Die Notlandung erfolgte auf dem Flughafen Teterboro im Bundesstaat New York, nachdem beim Start zwei Reifen der Maschine geplatzt waren, wie die US-Flugaufsicht FAA und die Website Flightradar mitteilten. 

Die Machine vom Typ Gulfstream G-IV sollte eigentlich nach London fliegen. An Bord waren dem Promiportal TMZ zufolge insgesamt 16 Menschen. "Ich bin gelandet, Leute", schrieb der 23-jährige Rapper nach dem Zwischenfall im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Danke für Eure Gebete."

+++ 2.29 Uhr: Facebook löscht erneut hunderte Fake-Accounts +++

Facebook hat den nächsten Versuch aufgedeckt, Propaganda mit Hilfe hunderter gefälschter Profile zu verbreiten. Das Online-Netzwerk löschte 652 Accounts, Seiten und Gruppen, die aus dem Iran und mutmaßlich vom Umfeld des russischen Militärgeheimdiensts betrieben worden seien. Es habe sich um koordinierte Aktionen mit verknüpften Accounts gehandelt, sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einer Telefonkonferenz mit Journalisten in der Nacht zum Mittwoch.

Das aktuelle Vorgehen sei das Ergebnis von vier getrennten Untersuchungen gewesen, erklärte Facebook. "Wir ermitteln immer noch und es gibt eine Menge, was wir noch nicht wissen", sagte Zuckerberg. Die Verbindungen der iranischen Accounts zu staatlichen Medien des Landes hätten zum Teil über öffentlich zugängliche Registrierungsinformationen nachgewiesen werden können. 

+++ 1.22 Uhr: Mutmaßlicher Frauenmörder Ali S. weiter auf der Flucht +++

Die Düsseldorfer Polizei sucht weiter bundesweit nach dem mutmaßlichen Frauenmörder Ali S.. Der 44-jährige Kiosk-Mitarbeiter, der am Montagmorgen in Düsseldorf auf offener Straße eine 36-jährige Frau erstochen haben soll, befinde sich noch immer auf der Flucht, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen.

Der 44-Jährige und sein Opfer hatten sich den Angaben zufolge gekannt: Die ledige Frau habe in der Nachbarschaft des Kiosks gewohnt, in dem der Mann gearbeitet habe. Das Motiv für die Tat sei noch unklar. Bei Ali S. handelt es sich demnach um einen anerkannten Flüchtling aus dem Iran. Er sei 2001 nach Deutschland gekommen. Auch seine acht Brüder lebten hier.

+++ 0.27 Uhr: Trump: Paul Manafort ist ein "guter Mann" +++

Nach dem Schuldspruch gegen seinen früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort hat US-Präsident Donald Trump Sympathie für diesen geäußert. Manafort sei ein "guter Mann", der für den früheren Präsidenten Ronald Reagan und andere Menschen gearbeitet habe, sagte Trump am Dienstag vor Journalisten in West Virginia. Der Präsident betonte aber, dass der Fall nichts mit ihm oder möglichen geheimen Absprachen mit Russland zu tun habe. Es sei "sehr traurig", was Manafort nun widerfahre. Er tue ihm leid, fügte Trump hinzu. 

+++ 0.18 Uhr: Schweres Erdbeben erschüttert Venezuela +++

Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag den Nordosten Venezuelas erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 7,0, die venezolanischen Behörden gaben die Stärke mit 6,3 an. In der Bevölkerung brach Panik aus, über mögliche Opfer oder Schäden war zunächst aber noch nichts bekannt.

+++ 0.06 Uhr: Mutmaßlicher "Golden State Killer" soll auch Entführungen begangen haben +++

Dem mutmaßlichen "Golden State Killer" in Kalifornien werden neben 13 Morden nun auch mehrere Entführungen im Rahmen seiner Gewalttaten zur Last gelegt. In einer gemeinsamen Erklärung der Staatsanwälte von sechs Bezirken hieß es am Dienstag, der Prozess gegen den 72-jährigen Joseph James DeAngelo werde in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento geführt. Ein Termin für das Verfahren steht noch nicht fest.

Nach einer Mord- und Vergewaltigungsserie in den 70er und 80er Jahren in verschiedenen Teilen Kaliforniens werden dem früheren Polizisten auch Raub und andere Verbrechen vorgeworfen.

+++ 0.01 Uhr: Forscher: Erster definitiver Beweis für gefrorenes Wasser auf Mondoberfläche +++

Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben zum ersten Mal die Existenz von Eis auf der Oberfläche des Mondes nachgewiesen. Über Hinweise auf gefrorenes Wasser auf dem Erdtrabanten hatten Wissenschaftler seit Jahren berichtet. Für diese Beobachtungen seien aber immer auch andere Erklärungen wie ungewöhnliche Lichtreflexe in Frage gekommen, legten die Wissenschaftler dar.

Das Vorkommen von gefrorenem Wasser auf dem Mond könnte Menschen in der Zukunft dort das Überleben sichern. Dass es unter der Mondoberfläche Wasser gibt, ist schon länger bekannt.

Es sei aber "das erste Mal, dass Wissenschaftler einen definitiven Beweis für die Existenz von gefrorenem Wasser auf der (Mond-)Oberfläche haben", sagte Shuai Li vom Hawaii Institute of Geophysics and Planetology der Nachrichtenagentur AFP. Das Eis befindet sich demnach im kühlen Schatten von Kratern an beiden Mondpolen. Dort sei es "superkalt", sagte Li. Die Temperaturen dort steigen demnach nie über etwa minus 150 Grad.

mod / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(