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News des Tages: Boa Constrictor beißt Besitzerin ins Gesicht - Retter köpfen Schlange

178 Migranten aus Lastwagen in Mexiko befreit +++ Dach eines Supermarktes stürzt ein - Millionenschaden +++ Von der Leyen zu Besuch nach Mali abgereist +++ Die Nachrichten des Tages zum Nachlesen.

Eine Boa Constrictor hat in den USA ihrer Besitzerin ins Gesicht gebissen (Symbolbild)

Eine Boa Constrictor hat in den USA ihrer Besitzerin ins Gesicht gebissen (Symbolbild)

Die Nachrichten des Tages im -Newsticker:

21.16 Uhr: Berlin: Verfolgungsjagd endet in U-Bahn-Schacht +++

Ein Auto ist bei einer Verfolgungsjagd mit der die Treppe einer U-Bahn-Station in Berlin hinabgefahren. Das Fahrzeug sei auf einem Zwischengeschoss am Rathaus Spandau steckengeblieben, teilten Polizei und Feuerwehr mit. Verletzt wurde niemand. Laut Feuerwehr hielten sich zu dem Zeitpunkt viele Menschen dort auf.

Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte ein Streifenwagen das Fahrzeug verfolgt, weil die Kennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben waren. Vermutlich habe der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren und sei damit von der Straße abgekommen. Er wurde festgenommen. Die rückte mit schwerem Gerät aus. Die Bergung werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte ein Sprecher. "Sie wird schwierig werden." Erst Ende Mai war in Berlin ein Auto die Treppe zu einer U-Bahn hinabgefahren. Bei dem Unfall an der Bernauer Straße wurden mehrere Menschen verletzt.

+++ 20.48 Uhr: Unwetter: 1000 Bahnreisende sitzen in Baden-Württemberg fest +++

Nach einem über Teilen Baden-Württembergs sitzen Hunderte Bahnreisende in Offenburg fest. Etwa 1000 Menschen wurden am Abend am Busbahnhof von Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz versorgt, wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtete. Es sei ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden.

Auf einem von der auf Twitter veröffentlichten Bild war zu sehen, wie Hunderte Menschen mit ihren Koffern bei leichtem Regen unter freiem Himmel warteten. Laut Bundespolizei waren im Raum Offenburg an zwei verschiedenen Stellen Oberleitungen durch den Sturm beschädigt worden.


+++ 19.29 Uhr: Russland weist 755 US-Diplomaten aus +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hat 755 US-Diplomaten zur Ausreise aufgefordert. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Die US-Vertreter müssten "ihre Aktivitäten in Russland einstellen" und das Land verlassen, sagte Putin in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Sender Rossia 24. Mit dem Schritt reagierte Putin auf den jüngsten Sanktionsbeschluss des US-Kongresses.

+++ 19.11 Uhr: Boa Constrictor greift eigene Besitzerin an +++

Es klingt wie ein Albtraum: Im US-Bundesstaat Ohio ist eine Schlangenliebhaberin von einer Boa Constrictor befallen und gebissen worden - und sie konnte nur gerettet werden, indem Feuerwehrleute das Reptil köpften. Wie die Lokalzeitung "The Chronicle Telegram" berichtete, setzte die 45-Jährige am Freitagnachmittag einen Notruf ab, als sich die Schlange an ihrer Nase festgebissen hatte. Überall sei Blut gewesen, habe sie berichtet.

Die Zeitung zitierte die Notrufmitarbeiterin, die den Anruf entgegen genommen hatte; demnach hatte das Opfer erzählt, dass es auf dem Boden liege und sich nicht mehr bewegen könne. Die 1,60 Meter lange Schlange habe sie erst am Vortag "gerettet", ebenso eine andere Boa. Insgesamt besitze sie elf Schlangen, davon neun Pythonschlangen. Als die Rettungskräfte bei der 45-Jährigen ankamen, stellten sie fest, dass sich die Schlange nicht einfach so vom Gesicht der Frau lösen ließ. Also hätten sie beschlossen, dem Tier mit einem Taschenmesser den Kopf abzuschlagen. Die Frau kam nach Fernsehberichten ins Krankenhaus, hat aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen erlitten.

+++ 17.46 Uhr: Wegen Kopfschuss verurteilt: Gericht lehnt Berufung von israelischem Soldaten ab +++

Ein israelisches Militärgericht hat die Berufungsklage des wegen der Tötung eines Palästinensers verurteilten Soldaten Elor Asaria abgelehnt. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu wiederholte daraufhin am Sonntag seine Forderung zur Begnadigung des 21-Jährigen. Asaria war im Februar zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Außer der Verteidigung, die einen Freispruch für ihren Mandanten gefordert hatte, war auch die Militärstaatsanwaltschaft in Berufung gegangen. Sie erachtete die Verurteilung des Soldaten zu 18 Monaten Haft als "übermäßig milde" und forderte drei bis fünf Jahre Gefängnis. Auch dies lehnte das Gericht israelischen Medienberichten zufolge ab.

Asaria hatte im März 2016 den schwer verletzten 21-jährigen Palästinenser Abdel Fattah al-Sharif im besetzten Westjordanland aus der Nähe mit einem Kopfschuss getötet. Der Palästinenser hatte zuvor mit einem Komplizen einen israelischen Soldaten mit einem Messer angegriffen und leicht verletzt. Nach Schüssen anderer Soldaten auf ihn lag er bereits blutend auf der Straße, als der damals 20-jährige Asaria ihn erschoss.

+++ 17.27 Uhr: Rettungswagen kippt im Einsatz um: drei Verletzte +++

Ein Rettungswagen ist bei einem Unfall in Rostock auf die Seite gekippt - die 36-jährige Patientin darin wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Schwere Verletzungen erlitt auch die behandelnde Rettungssanitäterin, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer des Rettungswagens wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Das Fahrzeug war nach bisherigen Erkenntnissen mit Blaulicht unterwegs und auf einer Kreuzung mit einem Auto zusammengestoßen. Die Unfallursache war zunächst unklar. Der Sachschaden wurde mit 120.000 Euro angegeben.

+++ 16.55 Uhr: Köln: Gondel der Rhein-Seilbahn hängt fest +++

Eine Gondel der über den Rhein führenden Kölner Seilbahn hat sich an einer Seilbahnstütze verkeilt. Rettungskräfte versuchten, betroffene Fahrgäste aus den sich nicht mehr bewegenden Gondeln herauszuholen. "Es steht alles", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Feuerwehr sei mit Höhenrettern und Drehleitern vor Ort. RTL hatte über die Notlage an der beliebten Attraktion per Twitter berichtet.

Die für die Seilbahn zuständigen Kölner Verkehrsbetriebe berichteten, dass 32 Kabinen im Umlauf gewesen seien. Man gehe davon, dass etwa 100 Menschen in den Gondel gefangen sein könnten. Eine ähnliche Größenordnung der Fahrgäste hatte der Sprecher der Feuerwehr zuvor genannt. Nach Beobachtung von Augenzeugen hat die Feuerwehr mit einem langen Kranwagen begonnen, aus der ersten Gondel Fahrgäste herauszuholen.

+++ 16.17 Uhr: Hessen: 81-Jähriger stirbt bei Unfall mit E-Bike +++

Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist ein 81-jähriger Fahrer eines E-Bikes in Hessen tödlich verletzt worden. Der Mann habe das Auto beim Einbiegen in eine Straße in der Nähe von Limburg vermutlich übersehen, teilte die Polizei mit. Der 25-jährige Autofahrer habe den Zusammenstoß am Sonntag trotz Vollbremsung nicht verhindern können. Der 81-Jährige erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.


+++ 16.09 Uhr: Schweiz: Urlauber nach Unwettern mit Hubschrauber gerettet +++

Schwere Unwetter haben am Wochenende in der Schweiz erhebliche Schäden angerichtet. In der Ferienregion Graubünden saßen mehr als ein Dutzend Menschen auf einer verschütteten Straße fest, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Schwere Regenfälle hatten die Hänge in Val S-charl bei Scuol in Graubünden ins Rutschen gebracht. 13 Menschen wurden an einem Seil hängend von Rettern mit einem Hubschrauber in Sicherheit gebracht. Unter den Eingeschlossenen seien auch zwei Kinder gewesen. Das Tal wurde gesperrt. Die Wetterlage bleibe in den nächsten Tagen "explosiv", berichtete der Wetterdienst.

Schwere Gewitter und Regenfälle zwangen ein Kinder-Zeltlager in Engelberg am Samstagabend, die Zelte abzubrechen. Eine Bauernfamilie habe die Teilnehmer vorübergehend aufgenommen. Ein Golfplatz bei Engelberg wurde überflutet und mit Geröll bedeckt. Im nahen Freilichttheater musste eine Aufführung von "Winnetou" abgesagt werden. Selbst im Tessin, der Sonnenterrasse der Schweiz südlich der Alpen, regnete es am Samstag so stark, dass ein Fußballspiel zwischen Lugano und St. Gallen abgebrochen werden musste.

+++ 15.49 Uhr: Bayern: Zwei Verletzte bei Ritterturnier +++

Bei einem Ritterturnier im oberbayerischen Kaltenberg sind am Wochenende zwei Artisten schwer verletzt worden. Am Samstagabend wurde ein französischer Stuntman während der Show von seinem Pferd geschleudert, teilte die Polizei mit. Das Tier habe aus vollem Galopp abgebremst, der 37-jährige Reiter sei gegen eine Mauer geschleudert worden. Er erlitt einen Bruch der Halswirbelsäule und Kopfverletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen.

Bereits am Vortag war ein 46 Jahre alter Akrobat verunglückt. Er befand sich in vier Metern Höhe auf einem kleinen Podest, als er planmäßig so tun sollte, als ob er das Gleichgewicht verliere.
Diesmal jedoch war das Straucheln nicht gespielt. Der Mann stürzte auf die Bühne, wo er mit dem Kopf aufschlug. Auch er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

+++ 14.36 Uhr: Erfurt: Jugendliche mit Softair-Waffen lösen Großalarm aus +++

Nach dem Hinweis auf einen bewaffneten Mann in der Erfurter Innenstadt hat die Polizei Entwarnung gegeben. Die Beamten hätten vor Ort lediglich zwei Jugendliche angetroffen, die mit Softair-Waffen hantiert hätten, teilte die Landeseinsatzzentrale mit. Sie würden nun von den Einsatzkräften befragt. Der Hinweis aus der Bevölkerung hatte einen Großeinsatz rund um den Anger ausgelöst. Der Bereich war den Angaben zufolge weiträumig abgesperrt, Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes waren alarmiert worden. Via Twitter hatte die Polizei Anwohner und Passanten aufgerufen, Ruhe zu bewahren.

+++ 13.50 Uhr: Würzburg: Mann erstochen - Ehefrau unter Verdacht +++

Ein 43 Jahre alter Mann ist vermutlich bei einem Ehedrama in von seiner Frau erstochen worden. Er erlag am Samstagabend den schweren Stichverletzungen, die ihm nach derzeitigem Ermittlungsstand die Frau zugefügt hatte, wie die Polizei mitteilte. Der genaue Tathergang war noch unklar. Als Rettungsdienst und Polizei am Samstagabend am Tatort eintrafen, fanden sie in der Wohnung den lebensgefährlich verletzten Mann. Trotz sofortiger Reanimation starb er noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Am Tatort nahmen die Beamten die 39 Jahre alte Ehefrau fest, die unter Alkoholeinfluss stand. Sie wurde inzwischen dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der wegen des dringenden Verdachts des Totschlags Untersuchungshaft anordnete.

+++ 12.49 Uhr: Rotterdam: Großbrand in Europas größter Raffinerie +++

Großbrand im Hafen von Rotterdam: In Europas größter Raffinerie ist in der Nacht zum Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Anlagen in dem gigantischen Komplex wurden abgeschaltet, wie ein Sprecher des Ölkonzerns Shell mitteilte. Über der Raffinerie im Westen der Niederlande waren riesige Flammen und dichter Rauch zu sehen. Die Feuerwehr brachte den Brand am Morgen unter Kontrolle.

Das Feuer sei in einem Kraftwerk der Raffinerie ausgebrochen, sagte der Shell-Sprecher. Das verbliebene Gas in der Anlage werde kontrolliert abgebrannt. Nach Angaben der regionalen Sicherheitsbehörden waren in der Luft keine Rückstände giftiger Substanzen nachzuweisen. Es könne aber zu einer Rußbelastung kommen. Laut Medienberichten wurde der Brand womöglich durch einen Kurzschluss ausgelöst. Shell bestätigte dies zunächst nicht. Die Höhe des Sachschadens konnte das Unternehmen am Sonntag noch nicht beziffern. Unklar blieb auch, wann die Raffinerie wieder vollständig in Betrieb genommen werden kann.

+++ 12.30 Uhr: Bundeswehrsoldat bricht bei Marsch zusammen und stirbt +++

Nach dem Tod eines Offiziersanwärters, der bei einem Fußmarsch im niedersächsischen Munster bewusstlos zusammengebrochen war, sucht die Bundeswehr nach den Ursachen. Der Mann war zehn Tage nach seinem Kollaps am Samstag in einer Klinik gestorben. Wie die Bundeswehr weiter mitteilte, war der Mann am 19. Juli, einem warmen Sommertag, bei einem Marsch vormittags nach drei Kilometern unvermutet zusammengebrochen. Wie aus der Truppe verlautete, soll die gesamte Marschstrecke an dem Tag zwölf Kilometer betragen haben.

Am Sonntag sagte der Presseoffizier des Ausbildungszentrums Munster, Armin Hensel, der Deutschen Presse-Agentur: "Es ist üblich, dass alle Soldaten schrittweise an Belastungen herangeführt werden." Am Nachmittag waren an dem Tag drei weitere Soldaten zusammengebrochen, die laut Bundeswehr inzwischen stabil beziehungsweise auf dem Weg der Besserung sind.

+++ 12.15 Uhr: Schüsse in Konstanzer Diskothek: Polizei geht von Einzeltäter aus +++

Nach Schüssen in einer Diskothek in Konstanz gehen die Ermittler jetzt von dem Angriff eines Einzeltäters aus. Das sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag in Baden-Württemberg. Man habe einen Hubschrauber im Einsatz gehabt. Außerdem hatte ein Spezialeinsatzkommando die Gegend abgesucht. 

Polizisten und Zeugen stehen am vor dem Club in Konstanz, in dem die Schüsse gefallen sind

+++ 11.25 Uhr: Marokkos König begnadigt mehr als eintausend Gefangene +++

Der marokkanische König Mohammed VI. hat mehr als eintausend Gefangene begnadigt, darunter Teilnehmer an Protesten in der Unruheregion Rif. Insgesamt kämen 1178 Häftlinge frei, teilte das Justizministerium mit. Seit Monaten protestieren zahlreiche Marokkaner im Norden des Landes gegen Arbeitslosigkeit, die schlechte Gesundheitsversorgung und Korruption in der überwiegend von Berbern bewohnten Rif-Region. Ein Anwalt der bei den Protesten festgenommenen Demonstranten, Abdessadek al-Bouchtaoui, nannte die Begnadigung der vielen Häftlinge einen "positiven Schritt". Dies reiche aber bei weitem nicht aus. Es müssten alle Menschen, die bei den Protesten gefasst wurden, freigelassen werden, forderte der Anwalt. Nach offiziellen Angaben wurden fast 180 Menschen festgenommen, darunter der Anführer der Protestbewegung, der 39-jährige Nasser Zefzafi.

+++ 11 Uhr: Zunächst kein Hinweis auf Terror nach Bluttat in Konstanzer Disco +++

Nach Schüssen in einer Diskothek in Konstanz haben die Ermittler nach DPA-Informationen bisher keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund. Bei dem 34 Jahre alten, mutmaßlichen Täter handelt es sich demnach um einen Iraker, der schon längere Zeit in Konstanz lebte. Diese Angaben bestätigte die Polizei zunächst nicht. Ermittelt werde in alle Richtungen. Möglich sei eine Beziehungstat, sagte ein Polizeisprecher in Konstanz. Zur Nationalität des Täters machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Polizisten und Zeugen stehen am vor dem Club in Konstanz, in dem die Schüsse gefallen sind

+++ 10.31 Uhr: Leichenteile auf Gletscher im Montblanc-Massiv gefunden +++

Auf einem Gletscher des Montblanc-Massivs sind eine Hand und ein Bein gefunden worden. Die menschlichen Überreste könnten von Passagieren zweier vor Jahrzehnten verunglückter Flugzeuge stammen. Dies sei aber noch unklar, hieß es von der Bergwacht in Chamonix-Mont-Blanc. In der Region waren in den Jahren 1950 und 1966 zwei Maschinen der indischen Fluggesellschaft Air India abgestürzt.

Diese Hand könnte einem Opfer eines der beiden Air India Flugzeugabstürze in dem Gebiet von 1950 und 1966 gehören

Diese Hand könnte einem Opfer eines der beiden Air India Flugzeugabstürze in dem Gebiet von 1950 und 1966 gehören

Gefunden hatte die Leichenteile ein Hobbyforscher am Donnerstag am Bossons-Gletscher, wie die Regionalzeitung "Le Messager" berichtete. Der Mann beschäftigt sich demnach seit Jahren mit den beiden Abstürzen und hat bereits zahlreiche Überreste der zwei Flugzeuge entdeckt. Größere Leichenteile wie die Hand und das Beinstück habe er zuvor noch nie gefunden, zitierte die Zeitung den Mann. "Es ist üblicher, zum Beispiel auf Schädelstücke zu stoßen."

+++ 9.43 Uhr: Schüsse in Disko in Konstanz - zwei Tote, drei Schwerverletzte +++

Ein 34-Jähriger hat in einer Diskothek in Konstanz einen Menschen mit Schüssen getötet und drei weitere schwer verletzt. Beim Verlassen des Tatortes wurde der Täter von Polizisten erschossen. Bei dem Schusswechsel wurde auch ein Polizist angeschossen, wie die Polizei mitteilt. Dieser befände sich nicht in Lebensgefahr. Viele Gäste hätten nach den Schüssen das Gebäude panikartig verlassen oder sich versteckt. Einem SWR-Bericht zufolge soll der Täter mit einer Maschinenpistole gefeuert haben.

Die Polizei ist nach wie vor mit starken Kräften vor Ort, auch Spezialkräfte seien im Einsatz. Ein Hubschrauber kreist über der Diskothek, die in einem Konstanzer Industriegebiet liegt. Wie der Polizeisprecher weiterhin sagte, gingen gegen 4.30 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Daraufhin sei der Einsatz angelaufen. Die Motive des "wohl allein handelnden Mannes" sind laut Polizei bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei dauern an.

+++ 8.28 Uhr: Rund 22.000 Festivalbesucher in Spanien wegen Brandes in Sicherheit gebracht +++

 Weil auf der Bühne eines Musikfestivals nahe Barcelona ein Feuer ausgebrochen ist, sind mehr als 22.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die Bühne des "Tomorrowland"-Festivals für Elektromusik im Nordosten Spaniens stand am Samstag aus zunächst ungeklärter Ursache plötzlich in Flammen. Die Feuerwehr teilte mit, sie habe das Feuer in Santa Coloma de Gramenet löschen können, ohne dass jemand verletzt worden sei. Videoaufnahmen zeigten, wie riesige Flammen auf der Bühne loderten, über der schwarzer Rauch stand. Besucher des Festivals rannten in Panik weg. Die Organisatoren sprachen auf ihrer Facebook-Seite von technischen Problemen. 

+++ 6.15 Uhr: 178 Migranten aus Lastwagen in Mexiko befreit +++

In Mexiko sind 178 Migranten aus einem Lastwagen befreit worden. Wie Behördenvertreter im Bundesstaat Veracruz sagten, wurden die eingesperrten Menschen in Tantima aus dem abgestellten Lkw herausgeholt. Einwohner der Stadt leisteten den durstigen und hungrigen Flüchtlingen demnach erste Hilfe. Erst Ende des Monats waren im US-Bundesstaat Texas zehn Menschen in einem überhitzten Lastwagen gestorben, in dem sich insgesamt rund hundert Migranten befanden. Die Fälle erinnern an ein Flüchtlingsdrama in Europa im August 2015: Damals waren an einer Autobahn in Österreich 71 erstickte Flüchtlinge in einem Lkw entdeckt worden. Unter den Opfern waren auch Kinder.  

+++ 6.02 Uhr: Hochwasser in Niedersachsen: Pegelstände sinken nur langsam +++

Nach leicht fallenden Wasserständen der Flüsse in den bisher betroffenen niedersächsischen Hochwassergebieten setzt nun weiter nördlich ein banges Warten ein. In Orten wie Neustadt am Rübenberge oder Schwarmstedt stiegen die Wasserstände nach Angaben des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) seit Samstag immer weiter an. Die Hochwasserwelle bewegt sich nach Erkenntnissen des NLKWN von den Unterläufen der Oker und Leine auf die Aller zu, deren Pegelstände in den kommenden Tagen ansteigen dürften.

Im Laufe der Nacht und am Sonntag sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) zudem weitere Niederschläge vorher. Ab Sonntag Mittag drohen dann auch regional begrenzt wieder Gewitter. In Celle dürfte die Meldestufe drei am Sonntag höchstwahrscheinlich überschritten werden. "Unterhalb der Leine-Mündung ist an den Allerpegeln Ahlden, Rethem und Eitze Anfang kommender Woche mit einer Überschreitung der Meldestufe drei zu rechnen", betonte die Landesbehörde.

+++ 4.04 Uhr: Estland hofft auf mehr militärische Unterstützung durch USA und Nato +++

Estland erhofft sich vom Besuch von US-Vizepräsident Mike Pence an diesem Sonntag in Tallinn mehr militärische Unterstützung der USA und eine weitere Stärkung der Nato-Ostflanke. Dies sagte Regierungschef Jüri Rates der Zeitung "Eesti Päevaleht". Dem Bericht nach will Estland auf Unterstützung bei der Luftverteidigung und die Stationierung von Flugabwehrraketen im Baltikum drängen. Das Nato-Mitglied Estland grenzt wie seine Nachbarstaaten Lettland und Litauen direkt an Russland und sorgt sich angesichts des anhaltenden Ukrainekonflikts um seine Sicherheit.

+++ 3.39 Uhr: Dach eines Supermarktes stürzt ein - Millionenschaden +++

Beim Einsturz eines Supermarktdaches nahe Hannover ist ein Millionenschaden entstanden. Als die Feuerwehr eintraf, war die Hälfte des Daches bereits eingefallen. Die Zwischendecke und Trümmer lagen im etwa 800 Quadratmeter großen Verkaufsraum, wie die Feuerwehr mitteilte. Rettungskräfte suchten nach Verschütteten. Als das Dach am Samstagabend in sich zusammenfiel, waren keine Kunden und Verkäufer mehr im Gebäude. Für die Dauer des Einsatzes fuhren in der Nähe keine Bahnen und Busse. Die Reste des Daches waren auch vom Einsturz bedroht. Wie es zu dem Unglück in Laatzen kam, war zunächst unklar. Es habe ruhiges und schönes Sommerwetter geherrscht, hieß es.

+++ 1.06 Uhr: 26 Flüchtlinge in Kühltransporter bei Dünkirchen entdeckt +++

In einem Lastwagen in Frankreich sind 26 Flüchtlinge gefunden worden, darunter auch ein Kleinkind. Die Menschen waren im Laderaum eines Kühltransporters eingepfercht, der auf einem Fährterminal bei Dünkirchen abgestellt war, die die Rettungskräfte mitteilten. Der Zweijährige, dessen aus dem Iran stammende Mutter ebenfalls unter den Flüchtlingen in dem Lkw war, wurden mit Anzeichen einer leichten Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Migranten wollten den Angaben zufolge nach Großbritannien.

+++ 1.04 Uhr: Zypries lehnt festes Datum für Verbot von Verbrennungsmotoren ab +++

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ist gegen ein festes Datum für das Verbot von Verbrennungsmotoren in Deutschland. "Im Moment eine Jahreszahl wie 2040 festzulegen, ist weder sinnvoll noch zielführend", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die britische Regierung plant, Verbrennungsmotoren von 2040 an zu verbieten und ganz auf Elektroantriebe zu setzen. Zypries sagte: "Während in England kaum noch Autos gebaut werden, ist Deutschland einer der größten Automobilbaunationen der Welt mit über einer Million Arbeitsplätzen, die davon abhängen." Die Ministerin forderte "einheitliche Regelungen auf EU-Ebene".

+++ 0.51 Uhr: Australiens Premier: Terroranschlag verhindert +++

In Australien ist nach Angaben von Regierungschef Malcolm Turnbull ein möglicher Terroranschlag von Islamisten gegen ein Passagierflugzeug verhindert worden. Bei einer Serie von Razzien in mehreren Vororten von Sydney seien am Samstag vier verdächtige Männer festgenommen worden, sagte Turnbull bei einer Pressekonferenz in Sydney.

Nach Eingang der ersten Informationen über die Anschlagspläne seien an den Flughäfen Australiens die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden. Dadurch sei mit Behinderungen und Verzögerungen im Flugverkehr zu rechnen. "Die Bedrohung durch Terrorismus ist sehr real", sagte Turnbull. Bundespolizeichef Andrew Colvin erklärte, die Behörden hätten Informationen erhalten, dass ein Terroranschlag mit einem "improvisierten Sprengsatz" in Planung sei. 

+++ 0.39 Uhr: Von der Leyen zu Besuch nach Mali abgereist +++

Wenige Tage nach dem Absturz eines Kampfhubschraubers der Bundeswehr in Mali ist Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu einem Besuch in das afrikanische Krisenland aufgebrochen. Die Ministerin flog am Samstagabend vom Flughafen Köln ab. Im Bundeswehrcamp in Gao will von der Leyen sich unter anderem über den Stand der Untersuchungen zu dem Absturz informieren. Unfalluntersucher der Bundeswehr ermitteln derzeit, was zu dem Unglück am Mittwoch führte. Die bei einem Hubschrauber-Absturz in Mali ums Leben gekommenen beiden Soldaten, ein 33-jähriger Major und ein 47-jähriger Stabshauptmann, wurden am Samstag in die Heimat übergeführt. Am Abend erwiesen ihre Kameraden ihnen auf dem Flughafen Köln-Wahn die letzte Ehre. An der Zeremonie nahm auch von der Leyen vor ihrem Abflug teil. 

fin/tkr / DPA / AFP