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News des Tages: Dieter Thomas Heck ist tot

Ermittler geben Details zum mutmaßlichen Serienvergewaltiger in Dortmund bekannt +++ Union und SPD verharren im Umfragetief +++ IC stößt mit Lkw zusammen - ein Toter +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Dortmund: Mutmaßlicher Serienvergewaltiger gefasst (15.48 Uhr)
  • "Deutschlandtrend": Union und SPD verharren im Tief (8.56 Uhr)
  • Waldbrand in Brandenburg: Löschhubschrauber wieder im Einsatz (8 Uhr)
  • Australiens Premier Turnbull zurückgetreten (4.59 Uhr)
  • IC stößt mit Lkw zusammen - ein Toter (4.28 Uhr)
  • Hitze ist vorbei - Schauer bringen Abkühlung (1.33 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:

+++ 20.38 Uhr: ZDF-"Hitparade"-Moderator Dieter Thomas Heck ist tot +++

Der Showmaster Dieter Thomas Heck ist tot. Der langjährige Moderator der "ZDF-Hitparade" starb am Donnerstag im Alter von 80 Jahren, wie der Medienanwalt Christian Schertz am Freitagabend im Namen der Familie in Berlin mitteilte.

Einen seiner letzten großen öffentlichen Auftritte hatte Heck im Februar 2017 bei der Verleihung der Goldenen Kamera für sein Lebenswerk. Dabei wirkte er im Gegensatz zu früher müde.

+++ 18.44 Uhr: Gewalt gegen Einsatzkräfte nimmt zu +++

Polizisten werden im Einsatz immer häufiger brutal
angegriffen. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine
Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, stieg die Zahl der Gewaltdelikte
gegen "Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen" innerhalb
von vier Jahren um 22 Prozent. 2017 wurden bundesweit 4527 von ihnen
Opfer von Gewaltdelikten, wie die Antwort zeigt, die der Deutschen
Presse-Agentur am Freitag vorlag. Im Jahr 2013 waren 3710
Einsatzkräfte attackiert worden.

 +++ 16.55 Uhr: Dortmund: Ermittler geben Details zum mutmaßlichen Serienvergewaltiger bekannt +++

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Serienvergewaltigers haben Polizei und Staatsanwaltschaft in Dortmund auf einer Pressekonferenz weitere Informationen zu dem Fall bekanntgegeben. Bei dem Verdächtigen handelt es sich demnach um einen 24-jährigen Rumänen. 

Er sei in Deutschland bisher lediglich durch Erschleichen von Leistungen polizeilich in Erscheinung getreten. Auf die Spur kamen die Ermittler dem Mann durch die Auswertung von DNA-Material. Beim Abgleich mit europäischen Datenbanken gab es in Rumänien einen Treffer. Dortige Behörden haben die Dortmunder Polizei dann am Donnerstag über die Identität des Mannes informiert.

Am Freitag habe ein Polizeibeamter in seiner Freizeit den Mann an einer Haltestelle in Dortmund erkannt und an seine Kollegen übergeben. Der Verdächtige habe zu den Vorwürfen ausgesagt, eiere aber herum, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Ein Richter hat inzwischen einen Haftbefehl erlassen. 

+++ 15.48 Uhr: Dortmund: Mutmaßlicher Serienvergewaltiger gefasst +++

Aufatmen in Dortmund: Die Polizei hat wenige Tage nach dem Beginn einer Öffentlichkeitsfahndung einen mutmaßlichen Serienvergewaltiger gefasst. Der Mann soll Mitte August in drei Fällen Frauen attackiert und zwei der Opfer sexuell misshandelt haben. Einem weiteren Opfer gelang die Flucht.

Die Festnahme gelang am Mittag, weitere Information zur Identität des Verdächtigen wollen Staatsanwaltschaft und Polizei am Nachmittag bekanntgeben.

Die Taten hatten für Beunruhigung in Dortmund gesorgt, die Polizei hat nach eigenen Angaben in der Folge ihre Präsenz in der Stadt erhöht.

+++ 14.53 Uhr: Mordverdacht: Deutsche stürzt in Italien von Klippe +++

Nach dem Sturz einer Studentin aus Hessen von einer Klippe im italienischen Sanremo ermitteln deutsche und italienische Behörden wegen einer möglichen Gewalttat. In Italien sitzt ein 32-Jähriger aus dem Maghreb in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwältin aus Imperia, Barbara Bresci, der dpa  bestätigte. Ermittelt werde wegen versuchten Mordes und sexueller Gewalt. Der Mann soll die 21-Jährige Ende Juli den Abhang am Meer hinunter gestoßen haben.

Nach Angaben der deutschen Polizei lebte die 21-jährige Studentin in Marburg. Sie wurde bei dem Sturz aus 50 bis 70 Metern Höhe schwer verletzt und liegt in einem Krankenhaus in Italien. Ihr Zustand sei kritisch, wie ihre Mutter der Polizei berichtete. Die Mutter hat in Deutschland Anzeige gegen unbekannt erstattet. Der Vorwurf laute versuchter Mord und versuchte Vergewaltigung, erklärte ein Polizeisprecher in Kassel.

+++ 14.10 Uhr: Taifun "Cimaron" setzt Teile Japans unter Wasser +++

Der Taifun "Cimaron" hat in Japan Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen ausgelöst. Der Wirbelsturm traf laut Wetterdienst am späten Donnerstagabend auf der südwestlichen Insel Shikoku auf Land und zog mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern über den Inselstaat hinweg. 30 Menschen wurden verletzt, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Rund 100.000 Haushalte waren ohne Strom. Hunderte Flüge fielen aus. Binnen 48 Stunden fielen mancherorts bis zu 600 Millimeter Niederschlag, wie der Wetterdienst mitteilte.

Am Donnerstagabend waren für mehr als eine Million Menschen Evakuierungsempfehlungen ausgesprochen worden, jedoch wurden die Warnungen am Freitag abgeschwächt: "Die Zahl der Menschen, denen eine Evakuierung geraten wird, ist deutlich gesunken und wird wahrscheinlich weiter sinken", sagte ein Vertreter von Feuerwehr und Katastrophenschutz. Nach seinen Angaben wurden mindestens 77 Häuser beschädigt.

+++ 14.04 Uhr: Asylbewerber legen häufiger Widerspruch gegen Bamf-Entscheidungen ein +++

Asylbewerber gehen häufiger vor Gericht gegen Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vor. Gegen mehr als die Hälfte (56,5 Prozent) der Bamf-Entscheidungen wurde im ersten Halbjahr 2018 Klage eingereicht, wie die Nürnberger Bundesbehörde am Freitag auf ihrer Internetseite bekanntgab. Im gesamten Vorjahr lag die Klagequote bei 49,8 Prozent.

Die Behörde erteilt inzwischen aber auch seltener Schutz: Die Anerkennungsquote fiel von rund 43 auf knapp 32 Prozent. In den Jahren 2015 und 2016 lagen die Klagequoten deutlich niedriger, weil in dieser Zeit besonders viele Flüchtlinge einen Schutzstatus bekamen.

+++ 13.44 Uhr: Käufer für mexikanische Präsidentenmaschine gefunden +++

Mexikos künftiger Staatschef Andrés Manuel López Obrador will das Präsidentenflugzeug verkaufen - laut Medienberichten hat er nun einen Interessenten gefunden. Der Unternehmer Gustavo Jiménez Pons habe sein Kaufinteresse bekundet, berichtete die Zeitung "Reforma". Demnach bot Jiménez Pons dem Büro des künftigen Staatschefs 99 Millionen Dollar (85 Millionen Euro) an. Die Zeitung  "El Universal" berichtete, Jiménez Pons plane eine Nutzung als VIP-Taxi - er wolle das Flugzeug an ausländische Staatsoberhäupter oder an Rockstars wie die Rolling Stones vermieten. Die Boeing 787 Dreamliner war erst 2016 vom scheidenden Präsidenten Enrique Peña Nieto angeschafft worden.

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+++ 13.38 Uhr: Ryanair verschärft Regeln für Handgepäck - nur kleine Tasche erlaubt +++

Die irische Billigairline Ryanair verschärft ihre Regeln für Handgepäck. Demnach dürfen Passagiere, die den normalen Tarif gebucht haben, nur noch ein einzelnes, kleines Stück Handgepäck ans Gate mitbringen. Ein zweites Gepäckstück muss künftig grundsätzlich gegen Gebühr eingecheckt werden. Bislang konnten Kunden im Normaltarif ihre Rollkoffer oder andere Taschen in Handgepäckgröße kostenlos am Gate einchecken lassen. Priority-Kunden dürfen weiterhin zwei Gepäckstücke mit in die Kabine nehmen. Gelten soll die neue Regelung für alle Buchungen, die vom 1. September an vorgenommen werden. Für bereits gebuchte Flüge gelten die neuen Regelungen vom 1. November an.

+++ 13.35 Uhr: Kurze Elternzeit schadet Müttern im Job +++

Frauen, die nach der Geburt ihres Kindes schnell zurück in den Beruf gehen, drohen eine Studie zufolge dafür im Job abgestraft zu werden. Mütter würden nach einer kurzen Elternzeit von zwei Monaten oft als egoistisch und feindselig wahrgenommen, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Bei Bewerbungen hätten diese Mütter auch Jahre später noch schlechtere Chancen als Frauen, die eine längere Babypause gemacht haben. Für die Studie wurden dem Nachrichtenmagazin zufolge mehr als 700 fiktive Bewerbungen geschrieben. Im Ergebnis erhielten die Bewerberinnen, die im Lebenslauf zwölf Monate Elternzeit stehen hatten, anderthalb Mal so oft eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch wie diejenigen mit nur zwei Monaten Elternzeit.

+++ 13.28 Uhr: Messerangreifer aus Lübecker Linienbus in Psychiatrie eingewiesen +++

Der Mann, der bei einer Messerattacke in einem Lübecker Linienbus zehn Menschen verletzt hat, ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Eine Sachverständige sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der 34-Jährige mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer paranoiden Schizophrenie leide, teilte die Staatsanwaltschaft Lübeck mit. Deshalb sei der Untersuchungshaftbefehl in einen Unterbringungsbefehl umgewandelt worden. Der 34-Jährige hatte am 21. Juni in Lübeck in einem Linienbus Feuer gelegt und mit einem Messer wahllos auf Fahrgäste eingestochen. Er wurde von mehreren Fahrgästen überwältigt und der Polizei übergeben.

+++ 12.59 Uhr: Keine weiteren Ermittlungen in Wiener Liederbuch-Affäre +++

In der Affäre um ein Liederbuch mit judenfeindlichen und volksverhetzenden Texten aus der Nazi-Zeit hat die Justiz in Österreich mehrere Ermittlungsverfahren eingestellt. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Freitag meldete, stellte die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt zum einen das Ermittlungsverfahren gegen vier Verdächtige ein, die für die Zusammenstellung und Illustration des Liederbuchs der Burschenschaft "Germania" und dessen Veröffentlichung im Jahr 1997 verantwortlich waren. Der Fall sei verjährt, entschied die Staatsanwaltschaft.

Auch ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wurde eingestellt. Dies wurde mit einem "Mangel vorliegender Beweise für eine propagandistische Wiedergabe der strafrechtlich relevanten Textpassagen" begründet. In den beschlagnahmten Liederbüchern waren Textpassagen geschwärzt worden; die Ermittler hätten aber den Zeitpunkt der Schwärzung der betroffenen Textpassagen nicht mehr exakt bestimmen können, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Eine Fälschung der Beweismittel habe daher nicht mit der notwendigen Sicherheit nachgewiesen werden können.

+++ 12.30 Uhr: Schweres Erdbeben erschüttert Grenzregion zwischen Peru und Brasilien +++

Ein schweres Erdbeben hat am Freitag die Grenzregion zwischen Peru und Brasilien erschüttert. Das teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Nach ihren Angaben erreichte das Beben eine Stärke von 7,1.

+++ 9.55 Uhr: Indonesier erstattet geschiedener Frau Schuldenberg - in Münzen +++

Rund neun Jahre lang hat er seiner Ex-Frau keinen Unterhalt gezahlt - nun hat der indonesische Beamte Dwi Susilarto all seine Schulden auf einmal gezahlt: Nur in Münzen karrte er 153 Millionen Rupien an, umgerechnet 9000 Euro. In zwölf Säcken und mit Hilfe einer Schubkarre transportierte Susilarto das Geld zu einem Gericht. Nach Angaben seines Anwalts Sutarto wogen die Münzen rund 890 Kilogramm. Zwischen Susilarto und dem Anwalt seiner Ex-Frau kam es beinahe zu einem Handgemenge, weil der Jurist sich weigerte, das Geld zu zählen. Das niedrige Beamtengehalt habe ihn zu dieser Maßnahme gezwungen, nachdem ein Gericht in Karanganyar in Zentral-Java ihn aufgefordert habe, die in den vergangenen neun Jahren nicht gezahlten Unterhaltszahlungen zu übergeben.

Der Video-Schiedsrichter sitzt vor vier Monitoren auf denen Fußball läuft

+++ 9.53 Uhr: Baufahrzeug im Hamburger Elbtunnel in Brand geraten +++

Ein mit Gasflaschen und Bitumen beladenes Baufahrzeug ist im Hamburger Elbtunnel in Brand geraten. Der Vorfall ereignete sich nach Feuerwehrangaben in einer zu dem Zeitpunkt für den Verkehr gesperrten Tunnelröhre. Der Fahrer des Autos rettete sich in einen Fluchttunnel. Rettungskräfte brachten ihn mit Verdacht auf Rauchervergiftung in ein Krankenhaus. Drei Einsatzkräfte dehydrierten nach Angaben der Feuerwehr während der Löscharbeiten unter Atemschutz. Sie wurden in einer Klinik behandelt, es ging ihnen den Umständen entsprechend aber gut.

+++ 9.05 Uhr: Erdbeben der Stärke 3,4 im Vogtland gemessen +++

Ein Erdbeben der Stärke 3,4 hat das sächsische Vogtland erschüttert. Das Epizentrum habe auf der tschechischen Seite des Vogtlands gelegen, teilte ein Sprecher der Bundesanstalt für Geowissenschaften mit. Das Erdbeben sei in zehn

Kilometern Tiefe gemessen worden. Mit Schäden sei nicht zu rechnen. Erst im Mai dieses Jahres hatte ein sogenanntes Schwarmbeben der Stärke 4,2 das Vogtland erschüttert. In der Vogtland-Region kommt es häufig zu Erdbeben. Die stärksten wurden Mitte der 1980er Jahre gemessen. Damals erreichten sie eine Stärke von 4,6. Schornsteine fielen ein. Erst vor einer Woche hatte es in Niedersachsen ein leichtes Erdbeben gegeben. Seismologen gaben die Stärke mit 3,0 an.

+++ 8.59 Uhr: Gelbe Anakonda gesichtet - Meerbusch sperrt Ausflugssee +++

Wegen einer zwei Meter langen Würgeschlange hat die Stadt Meerbusch bei Düsseldorf einen beliebten Ausflugssee gesperrt. Experten hätten die von mehreren Personen gesichtete Schlange anhand von Fotos als Gelbe Anakonda identifiziert, sagte eine Stadtsprecherin. Die Schlange sei für Menschen nicht gefährlich, könne aber kleine Tiere wie Katzen oder Hasen erwürgen. Zuerst hatten Angler die Anakonda am Donnerstag im Latumer See gesehen und die Stadt alarmiert. Das Ordnungsamt der Stadt Meerbusch vermutet, dass die Schlange ausgesetzt wurde.

+++ 8.56 Uhr: "Deutschlandtrend": Union und SPD verharren im Tief +++

Union und SPD bleiben in der Wählergunst im Tief. Laut neuen ARD-"Deutschlandtrend" verharrt die CDU/CSU bei 29 Prozent, ihr Koalitionspartner SPD bei 18 Prozent. Die Parteien der großen Koalition bleiben damit mit zusammen 47 Prozent klar unter der 50-Prozent-Marke. Auf dem dritten Platz folgt die AfD mit unverändert 17 Prozent. Die Grünen verlieren im Vergleich zum "Deutschlandtrend" von Anfang August einen Punkt auf nun 14 Prozent. Es folgt die Linkspartei mit unverändert neun Prozent. Die FDP gewinnt einen Punkt hinzu auf acht Prozent.

+++ 8.45 Uhr: Innenministerium rechnet Identitärer Bewegung zuletzt mehr als hundert Straftaten zu +++

Die rechtsextreme Identitäre Bewegung ist nach Erkenntnissen des Bundesinnenministeriums in den vergangenen 16 Monaten mit mehr als hundert Straftaten aufgefallen. Zwischen April 2017 und August 2018 hätten die Behörden 114 Straftaten mit Bezügen zu der Gruppierung registriert, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Antwort des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktions-Abgeordneten Martina Renner. Ein Jahr zuvor waren es noch 74 politisch motivierte Straftaten mit Bezug zur Identitären Bewegung. Zu den geahndeten Delikten zählen etwa Körperverletzung, Nötigung, Sachbeschädigung, Volksverhetzung sowie Land- und Hausfriedensbruch. Dem Innenministerium zufolge die Identitäre Bewegung bundesweit aktiv und hat etwa 500 Mitglieder in 17 Regionalgruppen sowie 100 Ortsgruppen. Teilweise sei die Bewegung mit dem rechten Spektrum verbunden.

+++ 8.39 Uhr: Nach Unwettern in Österreich: Bis zu 300 Menschen sitzen fest +++

Nach schweren Unwettern südlich von Salzburg sind Teile des Glemmtals im Pinzgau von der Außenwelt abgeschnitten gewesen. Wie das Bundesland Salzburg mitteilte, sitzen im Talschluss 200 bis 300 Menschen fest. "Diese Personen werden am Freitag falls erforderlich evakuiert", sagte Monika Vogl von der Bezirkshauptmannschaft. "Falls es über die Forststraßen nicht möglich ist, wird auch daran gedacht, das Bundesheer zu Hilfe zu holen." Ein schweres Unwetter hatte bei Salzburg am Donnerstagabend Überschwemmungen und Schlammlawinen verursacht. Besonders von dem Gewitter betroffen war der Pinzgau südöstlich von Salzburg.

+++ 8.34 Uhr: Staat erzielt im ersten Halbjahr Überschuss von rund 48 Milliarden Euro +++

Sprudelnde Steuereinnahmen haben dem Staat im ersten Halbjahr erneut einen hohen Überschuss beschert. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen nahmen von Januar bis Juni 761,8 Milliarden Euro ein und gaben 713,7 Milliarden Euro aus - der Überschuss belief sich auf 48,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Bereits im Gesamtjahr 2017 hatte der Überschuss der öffentlichen Haushalte bereits einen neuen Höchststand erreicht. Damals betrug der Finanzierungsüberschuss insgesamt 36,6 Milliarden Euro.

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+++ 8.00 Uhr: Waldbrand in Brandenburg - Löschhubschrauber starten wieder +++

Nach einer kurzen Unterbrechung am frühen Freitagmorgen nehmen die Löschhubschrauber ihren Einsatz beim Waldbrand in Brandenburg wieder auf. "Unser Hauptziel ist weiter, die evakuierten Ortschaften vor den Flammen zu schützen", sagte der Vize-Landrat von Potsdam-Mittelmark, Christian Stein (CDU) Wegen der Munitionsreste im Waldboden ist die Feuerwehr auf die Luftunterstützung angewiesen. "Ich hoffe, dass das Wetter mitspielt und der Wind nicht wieder auffrischt", sagte Stein. "Wir warten sehnsüchtig auf Regen." Insgesamt seien rund 300 Kräfte von Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Der Qualm hat mittlerweile sogar Berlin erreicht. Die Bewohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten, raten Polizei und Feuerwehr.

+++ 7.08 Uhr: Zahl der Todesopfer durch Beben auf Ferieninsel Lombok steigt auf 555 +++

Die Zahl der Opfer durch mehrere starke Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok ist auf 555 gestiegen. Beinahe 400.000 Inselbewohner lebten weiterhin in Notunterkünften, sagte Sutopo Nugroho, ein Sprecher der indonesischen Katastrophenschutzbehörde. 77.000 Häuser seien durch die Beben zerstört worden. Lombok - die weniger bekannte Nachbarinsel des klassischen Fernreise-Ziels Bali - war am vergangenen Sonntag erneut von zwei schweren Beben erschüttert worden - morgens von einem der Stärke 6,5 abends von einem noch schlimmeren der Stärke 6,9.

+++ 5.59 Uhr: Lynyrd-Skynyrd-Gitarrist Ed King gestorben +++

Der frühere Gitarrist der US-Rockband Lynyrd Skynyrd, Ed King, ist tot. Der 68-Jährige sei am Mittwoch in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gestorben, hieß es auf Kings offizieller Facebook-Seite. Zur Todesursache wurden keine Angaben gemacht, dem Magazin "Rolling Stone" zufolge litt er an Lungenkrebs. Lynyrd Skynyrd ist vor allem für den Welthit "Sweet Home Alabama" aus dem Jahr 1974 bekannt - King war einer der Autoren des Songs.

+++ 4.59 Uhr: Australiens Premier Turnbull zurückgetreten +++

Der australische Premierminister Malcolm Turnbull ist infolge eines Machtkampfs in seiner liberalen Regierungspartei zurückgetreten. Nachfolger wird nach einer Kampfabstimmung in der Fraktion der bisherige Partei-Schatzmeister Scott Morrison.

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+++ 4.28 Uhr: IC stößt mit Lkw zusammen - ein Toter +++

In Sachsen-Anhalt ist ein IC mit einem Lkw zusammengestoßen. Der Lkw-Fahrer sei dabei ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Die beiden Lokführer erlitten demnach leichte Verletzungen. Im Zug befanden sich den Angaben zufolge 50 Menschen, die nach ersten Erkenntnissen unverletzt blieben. Der Unfall ereignete sich im Landkreis Anhalt-Bitterfeld an einem Bahnübergang zwischen den Orten Wulfen und Maxdorf. Der IC kam aus Richtung Köthen und war in Richtung Magdeburg unterwegs. Die betroffene Bahnstrecke wurde voll gesperrt. Die Bergung des Zuges und des Lkw würden auf unbestimmte Zeit andauern, hieß es.

+++ 4.05 Uhr: Bundesnetzagentur zieht Hunderttausende Elektrogeräte aus dem Verkehr +++

Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr rund 460.000 unsichere Elektrogeräte vom Markt genommen. Bei einem Großteil davon handelte es sich um Funkkopfhörer, die sicherheitsrelevante Polizeifrequenzen nutzten, teilte die Behörde mit. Aber auch unsichere Ladegeräte für Handys und Fahrräder, Lichterketten oder Leuchtschilder gehörten dazu. Die Zahl der aus dem Verkehr gezogenen Kopfhörer hat sich zwischen 2016 und 2017 den Angaben zufolge nahezu verdoppelt.

+++ 3.36 Uhr: Vorschnelle Abschiebungen kosteten rund 22.000 Euro +++

Die Rückholung von sieben zu Unrecht abgeschobenen Asylbewerbern hat Deutschland rund 22.000 Euro gekostet. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die der Nachrichtenagentur DPA vorliegt. Das Geld wurde den Angaben zufolge für Flüge, die Hotelunterbringung während der Rückreise sowie für im Einzelfall notwendige medizinische Betreuung ausgegeben. Außerdem seien Kosten erstattet worden, die beim Deutschen Roten Kreuz und bei der UN-Organisation für Migration (IOM) angefallen seien, hieß es.

+++ 2.52 Uhr: Fünf Jahre Haft für US-Bürgerin wegen NSA-Leaks +++

Wegen der Weitergabe streng geheimer Informationen des Geheimdienstes NSA ist die US-Bürgerin Reality Winner zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Bundesrichter im US-Bundesstaat Georgia verhängte eine 63-monatige Haftstrafe gegen die 26-Jährige, die für einen Auftragnehmer der NSA gearbeitet hatte. Winner war im Juni 2017 festgenommen worden. Die Festnahme erfolgte nur Stunden vor der Veröffentlichung eines Berichts durch die Enthüllungsplattform "The Intercept", der auf den von Winner weitergegebenen Dokumenten basierte. Darin ging es um mutmaßliche russische Hackerangriffe in den USA. Das Urteil erfolgte im Gegenzug für ein Schuldeingeständnis Winners. Es ist das härteste, das in den USA jemals für einen einzigen Anklagepunkt hinsichtlich der Weitergabe vertraulicher Informationen an die Medien verhängt wurde. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte undichten Stellen den Kampf angesagt.

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+++ 2.14 Uhr: Petry: Maaßen sicherte mir Vertraulichkeit zu +++

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat der früheren AfD-Chefin Frauke Petry nach deren Angaben kürzlich erneut die Vertraulichkeit ihrer Gespräche vom Herbst 2015 zugesichert. Maaßen habe ihr in einem Telefonat vor knapp zwei Wochen gesagt, dass die Vertraulichkeit dieser Gespräche gewahrt werde, sagte Petry der "Welt". Kurz nach diesem Telefonat aber sei ein "Welt"-Artikel erschienen, demzufolge Maaßen im Bundesinnenministerium über die Treffen mit ihr berichtete. Dies habe bei ihr "für Irritation" gesorgt, sagte Petry. Sie sprach von einem "Zeichen von Unprofessionalität" im Ministerium. Vertraulichkeit habe dort offenbar "keine Relevanz". Petry betonte zugleich, dass die Initiative zu den Gesprächen von Maaßen ausgegangen sei.

+++ 1.33 Uhr: Hitze ist vorbei - Schauer bringen Abkühlung +++

Mit Regen und Gewittern hält am Freitag eine Kaltfront Einzug in Deutschland. "Die Hitze ist vorbei", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Höchsttemperaturen liegen demnach bei 26 Grad im Osten - im Westen werden es nur noch maximal 20 Grad. In der Nacht zum Freitag waren die Temperaturen mancherorts auf 12 Grad gesunken. Auch am Wochenende bleibt es laut DWD wechselhaft und deutlich kühler. Die Höchstwerte pendeln sich dann bundesweit bei 22 Grad ein. Vor allem im Süden kann es in der Nacht zum Sonntag zu starkem Regen kommen. Heftige Unwetter sind aber nicht zu erwarten.

+++ 1.08 Uhr: Drei Dörfer in Brandenburg wegen großen Waldbrands evakuiert +++

Wegen eines großen Waldbrandes in Brandenburg haben rund 600 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Betroffen waren mehrere Orte südlich von Potsdam, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Der Brand breitete sich über eine Fläche von 300 Hektar aus und war teilweise nur hundert Meter von drei Dörfern entfernt. Das betroffene Gebiet liegt rund 50 Kilometer südwestlich von Berlin. Von Evakuierung betroffen waren die Orte Tiefenbrunnen, Klausdorf und Frohnsdorf im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Die Menschen wurden aufgefordert, nur das Wichtigste wie Dokumente und Medikamente mitzunehmen und sich über alle verfügbaren Medien auf dem Laufenden zu halten. Die Stadt Treuenbrietzen warnte zudem, auch in weiter entfernten Bereichen könne es zu Ascheniederschlag und Rauchentwicklung kommen.

+++ 0.38 Uhr: Bewaffneter eröffnet Feuer auf Polizisten in Moskau +++

Ein Bewaffneter hat nach Angaben russischer Ermittler im Zentrum Moskaus das Feuer auf Polizisten eröffnet und einen Beamten verletzt. Der Mann habe in der Nähe des Außenministeriums offenbar "ohne Grund" im Vorbeigehen auf die Polizisten geschossen, teilte das russische Ermittlungskomitee mit. Die Beamten erwiderten das Feuer und verletzten den Angreifer. Dieser wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, gehörten die angegriffenen Polizisten zu einer Spezialeinheit, die mit dem Schutz diplomatischer Einrichtungen in Russland beauftragt ist.

+++ 0.35 Uhr: Tom Kaulitz von Ex-Frau Ria Sommerfeld geschieden +++

Tom Kaulitz, Gitarrist der Band Tokio Hotel und derzeitiger Partner von Model Heidi Klum, ist nun offiziell von seiner Ex-Frau geschieden. Die Scheidung von Kaulitz und Ria Sommerfeld sei am 17. August amtlich geworden, bestätigte eine Gerichtssprecherin vom Superior Court in Los Angeles  der Nachrichtenagentur DPA. Kaulitz hatte den Scheidungsantrag im September 2016 eingereicht, wie aus den Gerichtsakten hervorgeht. Der Musiker und die frühere Schönheitskönigin Sommerfeld hatten im Jahr zuvor in Los Angeles geheiratet.

+++ 0.08 Uhr: Feuer im Stadion An der Alten Försterei +++

Im Stadion An der Alten Försterei in Berlin-Köpenick ist ein Feuer ausgebrochen. Die Heimspielstätte des Zweitligisten 1. FC Union Berlin sei stark verraucht, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Mehr als 40 Einsatzkräfte seien angerückt. Es habe ein Kühlschrank in einem Lagerraum im ersten Obergeschoss gebrannt. Am späten Abend konnte die Feuerwehr den Brand löschen. Es gab keine Verletzten.

+++ 0.05 Uhr: Barley nennt Gutachten gegen Mietpreisbremse  unverantwortlich +++

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD)  hat ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats im  Bundeswirtschaftsministerium scharf zurückgewiesen, das die  Abschaffung der Mietpreisbremse und eine Reduzierung des sozialen  Wohnungsbaus fordert. "Jeder weiß, dass der Markt von sich aus nur  wenige bezahlbare Wohnungen schafft", sagte Barley der Düsseldorfer  "Rheinischen Post". Investoren seien in erster Linie am  Profit interessiert und nicht am wirklichen Bedarf,  etwa für junge  Familien und Rentner. "Es ist deshalb unverantwortlich, wenn  Wissenschaftler jetzt gegen den sozialen Wohnungsbau argumentieren  und das den Markt regeln lassen wollen", sagte Barley. Der Grund für  die rasant steigenden Mieten liege auch an zu wenigen Investitionen  in den sozialen Wohnungsbau in der Vergangenheit. "Wir müssen jetzt Auswüchse des Marktes regeln und mehr Wohnungen bauen", sagte die Ministerin.

+++ 0.04 Uhr: USA fordern Russland zu Freilassung des Filmemachers Senzow auf +++

Washington erhöht im Fall des inhaftierten ukrainischen Filmemachers Oleg Senzow den Druck auf Moskau: US-Außenminister Mike Pompeo forderte seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in einem Telefongespräch dazu auf, den Regisseur "sofort freizulassen". Pompeo habe während eines Telefongesprächs seine "Sorgen über Senzows Gesundheit" zum Ausdruck gebracht und die Freilassung "aller ukrainischen politischen Gefangenen gefordert", erklärte Nauert. Senzow war im Mai 2014 auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim festgenommen worden. Die Behörden warfen ihm vor, Brandanschläge organisiert zu haben. Der Aktivist und Dokumentarfilmer wies dies zurück, wurde aber im August 2015 zu 20 Jahren Haft verurteilt.

wue/nik/DPA/AFP