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News des Tages: Facebook muss Sicherheitslücke bei 50 Millionen Konten zugeben

Drei Verletzte durch Messerattacke in Ravensburg +++ Irakischer Instagram-Star wurde ermordet +++ Café mit kochendem Wasser überflutet - zwei Tote +++  Immer mehr Hartz IV für Menschen in Arbeit +++ Die News des Tages im stern-Ticker. 

Facebook muss zugeben, dass es gravierende Sicherheitslücken bei 50 Millionen Nutzerkonten gibt

Facebook muss zugeben, dass es gravierende Sicherheitslücken bei 50 Millionen Nutzerkonten gibt

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick.

  • Ravensburg: Drei Verletzte bei Messerangriff (17.26 Uhr)
  • Irakisches Instagram-Model wurde ermordet (15.47 Uhr)
  • Fahrradfahrer in Niederbayern von Zug erfasst und getötet (9.58 Uhr)
  • Thai-Fußballer gehen nach Höhlenrettung erstmals auf Auslandstour (8.57 Uhr)
  • Neue Dinosaurierart in Südafrika entdeckt (6.45 Uhr)


Die Nachrichten des Tages:

+++ 19.16 Uhr: Indonesien: Mehrere Tote durch Tsunami +++

Bei einem Tsunami sind auf der indonesischen Insel Sulawesi mehrere Menschen ums Leben gekommen. Über die Uferpromenade der Küstenstadt Palu brach nach einem starken Erdbeben eine hohe Welle herein. Nach Angaben der Behörden riss sie Dutzende Häuser mit. Viele Anwohner gerieten in Panik. Betroffen waren auch andere Ortschaften. Das genaue Ausmaß der Schäden war auch nach Stunden noch unklar.

Die nationale Katastrophenschutzbehörde bestätigte am Abend (Ortszeit), dass "mehrere Menschen" in den Trümmern ihrer Häuser starben. Genauere Angaben machte sie nicht. Nach Angaben von Augenzeugen wurden etwa 50 Gebäude beschädigt, darunter eine Shopping Mall sowie eine Moschee. Die Welle soll etwa 1,5 Meter hoch gewesen sein. Die Rettungsarbeiten und die Suche nach Opfern wurden durch Dunkelheit erschwert. Zudem stand Wasser in den Straßen.

+++ 19.08 Uhr: Facebook: Hacker nutzen Sicherheitslücke bei 50 Millionen Konten +++

Fast 50 Millionen Facebook-Nutzer sind von einem Hacker-Angriff mit noch unklaren Folgen betroffen worden. Das weltgrößte Online-Netzwerk teilte mit, die Attacke sei am Dienstag entdeckt und die Schwachstelle inzwischen geschlossen worden. Man habe auch die Behörden eingeschaltet.

Die Angreifer hätten eine Sicherheitslücke in der Funktion ausgenutzt, mit der Facebook-Mitglieder sich ihr Profil aus der Sicht anderer Nutzer anzeigen lassen können, erläuterte das Unternehmen. Diese Funktion sei vorerst abgeschaltet worden. Es sei noch unklar, ob sich die Angreifer Zugang zu Informationen der betroffenen Facebook-Konten verschafft haben.

Die Attacke kommt zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt für das Online-Netzwerk, das noch mit den Auswirkungen des Datenskandals um Cambridge Analytica zu kämpfen hat.

+++ 18.37 Uhr: Messerattacken in Ravensburg: Polizei geht vorerst nicht von Terror-Hintergrund aus +++

Nach der Messerattacke mit drei Schwerverletzten in Ravensburg gehen die Ermittler vorerst nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Derzeit gebe es darauf keine Hinweise, sagte ein Polizeisprecher. Ein Mann hatte in der Innenstadt drei Menschen schwer mit einem Messer verletzt, einen davon lebensgefährlich. Die Gründe der Attacke waren zunächst unklar. "Bitte habt Verständnis, dass wir erst dann Infos zu den Hintergründen der Tat herausgeben können, wenn wir gesicherte Erkenntnisse haben", schrieb die Polizei auf Twitter.

+++ 17.38 Uhr: Gaza: Drei Tote bei Zusammenstößen an Grenzzaun +++

Bei Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten an der Gaza-Grenze sind nach palästinensischen Angaben drei Menschen erschossen worden. Ein 14-Jähriger sei tödlich in die Brust getroffen worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Mehr als 190 Palästinenser seien verletzt worden. Davon hätten 47 Schussverletzungen gehabt. 

Nach Angaben der israelischen Armee hatten sich mehr als 10.000 Palästinenser an verschiedenen Punkten am Grenzzaun versammelt. Sie hätten Brandbomben und Sprengsätze sowie Steine auf israelische Soldaten geworfen, hieß es in einer Mitteilung. Die israelische Luftwaffe habe daraufhin einen Angriff geflogen. Nach palästinensischen Angaben wurde ein Stützpunkt der radikalislamischen Hamas beschossen.

+++ 17.26 Uhr: Ravensburg: Mann verletzt drei Menschen mit Messer +++

Ein Mann hat in der Innenstadt von Ravensburg drei Menschen mit einem Messer verletzt, einen davon lebensgefährlich. Wie ein Polizeisprecher sagte, konnte der Angreifer nach dem Vorfall gefasst werden. Demnach wurde einer der Verletzten etwa 50 Meter entfernt von den beiden anderen gefunden. Unklar war zunächst aber, ob er dort angegriffen wurde oder möglicherweise verletzt dorthin gelaufen war. Auch zu den Hintergründen der Attacke war nichts bekannt. Sie hatte sich auf dem Marienplatz der Stadt in der Bodensee-Region ereignet. Der Einsatz lief laut Polizei zunächst noch.

Weder Alter noch Herkunft der Beteiligten waren zunächst bekannt. Auch weitere Details konnte ein Sprecher vorerst nicht nennen. Der Tatort wurde den Angaben zufolge abgesperrt. Auf Bildern waren zahlreiche Polizeiautos sowie Rettungswagen zu sehen.

+++ 16.56 Uhr: Wegen Missbrauchs: Papst Franziskus entlässt chilenischen Priesterausbilder +++

Papst Franziskus zieht weitere Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal in Chile: Er hat den chilenischen Priesterausbilder Fernando Karadima, der wegen sexuellen Missbrauchs schuldig gesprochen worden war, aus dem Klerikerstand entlassen. Franziskus habe diese Entscheidung "für das Wohl der Kirche" getroffen, teilte der Vatikan mit. 

Juan Carlos Cruz, der Opfer von Karadima wurde, zeigte sich erleichtert über die Entscheidung. "Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Tag erleben würde. Der Mensch, der so vielen anderen Menschen das Leben ruiniert hat", schrieb er auf Twitter und dankte Papst Franziskus für den Entschluss. "Ich erwarte, dass viele der Überlebenden heute etwas Erleichterung empfinden."

+++ 16.45 Uhr: Syrer unschuldig im Gefängnis - Ermittlungen gegen Polizei +++

Ein bei einem Feuer im Gefängnis schwer verletzter Syrer hat der Staatsanwaltschaft zufolge mehr als zwei Monate lang unschuldig hinter Gittern gesessen. Die Staatsanwaltschaft im niederrheinischen Kleve ermittelt deswegen gegen mehrere nordrhein-westfälische Polizisten wegen Freiheitsberaubung, wie die Behörde mitteilte. In der Zelle des 26-Jährigen in Kleve war in der vergangenen Woche ein Brand ausgebrochen, den der Häftling vermutlich selbst gelegt hatte. Bei dem Feuer hatten zehn weitere Menschen Rauchvergiftungen erlitten.

Im Zuge der Ermittlungen kam heraus, dass der Syrer wohl Opfer einer Verwechslung geworden war. Ein in Hamburg per Haftbefehl gesuchter Mann habe sich mit den Personalien des 26-Jährigen ausgegeben, so der Behördensprecher. Eine Anfrage bei der Staatsanwaltschaft Hamburg hatte ergeben, dass das Brandopfer gar nicht der Gesuchte ist.

+++ 16.34 Uhr: Polizeiaktion in Dänemark - Fähren nach Deutschland eingestellt +++

Eine Polizeiaktion hat große Teile des Verkehrs rund um die dänische Hauptstadt Kopenhagen lahmgelegt. Nachdem Brücken gesperrt sowie Züge und Fährverbindungen eingestellt wurden, ging die Polizei am Nachmittag mit der Fahndung nach einem schwarzen Volvo an die Öffentlichkeit. "Im Fahrzeug befinden sich vermutlich drei Personen, die mit ernsthafter Kriminalität in Verbindung gebracht werden", hieß es in einer Pressenmitteilung. Bei dem Wagen mit dem schwedischen Kennzeichen ZBP 546 handelt es sich um einen Leihwagen aus Stockholm.

Im Zuge der Fahndung waren die Storebeltbrücke und die Øresundbrücke nach Schweden für rund eine Stunde gesperrt worden. Auch die Fährverbindungen Gedser-Rostock, Helsingør-Helsingborg und Rødby-Puttgarten wurden kurzzeitig eingestellt. Die Reederei Scandlines meldete am Nachmittag, dass die Verbindung Helsingør-Helsingborg wieder in Betrieb sei. Nach Informationen des Kundenservice von Scandlines fahren auch die anderen Fähren wieder normal.

+++ 16.22 Uhr: 39-Jährige stahl zehntausende Pfund aus Opfer-Fonds der Grenfell-Brandkatastrophe +++

Wegen Veruntreuung von Hilfsgeldern für die Opfer der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower ist eine Mitarbeiterin der örtlichen Finanzverwaltung zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 39-Jährige zugegeben, mehr als 60.000 Pfund (67.600 Euro) aus dem Hilfsfonds entwendet und für Auslandsreisen, Schönheitsbehandlungen und Restaurant-Besuche ausgegeben zu haben.    

Bei dem Brand im Grenfell Tower waren im Juni vergangenen Jahres 71 Menschen ums Leben gekommen. Im Oktober 2017 begann die Verurteilte damit, sich widerrechtlich aus dem Hilfsfonds zu bedienen. Dazu verwendete sie fünf verschiedene Kreditkarten, die eigentlich der Versorgung der obdachlosen und traumatisierten Brandopfer dienen sollten. Die frühere Verwaltungsangestellte gab überdies zu, 2016 den staatlichen Gesundheitsdienst um 35.050 Pfund betrogen zu haben, indem sie falsche Rechnungen stellte. Matt Bonner von der Londoner Polizei bezeichnete McDonagh als "Serienbetrügerin". Sie empfinde keine Reue gegenüber den Opfer ihrer Betrügereien, kritisierte er.

+++ 16.17 Uhr: Ehefrau erschlagen - Mann hat keinen Anspruch auf Erbe +++

Ein wegen Totschlags an seiner Ehefrau verurteilter Mann hat keinen Anspruch auf ihr Erbe. Das entschied das Landgericht Köln in einer veröffentlichten Entscheidung. Der Mann war 2014 zu elf Jahren Haft verurteilt worden, weil er seine Frau mit einem Feuerlöscher erschlagen hatte. Die Getötete hinterließ 750 000 Euro und ein Testament, in dem ihr Mann als Vorerbe eingesetzt war. Erst bei dessen Tod sollten sein Enkel und die Schwester der Frau zu gleichen Teilen erben. Als Ersatz für die Schwester sollten zwei gemeinnützige Vereine deren Hälfte bekommen.

Nach der Verurteilung des Mannes, der die Tat bis heute bestreitet, schlug die Schwester des Opfers ihren Erbteil aus. Daraufhin zogen die beiden Vereine vor Gericht mit dem Ziel, den rechtskräftig Verurteilten für erbunwürdig erklären zu lassen - und somit sofort ihren Erbteil in Anspruch nehmen zu können. Das Landgericht gab den Vereinen recht: Wer den Erblasser vorsätzlich getötet habe, sei vom Erbe ausgeschlossen. Infolgedessen sei der Täter im Rahmen der Erbfolge nicht mehr zu berücksichtigen. Die Entscheidung der Zivilkammer ist noch nicht rechtskräftig (Az.: 30 O 94/15).

+++ 16.08 Uhr: Journalistenmord in der Slowakei: Drei Verdächtige angeklagt +++

Sieben Monate nach dem Mord an einem Investigativjournalisten und seiner Verlobten haben die slowakischen Ermittlungsbehörden drei Verdächtige angeklagt. Sie müssen sich wegen Mordes und weiterer Straftaten vor Gericht verantworten, berichtete die Nachrichtenagentur TASR unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft Bratislava.

Die anderen fünf der am Donnerstag festgenommenen acht Tatverdächtigen seien nach ihrer Vernehmung wieder freigelassen worden, erklärte eine Sprecherin. Nach slowakischem Recht dürfen Verdächtige maximal 48 Stunden ohne Anklage festgehalten werden.

+++ 15.47 Uhr: Erschütterung im Irak über die Ermordung von Instagram-Starlet +++

Im Irak hat die Ermordung eines Instagram-Starlets für große Erschütterung gesorgt. Die 22-jährige Tara Fares wurde im Viertel Camp Sarah der Hauptstadt Bagdad am Donnerstag mit drei Schüssen ermordet, wie das irakische Innenministerium mitteilte. Der oder die Täter konnten bislang nicht gefasst werden.     

Fares war durch ihre Veröffentlichungen im Online-Bilddienst Instagram zum Internet-Star geworden. Dort folgen ihr insgesamt 2,7 Millionen Menschen. Immer wieder veröffentlichte die junge Frau Fotos von sich selbst mit verschiedenen Haarfarben, ihren Tattoos und gewagten Kleidern. Nach ihrer Ermordung äußerten daher zahlreiche Fans die Vermutung, dass Fares ihr westlicher Lebensstil zum Verhängnis geworden sein könnte. 

+++ 15.45 Uhr: Ermittlungen nach Säureanschlag auf Innogy-Manager eingestellt +++

Ein halbes Jahr nach dem Säureanschlag auf den Finanzchef des Energiekonzerns Innogy, Bernhard Günther, hat die Staatsanwaltschaft Wuppertal ihre Ermittlungen eingestellt. Trotz umfangreicher Untersuchungen habe der Fall nicht aufgeklärt werden können, teilte Staatsanwältin Dorothea Tumeltshammer mit. Die Identität der Täter bleibe damit ebenso ungeklärt wie ihre Motive für den Anschlag. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst wegen versuchten Mordes ermittelt.

Günther war am 4. März, einem Sonntag, nach dem Joggen mit Freunden nahe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Zwei Männer warfen den 51-Jährigen zu Boden und übergossen ihn mit Säure. Günther wurde wenige Wochen nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen und nahm bald darauf die Arbeit wieder auf.

+++ 15.35 Uhr: Medien: Tsunami trifft indonesische Stadt nach Erdbeben +++

Nach einem starken Erdbeben hat ein Tsunami Medienberichten zufolge die indonesische Stadt Palu getroffen. Lokale Fernsehsender berichteten von bis zu drei Meter hohen Wellen. Die indonesischen Behörden hatten vor einem Tsunami gewarnt, die Warnung nach kurzer Zeit aber wieder aufgehoben.

Der Sender Metro TV zeigte mit einer Handykamera gemachte Aufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie die Wellen auf Häuser treffen. Vermutet wird, dass es auch Opfer gegeben hat.

+++ 15.10 Uhr: Rottweiler beißt in Wien Kleinkind zu Tode +++

Ein Rottweiler hat in Wien ein 17 Monate altes Kind angefallen und zu Tode gebissen. Das Tier aus der Nachbarschaft ging vor den Augen der Großeltern auf den kleinen Jungen los und biss ihn in den Kopf, wie Zeugen später berichteten. Der Vorfall passierte vor gut zwei Wochen. Jetzt starb das Kind an seinen Verletzungen, wie das Krankenhaus bestätigte. Zeitungen berichteten, die Hundehalterin sei betrunken gewesen. Das Tier wurde später eingeschläfert.

Rottweiler gehören in Österreich zu den gefährlichen Hunderassen. Besitzer müssen einen Hunde-Führerschein machen, um das Tier unter Kontrolle halten zu können. Die betroffene Besitzerin soll die nötigen Papiere gehabt haben. Sie muss mit einem Verfahren rechnen.

+++ 14.25 Uhr: Indisches Gericht: Frauen müssen Zutritt zu Hindu-Tempel bekommen +++

Ein bedeutender Hindu-Tempel in Indien darf Frauen nicht mehr den Zutritt verwehren. Das entschied der Oberste Gerichtshof des südasiatischen Landes in Neu Delhi. Frauen im "Menstruationsalter" von etwa 10 bis 50 Jahren dürfen seit Jahrhunderten den Sabarimala-Tempel, ein Pilgerziel auf einem Berg in einem Tigerreservat im südindischen Bundesstaat Kerala, nicht betreten. Die Keuschheit der Tempel-Gottheit Ayappa soll damit geschützt werden. Zudem gelten menstruierende Frauen im Hinduismus als unrein und werden während ihrer Periode aus vielen Tempeln ausgeschlossen.

Ihre traditionelle Verbannung aus dem Sabarimala-Tempel verletze den Gleichheitssatz, argumentierte die Mehrheit der fünf Richter. Die Praxis falle nicht unter Religionsfreiheit, weil die Ayappa-Verehrer keine eigene Konfession darstellten. Der Hinduismus umfasst viele verschiedene Traditionen mit je eigenen Gottheiten.

+++ 13.43 Uhr: Zöllner entdecken Jaguarfell in Paket aus Venezuela +++

Bei einer Kontrolle am Flughafen Leipzig-Halle haben Zöllner in einer Frachtsendung ein Jaguarfell samt Schädel entdeckt. Wie das Hauptzollamt in Dresden mitteilte, war den Beamten ein Paket aus Venezuela verdächtig vorgekommen. Es sollte nach Spanien weiterbefördert werden. Beim Röntgen entdeckten die Zöllner das Fell. Eine Expertin des Senckenberg Instituts bestätigte, dass es sich um ein Jaguarfell handelte. Die Großkatze ist durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen besonders geschützt. Die Sendung wurde beschlagnahmt. Zollfahnder haben die Ermittlungen aufgenommen. Das Fell war bereits am 16. September entdeckt worden.

+++ 13.40 Uhr: Elf Festnahmen nach Schüssen vor Bad Oeynhausener Club +++

Nach einem Streit in einem Club mit zwei verletzten Türstehern im ostwestfälischen Bad Oeynhausen hat die Polizei elf Männer festgenommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld mitteilten, durchsuchten Ermittler zuvor zwei Wohnungen und stellten diverse Waffen sicher. 

Eine Gruppe von 18 Männern hatte die beiden Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes vor einigen Tagen brutal attackiert, mindestens zwei gaben Schüsse aus nächster Nähe ab. Ein Türsteher wurde schwer verletzt, der andere leicht. Die Angreifer flüchteten. 

+++ 13.21 Uhr: AfD verklagt Seehofer wegen "staatszersetzender" Aussage +++

Die AfD bereitet eine Organklage gegen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vor, weil dieser das Handeln der Partei "staatszersetzend" genannt hat. Man habe einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Verbreitung der Aussagen durch das Bundesinnenministerium nach Karlsruhe geschickt, erklärte der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner in Berlin.

Seehofer hatte der Partei Mitte September in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur vorgeworfen, sich gegen den Staat zu stellen. "Ich kann mich nicht im Bundestag hinstellen und wie auf dem Jahrmarkt den Bundespräsidenten abkanzeln. Das ist staatszersetzend", hatte er gesagt. Die AfD hatte zuvor eine Diskussion über den Haushalt des Bundespräsidenten gefordert, weil bei einem Konzert gegen Rassismus in Chemnitz, für das er geworben hatte, eine umstrittene Band aufgetreten war: Sie hatte in früheren Texten Gewalt gegen Polizisten verherrlicht und war zeitweilig vom Verfassungsschutz beobachtet worden.

+++ 13.07 Uhr: Todesfall von Köthen: Ermittler lesen Herzschrittmacher aus +++

Im Todesfall von Köthen liest die Rechtsmedizin den Herzschrittmacher des 22-Jährigen aus. Der herzkranke Deutsche war vor drei Wochen an einem Infarkt gestorben, nachdem er sich schlichtend in einen Streit mehrerer Afghanen eingeschaltet hatte und geschlagen worden war. Die Ermittler rechneten frühestens in zwei Wochen mit den Ergebnissen, sagte Sachsen-Anhalts Justizministerin Anne-Marie Keding (CDU) im Magdeburger Landtag. Weitere Zeugenvernehmungen sollten zudem Widersprüche in bisherigen Aussagen hinterfragen und aufklären. 

Zwei 18 und 20 Jahre alte Verdächtige sitzen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung mit Todesfolge in Untersuchungshaft. Der Fall war Anlass für mehrere rechtsgerichtete Demonstrationen in der Kreisstadt. Die nächste ist für Samstag geplant.

+++ 13.00 Uhr: Siegaue-Vergewaltiger: Anklage fordert erneut elfeinhalb Jahre Haft +++

Im Revisionsprozess um die Vergewaltigung einer Camperin in der Siegaue bei Bonn sieht die Anklage keinen Anlass für eine niedrigere Strafe. Die Staatsanwältin am Bonner Landgericht forderte in ihrem Plädoyer, den 32 Jahre alten Angeklagten erneut zu elfeinhalb Jahren Haft zu verurteilen. Auch die Nebenkläger-Anwältinnen, die das betroffene Paar vertreten, schlossen sich diesem Antrag an, wie ein Gerichtssprecher sagte.

+++ 12.53 Uhr: Indonesien: Tsunami-Warnung nach schwerem Erdbeben +++

Nach einem schweren Erdbeben vor der Küste Indonesiens haben die Behörden eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Infolge des Bebens der Stärke 7,5 sei an der Westküste der Insel Sulawesi und an der Ostkünste des indonesischen Teils von Borneo eine Flutwelle zu befürchten, erklärte die indonesische Katastrophenschutzbehörde.

Das Erdbeben vor der Küste von Sulawesi hatte sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte in einer Tiefe von nur etwa zehn Kilometern ereignet. Nur wenige Stunden zuvor hatte es in derselben Region bereits ein schwächeres Beben gegeben, durch das mindestens ein Mensch ums Leben kam.

+++ 12.25 Uhr: Kochendes Wasser fließt in Café - zwei Männer sterben +++ 

Beim Bruch einer Leitung mit kochend heißem Wasser sind im Zentrum von St. Petersburg zwei junge Männer ums Leben gekommen. Das Wasser floss in der Nacht zum Freitag in einen Keller, wo sich ein Café befand, wie russische Medien unter Berufung auf die Rettungskräfte berichteten. Die Besucher wurden demnach zuvor in Sicherheit gebracht. Die beiden Männer seien aber zurückgekehrt, um ihre Habseligkeiten zu holen. Dort seien sie von dem heißen Wasser verbrüht worden. Sie starben an den Verletzungen. Einer von ihnen habe Geburtstag gefeiert.

Auf Bildern war zu sehen, dass vor dem Café die Straße einbrach und zwei Autos darin versanken. Das Wasser stammte aus einer Leitung, die Heizungen mit warmem Wasser versorgt.

+++ 12.17 Uhr: Schulkind vergewaltigt - Ex-Erzieher muss fünf Jahre in Haft +++

Ein ehemaliger Kita-Leiter aus Heilbronn muss wegen der Vergewaltigung eines Schuljungen für fünf Jahre in Haft. Der 31-Jährige sei schuldig des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, urteilte das Landgericht Heilbronn. Von 2012 bis Anfang 2018 soll er sich mindestens 17 Mal meist in seiner Wohnung an einem Jungen im Grundschulalter vergangen und die Taten gefilmt haben. Der Deutsche sitzt seit Anfang März in Untersuchungshaft. 

Bereits Anfang 2016 war der Erzieher beim Tauschen von Kinderpornos erwischt worden, arbeitete aber noch zwei Jahre als Erzieher in dem Kindergarten. Die Staatsanwaltschaft hat fünfeinhalb Jahre Haft gefordert, der Verteidiger auf vier Jahre plädiert. Der Angeklagte hat die Vorwürfe eingeräumt.

+++ 12.10 Uhr: Straßenbahn in Bremen beschossen +++

Eine mit Fahrgästen besetzte Straßenbahn ist in Bremen beschossen worden. Die Tram sei am Donnerstagabend gerade von einer Haltestelle im Stadtteil Kattenturm losgefahren, als mehrere Kugeln die Waggons trafen, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand. Die Projektile durchschlugen den äußeren Teil der Doppelverglasung der Fenster, drangen aber nicht in den Fahrgastraum ein. Der Straßenbahnfahrer stoppte an der nächsten Haltestelle und alarmierte die Polizei. Sie ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung.

+++ 11.53 Uhr. Zehn Verletzte bei Brand in Würzburger Gefängnis +++

Bei einem Feuer im Gefängnis von Würzburg sind zehn Menschen verletzt worden, davon ein 70 Jahre alter Insasse schwer. Der Brand sei am frühen Freitagmorgen in der Zelle des Gefangenen ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Zwei weitere Häftlinge, fünf Justizvollzugsbeamte und zwei Polizisten seien durch Rauch leicht verletzt worden. Der 70-Jährige habe sich gegen Hilfe der Retter gewehrt, obwohl er schwere Brandverletzungen erlitten habe. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik. Wieso es in der Zelle brannte, war zunächst unklar.

+++ 11.46 Uhr: Berichte: Türkei fordert Auslieferung Dündars und anderer Gesuchter +++

Die türkische Regierung hat bereits vor dem Besuch von Präsident Recep Tayyip Erdogan in Deutschland Medienberichten zufolge eine Auslieferung des Journalisten Can Dündar gefordert. Dazu sei eine "Terrorliste" mit 69 Namen übergeben worden, berichtete die regierungsnahe Zeitung "Yeni Asir".

Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" ging am Montag dieser Woche eine entsprechende Verbalnote zu Dündar beim Auswärtigen Amt ein. Darin bittet die türkische Botschaft um Festnahme und Auslieferung von Dündar wegen Spionage, Verrat von Staatsgeheimnissen und Propaganda, berichteten die deutschen Medien weiter.

Der 57-Jährige Dündar war wegen eines Artikels zu Waffenlieferungen des türkischen Geheimdiensts nach Syrien zu fünf Jahren und zehn Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden und lebt deswegen seit mehr als zwei Jahren in Deutschland im Exil.

+++ 11.37 Uhr: Nach EM-Vergabe: Große türkische Zeitungen werfen UEFA Betrug vor +++

Am Tag nach der Vergabe der EM 2024 an Deutschland werfen mehrere große türkische Zeitungen UEFA-Chef Aleksander Ceferin "schmutzige Machenschaften" vor, die zum Scheitern der türkischen Bewerbung geführt hätten. Nur eine Nacht vor der Verkündung des Gewinners habe es noch 9:7 für die Türkei gestanden, stand zum Beispiel in der großen Tageszeitung "Hürriyet". "Aber zu Mitternacht hat sich der UEFA-Chef Aleksander Ceferin eingeschaltet und sich zuerst mit den Deutschen getroffen, danach hat er gewährleistet, dass fünf Mitglieder ihre Stimmen ändern. Nach den Treffen Ceferins hat die Türkei 12:4 verloren." Wie die Zeitung zu ihren Schlüssen kam, geht aus dem Artikel nicht hervor. 

Auch die Zeitung "Sabah Spor" schrieb, Ceferin habe seine "Macht auf unethische Weise" genutzt und "mit aller Kraft daran gearbeitet, dass Deutschland gewinnt". Das Sport-Blatt spricht ebenfalls von "Druck auf fünf Mitglieder". Ähnliche Vorwürfe waren in mindestens zwei weiteren Blättern zu lesen, alle regierungsnah.      

Die "Hürriyet" gehört zur Demirören-Gruppe im Besitz der Magnaten-Familie Demirören, die Präsident Recep Tayyip Erdogan nahesteht. Yildirim Demirören wiederum ist Präsident des türkischen Fußballverbandes TFF. Auch die große Fan-Zeitung "Fanatik" gehört zur Gruppe - was in etwa so ist, als gehörte der "Kicker" der Familie von DFB-Chef Reinhard Grindel.

+++ 11.25 Uhr: Lebenslange Freiheitsstrafen für Morde an zwei Unternehmern +++

Das Landgericht Frankenthal hat drei Angeklagte wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Strafkammer sprach die zwei Männer und eine Frau auch schuldig wegen erpresserischen Menschenraubs und Erpressung mit Todesfolge.

Die beiden türkischen Staatsangehörigen im Alter von 39 und 50 Jahren sowie eine 44-jährige Deutsche mit türkischen Wurzeln hatten zwei Unternehmer aus dem badischen Brühl und aus Ludwigshafen Ende 2016 zunächst unter einem Vorwand in Lagerhallen gelockt und ihnen Geld abgepresst. Danach erdrosselten sie die zwei Opfer.

+++ 11.13 Uhr: Kindesmissbrauch - Achteinhalb Jahre Haft für pädophilen Koch +++

Wegen Kindesmissbrauchs ist ein einschlägig vorbestrafter pädophiler Koch in Düsseldorf zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Zudem ordnete das Landgericht die unbefristete Unterbringung des 37-Jährigen in einer geschlossenen Psychiatrie an. Der Angeklagte hatte gestanden, Kinder missbraucht und in einem Fall vergewaltigt zu haben. Die Taten erstreckten sich über einen Zeitraum von 20 Jahren.

Der Deutsche hatte bereits vor zwei Jahren für Entsetzen gesorgt, als er einen Jungen aus der Schweiz nach Düsseldorf gelockt und sich an ihm vergangen hatte. Dafür war er zu fünf Jahren Haft plus Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie verurteilt worden. Diese Strafe ist im neuen Urteil enthalten. Um die Opfer zu schützen, hatte das Gericht die Öffentlichkeit vom Prozess weitgehend ausgeschlossen.

+++ 11.05 Uhr: Konservativer Unionsflügel gegen neue Kandidatur Merkels als CDU-Chefin +++

Der konservative Unionsflügel hat die Ankündigung von Kanzlerin Angela Merkel kritisiert, sich auf dem CDU-Parteitag im Dezember als Parteivorsitzende zur Wiederwahl zu stellen. "Es wäre im Interesse der CDU und Deutschlands besser, wenn sie den Weg für die dringend notwendige personelle und inhaltliche Erneuerung selbst freimacht und nicht mehr als Parteivorsitzende antritt", sagte der Vorsitzende der Werteunion, Alexander Mitsch.     "Frau Merkel sollte die Konsequenzen aus den von ihr gemachten Fehlern, insbesondere in der Asylpolitik, und den daraus resultierenden schlechten Umfragewerten ziehen", forderte Mitsch. "Dies wäre eine Chance, den konservativen und wirtschaftsliberalen Flügel der Partei wieder zu integrieren."    

Nach der unerwarteten Niederlage von Merkels Vertrautem Volker Kauder bei der Wahl des Unionsfraktionschefs gegen Ralph Brinkhaus (beide CDU) war darüber spekuliert worden, dass die Parteivorsitzende sich bei dem Parteitag in Hamburg nicht zur Wiederwahl stellen könnte. Bislang hatte Merkel immer betont, dass sie eine Trennung des Kanzleramts und des Parteivorsitzes ablehne.

+++ 10.55 Uhr: Neue Altstadt eröffnet - "Herz und Seele" für Frankfurt +++ 

Die neue Frankfurter Altstadt ist nun auch offiziell eröffnet. Zwischen Dom und Römer (Rathaus) wurden in den vergangenen Jahren auf einer Fläche von nur sieben Hektar 35 Häuser zum Teil originalgetreu wiederaufgebaut. An der Stelle stand vorher das aus dem Jahr 1972 stammende Technische Rathaus, das abgerissen wurde. Die Frankfurter Altstadt, die zu den größten Fachwerkvierteln in Deutschland gehörte, wurde 1944 im Bombenhagel der Alliierten fast komplett zerstört.

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) schnitt symbolisch ein Band durch. "Wir geben heute der Stadt Herz und Seele zurück", sagte Feldmann. Der Grundstein für das umstrittene 200-Millionen-Euro-Projekt war vor sechseinhalb Jahren gelegt worden. Am Wochenende gibt es ein großes Fest, zu dem die Stadt mehrere hunderttausend Besucher erwartet.

+++ 10.25 Uhr: Suche nach vermissten Streifenwagen der Berliner Polizei beendet +++

Die Suche nach einem zwischenzeitlich von der Berliner Polizei vermissten Streifenwagen ist beendet: "Der Wagen war nie wirklich verschwunden", teilte die Polizei auf Twitter mit. "Kollegen haben ihn bei der Abholung in der Werkstatt nicht ausgetragen."     

Wie der "Tagesspiegel" berichtet hatte, stand der Wagen in der Zentralwerkstatt für alle Streifenwagen der Berliner Polizei im Stadtteil Kreuzberg. Von dort sei er am vergangenen Samstag spurlos verschwunden - mitsamt Fahrzeugpapieren. Die Tankkarte und die Transponderkarte, die Zugang durch die Zufahrtstore der Polizeidienststellen verschafft, seien gesperrt worden. Da derzeit der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf Staaatsbesuch in Berlin ist, habe der vermisste Wagen bei den Berliner Behörden Sorgen um die Sicherheit ausgelöst, berichtete der "Tagesspiegel" weiter.

+++ 10.10 Uhr: Arbeitslosenzahl sinkt im September auf 2,256 Millionen +++

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September im Vergleich zum Vormonat um 94 000 auf 2,256 Millionen Menschen gefallen. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Jobsucher um 192 000 zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 5,0 Prozent.

+++ 10.02 Uhr: Thüringens Landtagspräsident Carius tritt zurück +++

Thüringens Landtagspräsident Christian Carius (CDU) hat überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Er werde sein Amt Ende Oktober niederlegen, erklärte der 42-Jährige zum Beginn einer Plenarsitzung in Erfurt. Carius will bei der Landtagswahl in rund einem Jahr auch nicht wieder für das Parlament kandidieren. Der CDU-Politiker gab dafür "vor allem persönliche Gründe" an.

+++ 9.58 Uhr: Fahrradfahrer in Niederbayern von Zug erfasst und getötet +++

In Niederbayern ist ein Fahrradfahrer von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der 64 Jahre alte Mann wollte am Donnerstag auf einem leicht abschüssigen Feldweg einen unbeschrankten Bahnübergang überqueren und übersah dabei den Zug der Waldbahn, wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Donnerstagabend mitteilte. Der Lokführer der aus Bodenmais kommenden Bahn habe zwar noch eine Notbremsung eingeleitet, er habe den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern können. Der Radfahrer sei noch an der Unfallstelle gestorben. Die Passagiere der Regionalbahn blieben bei dem Unfall unverletzt. Die betroffene Bahnstrecke blieb für vier Stunden gesperrt.

+++ 8.57 Uhr: Thai-Fußballer gehen nach Höhlenrettung erstmals auf Auslandstour +++

Nach der spektakulären Rettung aus einer Höhle geht das thailändische Jugend-Fußballteam erstmals auf Tour ins Ausland. Die zwölf Jungen und der 25 Jahre alte Trainer fliegen nächste Woche zu den Olympischen Jugend-Sommerspielen nach Buenos Aires, wie ein Sprecher der thailändischen Regierung in Bangkok mitteilte. Nach dem Aufenthalt in Argentinien steht noch ein Abstecher nach New York auf dem Programm, wo sie zu zwei Shows des Fernsehsenders NBC eingeladen sind.

+++ 8.46 Uhr: Wahlkampf für Parlamentswahlen in Afghanistan gestartet +++

In Afghanistan hat offiziell der Wahlkampf für die seit mehr als drei Jahren überfällige Parlamentswahl begonnen. Fast 2600 Kandidaten, darunter 418 Frauen, kämpfen um die 249 Sitze in der Wolesi Dschirga (Haus des Volkes). 68 Sitze sind für Politikerinnen reserviert. Der Wahlkampf soll drei Tage vor der Wahl am 20. Oktober enden. 

+++ 6.45 Uhr: Neue Dinosaurierart in Südafrika entdeckt +++

Forscher haben in Südafrika eine neue, rund 200 Millionen Jahre alte Dinosaurierart entdeckt. Der riesige, etwa 12 Tonnen schwere Verwandte des Brontosaurus bewegte sich auf allen vieren fort, berichten die Wissenschaftler um Blair McPhee von der Universität Witwatersrand in Johannesburg im Journal "Current Biology". Der Pflanzenfresser sei das größte Landlebewesen seiner Ära gewesen.

Der Dinosaurier wurde "Ledumahadi mafube" genannt, was in der südafrikanischen Sprache Sesotho so viel bedeutet wie "der große Donnergroll im Morgengrauen". Das Tier war in seiner Erscheinung demnach dem größeren und Millionen Jahre später lebenden Brontosaurus bereits sehr ähnlich: ein Dinosaurier mit langem Hals, einem kleinen Kopf und massigen Beinen. Seine Knochen wurden in der Nähe des Ortes Clarens in der südafrikanischen Provinz Free State freigelegt. Der Fund sei unter anderem bedeutsam, weil er Einblicke in den Übergang von zwei- zu vierbeinigen Dinosauriern gibt, schreiben die Wissenschaftler.

+++ 5.49 Uhr: Immer mehr Hartz IV für Menschen in Arbeit +++

Immer mehr Hartz IV ist zuletzt an Menschen mit einer Beschäftigung gezahlt worden. So übersprang die Summe, die sogenannte Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem abhängigen Erwerbstätigen erhielten, im vergangenen Jahr knapp die Zehn-Milliarden-Euro-Marke. Im Jahr zuvor waren es 9,85 Milliarden Euro. Somit sind hunderttausende Aufstocker in Deutschland trotz Arbeit auf Grundsicherung angewiesen. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor, auf die die Linke im Bundestag aufmerksam machte. 

+++ 5. 37 Uhr: Iran dementiert Netanjahus Anschuldigung über geheimes Atom-Lagerhaus +++

Der Iran hat die Anschuldigungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu um ein "geheimes Atom-Lagerhaus" in der Nähe Teherans dementiert. Er habe eine "Show mit solch grundlosen und lächerlichen Vorwürfen" erwartet, sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi. Das einzige anerkannte Kontrollgremium für nukleare Anlagen sei die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA). Die habe in den letzten drei Jahren zwölfmal die friedliche Natur der iranischen Nuklearprojekte bestätigt, sagte der Sprecher laut Isna Nachrichtenagentur. 

+++ 5.19 Uhr: 10.000 gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen +++

Im ersten Jahr nach Einführung der Ehe für alle haben Tausende Schwule und Lesben in Deutschland geheiratet. Mindestens 10.000 gleichgeschlechtliche Ehen wurden seit dem 1. Oktober 2017 geschlossen, wie eine bundesweite Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Standesämtern ergab. Detaillierte bundesweite Zahlen werden vom Statistischen Bundesamt bisher nicht erhoben.

ivi/tkr / AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(