HOME
Live

News des Tages: Hunde beißen Kleinkind in Italien zu Tode

Marco Reus besteht Führerscheinprüfung +++ USA lassen Gefangene aus Guantanamo in Emirate ausreisen +++ Rätselhafte Schießerei in Gent +++ Lesen Sie diese und weitere Nachrichten im Überblick.

Argentinische Dogge

In Italien ist ein Kleinkind von Argentinischen Doggen angefallen und tödlich verletzt worden

Die Nachrichten des Tages im Überblick.

+++ 22.58 Uhr: Lieferant der Amok-Waffe von München hatte Komplizin +++

Der mutmaßliche Verkäufer der Waffe des Amoklaufs von München hatte nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" offenbar ein Komplizin. Sie sei ebenfalls im hessischen Marburg festgenommen wurden, wo der 31-Jährige am Dienstag bei einem Scheingeschäft gefasst worden war.

Der mutmaßliche Waffenhändler habe mit dem vermeintlichen Käufer zunächst das Finanzielle abwickeln wollen. Die Frau habe offenbar anschließend die Ware liefern sollen, heißt es in einem "Spiegel"-Bericht unter Berufung auf Ermittlerkreise. Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt habe auf Anfrage bestätigt, dass es in Marburg eine zweite Festnahme gab. Ein 18 Jahre alter Amokschütze hatte am 22. Juli am Münchner Olympia-Einkaufszentrum neun Menschen erschossen und sich anschließend selbst getötet. 

+++ 21.32 Uhr: Über fünf Tonnen Kokain in Kolumbien beschlagnahmt +++

Den kolumbianischen Sicherheitskräften ist ein schwerer Schlag gegen die Drogenmafia gelungen. Im Südwesten des Landes beschlagnahmten sie 5,2 Tonnen Kokain, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das Rauschgift wurde in einem Drogenlabor in einem unzugänglichen Waldgebiet im Department Nariño sichergestellt. Die Luftwaffe flog 100 Mitglieder einer Spezialeinheit in die Region, die die Drogenküche aushob.

Nach ersten Ermittlungen sollte das Kokain zunächst mit Schnellbooten über einen Fluss bis an die Pazifikküste geschafft werden. Dort sollte das Rauschgift in selbstgebaute U-Boote verladen und nach Mittelamerika weitertransportiert werden. Die Drogen gehörten offenbar zwei kriminellen Organisationen, die in Nariño und Valle de Cauca an der Pazifikküste aktiv sind.

+++ 20.11 Uhr: Schäuble: Situation in Aleppo ist Schande für die Menschheit +++

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Situation in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo als eine Schande für die Menschheit bezeichnet. "Wir sehen jeden Tag, was für ein Gemetzel da stattfindet", sagte Schäuble am Dienstag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Rostock. Die Folgen des Krieges könnten nur dann gemeistert werden, wenn die Europäer all ihre Möglichkeiten zusammenlegten. Wenn die Europäer nicht schon vor Jahrzehnten die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg gezogen hätten, müsste die EU heute erfunden werden. Es gebe keine vergleichbare Chance, Stabilität zu bewahren. Aleppo ist die umkämpfteste Stadt im syrischen Bürgerkrieg. Dort leben bis zu 300.000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen.

+++ 19.35 Uhr: Bergwanderer stürzt vor den Augen seiner Frau in den Tod +++

Vor den Augen seiner Frau ist ein 49-jähriger deutscher Bergwanderer in Österreich 250 Meter tief in den Tod gestürzt. Das Ehepaar aus Sachsen-Anhalt war am Dienstag auf dem Stubaier Höhenweg in Tirol unterwegs, als der Mann an einem steilen Wiesenhang ausrutschte, wie die Polizei berichtete. Die Frau habe hinter sich ein Geräusch gehört und beim Umdrehen gesehen, wie ihr Mann in die Tiefe fiel. Sie setzte einen Hilferuf ab, jedoch konnte ein Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Urlauberin wurde im Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Sie hatte sich bei der Suche nach dem Verunglückten am Fuß verletzt. Die Unglücksstelle nahe des Sendersjöchl liegt auf einer Höhe von rund 2500 Metern.

+++ 18.44 Uhr: Hunde beißen Kleinkind in Italien zu Tode +++

Zwei Hunde haben ein Kleinkind in Italien totgebissen. Die argentinischen Doggen hätten den Eineinhalbjährigen im Haus der Familie in Mascalucia auf Sizilien angegriffen, teilte der Vizebürgermeister des Ortes am Dienstag auf seiner Facebookseite mit. Die Mutter wurde verletzt, als sie ihr Kind schützen wollte. Die Hunde gehörten demnach zu der Familie. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Mutter wegen fahrlässiger Tötung, weil das Kind alleine mit den Hunden im Garten war. Offenbar spielte der Junge in einem Planschbecken, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Das Kind wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Argentinische Doggen sind ursprünglich Jagdhunde und werden mancherorts als Kampfhunde angesehen.

+++ 17.53 Uhr: Lieferant der Tatwaffe von Münchner Amoklauf gefasst +++

Der mutmaßliche Lieferant der Schusswaffe, mit dem der Amokläufer von München neun Menschen und sich selbst getötet hat, ist gefasst. Dies teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Landeskriminalamt München am Dienstag mit. Es bestehe der dringende Verdacht, dass der 31-jährige Deutsche die am 22. Juli verwendete Tatwaffe samt Munition geliefert habe. 

Amoklauf in München: Amateurvideo zeigt Schüsse auf Passanten

+++ 17.35 Uhr: Frau in München erstochen +++

Eine Frau ist in München erstochen worden. Nach Angaben der Polizei waren die Beamten am Nachmittag alarmiert worden, weil eine etwa 45 Jahre alte Frau im Stadtteil Obergiesing in einem Hauseingang niedergestochen worden sei. Die Frau starb noch am Tatort. Der Täter war zunächst auf der Flucht. Die Hintergründe der Bluttat waren unbekannt. 

+++ 16.38 Uhr: Wanderin im Allgäu vom Blitz getötet +++

Ein Blitz hat eine 48-jährige Frau beim Wandern mit ihrem Mann im Allgäu getötet. Der 54-Jährige sei verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. "Er ist im Moment noch im Krankenhaus." Der Mann sei jedoch außer Lebensgefahr. Als ein Gewitter am Montag über Immenstadt im Allgäu aufgezogen war, suchte das Ehepaar Schutz unter einer Tanne. Das wurde den beiden Wanderern zum Verhängnis.

Ein Hirte, der die Hilferufe des verletzten Mannes hörte, setzte einen Notruf ab. Ein Hubschrauber brachte den Wanderer in ein Krankenhaus. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät.

+++ 15.27 Uhr: Mindestens vier Tote bei Bootsunfall in Griechenland +++

Bei einem schweren Bootsunglück vor der griechischen Insel Ägina sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, darunter ein neun Jahre altes Kind. Mindestens zehn weitere Passagiere wurden verletzt, mehrere von ihnen schwer, berichtete am Nachmittag der Fernsehsender Skai. Augenzeugenberichten zufolge rammte das etwa acht Meter lange Motorboot das Ausflugsboot und teilte es buchstäblich in zwei Teile, so dass es umgehend sank.

"Die Situation ist tragisch, ich kann nicht verstehen, wie so etwas passieren kann", sagte der Bürgermeister von Ägina, Dimitris Mourtzis, dem Sender Skai. Das Boot war unterwegs zum beliebten Ausflugsziel Moní, einer kleinen Insel südwestlich von Ägina. Auf Ägina selbst machen hauptsächlich Griechen Urlaub - die Insel liegt nahe der griechischen Hauptstadt Athen.

+++ 14.40 Uhr: Kragenbär tötet Tierpflegerin +++

In einem japanischen Safari-Park hat ein Bär eine Tierpflegerin getötet. Der 160 Kilogramm schwere Kragenbär sei in den Wagen der 46-Jährigen geklettert und habe sie angegriffen, teilte die Polizei mit. Die an Brust und Bauch verletzte Tierpflegerin wurde sofort ins Krankenhaus gebracht worden, dort wurde sie schließlich für tot erklärt. Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge im Safari-Park in Gunma nordwestlich von Tokio. Wie der Bär in den Wagen der Tierpflegerin gelangte, müsse noch geklärt werden, sagte ein Polizeisprecher. In Japans Bergregionen leben tausende Bären. Anfang Juni hatten die Behörden zur Vorsicht aufgerufen, nachdem bei mehreren Angriffen von in freier Wildbahn lebenden Bären vier Menschen ums Leben gekommen waren.

+++ 14 Uhr: Ex-Fifa-Präsident João Havelange ist tot +++

Der langjährige FIFA-Präsident João Havelange ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Das bestätigte eine Sprecherin des Krankenhauses Samaritano der Deutschen Presse-Agentur in Rio de Janeiro.

+++ 13.53 Uhr: Nach Rettung des Piloten brennt Flugzeug im Wald komplett aus +++

Das in einem Wald bei Schwäbisch Gmünd abgestürzte Flugzeug ist völlig ausgebrannt. Der Ultraleichtflieger fing Feuer, als der Baum nach der Rettung des Piloten am Dienstagvormittag gefällt wurde und das Flugzeug auf den Waldboden prallte. "Es ist nur noch der Rahmen vorhanden", sagte ein Polizeisprecher. Wie es zu dem überraschenden Brand kam, sei derzeit unklar. Die Suche nach der Absturzursache werde durch das Feuer erschwert.

+++ 13.21 Uhr: Mädchen und seine Eltern kommen wegen Selfie-Fotos ums Leben +++

Ein Selfie hat drei Mitglieder einer pakistanischen Familie das Leben gekostet. Nach Polizeiangaben stürzte ein elfjähriges Mädchen im Norden des Landes in einen reißenden Fluss, als es an einem Abhang ein Handy-Foto von sich machen wollte. Die Mutter sprang hinterher, um das Kind zu retten, wurde jedoch von der Strömung mitgerissen. Daraufhin sprang auch der Vater ins Wasser, ertrank aber ebenfalls.

Laut Polizei wurden die Leichen des Mädchens und der Mutter gefunden, nach dem Körper des Vaters werde noch gesucht. Entsetzte Touristen wurden Augenzeugen des Unglücks in einer Urlaubsregion am Fluss Kunhar nördlich von Islamabad. Auch die neun Jahre alte Tochter und der sechs Jahre alte Sohn des Paares mussten die Tragödie mit ansehen. Die Kinder sollten in die Obhut von Verwandten kommen.

+++ 13.05 Uhr: BVB-Star Marco Reus hat jetzt den Führerschein +++

Fußball-Nationalspieler Marco Reus, 27, hat zum ersten Mal den Führerschein und ist gleich bei seinem Verein Borussia Dortmund vorgefahren. "Ja, es stimmt, dass ich meine Führerscheinprüfung bestanden habe", sagte der BVB-Profi der "Bild"-Zeitung

Am Montag habe er die theoretische und die praktische Prüfung erfolgreich absolviert, den Führerschein habe es am nächsten Tag von der zuständigen Behörde gegeben, hieß es. "Ich bin froh, dass das Kapitel damit abgeschlossen ist", sagte Reus, der laut "Bild" gleich mit dem Auto zum Dortmunder Trainingsgelände fuhr. Für Aufsehen hatte Reus im Winter 2014 wegen Fahrens ohne Führerschein in sechs Fällen gesorgt. Dafür bekam der Angreifer des Bundesligisten einen Strafbefehl.


+++ 11.28 Uhr: Russische Luftwaffe fliegt erstmals vom Iran aus Angriffe auf Ziele in Syrien +++

Die russische Luftwaffe hat erstmals vom Iran aus Luftangriffe auf Ziele in Syrien geflogen. Russische Kampfjets seien vom Stützpunkt Hamedan im Iran gestartet, um den IS und die Al-Nusra-Front anzugreifen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach befanden sich die angegriffenen Ziele in den Provinzen Aleppo, Deir Essor und Idlib.

Laut dem Ministerium war es das erste Mal, dass russische Kampfjets vom Iran aus zu Angriffen in Syrien starteten. Bei den Angriffen seien fünf Lager für Waffen und Treibstoff sowie mehrere Ausbildungslager zerstört worden. Außerdem seien drei Kommandozentralen getroffen worden, wobei zahlreiche Kämpfer getötet worden seien. Russland und der Iran stehen im syrischen Bürgerkrieg an der Seite von Machthaber Baschar al-Assad. Sie unterstützen ihren Verbündeten militärisch, finanziell und politisch. 

+++11.21 Uhr: Prozess um Mord ohne Leiche noch vor Anklageverlesung vertagt +++

Der Prozess um einen Mord ohne Leiche ist in Leipzig noch vor der Anklageverlesung unterbrochen worden. Die Verteidigung warf der Staatsanwaltschaft im Landgericht ein schweres Fehlverhalten vor: Anwalt Endrik Wilhelm sieht den Grundsatz des fairen Verfahrens verletzt. Er erwäge, eine Einstellung zu beantragen. Angeklagt sind eine 38-Jährige, ihre 17 Jahre alte Tochter und deren 21 Jahre alter Freund. Gemeinsam soll das Trio im November vergangenen Jahres in Leipzig den Ex-Freund der Tochter umgebracht haben. Danach sollen sie dessen Wohnung ausgeräumt und sein Konto geplündert haben. Von dem Opfer fehlt allerdings jede Spur. Der Prozess soll nun am 7. September fortgesetzt werden.

+++ 10.45 Uhr: Messerattacke im Zug: Verwirrter verletzt zwei Fahrgäste +++

Ein laut Polizei geistig verwirrter Mann aus Deutschland hat in einem Zug in Österreich zwei Fahrgäste mit einem Messer verletzt. Der 60-Jährige sei am Dienstag gegen 6.35 Uhr in einem Regionalzug zwischen Bludenz und Feldkirch in Vorarlberg kurz vor einem Bahnhof auf die Fahrgäste losgegangen, teilte die Polizei mit. Dabei erlitt ein 19-Jähriger einen Stich in den Bauch. Ein 17-Jähriger wurde am Hals verletzt. Der Polizei gelang es nach der Einfahrt des Zugs in den Bahnhof, den 60-Jährigen noch im Zug mit Hilfe eines weiteren Fahrgastes und unter Einsatz von Pfefferspray zu überwältigen und festzunehmen.


+++ 10.19 Uhr: Pilot von abgestürztem Kleinflugzeug muss über Nacht in Baumwipfeln ausharren +++

Nach fast 13 Stunden ist der Pilot eines abgestürzten Ultraleichtflugzeugs aus einem etwa 30 Meter hohen Baum gerettet worden. Nach Angaben der Polizei saß der 59-Jährige die ganze Nacht über in seinem Fluggerät in einer Baumkrone in der Nähe von Schwäbisch Gmünd fest. Dem ersten Anschein nach blieb er unverletzt. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut", sagte ein Polizeisprecher. Der Mann wurde dennoch vorsichtshalber in eine Klinik gebracht. Warum das Ultraleichtflugzeug abstürzte, ist noch unklar.

Die Bergung gestaltete sich in dem unwegsamen Gelände an einem Steilhang schwierig. Rettungskräfte versuchten zunächst, das Flugzeug mit Seilen von unten zu stabilisieren. Erst am Morgen konnten sie den Mann aus seiner misslichen Lage befreien. Das Flugzeug sollte im Laufe des Tages ebenfalls aus den Baumwipfeln geborgen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen der Absturzursache. Auch soll der Pilot noch eingehend befragt werden. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte in dem Waldstück zwischen Degenfeld und Weißenstein vor Ort.

+++ 8.52 Uhr: Neun Festnahmen nach Gruppenvergewaltigung +++

Die Polizei in Wien hat neun Männer festgenommen, die zu Silvester an der Vergewaltigung einer 28-jährigen Frau aus Niedersachsen beteiligt gewesen sein sollen. Die Männer im Alter von 21 bis 47 Jahren sollen den betrunkenen Zustand des Opfers ausgenutzt haben. Außerdem stehen sie im Verdacht, mit K.O.-Tropfen einen Blackout der Frau ausgelöst zu haben. Die 28-Jährige wachte laut Polizei am Neujahrsmorgen nackt in einer fremden Wohnung auf. Von den anwesenden Männern wurde sie "aus der Wohnung begleitet", so ein Polizeisprecher. Anschließend ging die Frau sofort zur Polizei.

An der Gruppen-Vergewaltigung bestehe aufgrund der biologischen Spuren kein Zweifel, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Ermittlungen seien schwierig und langwierig gewesen. Auf die Spur der mutmaßlichen Täter, laut Polizei neun miteinander befreundete Iraker, kamen die Ermittler durch DNS-Material, Zeugenbefragungen und durch Bilder von Überwachungskameras.


+++ 6.53 Uhr: Trump: "Hillary Clinton will Amerikas Angela Merkel werden" +++

In einer neuen Attacke gegen seine Rivalin Hillary Clinton hat der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump sie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel verglichen. Dabei nennt er Deutschland als Negativbeispiel für Zuwanderungspolitik. "Hillary Clinton will Amerikas Angela Merkel werden, und ihr wisst, was für eine Katastrophe diese massive Einwanderung für Deutschland und die Menschen Deutschlands ist", sagte der Republikaner am Montagabend in einer außenpolitischen Rede in Youngstown, Ohio. "Die Kriminalität ist auf ein Niveau gestiegen, das niemand geglaubt hat, je zu sehen." Die USA hätten genug Probleme, ohne sich durch die ungezügelte Aufnahme syrischer Flüchtlinge weitere aufzubürden. 

US-Wahlkampf   : Homo-Ehe, Todesstrafe, Waffenrecht - was Clinton und Trump dazu sagen

+++ 6.43 Uhr: Drachenflugzeug fängt Feuer - Fluglehrer und Schüler schwer verletzt +++

Bei einer missglückten Landung mit einem motorbetriebenen Drachenflugzeug haben sich ein Fluglehrer und sein Schüler schwer verletzt. Nach der Bruchlandung am Montagabend auf einer Landebahn bei Bad Kissingen fing das Ultraleichtflugzeug Feuer und die Männer zogen sich Verbrennungen zu, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Grund für den Absturz soll ein plötzlicher Strömungsabriss in etwa 15 Metern Höhe gewesen sein. Als der 43 Jahre alte Lehrer am Boden versuchte, seinem 57-jährigen Schüler aus dem Gurt zu helfen, löste er offenbar das Rettungssystem des Flugzeugs aus. Eine Rakete, die in großen Höhen einen Fallschirm aktivieren soll, entfachte das Feuer. Beide Männer erlitten Verbrennungen zweiten Grades.

+++ 6.40 Uhr: USA lassen 15 Gefangene aus Guantanamo in Emirate ausreisen +++

Die USA lassen 15 weitere Gefangene aus dem Lager Guantanamo auf Kuba ausreisen. Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten sich bereit erklärt, die zwölf Jemeniten und drei Afghanen aufzunehmen, teilte die US-Regierung am Montag mit. Es handelt sich um die größte Gruppenfreilassung seit Beginn der Amtszeit von Präsident Barack Obama, der das Lager vor dem Ende seines Mandats Anfang 2017 schließen will. Mit den 15 Ausreisen sinkt die Zahl der verbliebenen Häftlinge auf 61. Für sie muss die US-Regierung noch Unterbringungsorte finden, wenn sie das Lager wie geplant schließen will. Die US-Regierung dankte den Vereinigten Arabischen Emiraten für die "humanitäre Geste" und für die "Bereitschaft, die Bemühungen der USA zur Schließung des Haftlagers zu unterstützen", wie es in einer Erklärung des Pentagon hieß.

+++ 6.05 Uhr:  Mann des Totschlags an Imam in New York beschuldigt +++

Nach dem Mord an einem muslimischen Gelehrten und seinem Begleiter in New York hat die Polizei einen Mann nach Medienberichten offiziell des zweifachen Totschlags beschuldigt. In der Wohnung des Verdächtigen im Stadtteil Brooklyn sei die mutmaßliche Tatwaffe gefunden worden, berichteten US-Medien. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio und Polizeichef Bill Bratton hatten am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz die Festnahme des 36-Jährigen mitgeteilt.

Er habe festgenommen werden können, weil er mit seinem Fluchtauto etwa fünf Kilometer vom Ort des Mordes entfernt einen Unfall verursacht habe. Das Motiv für die Tat blieb aber zunächst weiter unklar. Zuvor hatte die Polizei mit einem Phantombild, das einen Mann mit kurzen Haaren, Bart und Brille zeigt, nach dem Täter gesucht. Der 55 Jahre alte Imam und sein 64-jähriger Begleiter waren am Samstagnachmittag in der Nähe einer Moschee im Stadtteil Queens auf einer belebten Straße ermordet worden.

+++ 6.01 Uhr: Britische Mutter lässt Kinder mit Absicht unnötig operieren +++

Jahrelang haben zwei Kinder in Großbritannien unnötige medizinische Behandlungen über sich ergehen lassen müssen, weil ihre Mutter durch erfundene Krankheitsgeschichten staatliche Beihilfen in beträchtlicher Höhe erschwindelte. Ein Gericht verurteilte die Mutter aus Croydon bei London am Montag zu siebeneinhalb Jahren Haft wegen Kindesmisshandlung und Betrugs. Die 48-Jährige habe ihren Kindern "außerordentliche Grausamkeiten" zugefügt, erklärte Staatsanwalt Malcolm McHaffie zur Urteilsverkündung.

So wurden dem Jungen und dem Mädchen in operativen Eingriffen Ernährungsschläuche in den Magen gelegt, weil die Mutter von schweren Essproblemen berichtet hatte, wie die Justiz mitteilte. Der Sohn sei mit Steroiden behandelt worden, weil die Mutter angegeben habe, er leide unter schwerem Asthma. An der Schule sei davon aber nie etwas aufgefallen. Die Mutter soll den Sohn zudem ermuntert haben, ein Verhalten zu zeigen, das auf Symptome von Autismus hindeute.

+++ 4.37 Uhr: Rätselhafte Schießerei in Gent - Polizei streckt Bewaffneten nieder +++

Nach einer Schießerei in der Innenstadt von Gent haben die belgischen Behörden für Dienstag weitere Informationen angekündigt. Die Polizei hatte am Montagabend einen Mann niedergeschossen, der in der Innenstadt mit einer Waffe aufgetaucht war und sie trotz Aufforderung nicht fallen lassen wollte. Was genau passierte, blieb zunächst unklar. Die Polizei versicherte aber rasch, dass die Gefahr vorüber sei und es wohl keinen Terrorhintergrund gebe.

Unter Hinweis auf laufende Ermittlungen gaben die Ermittler kurz nach der Tat aber nur wenige Details preis. Nach einem Notruf hätten Beamte den Mann mit einer Schusswaffe angetroffen. Trotz Aufforderung habe er die Waffe nicht fallen gelassen. Daraufhin sei er "neutralisiert worden", sagte der Polizeisprecher laut Belga. Der Mann wurde schwer verletzt, nähere Informationen zu seinem Zustand gab es zunächst nicht. Der Umkreis des Tatorts blieb bis in den Abend hinein gesperrt. Die Staatsanwaltschaft in Ostflandern nahm Ermittlungen auf.

jen / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(