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News des Tages: Bericht: Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben

Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben +++ SPD streitet über Tanzverbot an Karfreitag +++ Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben

Polizisten stehen hinter Sicherheitsschranken vor der Kathedrale Notre-Dame

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Bericht: Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben (18.59 Uhr)
  • Geschwärzter Mueller-Bericht veröffentlicht (17.15 Uhr)
  • Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern (13.30 Uhr), wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer Deutsche (14.08 Uhr)
  • Jäger schießt, Jogger getroffen - ein Jahr Gefängnis (16.49 Uhr)
  • Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag (10.30 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 19.54 Uhr: Tschechischer Kulturminister setzt Museumsdirektoren ab +++

Der tschechische Kulturminister Antonin Stanek hat am Donnerstag überraschend zwei der prominentesten Museumsdirektoren des Landes abgesetzt. Der Direktor der Nationalgalerie Prag, Jiri Fajt, und der Leiter des Museums der Kunst in Olmütz (tschechisch Olomouc), Michal Soukup, hätten sein Vertrauen verloren, erklärte der Minister gegenüber der Nachrichtenagentur CTK. Finanzkontrollen in beiden Häusern hätten Zweifel an der Fähigkeit der beiden Direktoren hervorgerufen, die Nationalgalerie und das Museum wirtschaftlich zu leiten.

+++ 19.52 Uhr: Debatte der ukrainischen Präsidentschaftskandidaten in Stadion +++

Zwei Tage vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in der Ukraine liefern sich die beiden Kandidaten am Freitag (18.00 Uhr MESZ) eine Debatte vor großem Publikum. Im Olympiastadion von Kiew treten Amtsinhaber Petro Poroschenko und sein populärer Herausforderer Wolodymyr Selenskyj gegeneinander an. Zehntausende Wähler können den Schlagabtausch vor Ort verfolgen, die Arena in der ukrainischen Hauptstadt bietet Platz für rund 70.000 Zuschauer.

+++ 19.19 Uhr: Libyens Regierung erlässt Haftbefehl gegen abtrünnigen General Haftar +++

Die UN-gestützte Regierung der nationalen Einheit (GNA) in Libyen hat Haftbefehl gegen den abtrünnigen General Chalifa Haftar erlassen. Der militärische Generalstaatsanwalt habe die Verhaftung Haftars und sechs seiner Offiziere angeordnet, denen Luftangriffe auf Wohnviertel in der Hauptstadt Tripolis vorgeworfen werden, teilte die GNA-Pressestelle mit. Die Entscheidung ist womöglich eine Retourkutsche für einen vor einer Woche von Haftars sogenannter Libyscher Nationaler Armee (LNA) gegen GNA-Ministerpräsident Fajes al-Sarradsch erlassenen Haftbefehl.

+++ 18.59 Uhr: Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben +++

Der Brand der Notre-Dame in Paris könnte auf einen Kurzschluss zurückzuführen sein. So angeblich die Vermutung der Ermittler, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf einen französischen Polizeibeamten berichtet. Darüber hinaus hätten die Ermittler aus Sicherheitsgründen noch immer kein grünes Licht bekommen, in der katholischen Kathedrale zu arbeiten.

Die Brandkatastrophe mit einer Zerstörung des Dach der Kathedrale hatte ein weltweites Echo und eine große Spendenwelle ausgelöst. Es kamen bisher annähernd eine Milliarde Euro zusammen. Die Brandursache ist bisher nicht geklärt. Ermittler gehen davon aus, dass die Katastrophe auf einem Unfall beruht. Die Anhörungen von Zeugen wurden fortgesetzt, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. Unter den Zeugen sind Arbeiter, die vor dem Feuer an Renovierungsarbeiten beteiligt waren.

+++ 18.54 Uhr: Erneut Massenproteste vor Armee-Hauptquartier im Sudan +++

Eine Woche nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Omar al-Baschir im Sudan haben in der Hauptstadt Khartum erneut große Menschenmengen vor dem Armee-Hauptquartier protestiert. "Die Macht den Zivilisten" und "Freiheit, Frieden Gerechtigkeit", riefen die Demonstranten, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Die Straßen um den Militärkomplex waren voller Menschen, die sich Augenzeugen zufolge aus mehreren Stadtteilen auf den Weg gemacht hatten. "Es ist extrem schwierig näher an den Ort des Protests zu kommen, weil hunderte und hunderte Menschen auf den Straßen sind", sagte ein Augenzeuge.

+++ 18.17 Uhr: Seltener Kontakt: Kremlchef Putin trifft estnische Präsidentin +++

Bei einer Begegnung mit Seltenheitswert haben Kremlchef Wladimir Putin und die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid in Moskau Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausgelotet. Putin sagte nach Kremlangaben, dass das Fehlen von Kontakten zwischen offiziellen Vertretern und Nachbarn kein Zustand sei. "Das ist keine normale Situation", sagte er bei dem Gespräch im Kreml. Das letzte ranghohe russisch-estnische Treffen liege etwa zehn Jahre zurück. Kaljulaid eröffnete in der russischen Hauptstadt die sanierte Botschaft des EU-Mitgliedstaates. 

+++ 17.15 Uhr: Geschwärzter Mueller-Bericht veröffentlicht +++

Das US-Justizministerium hat den in Teilen geschwärzten Bericht von FBI-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Untersuchung veröffentlicht. Das teilte das Ministerium mit.

Mueller hatte eingehend untersucht, ob das Wahlkampflager von US-Präsident Donald Trump geheime Absprachen mit russischen Staatsvertretern zur mutmaßlichen Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf 2016 traf - und ob Trump die Justiz behinderte.

+++ 16.59 Uhr: Europaparlament fordert Abschaffung der Todesstrafe für Homosexuelle in Brunei +++

Das Europaparlament hat das Sultanat Brunei aufgefordert, die Anfang April eingeführte Todesstrafe für homosexuelle Männer unverzüglich wieder abzuschaffen. Insgesamt müsse das Strafrecht auf Grundlage der islamischen Scharia aufgehoben werden, verlangte das Parlament in einer Entschließung. Zugleich forderte es den diplomatischen Dienst der EU auf, Sanktionen gegen Brunei zu prüfen - etwa das Einfrieren von Guthaben in der EU oder Visaverbote. 

+++ 16.55 Uhr: Kokain in einem leeren Grab auf Roms größtem Friedhof +++

In einem leeren Grab auf dem größten Friedhof von Rom haben Polizisten fast 1,1 Kilogramm Kokain gefunden. Die Menge entspreche 110.000 Dosen der Droge, teilten die Ermittler mit. Die Fahnder entdeckten das Versteck, nachdem sie am Mittwochnachmittag einem Mann gefolgt waren, der sein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf das Friedhofsgelände steuerte. Als der Verdächtige in eine Grabkapelle ging und dort den Stein eines sogenannten Loculusgrabes entfernte, griffen die Beamten zu. In einem anderen Grab fanden die Polizisten eine Pistole. Der 42-Jährige, der nach eigener Aussage als Steinmetz arbeitet, wurde festgenommen.

+++ 16.49 Uhr: Jäger schießt, Jogger getroffen - ein Jahr Gefängnis +++

Ein Jäger ist in Schweden zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, weil er versehentlich auf einen Jogger geschossen haben soll. Der gebürtige Norweger habe dem Mann einen ernsthaften körperlichen Schaden zugefügt und müsse daher auch einen Schadenersatz von umgerechnet etwa 3600 Euro zahlen, entschied das Bezirksgericht in Helsingborg. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 48-jährigen Jäger versuchten Mord oder schwere Körperverletzung vorgeworfen. Dafür gebe es aber nicht genügend Beweise, so das Gericht.

Der Jäger hatte Ende November 2018 am frühen Morgen den Schuss auf den Jogger nahe dem Ort Ljungbyhed in Südschweden aus einer Entfernung von etwa 170 Metern abgefeuert. Der Schuss traf den heute 76-Jährigen an der Leiste. Während des Prozesses hatte der Jäger ausgesagt, er habe Wildschweine jagen wollen und gedacht, er schieße auf ein Reh. Vorwürfe, er habe den Jogger verletzen wollen, wies er zurück. Das Gericht befand ihn ferner schuldig, gegen Jagdgesetze verstoßen zu haben, darunter gegen das Nachtjagdverbot. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.

+++ 16.12 Uhr: Toter Säugling in Badewanne: Mutter muss viereinhalb Jahre in Haft +++

Eine Mutter ist zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie ihr Baby nach der Geburt in der Badewanne hat ertrinken lassen. Das Nürnberger Landgericht sprach die 28-Jährige der Tötung durch Unterlassen schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau aus Roth im September 2018 das Neugeborene in der vollgelaufenen Wanne zurückgelassen hatte, bis es starb. Danach versteckte die Deutsche, die Mutter zweier Kinder ist, nach Ansicht der Strafkammer die Leiche in einem Karton. Ihre Schwangerschaft hatte sie vor dem Vater des Kindes und ihrer Familie verheimlicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

+++ 15.50 Uhr: Erdogan kritisiert westliche Medien wegen Berichten zur Wirtschaft +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip hat westliche Medien wegen ihrer Berichterstattung über die Wirtschaftslage im Land kritisiert. Teile der westlichen Welt mit "all ihren Medienorganen" stellten die türkische Wirtschaft so dar, als wäre sie "kollabiert und erledigt", sagte Erdogan auf einer Konferenz in Ankara. Erdogan kritisierte besonders die Zeitung "Financial Times". Das Blatt hatte berichtet, die türkische Zentralbank habe ihre Devisenreserven mit  "Milliarden Dollar kurzfristiger Anleihen" gestärkt und habe damit bei Investoren die Besorgnis ausgelöst, die Türkei sei nicht fähig, eine weitere Lirakrise zu bekämpfen. "Ey Financial Times, kennst Du die Türkei, die vier Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat?", sagte Erdogan. "Wie viele Flüchtlinge gibt es wohl in Deinem Land? Los, berichte darüber." Weiter sagte er, die Zeitungen könnten schreiben, was sie wollten, die Türkei stehe aufrecht und schreite erstarkt voran.

+++ 15.46 Uhr: Laschet nach Busunglück: Wohl Menschen aus NRW zu Schaden gekommen +++

Unter den Opfern des schweren Busunglücks auf Madeira vermutet die nordrhein-westfälische Landesregierung auch Menschen aus NRW. "Wir müssen davon ausgehen, dass bei diesem schweren Unglück auch Menschen aus Nordrhein-Westfalen zu Schaden gekommen sind", teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit. Die Landesregierung machte zunächst keine Angaben, ob auch Tote unter den Opfern aus NRW sind. Bei dem Unfall auf der portugiesischen Urlaubsinsel am Mittwoch starben 29 Menschen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

+++ 15.45 Uhr: Zwei Gäste von Schauinsland-Reisen im Unglücksbus auf Madeira +++

An Bord des verunglückten Busses auf der Insel Madeira waren zwei Gäste des Veranstalters Schauinsland-Reisen. Das teilte das Duisburger Reiseunternehmen am Donnerstag mit. Angaben, woher die Touristen kamen, wurden nicht gemacht. Die Tour sei von einem anderen Reiseunternehmen angeboten worden. Der Bus sei bei einem örtlichen Anbieter gechartert worden. Ein Mitarbeiter von Schauinsland-Reisen sei auf dem Weg nach Madeira. Unklar war zunächst auch, ob die beiden Gäste zu den Todesopfern oder Verletzten gehören. Bei dem Unfall am Mittwochabend starben 29 Menschen, darunter vermutlich 27 Deutsche. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

+++ 15.41 Uhr: Volle Autobahnen vor den Feiertagen +++

Vor den Osterfeiertagen haben sich auf vielen deutschen Autobahnen lange Staus gebildet. Vor allem auf der A7 von Hamburg nach Hannover brauchten die Autofahrer am Gründonnerstag viel Geduld, wie eine Sprecherin des Verkehrsclubs ADAC in München sagte. Auf den Fernstraßen rund um Berlin, Heilbronn und München stauten sich am Nachmittag die Fahrzeuge. Voll war es auch auf der A5 zwischen Frankfurt und Kassel. Auch für Karfreitag erwartete der ADAC volle Straßen im Bundesgebiet. Samstag und Ostersonntag werde es voraussichtlich ruhiger, wie die Sprecherin sagte. Am Ostermontag komme es dann im Ausflugs- und Reiseverkehr wohl wieder zu Staus und Beeinträchtigungen.

+++ 15.35 Uhr: Ausbildung für Assistenten in Apotheken und OPs wird reformiert +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Ausbildung für weitere Gesundheitsberufe reformieren. So sollen pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) in Apotheken besser darauf vorbereitet werden, Kunden über Arzneimittel und Medizinprodukte zu beraten. Für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten in Kliniken (ATA/OTA) soll nach Ministeriumsangaben eine bundesweit einheitliche Ausbildung eingeführt werden. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland über die Pläne.

Spahn sagte, das Gesundheitswesen brauche gut ausgebildete Fachkräfte. Nötig seien dafür Ausbildungen, die auf der Höhe der Zeit seien. Greifen sollen die neuen Regeln für die Assistenten, für die nun erste Entwürfe vorgelegt wurden, Anfang 2021. Der Bundesrat muss zustimmen. Auf den Weg gebracht worden sind etwa auch schon Reformen für die Ausbildung von Psychotherapeuten und Hebammen.

+++ 14.58 Uhr: Gipfelkreuz der Zugspitze repariert +++

In einer dreistündigen Aktion haben Schlosser das bei schweren Stürmen beschädigte Gipfelkreuz der Zugspitze repariert. Im März war ein Stück aus dem Strahlenkranz herausgebrochen, der das vergoldete Kreuz am höchsten Berg Deutschlands (2962 Meter) schmückt. 

Funken sprühten, als zwei mit Gurten gesicherte Schlosser die Metallreste entfernten, um dann das abgebrochene Stück mit Schrauben wieder anzubringen. Seit Anfang März hatte der Strahl von der Bergstation aus betrachtet rechts unten gefehlt. Damals hatte ein Föhnsturm an der Zugspitze laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Spitzengeschwindigkeiten von 144 Stundenkilometern erreicht. Ein Mitarbeiter der Zugspitzbahn fand das abgebrochene Stück unterhalb des Kreuzes. Es wurde restauriert und neu vergoldet.

+++ 14.50 Uhr: Portugals Präsident fliegt Freitag nach Madeira +++

Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa wird nach dem schweren Busunglück an diesem Freitag auf Madeira erwartet. Dies meldete der Nachrichtensender tvi24. Der Staatschef hatte nach dem Unglück am Mittwochabend zunächst einen Flug verschoben, um den Rettern keine Plätze wegzunehmen.

+++ 14.33 Uhr: Hamburger Staatsanwalt klagt mutmaßlichen SS-Wachmann an +++

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat einen mutmaßlichen früheren SS-Wachmann des Konzentrationslagers Stutthof angeklagt. Dem heute 92-Jährigen werde Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen vorgeworfen, weil er 1944 und 1945 achteinhalb Monate im dem Lager gewesen sein soll, wie die Ermittlungs- und Anklagebehörde am Donnerstag mitteilte.

Nach Einschätzung der Hamburger Ermittler förderte der Beschuldigte die dort auf Befehl der SS-Führung verübten Massentötungen vor allem jüdischer Häftlinge durch seinen Wachdienst, etwa indem er Fluchten und Aufstände verhinderte. Er habe als "Rädchen der Mordmaschinerie" in dem Wissen um die "Gesamtumstände" dazu beigetragen, den von höchster Stelle ausgegebenen Tötungsbefehl umzusetzen, erklärten sie.

+++ 14.08 Uhr: Wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer auf Madeira Deutsche +++

Unter den 29 Todesopfern des verheerenden Busunglücks auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin wahrscheinlich 27 deutsche Staatsangehörige. Mindestens vier der Schwerverletzten unter den insgesamt 27 im Krankenhaus liegenden Verletzten sollen demnach ebenfalls vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Am Mittwochabend war der Reisebus der Urlauber in der Gemeinde Caniço östlich von Funchal in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Er überschlug sich und stürzte eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus.

Die Bundesregierung machte am Donnerstag zunächst keine Angaben über die genaue Zahl der deutschen Opfer. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zuerst die Angehörigen informiert würden.

+++ 13.53 Uhr: Postsendung explodiert - Staatsanwaltschaft ermittelt +++

In einer Marburger Firma hat es eine Explosion gegeben. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher der Behörde weiter mit. Die Explosion soll sich gegen 8.30 Uhr beim Öffnen einer Postsendung ereignet haben. Eine Person sei dabei leicht verletzt worden.

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wurde der Geschäftsführer des nicht näher benannten Unternehmens durch eine Nagelbombe verletzt. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Der Tathergang sei noch unklar. Hintergründe seien noch nicht geklärt.

Als Reaktion auf die Explosion wurde eine Postfiliale vorübergehend geräumt. Es wurde geprüft, ob in einem dortigen Postfach der Firma weitere Gefahr lauere. Es hätten sich aber keine Auffälligkeiten ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Experten des hessischen Landeskriminalamts wurden eingeschaltet.

+++ 13.46 Uhr: Fünf-Sterne-General befehligt den Wiederaufbau von Notre-Dame +++

"Monsieur Wiederaufbau" nennen ihn die Franzosen: Der Fünf-Sterne-General Jean-Louis Georgelin leitet die Instandsetzung der durch Flammen zerstörten Pariser Kathedrale Notre-Dame. "Die Mission ist ein Kampf", sagte der 70-Jährige der Nachrichtenagentur AFP.

Seine neue Aufgabe hat Georgelin ebenso überrascht wie viele Anhänger von Notre-Dame. Auf die Frage, wie er zu dieser Ehre kam, antwortet der frühere Oberbefehlshaber: "Da müssen Sie den Präsidenten fragen." Er selbst sei als gläubiger Katholik "Notre-Dame genauso verbunden wie alle Franzosen". Staatschef Emmanuel Macron hatte den ehemaligen Leiter der Armee-Einsätze in Afghanistan und auf dem Balkan am Mittwoch beauftragt.

+++ 13.36 Uhr: Schauspieler Welsh erschossen - Gangster-Rolle in "Trainspotting" +++

Der britische Schauspieler Bradley Welsh ("T2 Trainspotting") ist im schottischen Edinburgh erschossen worden. Er sei am Mittwochabend an seinen schweren Verletzungen gestorben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Laut schottischen Medien hatten Unbekannte Welsh in der Nähe seines Wohnhauses in den Kopf geschossen. In "T2 Trainspotting" (2017) spielte er einen Gangsterboss. Der 42-Jährige war früher ein erfolgreicher Boxer gewesen und hatte sich auch in Sozialprojekten in Edinburgh engagiert. Welsh wollte unter anderem Jugendliche von kriminellen Machenschaften abhalten.

+++ 13.30 Uhr: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern +++

Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira hat das zuständige Krankenhaus die bisherigen Angaben zu den Todesopfern korrigiert. Bei einer Pressekonferenz der Nélio-Mendonça-Klinik hieß es, unter den 29 Todesopfern seien 17 Männer und 12 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Zuvor war von 18 Männern und 11 Frauen die Rede gewesen.

Zahlreiche deutsche Insassen des Busses waren nach dem Unfall im Dorf Caniço zur Behandlung in das Krankenhaus der Inselhauptstadt Funchal gebracht worden. Neun Verletzte konnten nach Klinikangaben inzwischen entlassen werden, vier befinden sich weiterhin auf der Intensivstation. 

Die Leiterin des Krankenhauses, Tomasia Alves, sagte bei der Pressekonferenz, die Zahl der Mitarbeiter in der Rechtsmedizin sei nach dem Busunglück aufgestockt worden. Sie hoffe daher, dass die Toten spätestens bis Samstag freigegeben werden können. Dann könnten sie nach Deutschland gebracht werden.

Nach Angaben aus dem Kanzleramt in Berlin ist derzeit bereits ein deutscher Beamter vor Ort, der bei der Identifikation der Opfer helfen soll. Am Flughafen von Funchal wurde eine provisorische Leichenhalle eingerichtet, in der ortsansässige und aus Lissabon eingeflogene Ärzte die Leichen obduzieren sollen.

+++ 12.48 Uhr: Feuerwehrleute von Notre-Dame im Élyséepalast empfangen +++

Mehrere hundert Feuerwehrleute, die den Brand der Kathedrale Notre-Dame gelöscht hatten, sind im französischen Präsidentenpalast empfangen worden. Staatschef Emmanuel Macron hatten den "pompiers", wie die Angehörigen der Feuerwehr auf Französisch heißen, bereits bei seiner Fernsehansprache zu Wochenbeginn für ihren gefährlichen Einsatz gedankt.

Die Feuerwehrleute warteten in einer langen Reihe von dem Präsidentenpalast in der Pariser Innenstadt, bevor sie unter Applaus von Umstehenden den Hof des Gebäudes betraten. Notre-Dame im Herzen der Hauptstadt war am Montagabend bei dem Brand stark zerstört worden.

+++ 12.48 Uhr: Polizei sichert weiter Spuren nach Busunglück auf Madeira +++

Die Polizei auf Madeira ist am Donnerstag nach dem Busunglück mit 29 Toten weiter mit der Spurensicherung beschäftigt gewesen. Wie ein dpa-Reporter von der Unfallstelle berichtete, sammelten Polizisten Ausweise oder andere Dokumente ein - beziehungsweise suchten sie danach.

Das Unglück geschah am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço östlich der Inselhauptstadt Funchal. Ein Reisebus durchbrach auf einer kleinen Straße in einer Linkskurve ein Geländer und stürzte etwa acht Meter eine Böschung hinunter. Der Bus fiel auf ein kleines Haus, dessen Dach teils einstürzte. Portugiesischen Medienberichten zufolge hielt sich zur Unfallzeit niemand in dem Haus auf.

+++ 12.41 Uhr: Mann mit Benzinkanistern in New Yorker Kathedrale gefasst +++

Die Polizei in New York hat in der St.-Patricks-Kathedrale im Stadtteil Manhattan einen 37-Jährigen mit mehreren Benzinkanistern, Feuerzeugbenzin und Anzündern gefasst. Sicherheitspersonal habe den Mann in der Kirche gestoppt, als er Benzin in dem Gotteshaus verschüttete, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit. Daraufhin habe er die Kathedrale verlassen und sei kurze Zeit später festgenommen genommen worden.

Das Motiv war zunächst unklar. "Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber ich denke, dass die Gesamtheit der Umstände (...) uns Grund zu großer Sorge geben sollte", sagte John Miller von der New Yorker Polizei. Die neugotische Kathedrale an der Fifth Avenue wurde im 19. Jahrhundert gebaut.

+++ 12.34 Uhr: Geheime Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen in Mexiko entdeckt +++

In Mexiko sind verborgene Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen entdeckt worden. Zehn Prozent des Fundorts seien bereits untersucht worden, mit Hilfe spezieller Techniken seien dabei 36 geheime Gräber lokalisiert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des östlichen Bundesstaates Veracruz mit. Ein Militärvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, in den entdeckten Gräbern könnten sich bis zu 200 Leichen befinden.

+++ 12.34 Uhr: Außenminister Maas fliegt nach Busunglück nach Madeira +++

Nach dem verheerenden Busunglück auf Madeira reist Bundesaußenminister Heiko Maas noch am Donnerstag auf die portugiesische Insel. Er werde von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amts begleitet, sagte Maas am Donnerstag kurz vor dem Abflug. Er wolle auf Madeira selbst mit Betroffenen sprechen und den portugiesischen Hilfskräften für ihren Einsatz danken.

Bei dem Busunglück waren am Mittwoch nach offiziellen portugiesischen Angaben 29 Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung sagt bisher lediglich, dass der Reisegruppe überwiegend Deutsche angehört hätten. Die genaue Zahl der deutschen Toten will sie erst bekanntgeben, wenn alle Angehörigen benachrichtigt sind. 

"Noch haben wir keine Gewissheit, wie viele Deutsche unter den Opfern sind", sagte Maas. Die Botschaft in Lissabon arbeite mit Hochdruck gemeinsam mit den lokalen Behörden an der Aufklärung, der Botschafter sei am Mittag mit einem Team auf Madeira gelandet. "Es ist erschütternd, dass aus dem Osterurlaub für so viele Menschen eine Tragödie geworden ist", sagte Maas. "Sie wurden jäh aus dem Leben gerissen oder kämpfen mit schweren Verletzungen."

+++ 12.26 Uhr: Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira +++

Die Bundesregierung macht weiter keine Angaben über die genaue Zahl der bei dem verheerenden Busunglück auf Madeira ums Leben gekommenen Deutschen. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zunächst die Angehörigen informiert würden. "Die Bundesregierung unternimmt nun alles, um dafür zu sorgen, dass schnell Gewissheit für die Angehörigen herrscht", sagte er vor Journalisten in Berlin. Es sei "eine Reisegruppe von vorwiegend Deutschen Urlaubern" betroffen. Nach offiziellen Informationen aus Portugal starben bei dem Busunglück am Mittwochabend 29 Menschen. Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts in Berlin schrieb bei Twitter, dass Helfer vor Ort auf Madeira derzeit die Opfer identifizierten.

+++ 11.36 Uhr: Thailand-Höhlenretter muss in USA selbst aus Höhle geborgen werden +++

Ein britischer Taucher, der an der Höhlenrettung der zwölf Jugendfußballer und ihres Trainers im vergangenen Sommer in Thailand beteiligt war, ist in den USA nun selbst aus einer Höhle gerettet worden. Josh Bratchley wurde am Mittwochabend (Ortszeit) aus der Mill Pond Cave nahe Nashville im Bundesstaat Tennessee befreit, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Nach Angaben der örtlichen Notfallzentrale hatte Bratchley mit einer Gruppe britischer Taucher über mehrere Tage das Höhlensystem erkundet. Als die Taucher am Dienstag sein Fehlen bemerkten, machten sie sich demnach zunächst selbst auf die Suche, bevor sie die Rettungsdienste alarmierten. 

Rettungstaucher Edd Sorensen sagte dem Sender NBC zufolge bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, er habe wegen der niedrigen Temperaturen unter Wasser und der schlechten Sicht zunächst das Schlimmste befürchtet. Bratchley selbst habe sich bei der Rettungsaktion vorbildlich verhalten. "Er war so ruhig wie nur eben möglich", sagte Sorensen. 

+++ 11.08 Uhr: Direktor von Notre-Dame will temporäre Holzkirche bauen lassen +++

Der Direktor von Notre-Dame hat für die Zeit des Wiederaufbaus der schwer beschädigten Kathedrale eine Holzkirche auf dem Vorplatz ins Spiel gebracht. "Wir dürfen nicht sagen, die Kathedrale ist für fünf Jahre geschlossen und das war's", sagte Patrick Chauvet dem Sender CNews. "Also dachte ich mir: Kann ich nicht eine temporäre Kirche auf dem Vorplatz bauen?" Diese würde dann aus Holz sein. So könne man die zahlreichen Touristen willkommen heißen, die die weltberühmte Kathedrale besuchen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo unterstütze das Projekt, sagte Chauvet.

+++ 11.06 Uhr: Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg und Berlin +++

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt weiter. In drei Landkreisen südlich von Berlin gilt die höchste Gefahrenstufe. In den übrigen Regionen ist die Stufe vier von fünf erreicht. Es sei gut möglich, dass die höchste Stufe in weiteren Gebieten ausgerufen werde, sagte ein Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums am Morgen.

+++ 11.05 Uhr: Juncker zum Busunglück auf Madeira: "Gedanken sind bei allen Opfern" +++

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat bestürzt auf das Busunglück mit 29 Toten auf Madeira reagiert. Er habe mit tiefer Trauer von dem Unfall auf der portugiesischen Atlantikinsel erfahren, sagte Juncker in Brüssel. "Unsere Gedanken sind bei allen Opfern." Den Familien und Freunden der Toten sprach der Luxemburger sein Beileid aus, den Einsatzkräften sowie den Behörden vor Ort dankte er für ihre Arbeit. "Meine besten Wünsche für eine schnelle Genesung gehen an diejenigen, die bei diesem schrecklichen Unfall verletzt wurden."

Busunglück auf Madeira: Deutsche Regierung und Twitter-Nutzer_11.40Uhr

+++ 10.48 Uhr: Verunglückter Bus auf Madeira war relativ neu +++

Der auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira verunglückte Reisebus war offenbar relativ neu. Das Fahrzeug sei im Februar 2013 zugelassen worden und damit nur rund sechs Jahre alt gewesen, berichtete die Zeitung "Diário de Notícias" am Donnerstag ohne Nennung von Quellen.

Bei dem Fahrer, der bei dem Unfall verletzt wurde, handele es sich um einen 55-Jährigen mit viel Berufserfahrung, hieß es weiter. Er habe einen von insgesamt drei Bussen gefahren, die die Urlauber vom Hotel "Quinta Splendida" in der Gemeinde Caniço zu einem Abendessen in der Hauptstadt Funchal bringen sollten.

+++ 10.37 Uhr: Madeira: Von Reisebus getroffenes Haus war zum Unfallzeitpunkt leer +++

Das Haus, auf das der verunglückte Reisebus auf Madeira gestürzt ist, war zum Unfallzeitpunkt leer. Das bestätigte der Bürgermeister des Ortes Caniço, Filipe Sousa, der portugiesischen Onlinezeitung "Observador". Bewohnt werde es normalerweise von einem Mann, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks bei Verwandten aufgehalten habe. Er sei über die Tragödie informiert worden. Am Donnerstag sollten Experten die Schäden an dem Haus überprüfen.

+++ 10.32 Uhr: Mutmaßliches IS-Mitglied aus Hamburg in Untersuchungshaft +++

Ein am Mittwoch in Hamburg festgenommenes mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist noch am selben Tag in Untersuchungshaft genommen worden. Das habe der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft ebenfalls in Karlsruhe mit. Der 28-jährige Deutsche wird verdächtigt, sich in der Bundesrepublik an der Werbung neuer Mitglieder für die Miliz beteiligt zu haben.

+++ 10.31 Uhr: Bierproduktion 2018 um 184 Millionen Liter gestiegen +++

Die Bierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Liter gestiegen. Das sind 184 Millionen Liter mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Statistik-Experten führten den Anstieg auch auf den langen und heißen Sommer zurück. Die Bierpreise stiegen mit plus 3,5 Prozent stärker als die Verbraucherpreise insgesamt.

+++ 10.30 Uhr: Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag +++

Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Juso-Chef Kevin Kühnert kritisiert, das Tanzverbot an Karfreitag abzuschaffen. Er sei erstaunt darüber, was Kühnert für wichtig halte und welche Interessen er bedienen wolle, sagte Thierse den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. "Bisher wusste ich nicht, dass die SPD eine Spaßpartei ist", sagte Thierse. Der 75-Jährige ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Kühnert hatte gefordert, das Tanzverbot am Karfreitag abzuschaffen. Er würde keine Party in einer Kirche anmelden, sagte Kühnert. Doch "wer an dem Tag in die Disko gehen will, sollte das auch tun können". Die Entscheidung, an Karfreitag feiern zu gehen, müsse jedem selbst überlassen werden.

+++ 10.03 Uhr: Auf Madeira verunglückte Urlauber hatten offenbar bei demselben Veranstalter gebucht +++

Die deutschen Touristen aus dem auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira verunglückten Reisebus haben ihre Reise offenbar bei demselben Veranstalter gebucht. Das sagte eine Angestellte der Hotelanlage Quinta Splendida in der Ortschaft Caniço, in der die Urlauber untergebracht waren, der Nachrichtenagentur AFP. Nach ihren Angaben handelte es sich aber nicht um eine Reisegruppe.

Der Bus mit mehr als 50 Passagieren an Bord war am Mittwochabend in Caniço in der Gemeinde Santa Cruz verunglückt, 29 Menschen starben. Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Bus verloren. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, rutschte eine Böschung herunter und stürzte auf ein Haus, dabei überschlug es sich offenbar mehrfach.

+++ 09.33 Uhr: Facebook lud Kontaktdaten von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch +++

Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmelde-Verfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

+++ 9.30 Uhr: Berliner U-Bahnlinie offenbar wegen bröckelnder Tunneldecke unterbrochen +++

In Berlin ist der Verkehr auf der U-Bahnlinie 2 zwischen zwei Stationen unterbrochen worden, weil offenbar Teile der Tunneldecke herunterfielen. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Rundfunk Berlin-Brandenburg mit. Statiker seien unterwegs, um die Stelle zu untersuchen. Die BVG war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die BVG teilte lediglich mit, dass der Verkehr auf der wichtigen Innenstadtlinie 2 zwischen Senefelderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz wegen einer "technischen Störung" unterbrochen sei. Ein Ersatzverkehr sei eingerichtet.

+++ 9.23 Uhr: Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen +++

Nordkorea hat den Ausschluss von US-Außenminister Mike Pompeo von den festgefahrenen Atomgesprächen gefordert. Das nordkoreanische Außenministerium warf Pompeo am Donnerstag einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge vor, die Gespräche zu behindern. Im Falle einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs wünsche Pjöngjang einen anderen Gesprächspartner.

+++ 9.17 Uhr: Saudi-Arabien lädt im November 2020 zum G20-Gipfel +++

Der G20-Gipfel in Saudi-Arabien wird am 21. und 22. November 2020 stattfinden. König Salman empfange die Staats- und Regierungschefs der Gruppe an diesem Termin in der Hauptstadt Riad, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend. Es ist der erste G20-Gipfel in der arabischen Welt.

Die "Gruppe der 20" aus 19 Ländern und der Europäischen Union repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das ölreiche Saudi-Arabien gehört der Gruppe als größte Volkswirtschaft der arabischen Welt an. Den nächsten G20-Gipfel gibt es am 28. und 29. Juni 2019 im japanischen Osaka.

+++ 8.27 Uhr: Drei AfD-Werbefahrzeuge in Essen angezündet +++

Unbekannte haben in der Nacht in Essen drei Werbefahrzeuge der AfD angezündet. Ein Zeuge informierte die Polizei über den Brand auf einem Hof, wo die Autos abgestellt waren, wie die Beamten in der Ruhrgebietsstadt mitteilten. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand.

+++ 7.33 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan +++

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat Taiwan erschüttert. In der Hauptstadt Taipeh wackelten Gebäude, wie die Wetterbehörde mitteilte. Das Beben ereignete sich um 13.01 Uhr Ortszeit (7.01 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 19 Kilometern in Hualien im Osten Taiwans. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor

+++ 7.33 Uhr: Behörden: Bewaffnete erschießen 14 Buspassagiere in Pakistan +++

In der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan haben bewaffnete Männer nach Behördenangaben 14 Passagiere eines Busses erschossen. Die Angreifer hätten zunächst mehrere Busse auf einer Überlandstraße gestoppt und die Menschen zum Aussteigen gezwungen - 14 Passagiere seien erschossen worden, sagte der Innenminister der Provinz, Haider Ali, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer trugen demnach Uniformen einer paramilitärischen Gruppe.

+++ 6.19 Uhr: Forscher entdecken einen der größten Raubsäuger der Erdgeschichte +++

Forscher haben in Kenia eines der größten fleischfressenden Säugetiere entdeckt, die jemals auf der Erde gelebt haben. Das löwenähnliche Tier sei wahrscheinlich bis zu 1500 Kilogramm schwer und "möglicherweise größer als ein Eisbär" gewesen, berichteten Forscher um Matthew Borths von der Ohio University in den USA. Demnach war es der vorherrschende Fleischfresser in der Umgebung und konnte wahrscheinlich Tiere jagen, die heutigen Elefanten und Nilpferden ähneln. Es lebte vor rund 23 Millionen Jahren in Eurasien, Nordamerika und Teilen von Afrika und der arabischen Welt.

+++ 6.05 Uhr: Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert +++

Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich aus Sicht von Reporter ohne Grenzen verschlechtert. "Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten", erklärt die Organisation in ihrem Bericht zur Rangliste der Pressefreiheit 2019.

Dies betreffe vor allem Länder, in denen sich Journalisten bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. "Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht", schreibt Reporter ohne Grenzen.

Deutschland sei zwar um zwei Plätze nach oben auf Rang 13 gerückt. Dies liege aber vor allem daran, dass die Pressefreiheit in anderen Ländern stärker abgenommen habe.

+++ 6.04 Uhr: Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++

Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte von Straftaten aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Voraussichtlich im Mai wollen die Ermittler über die weitere Entwicklung mit aktuellen Zahlen berichten.

Der überwiegende Teil der Haftbefehle habe sich auf Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Beleidigung bezogen, erklärte das BKA. Zwölf Haftbefehle seien wegen politisch rechts motivierter Gewaltdelikte und weitere 98 wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation ausgestellt worden. Darunter falle etwa das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Offene Haftbefehle wegen einer terroristischen Tat habe es nicht gegeben.

+++ 5.15 Uhr: Letzter Testflug mit Boeing 737 MAX für Softwareupdate absolviert +++

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen letzten Testflug für das Softwareupdate für Maschinen des Typs 737 MAX absolviert. Der Flug mit dem überarbeiteten Steuerungssystem MCAS fand am Dienstag statt, wie Konzernchef Dennis Muilenburg bekanntgab. Nun stehe noch ein Zertifizierungsflug mit Vertretern der US-Luftfahrtbehörde FAA an.

Nach zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX binnen weniger als fünf Monaten war ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt worden. Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

+++ 5.04 Uhr: Deutsches Afghanistan-Engagement kostete bislang offenbar über 16 Milliarden Euro +++

Das deutsche Engagement in Afghanistan mit dem Einsatz der Bundeswehr dort hat seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro gekostet. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats von Verteidigungsministerium, Auswärtigem Amt, Entwicklungs- und Innenressort auf 770 Millionen Euro, wie nach Angaben des Redaktionsnetzwerkes Deutschland aus einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht.

Den Angaben zufolge hat allein der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch bislang 11,9 Milliarden Euro gekostet. Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes in Afghanistan seit 2001 belaufen sich auf gut zwei Milliarden Euro, beim Entwicklungsministerium waren es 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte in Afghanistan 61 Millionen Euro, aus dem Etat des Agrarministerium flossen 33 Millionen Euro nach Afghanistan, aus dem der Kulturstaatsministerin 34 Millionen Euro.

+++ 4.49 Uhr: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzung oft erfolgreich +++

Leistungskürzungen für Hartz-IV-Empfänger, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt. Klagen und Widersprüche gegen diese Entscheidungen waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurde rund 8100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1200 Klagen erfolgreich - entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

+++ 4.07 Uhr: Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++

Nordkorea hat nach eigenen Angaben im Beisein von Machthaber Kim Jong Un eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Diese habe sich als bestens geeignet erwiesen für die "Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf", meldeten die staatlichen Medien. "Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird", wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Details zur Waffenart wurden nicht genannt.

Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Es wäre der erste bekannt gewordene Waffentest des abgeschotteten Landes unter den Augen Kims seit November, als von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede gewesen war.

+++ 4.04 Uhr: Italienische Studenten nach Waldbrand zu 27 Millionen Euro Strafe verurteilt +++

27 Millionen Euro Geldstrafe sollen zwei italienische Studenten zahlen, weil sie mein Grillen versehentlich einen Waldbrand verursachten. Die beiden 22-Jährigen sollen Ende Dezember mit Freunden nahe des Comer Sees eine Grillparty gefeiert haben, wie italienische Medien berichten. Die Glut habe dann einen Waldbrand verursacht, der 1000 Hektar Wald und auch mehrere Gebäude zerstörte. Die riesige Geldstrafe für die beiden Studenten wurde nach einer Formel berechnet, die auf dem angerichteten Schaden basiert. Unklar war, wie die Studenten jemals in der Lage sein sollen, das Geld aufzutreiben. Ihre Anwälte haben drei Wochen Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

+++ 1.59 Uhr: Neues Album von Popstar Madonna kommt Mitte Juni +++

Den Titel ihres neuen Albums verriet US-Sängerin Madonna (60) schon am Wochenende, nun folgt das Datum der Veröffentlichung: "Madame X" soll am 14. Juni erscheinen, wie die "Queen of Pop" auf Instagram mitteilte. Dazu postete sie eine Kostprobe der ersten Single-Veröffentlichung mit dem Titel "Medellín". Es ist eine Kollaboration mit dem kolumbianischen Reggaeton-Sänger Maluma. Der 25-Jährige stammt aus der Stadt Medellín, wo früher der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar seinen Sitz hatte.

+++ 0.20 Uhr: Schuss auf SEK-Beamten - Sieben Jahre Haft für "Reichsbürger" +++

Nach einem Schuss auf einen SEK-Beamten ist ein sogenannter Reichsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden - wegen versuchten Mordes. Die Richter am Landgericht Halle sahen es als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung.

kng/anb/fs/tkr / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg