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Alican Uludag wurde in das Istanbuler Caglayan-Gericht gebracht

Deutsche-Welle-Journalist in Türkei in U-Haft - Bundesregierung fordert Freilassung

Die Bundesregierung hat die Freilassung des in der Türkei festgenommenen Deutsche-Welle-Journalisten Alican Uludag verlangt. "Ich fordere die türkische Regierung auf, dafür zu sorgen, dass Alican Uludag sofort aus der Haft entlassen wird", erklärte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) am Freitag in Berlin. Uludag war unter dem Vorwurf der "Präsidentenbeleidigung" sowie der "Verbreitung irreführender Informationen" festgenommen worden. Ein Richter in Istanbul ordnete Untersuchungshaft an. 
Mikrofone und Kameras

Reporter ohne Grenzen: 55 Angriffe auf Journalisten 2025 in Deutschland

Schläge, Tritte, Flaschenwürfe: 55 Angriffe auf Journalisten und Redaktionen hat die Organisation Reporter ohne Grenzen im vergangenen Jahr in Deutschland dokumentiert. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Organisation hervor. Die Zahl liegt zwar unter den 89 Vorfällen aus dem Vorjahr, Reporter ohne Grenzen geht aber von "einer hohen Dunkelziffer aus". Auch hätten einige Hinweise auf Vorfälle nicht verifiziert werden können.
Der freie AFP-Mitarbeiter Abdul Rauf Schaath 2025

Hamas meldet Tod von drei Journalisten bei israelischem Angriff im Gazastreifen

Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind nach Angaben der Hamas-Behörden drei Journalisten getötet worden, darunter ein freier Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP. Die drei Männer seien am Mittwoch bei einem israelischen Luftangriff in der Region Al-Sahra südwestlich der Stadt Gaza getötet worden, erklärte der von der radikalislamischen Hamas kontrollierte Zivilschutz. Die israelische Armee teilte mit, sie habe auf drei Verdächtige gezielt, die "eine Drohne der Hamas" gesteuert hätten.
Palästinensische Journalisten protestieren gegen Tötung von Kollegen

NGO: 67 Journalisten in diesem Jahr getötet - Fast die Hälfte im Gazastreifen

Weltweit sind in diesem Jahr laut der Organisation Reporter ohne Grenzen 67 Journalisten getötet worden, davon knapp die Hälfte durch die israelische Armee. Diese sei der "schlimmste Feind von Journalisten", heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht der Organisation. Mit seinem Vorgehen im Gazastreifen sei Israel zum dritten Mal in Folge für die meisten getöteten Journalisten weltweit verantwortlich. Das zweitgefährlichste Land der Welt bleibt demnach Mexiko.
Trump im Oval Office

Reporter ohne Grenzen kritisiert Medien-"Pranger" der Trump-Regierung

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) hat der US-Regierung von Präsident Donald Trump vorgeworfen, missliebige Medien an den "Pranger" zu stellen. Wer aus Sicht der US-Regierung falsch oder voreingenommen berichte werde auf der Website des Weißen Hauses als "Straftäter der Woche" (offender of the week) bloßgestellt "und somit öffentlich diskreditiert", kritisierte RSF am Dienstag in Berlin.