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Reporter ohne Grenzen: Journalisten sind immer mehr Gefahren ausgesetzt

Einschüchterung, Unterdrückung und Übergriffe sind die größten Feinde des Journalismus: Doch auch aktuell prägt Gewalt das internationale Ranking der Pressefreiheit.

Zwei Journalisten heben die Arme, um nicht beschossen zu werden

Zwei Journalisten heben die Arme, um nicht beschossen zu werden

Bewaffnete Konflikte und verstärkte staatliche Repression behindern weltweit zunehmend die Arbeit unabhängiger Journalisten. Nach dem neuen in Berlin veröffentlichten Bericht der Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) werden die Medien mit gezielter Unterdrückung oder Manipulation vor allem in Konfliktregionen wie Ukraine, Syrien, Irak und den Palästinensergebieten beeinträchtigt. In der "Rangliste der Pressefreiheit" findet sich Deutschland im Bewertungszeitraum zwischen Mitte Oktober 2013 und Mitte Oktober 2014 auf Platz 12 nach Platz 14 im Vorjahreszeitraum wieder.

Schlechte Bedingungen für Journalisten in Italien

In Europa haben sich laut ROG jedoch in einigen Ländern die Bedingungen deutlich verschlechtert. Zum Beispiel in Italien, das um 24 Plätze auf Rang 73 abstürzte, seien viele Journalisten durch Mafia-Drohungen, Anschläge und unbegründete Verleumdungsklagen unter Druck geraten.

Die aktuelle Weltkarte der Pressefreiheit

Die aktuelle Weltkarte der Pressefreiheit

Auf den letzten vier Plätzen, die Syrien, Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea belegen, veränderte sich nichts. Äußerst kritisch sei die Lage in der Ukraine (Platz 129, -2), in Syrien (177, unverändert), im Irak (156, -3) sowie im Gaza-Krieg zwischen Israel (101, -5) und der Hamas (Palästinensergebiete 140, -2) sowie im Südsudan (125, -6). Und zwar, weil die Konfliktparteien versuchten, "Nachrichtenmedien als unabhängige Informationsquellen auszuschalten oder für die Zwecke der eigenen Propaganda einzuspannen".

Krtitik wird kriminalisiert

Oft diene die Erhaltung der "nationalen Sicherheit" auch als Vorwand für Repressionen. Russland (152, -4) habe zum Beispiel unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine weitere repressive Gesetze verabschiedet, darunter eine Verschärfung des Verbots, öffentlich zur Verletzung der territorialen Integrität aufzurufen - "wodurch jede Kritik etwa an der Annexion der Krim kriminalisiert wird", wie es im ROG-Bericht heißt. Ähnliches gelte für Thailand, Kasachstan und Ägypten.

Auch die USA (49, -3) fielen weiter zurück, weil beispielsweise bei den Unruhen in der Kleinstadt Ferguson Reporter festgenommen worden seien. Selbst wenn die Medienvertreter innerhalb kurzer Zeit wieder freikämen, sei "die Drohgebärde unmissverständlich", erklärt die ROG. Größter Absteiger ist Andorra (32, - 27), wo wirtschaftliche Konzentrationsbewegungen und fehlender Schutz für Journalisten Probleme brachten. Größter Aufsteiger ist die Mongolei (54, +34), wo die Gesetzeslage entschieden verbessert worden sei. Auf den obersten Plätzen liegen Finnland, Norwegen und Dänemark.

Die Organisation ROG bewertet das Ranking der Pressefreiheit von Jahr zu Jahr neu. Die Grundlage schaffen für jedes Land Untersuchungen mit 87 verschiedenen Fragen zur Vielfalt, Unabhängigkeit, Arbeitsumfeld, Selbstzensur, rechtliche Rahmenbedingungen, institutionelle Transparenz und Produktionsinfrastruktur.

stb/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.