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News des Tages: Nur noch 33 Prozent: Regierung in Bayern ohne CSU rechnerisch möglich

In Maisfeld übernachtet und von Mähdrescher erfasst: 38-Jähriger schwer verletzt +++ Nach mehreren Streiks: Ryanair will Schlichtung mit Verdi und Cockpit +++ Lottospieler in der Schweiz knackt Rekordjackpot +++ Die News des Tages im Ticker. 

Markus Söder - CSU auf 33 Prozent 10 Tage vor der Wahl

Rein rechnerisch wäre laut ARD-Umfrage in Bayern ein Regieren gegen die CSU möglich: Ministerpräsident Markus Söder sieht seine Partei bei nur noch 33 Prozent.

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick.

  • Polizei untersagt Groß-Demonstration am Hambacher Forst (22.06 Uhr)
  • Europa League: Leverkusen, Leipzig, Frankfurt siegen (22.45 Uhr)
  • CSU sackt im "Bayerntrend" auf historisch schlechte 33 Prozent (18.01 Uhr)
  • Ryanair schlägt Schlichtung in Tarifkonflikt in Deutschland vor (16.20 Uhr)
  • Mann bei St. Petersburg getötet - Ermittlungen wegen Kannibalismus (14.24 Uhr)
  • Jackpot-Rekord in der Schweiz: Spieler gewinnt umgerechnet 162 Millionen Euro

Die des Tages: 

+++ 22.45 Uhr: Frankfurter Gala beim 4:1 gegen Lazio Rom in der Europa League +++

Eintracht Frankfurt hat in der Europa League im zweiten Spiel den zweiten Sieg gefeiert. Das Team von Trainer Adi Hütter besiegte Lazio Rom am Abend mit 4:1 (2:1) und führt die Gruppe H an. Danny da Costa (4. Minute, 90.+4), Filip Kostic (28.) und Luka Jovic (52.) trafen für die Hessen. Marco Parolo (23.) war für Lazio erfolgreich. Die Italiener beendeten die Partie nur mit neun Spielern. Noch im ersten Durchgang hatte Dusan Basta die Gelb-Rote Karte gesehen (45.+3), später musste Joaquín Correa mit Rot vom Platz (58.). Das erste Gruppenspiel hatte Frankfurt 2:1 bei Olympique Marseille gewonnen.

+++ 22.06 Uhr: Groß-Demonstration am Hambacher Forst wird nicht genehmigt +++

Die Polizei Aachen hat die für kommenden Samstag geplante Großdemonstration "Wald retten - Kohle stoppen" am Hambacher Forst nicht genehmigt. Es bestünden "erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit bei der Durchführung der Versammlung", teilte die Polizei am Abend mit. Zu der Protestaktion "Wald retten - Kohle stoppen" erwarteten Umweltverbände und Initiativen mehr als 20.000 Teilnehmer. Organisatoren der geplanten Protestaktion von Kohlegegnern im rheinischen Braunkohlerevier sind die Umweltverbände BUND, Greenpeace, Campact, Naturfreunde Deutschlands und eine Anwohnerinitiative. Der BUND machte am Abend bereits klar, dass er gegen das Verbot Rechtsmittel einlegen will.

+++ 21.19 Uhr: Tausende demonstrieren in Washington gegen Ernennung von Kavanaugh +++

Tausende Menschen haben in Washington gegen die mögliche Ernennung des wegen mutmaßlicher sexueller Angriffe umstrittenen Juristen Brett Kavanaugh zum obersten US-Richter demonstriert. "Glaubt den Überlebenden" und "Verratet nicht die Frauen, stimmt mit Nein", forderten die Teilnehmer der Kundgebung auf Plakaten. Zu der Demonstration vor dem Sitz des Obersten Gerichts hatten feministische Organisationen und Bürgerrechtsverbände aufgerufen.

+++ 20.50 Uhr: Leverkusen und Leipzig mit Siegen in der Europa League +++

Teil eins der Pflichtaufgaben ist erfüllt. Mit dem mühsamen 4:2 (1:1) gegen Zyperns Pokalsieger AEK Larnaka kann Bayer Leverkusen in der Europa League langsam für die K.o.-Runde planen. Gegen Larnaka machten Jungstar Kai Havertz in der 44. Minute und Lucas Alario mit einem Doppelpack  (49./88.) den zweiten Europa-League-Erfolg nach dem 3:2 bei Ludogorez Rasgrad in Bulgarien perfekt. Kapitän Ivan Trickovski hatte Larnaka nach 25 Minuten in Führung gebracht. In der Nachspielzeit trafen Dimtris Raspas und Julian Brandt.

RB Leipzig steckte die Auftaktniederlage gegen Salzburg gut weg und verbuchte beim 3:1 (1:0) bei Rosenborg Trondheim einen wichtigen Auswärtsieg. Leipzig schob sich damit auf den zweiten Platz der Gruppe B hinter RB Salzburg vor. Jean-Kevin Augustin schoss die Sachsen in Norwegen schon nach zwölf Minuten in Führung. Aus 16 Metern kickte er den Ball mit der linken Innenseite ins linke Eck. Ibrahima Konate sorgte mit dem 2:0 nach einem Eckball für die Vorentscheidung (54.), Matheus Cunha machte nach 61 Minuten alles klar. Abwehrspieler Issam Jebali gelang für Trondheim nur noch eine Resultats-Kosmetik (79.).

+++ 20.29 Uhr: 81-Jährige parkt ein - und tötet dabei einen 82-Jährigen +++

Eine 81-Jährige hat in Bernau nördlich von Berlin beim Einparken eine 82-Jährige erfasst und tödlich verletzt. Der Unfall habe sich am Donnerstagnachmittag auf einem Parkplatz ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Die 81-Jährige sei rückwärts in eine Lücke gefahren. Die 82-Jährige starb noch auf dem Parkplatz.

+++ 20.08 Uhr: Wildschweine, Füchse und Rehe legen Verkehr auf der A1 lahm +++

Wildschweine, Füchse und Rehe haben zur gleichen Zeit die vielbefahrene Autobahn 1 in der Nähe von Remscheid lahmgelegt. Laut Polizeiangaben mussten am Nachmittag Jäger angefordert werden, um die Tiere bei Wermelskirchen zu vertreiben. Vier Rehe hätten erlegt werden müssen. Die Schweine, Füchse und Rehe hatten sich demnach neben der Fahrbahn aufgehalten, nachdem es ihnen gelungen war, an mehreren Stellen einen kaputten Wildschutzzaun zu überwinden. Die Tiere seien schließlich nur noch durch eine niedrige Betonwand von der Autobahn getrennt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Für die Zeit des Einsatzes der Jäger wurde die Autobahn in beide Richtungen komplett gesperrt.

+++ 19.56 Uhr: Festnahmen vor dem Europa-League-Spiel in Frankfurt +++

Vor der Europa-League-Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Lazio Rom hat die Polizei mehrere Fans festgenommen. Am Stadion waren rund zwei Stunden vor dem Anpfiff vier Verdächtige wegen Steinwürfen in Gewahrsam genommen worden, wie ein Polizeisprecher berichtete. Bis zu 100 sogenannte Problemfans aus Frankfurt hätten sich zuvor an den Bahn-Gleisen am Stadion vermummt. Bei den Steinwürfen sei eine Polizistin verletzt worden. 

+++ 19.28 Uhr: 30 Gramm Canabis an Bord bei Inlandsflügen in Kanada künftig erlaubt +++

Diese neuen Gepäckvorschriften dürften so manchen Flugpassagier erfreuen: Kanadier dürfen bei Inlandsflügen bald bis zu 30 Gramm Cannabis mit an Bord nehmen. Jeder Passagier dürfe ab Mitte Oktober die erlaubte Höchstmenge im Handgepäck oder im aufgegebenen Gepäck mit sich führen, teilte eine Sprecherin von Verkehrsminister Marc Garneau mit. Der Konsum der Droge an Bord bleibt aber illegal. Kanadischen Staatsbürgern ist es ab dem 17. Oktober erlaubt, 30 Gramm Cannabis für den persönlichen Gebrauch zu besitzen. Kanada wird damit das erste Land der G7-Gruppe, das Cannabis vollständig legalisiert. 

+++ 18.59 Uhr: Westen wirft russischem Militärgeheimdienst massive Cyberattacken vor +++

Niederlande: Hackerangriff auf OPCW verhindert – vier russische Spione ausgewiesen

+++ 18.35 Uhr: HIV-positive Mutter rettet Leben ihres Kindes mit einer Leberspende +++

Ärzte in Südafrika haben erstmals Teile der Leber einer HIV-positiven Mutter ihrem HIV-negativen Kind transplantiert. Mutter und Kind seien ein Jahr nach der Operation wohlauf, das Kind trage weiterhin nicht den HI-Virus in sich, teilten Ärzte der Universität Witwatersrand in Johannesburg mit. Das Kind hatte eine tödliche Lebererkrankung und wäre ohne die Transplantation gestorben. Es hatte sechs Monate vergeblich auf eine Leberspende gewartet und war dem Tode nahe. Daher entschieden sich die Ärzte zur Operation, obwohl das Risiko bestand, dass das Kind mit HIV infiziert werden würde.

+++ 18.01 Uhr: 33 Prozent - Regierung in Bayern ohne CSU rechnerisch möglich +++

Kurz vor der bayerischen Landtagswahl ist die CSU im ARD-"Bayerntrend" auf ein Rekordtief von 33 Prozent abgerutscht. Der Umfrage zufolge würde die Regierungspartei nicht nur die absolute Mehrheit klar verfehlen. Rechnerisch wäre im Freistaat derzeit sogar eine Viererkoalition gegen die CSU möglich - auch ohne Beteiligung der AfD. Ein solches Regierungsbündnis gilt allerdings als unwahrscheinlich bis unrealistisch. Die CSU verliert in der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap für die ARD-"Tagesthemen" im Vergleich zu einer BR-Umfrage aus dem September nochmals zwei Prozentpunkte. Andere Umfragen hatten die CSU zuletzt bei 34 bis 35 Prozent gesehen. Klar zweitstärkste Kraft in der neuen ARD-Umfrage sind die Grünen mit 18 Prozent (plus 1 Prozentpunkt). Die AfD landet aktuell mit 10 Prozent (minus 1 Punkt) auf dem vierten Rang. Söder machte in einer ersten Reaktion "die Berliner Politik" für die schlechten Zahlen verantwortlich.

+++ 17.11 Uhr:  Frankreich setzt trotz Protesten Bärin in den Pyrenäen aus +++

Trotz heftiger Proteste von Hirten hat Frankreich eine Bärin in den Pyrenäen ausgesetzt. Sie sei am Donnerstagmorgen in der Region Béarn im Westen der Gebirgsregion an der Grenze zu Spanien freigelassen worden, bestätigte das französische Umweltministerium. Geplant ist, noch ein zweites Tier auszusetzen. Die französische Regierung will so den Braunbär-Bestand in diesem Teil der Pyrenäen sichern. Dort lebten zuletzt nur noch zwei männliche Tiere.

Der französische Staat entschädigt Eigentümer von Herdentieren, die von Bären getötet wurden oder wo dies als möglich angesehen wird. 2017 floss in den Pyrenäen Geld an Besitzer von 798 Nutztieren und 25 Bienenstöcken.

+++ 16.48 Uhr: In Maisfeld übernachtet und von Mähdrescher erfasst: 38-Jähriger schwer verletzt +++

Ein Deutscher ist beim Übernachten in einem Maisfeld in Österreich von einem Mähdrescher schwer verletzt worden. Der 38-Jährige schlief in dem Feld in seinem Schlafsack, als er am frühen Morgen von der Landwirtschaftsmaschine erfasst wurde, wie die Polizei mitteilte. Das Unglück ereignete sich bei Innsbruck in Tirol. Im Morgengrauen sei der Mann von dem Mähdrescher überrascht und mehrere Meter weit mitgeschleift worden, hieß es weiter. Mit schweren Verletzungen am Oberschenkel sei er in ein Krankenhaus gebracht worden.     

+++ 16.32 Uhr: Polizei ermittelt gegen Rechtsextreme nach Angriff mit Feuerlöschern +++

Nach einem Angriff mit Feuerlöschern auf Polizisten und Demonstranten ermittelt die Polizei gegen acht Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung in Dortmund. Sie geht dem Anfangsverdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des Landfriedensbruchs nach. Unter den Tatverdächtigen ist auch ein Mitglied des Dortmunder Stadtrats, der laut Polizei Vorstandsmitglied der Partei "Die Rechte" ist. 

Die Männer sollen am Mittwochabend nach der Kundgebung bei der Abreise aus einem Kleinbus heraus Polizisten und Gegendemonstranten mit einer Flasche beworfen und dann mit mehreren Feuerlöschern angegriffen und mit Pulver besprüht haben. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Die Männer seien nach der Feststellung der Identität wieder entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher.

+++ 16.27 Uhr: Hilfsorganisationen schicken Beobachtungsschiff ins Mittelmeer +++

Hilfsorganisationen haben ein Beobachtungsschiff ins Mittelmeer geschickt, mit dem sie die "dramatische Lage" der Migranten aufdecken wollen. Die "Mare Jonio" sei von Italien aus gestartet und werde vor Libyen im Einsatz sein, sagte Ruben Neugebauer, Sprecher der deutschen NGO Sea Watch, die das italienische Projekt unterstützt.

Das Schiff soll offiziell keine Rettungseinsätze fahren, sondern unter anderem Zeugenberichte sammeln und aufzeigen "wie Frauen, Männer und Kinder enormen Gefahren ausgesetzt sind", weil es keine Rettungsschiffe mehr gebe, hieß es in einer Mitteilung des Projekts Mediterranea. Das Schiff sei aber auch ausgerüstet, im Notfall Menschen aus Seenot zu retten, ergänzte Neugebauer.

Beteiligt an der Aktion sind mehrere italienische Organisationen, unterstützt wird es auch von Parlamentariern und der spanischen NGO Proactiva Open Arms. Die Crew komme aus Italien, sagte Neugebauer.

+++ 16.17 Uhr: Terrorverdacht gegen Chemnitzer Gruppe: AfD distanziert sich +++

AfD-Politiker haben sich von der rechtsterroristischen Gruppierung "Revolution Chemnitz" distanziert. "Wir haben in der Vergangenheit und wir werden uns in Zukunft mit diesen Leuten nicht solidarisieren", sagte der AfD-Bundestagsabgeordnete Dirk Spaniel in Berlin. Die AfD lehne diese Art, "Stimmung zu machen", ab. "Ich kann nur für unsere Partei sagen, dass wir selbstverständlich uns grundsätzlich von solchen staatsumstürzlerischen Tendenzen distanzieren", sagte Spaniel.

Nach Recherchen des ARD-Magazins "Monitor" hatten sich mindestens drei der acht mutmaßlichen Mitglieder der Gruppe an einem "Trauermarsch" der AfD in Chemnitz am 1. September beteiligt. Dabei liefen auch Anhänger der Bewegung "Pro Chemnitz" und des fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses aus Dresden mit. 

Das AfD-Bundesvorstandsmitglied Andreas Kalbitz sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es gibt zu "Pro Chemnitz" keinerlei Kontakte." Kalbitz, der den Marsch in Gedenken an einen getöteten Deutschen damals mit organisiert hatte, erklärte: "Die haben sich damals unserer Demonstration angeschlossen, das war eine spontane Situation vor Ort."

+++ 16.20 Uhr: Ryanair schlägt Schlichtung in Tarifkonflikt in Deutschland vor +++

Im Tarifstreit bei Ryanair hat sich die Fluggesellschaft erneut zu einer Schlichtung bereit erklärt. "Wir glauben, dass wir nicht weit auseinander liegen", sagte Marketingchef Kenny Jacobs. Er sei zuversichtlich, dass sich beide Seiten auf einen deutschen Schlichter einigen können. Etwa fünf Wochen seien für das Verfahren ausreichend, sagte Jacobs.

"Wir wollen einen Deal mit der Vereinigung Cockpit und wir wollen einen Deal mit Verdi", versicherte er. Dies sei vor Weihnachten möglich. "Wir hoffen, dass es keine weiteren Streiks gibt." Ryanair hat nach eigenen Angaben Vertreter der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zu Gesprächen am Montag oder Dienstag eingeladen. Man hoffe auch, Vertreter von Verdi in der kommenden Woche zu treffen, sagte Jacobs.

+++ 15.19 Uhr: Jüdische Organisationen warnen vor der AfD +++

Vor der geplanten Gründung einer Arbeitsgemeinschaft von Juden in der AfD haben jüdische Organisationen vor der Partei gewarnt. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es: "Die AfD ist eine Partei, in der Judenhass und die Relativierung bis zur Leugnung der Schoa ein Zuhause haben. Die AfD ist antidemokratisch, menschenverachtend und in weiten Teilen rechtsradikal." 

Die Partei versuche zwar, mir ihrer vermeintlichen Verbundenheit mit Israel und ihrer angeblichen Sorge um die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland zu punkten. Doch die Partei sei "ein Fall für den Verfassungsschutz, keinesfalls aber für Juden in Deutschland". Zu den 17 Organisationen und Verbänden, die sich der Erklärung angeschlossen haben, gehören der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Bund traditioneller Juden, der Sportverein Makkabi und die Allgemeine Rabbinerkonferenz. 

Am kommenden Sonntag soll in Wiesbaden eine Bundesvereinigung jüdischer AfD-Mitglieder gegründet werden. Die Partei hat bereits eine Vereinigung "Christen in der AfD".

Eklat im Bundestag: SPD-Politiker bezeichnet Gauland und Co. als "Rechtsradikale" – AfD verlässt Plenarsaal

+++ 14.26 Uhr: Israel verlegt mehr Truppen an Gaza-Grenze +++

Angesichts der angespannten Lage im Gazastreifen verlegt Israels Militär weitere Truppen an den Rand des Palästinensergebiets am Mittelmeer. Der israelische Generalstabschef Gadi Eisenkot und andere ranghohe Militärs hätten bei einer Beratung eine Verstärkung in großem Ausmaß in den kommenden Tagen beschlossen, teilte die Armee am Donnerstag mit. Israel wolle weiter "entschlossen gegen Terroraktivitäten vorgehen" und Palästinenser daran hindern, aus dem Gazastreifen nach Israel vorzudringen. "Die Armee ist auf ein breites Spektrum an Szenarien vorbereitet und sieht die Hamas-Terrororganisation als verantwortlich für alles, was im Gazastreifen passiert", hieß es in der Mitteilung.

+++ 14.24 Uhr: Mann bei St. Petersburg getötet - Ermittlungen wegen Kannibalismus +++

Ein zwölf Jahre altes Mädchen und ein 22-jähriger Bekannter sollen in der Nähe von St. Petersburg einen jungen Mann im Streit getötet haben. Die russische Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Kannibalismus, wie die Ermittler mitteilten - die beiden Festgenommenen wollten ihr Opfer demnach angeblich essen. Der mutmaßliche Täter soll sein Opfer mit einem Messer erstochen und Teile des Körpers abgetrennt haben. Das Mädchen soll laut Behörde dabei gewesen sein. Zuvor seien sie mit dem 21 Jahre alten Opfer in dessen Wohnung in Streit geraten, berichteten die Ermittler.

+++ 13.59 Uhr: Wallraff sieht in der Ditib-Zentralmoschee Symbol für bedrohlichen politischen Islam +++

Der Journalist Günter Wallraff hat die Ditib-Zentralmoschee in Köln als "Symbol für einen bedrohlichen, integrationsverweigernden politischen Islam" angeprangert. Der am Mittwoch abgehaltene Tag der offenen Moschee in dem Gebäude sei "eine reine Propagandashow" gewesen, sagte Wallraff am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Türkisch-Islamische Union Ditib werde komplett von der Regierung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kontrolliert und befehligt. Die Lokalpolitiker, die sich im guten Glauben für den Bau der Moschee eingesetzt hätten, seien von der Ditib nur vorgeführt und ausgenutzt worden.

+++ 13.33 Uhr: Drei Tadschiken sterben bei Rettungsaktion in Fäkaliengrube +++

Bei einer Rettungsaktion eines vermissten Kälbchens aus einer Fäkaliengrube im zentralasiatischen Tadschikistan sind drei Helfer an den giftigen Dämpfen erstickt. Das Tier sei zunächst aus Versehen in ein Plumpsklo gelaufen, berichteten Medien in der Ex-Sowjetrepublik. Durch das Gewicht des Kalbes sei der marode Holzboden eingebrochen und das Tier in die darunterliegende Grube gefallen. Die Nachbarn wollten das Kalb herausziehen, atmeten jedoch die gefährlichen Ausdünstungen ein, kippten um und starben noch vor Ort, hieß es. Nur ein Mann überlebte und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich bereits im September in einem Dorf rund 100 Kilometer von der Hauptstadt Duschanbe entfernt, wurde aber erst Wochen später bekannt.

+++ 13:31 Uhr: Nato fordert nach Cyberattacken Ende von "rücksichtslosem" Verhalten Russlands +++

Nach den Vorwürfen aus Großbritannien und den Niederlanden zu russischen Cyberattacken hat die Nato sich hinter die beiden Alliierten gestellt. Die NATO-Verbündeten unterstützten das Vorgehen, "Russland wegen seiner unverhohlenen Versuche, internationales Recht und Institutionen zu untergraben, bloßzustellen, erklärte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag beim Treffen der Verteidigungsminister der Militärallianz in Brüssel. Russland müsse "sein rücksichtsloses Verhalten stoppen".

+++ 13.30 Uhr: WWF wirft Backwarenfirmen massive Überproduktion vor +++

Die Umweltorganisation WWF wirft Backwarenfirmen eine teils massive Überproduktion vor. In manchen Geschäften bleibe jede fünfte Backware liegen, heißt es in einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten Studie zur Lebensmittelverschwendung bei Bäckereien und Backshops. Dafür seien nicht nur die Verbraucher verantwortlich - mittlere bis große Backwarenunternehmen hätten Verluste von bis zu 19 Prozent der produzierten Menge.

Nicht verkaufte Backwaren gehen in die sogenannte Retoure. Sie werden dann entweder gespendet, zu Tierfutter oder Biogas verarbeitet oder aber zu Brot- oder Semmelmehl. Manche Bäckereien verkaufen das Altbrot zu verbilligten Preisen, ein kleiner Teil landet auch im Abfall.

+++ 12.43 Uhr: Drei Mitglieder einer Familie tot in Spanien gefunden +++

Ein niederländisches Ehepaar und die Mutter der Frau sind in Spanien tot aufgefunden worden. Die drei stark verwesten Leichen seien am Mittwochnachmittag in verschiedenen Räumen eines Landhauses entdeckt worden, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil. Der 62 Jahre alte Mann habe vermutlich zunächst seine Frau, die an einer tödlichen Krankheit gelitten haben soll, und seine Schwiegermutter getötet - dann habe der Mann sich umgebracht, so die Annahme der Ermittler. Der Sohn des Vermieters habe die Polizei alarmiert, hieß es. Das Haus liegt in der Gemeinde Coín in der Provinz Málaga im Süden des Landes. Weitere Informationen gebe es vorerst nicht, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit.

+++ 12.20 Uhr: Niederlande weisen Russen wegen Einsatzes gegen Chemiewaffen-Organisation aus +++

Die niederländische Regierung hat vier Russen wegen Spionageverdachts ausgewiesen. Bei den Russen handle es sich um Agenten, die einen Einsatz gegen die in Den Haag ansässige Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) geplant hätten, sagte die niederländische Verteidigungsministerin Ank Bijleveld vor Journalisten. Die niederländischen Geheimdienste hätten die Operation vereitelt.

+++ 12.07 Uhr: Sieben tote Soldaten bei Bombenanschlag in Südtürkei +++

Bei einem Bombenanschlag auf ein türkisches Militärfahrzeug im kurdisch dominierten Südosten des Landes sind sieben Soldaten getötet und zwei weitere verletzt worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Sicherheitskreise. Am Morgen war noch von vier Toten und fünf Verletzten die Rede gewesen.

Dem Bericht zufolge zündeten Attentäter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Provinz Batman einen "selbst gemachten Sprengsatz", als das Fahrzeug mit Soldaten an Bord vorbeifuhr. Es sei eine großangelegte Suche nach den Attentätern im Gang.

+++ 11.51 Uhr: Häftling flieht in Österreich durch offene Gefängnistür +++

Ein Häftling ist in Österreich durch die offene Tür eines Gefängnis geflohen. Dem Mann sei in einem Nebengebäude der Haftanstalt die Fußfessel abgenommen worden. Auf dem Weg ins Gefängnis habe er dann plötzlich die Flucht angetreten, erklärte ein Sprecher der Justizvollzugsanstalt und bestätigte damit verschiedene Medienberichte. Der wegen Eigentumsdelikten verurteilte Mann hatte seit einigen Monaten die Fußfessel getragen und seine Strafe als Hausarrest abgesessen.

Weil er zuletzt auffällig geworden war, sollte er die restlichen Monate seiner Strafe im Gefängnis absitzen. Bei der Aufnahme in die Justizvollzugsanstalt habe der Mann die Gelegenheit genutzt und sei durch die offene Tür geflüchtet. Eine Fahndung verlief den Angaben zufolge zunächst ohne Erfolg. Der Vorfall passierte bereits am Montag. Bisher wurde der Mann nicht gefunden. Die Bürger müssten sich keine Sorgen machen, da der Geflohene nicht als gewalttätig gelte, hieß es weiter.

+++ 11.45 Uhr: United-Airlines-Flugzeug landet nach Notruf sicher in Sydney +++

Wegen knapp werdender Kerosinreserven hat ein United-Airlines-Flugzeug mit knapp 240 Menschen an Bord über Australien einen Notruf abgesetzt. Der Dreamliner konnte trotzdem sicher am Flughafen von Sydney landen, wie die australische Luftfahrtbehörde mitteilte. Für die Passagiere habe keine Gefahr bestanden. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben zur Vorsicht schon die Straßen um den Flughafen abgesperrt. Die Luftsicherheit untersucht den Fall.

Ein Sprecher der Luftfahrtbehörde teilte mit, dass Flugzeuge automatisch Notrufe senden, sobald sie auf Reserve fliegen. Den Angaben zufolge hatte die Maschine bei der Landung noch genug Sprit für 40 Minuten. Wie viel Kerosin eine Maschine genau verbrauche, hänge unter anderem von der Wetterlage ab. Auch Änderungen der Flughöhe oder -route könnten den Verbrauch beeinflussen. Die Fluggesellschaft selbst sprach von einem "technischen Problem".

+++ 11.23 Uhr: Erblindete Zuschauerin des Ryder Cup durchlitt Todesängste +++

Die durch einen Golfball halb erblindete Zuschauerin des Ryder Cup hat erstmals über ihre Todesängste nach dem Unfall berichtet. Corine Remande sagte der Nachrichtenagentur AFP, vor ihrem Abtransport in ein Pariser Krankenhaus habe Chaos im Zuschauerbereich geherrscht, wo sie verletzt am Boden lag: "Ich hatte Angst, niedergetrampelt zu werden, weil Tiger Woods kam und die Menge um uns herum immer dichter wurde."

Niemand habe ihr geholfen, nachdem sie der Golfball des US-Spielers Brooks Koepka im rechten Auge getroffen habe, sagte die 49-Jährige weiter, die bei dem Interview einen dicken Verband am Auge trug. "Was mich schockiert hat ist, dass die Zuschauer Fotos von mir gemacht haben, aber niemand die Rettungskräfte gerufen hat." Erst später sei ein Arzt gekommen, mit dem sie dann fast eine Stunde auf die Ambulanz habe warten müssen. Im Krankenhaus erfuhr sie dann, dass ihr rechter Augapfel explodiert sei und sie für immer blind sein würde.

Die Amateur-Golferin Remande will die Veranstalter des Ryder Cup verklagen, weil sie das Publikum nicht vor dem Querschläger Koepkas warnte. "Das sind Bälle, die mit 240 Stundenkilometern angeflogen kommen", sagte sie. "Die Zuschauer konnten die Spieler nicht sehen und sich deshalb nicht schützen", kritisiert sie. "Deshalb bin ich wütend." Zudem habe sie von den Veranstaltern nach dem Unfall vom Freitag drei Tage lang nichts gehört.

+++ 11.04 Uhr: Merkel zeigt in Israel Verständnis für harte Haltung gegenüber dem Iran +++

Bei ihrem Besuch in Jerusalem hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Verständnis für die harte Haltung Israels gegenüber dem Iran gezeigt. Sie sei mit der israelischen Regierung einer Meinung, dass alles getan werden müsse, "um die nukleare Bewaffnung des Iran zu verhindern", sagte Merkel am Donnerstag bei einer Diskussionsveranstaltung mit Studierenden in Jerusalem. "Ich bin sehr sehr überzeugt, dass das eine wirklich reale Gefahr auch für Israel ist."

+++ 11.05 Uhr: Ukraine führt umstrittene Grußformel für Armee und Polizei ein +++

Das ukrainische Parlament hat die geschichtlich umstrittene nationalistische Grußformel "Ruhm der Ukraine - Den Helden Ruhm" verpflichtend für Armee und Polizei eingeführt. Das Parlament in Kiew stimmte am Donnerstag mit großer Mehrheit für die Änderung. Der Gruß war während der gewaltsamen Proteste in der Ukraine im Winter 2013/14 von Nationalisten wieder in Umlauf gebracht worden, wird aber mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden.

+++ 11.02 Uhr: Angeklagter gesteht Mord an Ex-Partnerin und Tochter am Jungfernstieg +++

Mit einem Geständnis des Angeklagten hat der Prozess gegen einen 34-Jährigen begonnen, der vor einem halben Jahr in Hamburg seine Tochter und seine Ex-Partnerin erstochen hat. Die Tat am S-Bahnhof Jungfernstieg hatte bundesweit Betroffenheit ausgelöst. Der Mann aus dem westafrikanischen Niger ließ seinen Verteidiger am Donnerstag zu Prozessbeginn ein knappes Geständnis verlesen. Darin gab er die Tat zu und erklärte, er bete für sein Kind und seine Ex-Partnerin. Was er getan habe, sei "bei Gott eine Sünde" gewesen.

+++ 10.42 Uhr: Dänemark nimmt 2018 keine Kontingentflüchtlinge auf  +++

wird auch in 2018 keine Kontingentflüchtlinge aufnehmen. Das teilte die Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg mit. Bereits 2016 hatte Dänemark die Aufnahme dieser Menschen aus Krisenregionen, die im Rahmen internationaler humanitärer Hilfsaktionen ausgewählt werden, gestoppt.

Seit 1989 hatte Dänemark jährlich rund 500 Kontingentflüchtlinge aufgenommen. Im letzten Jahr beschloss das dänische Parlament, dass der Minister für Ausländer und entscheiden kann, ob und wie viele UN-Flüchtlinge akzeptiert werden.

Dänemark hat eine sehr strenge Zuwanderungspolitik. 2017 wurden in dem Land 3500 Asylbewerber registriert. Das war die niedrigste Anzahl seit 2008.

+++ 10.23 Uhr: Haseloff warnt seine Partei scharf vor Annäherung an AfD +++

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), hält eine Annäherung seiner Partei an die AfD für falsch. "Die AfD ist keine konservative, demokratische Partei", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die sind im Tross mit den Nazis auf der Straße." Wer "aus machtpolitischen Aspekten" seine Grundsätze verlasse, begehe "politischen Selbstmord", warnte Haseloff.

Der CDU-Politiker führte den Umgang seines Landesverbands mit der AfD als gutes Beispiel an: "Bei der letzten Wahl in Sachsen-Anhalt betrug unser Abstand zur AfD vier Prozent, jetzt sind es rund zehn", sagte er. "Es lohnt sich also, klare Kante zu zeigen."

+++ 10.04 Uhr: Bahn erhöht Fahrpreise im Fernverkehr um 0,9 Prozent  +++

Die erhöht die Fahrpreise im Fernverkehr zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember um durchschnittlich 0,9 Prozent - wie schon im vergangenen Jahr. Fahrscheine zum vollen Preis (Flexpreis) werden in der ersten und der zweiten Klasse im Durchschnitt 1,9 Prozent teurer, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Wer seine Reise bis zum 8. Dezember bucht, fährt noch zu den alten Preisen. 

+++ 10 Uhr: Jackpot-Rekord in der Schweiz - Spieler gewinnt umgerechnet 162 Millionen Euro +++

In der hat ein Lottospieler einen Rekordjackpot geknackt. Wie die Lottogesellschaft Swisslos am Dienstagabend mitteilte, gewann der Glückspilz mit den Zahlen 7, 17, 29, 37 und 45 sowie den Sternen 3 und 11 die sagenhafte Summe von umgerechnet 162 Millionen Euro. Laut Swisslos lebt der Gewinner in einem der vier Kantone Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt oder Solothurn. Der Einsatz des Rekordgewinners lag bei gerade einmal 21,50 Euro.

+++ 6.20 Uhr: Houston verbietet Eröffnung von "Roboter-Bordell" +++

Die texanische Stadt Houston hat die Eröffnung eines Geschäfts verboten, in dem Sexroboter nicht nur gekauft, sondern vorher auch ausprobiert werden können. "Ich will solche Läden nicht in der Stadt Houston", sagte Bürgermeister Sylvester Turner über das Geschäft, das Medien als "Roboter-Bordell" bezeichnet haben. Der Stadtrat änderte deswegen ein 20 Jahre altes Gesetz über gewerblichen Sex, damit es auch technologische Objekte umfasst.    

Das im kanadischen Toronto ansässige Unternehmen KinkySdollS hatte nach Houston expandieren wollen. Das Prinzip des Ladens: Kunden können dort nicht nur Sexroboter kaufen, die je nach Ausstattung um die 3000 Dollar kosten - sondern vor einem möglichen Kauf auch testen. Dass es sich um ein "Roboter-Bordell" handle, wies der Besitzer aber kürzlich in einem Zeitungsinterview zurück: "Wir sind ein Geschäft und wir wollen Puppen verkaufen."

Die nun vom Stadtrat von Houston beschlossene Gesetzesänderung verbietet faktisch, Sexroboter in einem Geschäft der Stadt zu benutzen. "Man darf verkaufen, aber nicht benutzen", erklärte Bürgermeister Turner. "Man darf keine sexuelle Aktivität mit einem leblosen Objekt in einem Geschäft ausüben."

+++ 5.43 Uhr: Schlussabstimmung über Kavanaugh womöglich am Samstag +++

Der US-Senat könnte noch in dieser Woche endgültig über die Kandidatur von Brett Kavanaugh für den Obersten Gerichtshof abstimmen. Die Republikaner von US-Präsident Donald Trump setzten für Freitag eine Verfahrensabstimmung und für Samstag eine Schlussabstimmung an. Der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell sagte, bis dahin hätten die Senatoren "reichlich Zeit", einen Bericht des FBI über die gegen Kavanaugh gerichteten Vorwürfe sexueller Angriffe zu bewerten.

+++ 4.15 Uhr: Seltene Whisky-Flasche für fast eine Million Euro versteigert +++

Eine höchste seltene Whisky-Flasche hat bei einer Auktion in Schottland mit umgerechnet knapp einer Million Euro einen Rekordpreis erzielt. Der 60 Jahre alte Macallan Valerio Adami 1926 wurde bei der Versteigerung in Edinburgh für 848.750 Pfund (947.000 Euro) verkauft. Eine Flasche aus dem selben Fass war im Mai in Hongkong für rund 814.000 Pfund verkauft worden.

Den Zuschlag bei der Auktion in Edinburgh erhielt ein Käufer aus dem Fernen Osten. Dort gebe es ein "riesiges Interesse an Whisky", sagte Richard Harvey vom Auktionshaus Bonhams. "Überall im Fernen Osten werden Whisky-Bars eröffnet." Ein Drittel bis 40 Prozent aller Verkäufe des Auktionshauses gingen in diese Region.

+++ 3.26 Uhr: Multimillionär soll hinter Ermordung von Journalisten Kuciak stehen +++

Ein Multimillionär könnte einem Medienbericht zufolge den Mord am slowakischen Investigativ-Journalisten Jan Kuciak in Auftrag gegeben haben. Einer der inhaftierten Verdächtigen habe den Unternehmer Marian Kocner als Auftraggeber bezeichnet, berichtete die Zeitung "Dennik N". Kocner ist derzeit wegen eines anderen Falls inhaftiert. Kuciak hatte vor seinem Tod die geschäftlichen Aktivitäten des 55-Jährigen unter die Lupe genommen.

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ivi/anb/wue / AFP / DPA