HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Schwimmlehrer soll mehrere Fünfjährige missbraucht und gefilmt haben

Katalanische Ex-Parlamentspräsidentin kommt in Untersuchungshaft +++ Middelhoff kommt Ende November auf freien Fuß +++ Krankenpfleger Niels H. soll 106 Menschen getötet haben+++ Die Nachrichten des Tages im Ticker.

Hallenbad

In Baden-Württemberg soll ein Schwimmlehrer zahlreiche Kinder bei Schwimmkursen sexuell missbraucht habe (Symbolbild)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 22.59 Uhr: Katalanische Ex-Parlamentspräsidentin kommt in Untersuchungshaft +++

Die ehemalige katalanische Parlamentspräsidentin Carme Forcadell kommt in Untersuchungshaft. Dies entschied das Oberste Gericht in Madrid unter Verweis auf Forcadells Rolle bei den Unabhängigkeitsbestrebungen der spanischen Region. Gegen eine Kaution von 150.000 Euro könne sie aber wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

+++ 22.42 Uhr: Republikanischer Senatskandidat Moore durch Sex-Vorwurf unter Druck +++

Der ultrakonservative Kandidat für den US-Senat, Roy Moore, sieht sich mit der Anschuldigung konfrontiert, vor mehreren Jahrzehnten ein 14-jähriges Mädchen sexuell belästigt zu haben. Die Frau schilderte laut einem Bericht der "Washington Post" vom Donnerstag, wie Moore damals sexuellen Kontakt zu ihr aufgenommen habe, zu dem sie sich nicht bereit gefühlt habe. Moore wies die Anschuldigungen zurück.

+++ 22.24 Uhr: Flüchtlinge auf dem Rollfeld - Hamburger Flughafen für eine Stunde gesperrt +++

Der Flughafen Hamburg ist nach einer gut einstündigen Sperrung am Donnerstagabend wieder geöffnet worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte, ist der Helmut-Schmidt-Airport um 21.35 Uhr wieder freigegeben worden. Polizeisprecher Timo Zill sagte der dpa, dass zwei Personen gegen 19.00 Uhr das Rollfeld betreten hätten. Eine Person sei inzwischen in Gewahrsam genommen worden, die zweite sei kurz nach 21.30 Uhr noch flüchtig gewesen. Dabei handele es sich voraussichtlich um Personen, die aus dem Ausreisegewahrsam geflüchtet seien. Details dazu waren am Abend noch nicht bekannt.

Am Flughafen der Hansestadt wurden die aufgeschobenen Flüge nach der Freigabeabgearbeitet. Die Passagiere hätten in der Zwischenzeit im Terminal gewartet. "Das ist für die Fluggäste unangenehm, aber die meisten haben Verständnis, weil es sich um eine Sicherheitsfrage handelt", sagte Sprecherin Janet Niemeyer. 

+++ 21.14: Französin täuscht für Treffen mit Liebhaber eigene Entführung vor +++

Ein Gericht in Südfrankreich hat am Donnerstag eine Frau zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil sie ihrem Freund die eigene Entführung vortäuschte, um ihren Liebhaber treffen zu können. Sandy Gaillard hatte damit im Juli eine mehr als 24 Stunden dauernde Suchaktion mit einem Hubschrauber und rund 50 Soldaten ausgelöst.
Das Gericht in der Stadt Mende im Departement Lozère verurteilte die Aktivistin der rechtspopulistischen Partei Front National außerdem zu einer Geldstrafe von 5000 Euro und ordnete eine psychologische Behandlung für sie an.

+++ 20.58 Uhr: Belästigungsvorwurf auch gegen Actionstar John Seagal +++

Auch gegen den US-Actionfilmstar Steven Seagal ist nun der Vorwurf der sexuellen Belästigung erhoben worden. Die Schauspielerin Portia de Rossi beschuldigt ihn, sie während eines Vorsprechens für einen Film belästigt zu haben. Der 65-Jährige reagierte zunächst nicht auf den Vorwurf. De Rossi schrieb am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter, Seagal habe ihr während der Sprechprobe gesagt, dass ihm die persönliche Chemie mit seinen Kollegen jenseits der Leinwand wichtig sei. Dann habe er vor ihr den Reissverschluss seiner Hose heruntergezogen. Sie sei daraufhin aus dem Raum gerannt und habe ihre Agentin angerufen, berichtete die aus Australien stammende Schauspielerin. Diese habe ungerührt reagiert und gesagt: "Nun, ich wusste nicht, ob er Dein Typ ist."

+++ 19.27 Uhr: Schwimmlehrer soll mehrere Fünfjährige missbraucht und gefilmt haben +++

Ein Schwimmlehrer soll in Baden-Württemberg zahlreiche Kinder bei Schwimmkursen sexuell missbraucht haben. Wie viele Opfer es gibt, ist noch unklar. Der 33-Jährige aus Baden-Baden unterrichtete laut Staatsanwaltschaft in den vergangenen Jahren hunderte Kinder. Er wurde Ende September nach Anzeigen von Eltern mehrerer fünfjähriger Mädchen verhaftet. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler Videos von dem Mann, der einige Taten mit einer Unterwasserkamera aufgenommen haben soll. Der 33-Jährige war freiberuflich für mehrere Schwimmschulen tätig. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm "schwerwiegende sexuelle Handlungen an Kindern" vor. Sie geht davon aus, dass die Taten unter Wasser, außerhalb des Beckens und auch in Umkleiden geschahen.

Der Haftbefehl stützt sich derzeit auf sechs mutmaßliche Übergriffe aus diesem und dem vergangenen Jahr. Es könnte nur die Spitze des Eisbergs sein: "Wir befürchten, dass da noch mehr dahinter steckt", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Das Ausmaß wird noch ermittelt. Der "Mittelbadischen Presse" sagte der Sprecher, es bestehe der Verdacht, dass der Beschuldigte "Hunderte von Kindern missbraucht hat".

+++ 18.50 Uhr: Macron warnt Trump: Aus dem Iran kein neues Nordkorea machen +++

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump gewarnt, aus dem Iran im Atomstreit kein "neues Nordkorea" zu machen. Macron schilderte dem amerikanischen Nachrichtenmagazin "Time" ein Telefonat mit Trump, in dem er für das von diesem scharf kritisierte Atomabkommen mit dem Iran warb. Dabei habe er gesagt: "Falls Sie alle Beziehungen mit dem Iran im Hinblick auf nukleare Aktivität stoppen wollen, werden Sie ein neues Nordkorea schaffen." Und weiter: "Was ist Ihre andere Option? Einen Krieg anzufangen, Iran anzugreifen? Das wäre verrückt." Laut dem am Donnerstag veröffentlichten Artikel fand das Gespräch Macrons mit Trump bereits im Oktober statt.

Nicht gesagt wurde, ob die beiden vor oder nach dem verbalen Rundumschlag telefonierten, mit dem der US-Präsident im vergangenen Monat den Druck auf die Regierung in Teheran erhöht hatte. Trump verweigerte eine Bestätigung, dass der Iran das Abkommen einhält.
Zugleich drohte er mit einem härten Kurs. Das Wiener Atomabkommen von 2015 soll den Iran an der Entwicklung von Nuklearwaffen hindern. Im Gegenzug sollen Wirtschafts- und Handelssanktionen des Westens fallen. 

+++ 17.19 Uhr: Middelhoff kommt Ende November auf freien Fuß +++

Der wegen Untreue zu drei Jahren Haft verurteilte frühere Top-Manager Thomas Middelhoff kommt Ende November nach Verbüßung von zwei Dritteln seiner Strafe auf freien Fuß. Ein Sprecher des Landgerichts Bielefeld berichtete, das Gericht habe die Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt und angeordnet, Midddelhoff am 26. November aus der Haft zu entlassen. Die Kammer habe dem Manager, der seit seinem Haftantritt als Freigänger in einer Behindertenwerkstatt in Bielefeld-Bethel arbeitet, eine positive Sozialprognose gestellt. Die Bewährungszeit betrage vier Jahre.

+++ 17.07 Uhr: Erdogan kritisiert "Schwulen-Quote" in türkischen Stadtteilrat +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Existenz einer "Schwulen-Quote" in einem Stadtteilrat als Verstoß gegen die Werte der Türkei verurteilt. Der islamisch-konservative Politiker warf der oppositionellen Republikanischen Volkspartei (CHP) am Donnerstag in einer im Fernsehen übertragenen Rede in Ankara vor, in einer von ihr regierten Stadt bei örtlichen Wahlen eine Quote für Schwule zuzulassen. "Sie haben sich so weit von den Werten unserer Nation entfernt, dass in einem Viertel einer von der CHP regierten Großstadt eine 1:5-Quote für Schwule bei den Ortskomiteewahlen eingeführt worden ist", sagte Erdogan, der regelmäßig für traditionelle Werte eintritt, sich aber bisher praktisch nie zu Homosexualität geäußert hat. Er warnte, wenn es keine "Mäßigung" mehr gebe in einer Partei, wisse niemand, wo dies endet.

+++ 16.15 Uhr: Menschenhändler sollen Frauen mit Geisterglauben zu Prostitution gezwungen haben +++

Zwangsprostitution mit Geisterglauben: Ein nigerianisches Paar hat Frauen aus Afrika für sexuelle Dienste in das Ruhrgebiet geschleust und mit dem in ihrer Heimat weit verbreiteten Glauben an böse übernatürliche Kräfte unter Druck gesetzt, wie die Polizei in Oberhausen am Donnerstag mitteilte.
Demnach wurden die 32-jährige Frau und ihr 25-jähriger Komplize bereits am Mittwoch gemeinsam mit vier weiteren Verdächtigen bei einer Razzia in mehreren Objekten in Dortmund, Essen und Mülheim festgenommen. Am Donnerstag erließ ein Richter Haftbefehl gegen das Paar, dem organisierter Menschenhandel zur Last gelegt wird.

+++ 15.57 Uhr: Steuern sprudeln stärker als erwartet +++

Die Steuereinnahmen des Bundes dürften in den Jahren 2017 bis 2021 um 19,5 Milliarden Euro höher ausfallen als bisher angenommen. Dies geht aus der Prognose des Arbeitskreises Steuerschätzung hervor, die am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde.

Allein für 2017 beträgt die sogenannte Schätzabweichung für den Bund plus 4,3 Milliarden Euro, für die folgenden vier Jahre plus 15,2 Milliarden Euro. Vergleichsbasis ist jeweils die vorherige Steuerschätzung vom Mai. Für den Gesamtstaat, also Bund, Länder und Kommunen, fällt die Einnahmeprognose für die Jahre 2017 bis 2021 um 40,4 Milliarden Euro höher aus. Davon entfallen allein 9,5 Milliarden Euro auf das laufende Jahr. Da 2017 allerdings neue Steuergesetze mit einem Entlastungseffekt von 7,7 Milliarden Euro wirksam wurden, liegen die Steuereinnahmen in diesem Jahr der Prognose zufolge tatsächlich mit insgesamt 734,2 Milliarden Euro nur um 1,8 Milliarden Euro über dem Wert vom Mai.

+++ 15.03 Uhr: Teurer Böllerwurf - Fan des 1.FC Köln muss 20.000 Euro zahlen +++

Ein Fan des 1. FC Köln, der bei einem Heimspiel einen Böller warf, ist zu Recht zu einer Geldstrafe von mehr als 20.000 Euro verurteilt worden. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden und damit das Strafmaß der Vorinstanz bestätigt. Karlsruhe hatte im Ausgangsfall bereits im September 2016 entschieden, dass Böllerwerfer und andere Krawallmacher im Stadion für Geldstrafen haften müssen, die Fußballvereine als Verbandsstrafen auferlegt bekommen. Strittig war nun noch die Höhe der Geldstrafe. Der Bundesligaclub wollte sogar 30.000 Euro von dem Fan erstattet haben.

+++ 14.57 Uhr: Zahl überschuldeter Verbraucher steigt weiter an +++

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen und Konjunkturboom ist die Zahl überschuldeter Verbraucher dieses Jahr erneut gestiegen. Wie aus dem Schuldneratlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervorgeht, waren zum Stichtag 1. Oktober 65.000 mehr Menschen von Überschuldung betroffen als vor einem Jahr. Dies ist ein Anstieg um 0,9 Prozent. Insgesamt waren demnach 6,9 Millionen Menschen über 18 Jahren in Deutschland überschuldet - die meisten davon in der Mittelschicht. Davon befänden sich rund 4,22 Millionen Menschen "in einer dauerhaften Schuldenspirale", teilte Creditreform mit. Die Schuldnerquote lag demnach bei 10,04 Prozent. Ein Verbraucher gilt laut Creditreform als überschuldet, wenn seine zu leistenden Gesamtausgaben höher sind als seine Einnahmen und er über einen längeren Zeitraum seinen Zahlungsverpflichtungen "mit hoher Wahrscheinlichkeit" nicht nachkommen kann.

+++ 14.47 Uhr: Geplantes Flüchtlingsheim angezündet: Mehrjährige Haftstrafen +++

Das Landgericht Heilbronn hat zwei Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, die Anfang des Jahres den Rohbau einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im baden-württembergischen Neuenstein angezündet hatten. Nach Überzeugung der Richter handelten die beiden aus Fremdenfeindlichkeit und Geltungssucht. Dafür müssen der 33-Jährige und der 24-Jährige für vier Jahre und zehn Monate sowie vier Jahre und sieben Monate hinter Gitter. Im Strafmaß enthalten sind auch zahlreiche Verstöße gegen das Waffengesetz. 

+++ 14.47 Uhr: Südkorea verhängt Millionen-Bußgelder gegen deutsche Autobauer +++

Südkoreas Umweltministerium will gegen die Autobauer BMW, Daimler und Porsche wegen Verstößen gegen Emissionsvorschriften Strafgelder von insgesamt 70,3 Milliarden Won (54,3 Mio Euro) verhängen. Den größten Teil solle BMW mit 60,8 Milliarden Won zahlen, wie das Ministerium mitteilte. Es wirft BMW vor, in Unterlagen über Abgastests bei mehr als 81.000 Autos falsche Angaben gemacht zu haben. Es gehe um 28 Modelle, die in dem Land zwischen 2012 und 2015 verkauft worden seien. Die Zertifikate für die Kraftstoff-Effizienz sollen Mitte dieses Monats wieder eingezogen werden.

+++ 14.46 Uhr: Verdächtiger in internationalem Mordfall nach 24 Jahren festgenommen +++

Festnahme nach 24 Jahren: Bundespolizisten haben am Flughafen Frankfurt/Main einen Inder gefasst, der 1993 in Großbritannien einen Menschen erstochen haben soll. Die Justiz dort hatte im April 2017 einen europäischen Haftbefehl für den Mann ausgestellt, weil er unter anderem in Frankreich vermutet wurde. Den Angaben zufolge wurde der 51-Jährige bei der Ankunft eines Flugs aus der indischen Hauptstadt Neu Delhi festgenommen. Er warte nun im Gefängnis auf seine Auslieferung nach Großbritannien. Dort droht ihm im Fall einer Verurteilung lebenslange Haft.

+++ 13.24 Uhr: Feuerwehr schneidet Katze aus Wand +++

Mit schwerem Gerät haben ein gutes Dutzend Feuerwehrleute in der Nähe von Mönchengladbach eine Katze aus einer misslichen Lage befreit. Das Tier war in dem Ort Jüchen zwischen einer Hauswand und einer Garage steckengeblieben, teilte die Feuerwehr mit. Mit einem Trennschleifer schnitten die Einsatzkräfte ein Loch in die Garagenwand und befreiten anschließend die Katze. Dreizehn Feuerwehrleute seien zwei Stunden lang im Einsatz gewesen. Das Tier überstand die Rettungsaktion unverletzt. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

+++ 12.30 Uhr: Schornsteinfeger in Niedersachsen findet hohen Geldbetrag in Kamin +++

Ein Schornsteinfeger hat im niedersächsischen Haselünne bei der Kontrolle eines Abgasschachts einen Briefumschlag voller Bargeld gefunden. Der Umschlag mit einem fünfstelligen Betrag war ins Innere des Kamins geklebt, wie die zuständige Polizei in Lingen mitteilte. Wem das Geld gehört, ist unklar. Das betroffene Haus wechselte in den vergangenen Monaten mehrfach den Eigentümer. Nun bleibt der Fund bei der Polizei, bis klar ist, wem das Geld gehört.

+++ 12.17 Uhr: 2,7 Millionen geschmuggelte Zigaretten in Gefriertruhen versteckt +++

In einem Lastwagen aus Südosteuropa hat der Zoll in der Oberpfalz 2,7 Millionen geschmuggelte Zigaretten gefunden. Der 53 Jahre alte Fahrer sitze in Untersuchungshaft, teilten die Beamten am Donnerstag in Bayern mit. Der Lkw wurde auf der Autobahn 6 nahe Waidhaus gestoppt. Zollbeamte durchleuchteten den Laster mit einem Röntgengerät und wurden stutzig: Schließlich entdeckten sie in 23 der 72 geladenen Gefriertruhen die Zigaretten. Der Steuerschaden der bereits Mitte September entdeckten Ware beläuft sich auf 420.000 Euro.

+++ 12.07 Uhr: Studie: Deutschland immer stärker von Extremwetter betroffen +++

In Deutschland nehmen extreme Wetterereignisse zu. Im vergangenen Jahr rückte die Bundesrepublik auf dem Klima-Risiko-Index der Umweltschutzorganisation Germanwatch vom 64. auf den 42. Platz der am meisten betroffenen Staaten vor. 15 Menschen starben demnach durch Extremwetter wie Stürme und Überschwemmungen, der Schaden betrug fast vier Milliarden Dollar (etwa 3,5 Milliarden Euro). Die Zahlen wurden am Donnerstag bei der Weltklimakonferenz in Bonn veröffentlicht.

Auf Platz 10 stehen die USA. "Sie sind also nicht nur einer der Verursacher des Klimawandels, sondern auch Leidtragender", sagte Vera Künzel, eine der Autorinnen des Berichts. 2016 verzeichneten die USA 267 Todesopfer und 47 Milliarden Dollar Schäden. Am stärksten betroffen sind jedoch arme Länder. An der Spitze der Liste stehen Haiti, Simbabwe, Fidschi, Sri Lanka und Vietnam.


 +++ 11.23 Uhr: Getötetes Baby - Mutter schweigt zu Mordvorwurf +++

Aus Rache soll eine 24-Jährige ihre vier Monate alte Tochter ermordet haben - zum Auftakt des Prozesses vor dem Landgericht Lüneburg hat die Angeklagte zu den Vorwürfen geschwiegen. Die junge Frau aus Eritrea kam als Flüchtling nach Deutschland und hatte ihren Freund nach dessen Darstellung auf einem Boot im Mittelmeer kennengelernt. Ihr wird Mord aus niedrigen Beweggründen vorgeworfen. Laut Anklage hat sie das Baby im Dezember 2016 umgebracht, um den Kindsvater dafür zu bestrafen, dass er ihr gegenüber gewalttätig geworden ist. Der 27-Jährige, der aus dem  Sudan stammt, sagte als erster Zeuge aus.

+++ 11.04 Uhr: Tödliche Dosis K.o.-Tropfen - Mann wegen Mordes vor Gericht +++

Weil er einem Partygast eine tödliche Dosis K.o.-Tropfen zum Trinken gegeben haben soll, muss sich ein 26-Jähriger nun vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen den jungen Mann begann vor dem Landgericht Bamberg. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 26-Jährigen vor, im Dezember 2014 eine Flasche K.o.-Tropfen mit zu einer Feier gebracht zu haben. Zwei Partygäste tranken daraus - einer starb an den Folgen, einer überlebte nur knapp. Vor zwei Jahren war der Angeklagte in dem Fall bereits wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, die Staatsanwaltschaft war jedoch mit ihrer Revision beim Bundesgerichtshof erfolgreich.

+++ 11.02 Uhr: Haft bis zum Tod für Vergewaltiger einer indischen Nonne +++

Weil er eine 70 Jahre alte Nonne vergewaltigt hat, ist ein Mann in Indien zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Richter entschied in der ostindischen Metropole Kolkata (früher Kalkutta), dass der Verurteilte bis zum Tod in Haft bleiben müsse, wie der Staatsanwalt Anindya Rauth auf Nachfrage mitteilte. Der Mann wurde der Vergewaltigung, des versuchten Mordes und des Bandenraubes schuldig gesprochen. 

+++ 11 Uhr: Schiri-Boss Fröhlich entlastet Krug von Manipulation +++

Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich hat Hellmut Krug vom Verdacht der Manipulation entlastet. "Nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten und nach Kontrolle der visuellen und akustischen Dokumentation aus dem Review Center kann ich nichts erkennen, was auf eine Manipulation hindeuten würde", erklärte der Chef der DFB-Eliteschiedsrichter in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau".

+++ 10.57 Uhr: Deutscher Bergsteiger überlebt fünf Tage in Felsspalte +++

Ein Bergsteiger aus Duisburg ist nach einem Sturz in eine Felsspalte am Dachstein in Österreich nach fünf Tagen verletzt geborgen worden. Die Bergretter entdeckten nach Angaben der Polizei den 45-Jährigen in der 30 Meter tiefen Kluft. Zuvor war es dem bereits von seinem Vater als vermisst gemeldeten Mann gelungen, einen Notruf abzusetzen. Der 45-Jährige hatte für den 4. November eine Tour angekündigt und sich seitdem nicht mehr gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen erlitt er bei dem Sturz in die Felsspalte Verletzungen an der Schulter und am Sprunggelenk.

+++ 10.42 Uhr: Krankenpfleger Niels H. soll 106 Menschen getötet haben +++

Im Fall der Mordserie des ehemaligen Krankenpflegers Niels H. aus Niedersachsen gehen die Ermittler inzwischen von 106 Toten aus. Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem Abschluss weiterer toxikologischer Untersuchungen in Oldenburg mit. Zuvor waren die Ermittler von 90 Taten ausgegangen.

+++ 10.24 Uhr: Polizisten als Geburtshelfer in Flüchtlingsunterkunft in Böblingen im Einsatz +++

Polizisten als Geburtshelfer: In einem Flüchtlingsheim in Böblingen in Baden-Württemberg haben Beamte einen besonders schnellen neuen Erdenbürger auf die Welt begleitet. Wie die Polizei in Ludwigsburg mitteilte, machten Bewohner eine zufällig vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung auf einen Notfall aufmerksam und führten die Beamten zu einer unmittelbar vor der Geburt stehenden 20-Jährigen. Nur wenige Minuten später hätten zwei von inzwischen vier am Ort des Geschehens versammelten Polizisten der jungen Frau aus Ghana "aktive Geburtshilfe" geleistet, berichteten die Beamten weiter. "Frisch gewickelt" sei das Neugeborene anschließend für eine Untersuchung in die Obhut von Ärzten übergeben worden. Mutter und Kind seien wohlauf. 

+++ 9.49 Uhr: Ein Jahr und zehn Monate Haft auf Bewährung für geständigen Schweizer Spion +++

Auf der Grundlage eines Geständnisses ist der Schweizer Spion Daniel M. zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main verfügte zudem, von dem 54-Jährigen 25.000 Euro einzuziehen. Dem Urteil war eine Abmachung zwischen den Prozessbeteiligten über eine Bewährungsstrafe im Gegenzug für ein Geständnis vorausgegangen.

+++ 9.44 Uhr: Zug kollidiert mit Lkw - zwölf Leichtverletzte +++

Ein Zug ist im niedersächsischen Walsrode mit einem Lkw zusammengestoßen, zwölf Menschen wurden leicht verletzt. Unter ihnen sind elf Passagiere und ein Zugbegleiter, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Zugverkehr auf der Strecke Hannover-Walsrode war unterbrochen, ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. 

+++ 8.56 Uhr: Kinderärzte warnen vor Verletzungsgefahr durch Fidget Spinner +++

Kinderärzte haben vor einer Verletzungsgefahr durch sogenannte Fidget Spinner gewarnt. "Die Kleinteile der Fidget Spinner, in manchen Fällen auch Batterien, können versehentlich verschluckt werden", erklärte Hermann Josef Kahl vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Düsseldorf. In den USA habe es Erstickungsunfälle mit den Handkreiseln bei Kindern bis zu 14 Jahren gegeben.

Deshalb sollten Kinder die Geräte nicht in den Mund nehmen oder in der Nähe des Gesichts damit spielen, erklärte Kahl. Wird ein Kleinteil verschluckt oder gar eine Batterie, handle es sich um einen Notfall.

+++ 8.22 Uhr: Opel verzichtet bei Neustart auf Kündigungen +++

Bei seinem Neustart will der Autohersteller Opel ohne betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen auskommen. Die Lohnkosten sollen über Abfindungen, innovative Arbeitszeitkonzepte und Altersteilzeit gesenkt werden, kündigte das vom französischen PSA-Konzern übernommene Unternehmen in Rüsselsheim an. Die genaue Ausgestaltung wie auch der Zeitraum des Kündigungsschutzes ist allerdings noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Arbeitnehmern. Bis Ende 2018 sind die rund 19 000 Opel-Beschäftigten in Deutschland ohnehin vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt.
Insgesamt beschäftigt das Unternehmen gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall rund 38 000 Menschen an zehn europäischen Standorten.

+++ 7.02 Uhr: Zwei Tote bei Unfall im Spessart auf der A3 +++

Zwei Menschen sind bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 3 in Bayern ums Leben gekommen. Drei weitere wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Lastwagen sollen an dem Unfall im Landkreis Aschaffenburg in der Nähe des Rasthofs Spessart beteiligt gewesen sein. Die Fahrbahn sei voller Kies.

Die Autobahn ist seit dem frühen Morgen in beide Richtungen gesperrt. Sie soll für mehrere Stunden nicht befahrbar sein, eine großräumige Umleitung werde eingerichtet. Die Bergungsarbeiten waren am frühen Morgen noch im vollem Gange. Die näheren Umstände des Unfalls waren noch unklar.

+++ 6.48 Uhr: Fahrerloser Bus in Unfall in Las Vegas verwickelt - aber schuld ist der Mensch +++

In Las Vegas ist ein fahrerloser Bus zu seiner ersten öffentlichen Probefahrt gestartet - und war nur wenig später in einen Unfall verwickelt. Der Bus krachte mit einem Sattelzug zusammen. Doch: Schuld am Unfall war offenbar der Mensch. Das habe die Polizei mitgeteilt, berichtete die Nachrichtenagentur AP. "Unglücklicherweise hielt der Bus nicht an und streifte den Kotflügel des Busses", teilte die Stadt mit - und fügte an: "Hätte der Truck dieselben Sensoren wie der Bus besessen, hätte der Unfall vermieden werden können." Laut Angaben der Stadt hatten die Sensoren des fahrerlosen Shuttlebusses den Truck rechtzeitig erkannt und der Bus hatte wie vorgesehen gestoppt.

+++ 5.30 Uhr: Einigung auf EU-Emissionshandel für den Klimaschutz +++

Nach monatelangen Verhandlungen ist eine Reform des europäischen Emissionshandels unter Dach und Fach. Ein Kompromiss sei erreicht und werde jetzt Vertretern der EU-Staaten zur Billigung vorgelegt, teilte Estland als derzeitiger EU-Vorsitz in Brüssel mit. Damit soll sich das Handelssystem im nächsten Jahrzehnt endlich als wirksames Klimaschutzinstrument beweisen.

Geplant sind deutlich schärfere Klimaziele für Fabriken und Kraftwerke. Die Menge, die sie an Treibhausgasen in die Luft blasen dürfen, soll zwischen 2021 und 2030 jährlich um 2,2 Prozent sinken und damit stärker als bisher. Gleichzeitig werden Verschmutzungsrechte vom Markt genommen, um das Angebot zu verknappen.

Dies soll dazu beitragen, dass die rund 11 000 beteiligten Anlagen in Europa bis 2030 mindestens 43 Prozent weniger Kohlendioxid und andere Klimagase ausstoßen als 2005, damit die EU ihre Zusagen im Pariser Weltklimapakt einhalten kann.

+++ 3.04 Uhr: Mediziner geben todkrankem Jungen eine neue Haut +++

Mit einer Gentherapie haben Mediziner einen kleinen Jungen von einer lebensbedrohenden erblichen Hautkrankheit geheilt.

Sie entnahmen dem damals sieben Jahre alten Hassan dazu einige Hautzellen, schleusten im Labor eine gesunde Variante des bei ihm fehlerhaften Gens hinein und vermehrten die Zellen dann. Schließlich transplantierten sie die nachgezüchtete gesunde Haut auf fast die gesamte Körperfläche des Jungen.

Er ist heute, knapp zwei Jahre nach dem Eingriff, weitgehend frei von Beschwerden. Die Forscher stellen ihre Therapie, die unter Leitung von Bochumer Wissenschaftlern erfolgte, im Fachblatt "Nature" vor.

+++ 1.14 Uhr: Düsenantrieb auf dem Rücken: Brite stellt Geschwindigkeitsrekord auf +++

Ein britischer Tüftler hat den Geschwindigkeitsrekord mit einem düsenbetriebenen Anzug gebrochen. Wie Guinness World Records mitteilte, sauste Richard Browning mit 51,53 Kilometern pro Stunde über einen See nahe Reading, östlich von London. Er ist damit der schnellste Mensch der Welt in einem düsenbetriebenen Anzug.  

+++ 0.26 Uhr: Flüchtlingsamts-Leiterin verlangt mehr Personal +++

Das Bundesflüchtlingsamt fordert mehr Personal, um den anstehenden Berg regulärer Überprüfungen positiver Asylbescheide bewältigen zu können. "Wir brauchen aktuell nach unserer Bewertung ein Stück weit mehr Dauerpersonal", sagte die Leiterin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Jutta Cordt, im SWR-"Interview der Woche". Laut Gesetz muss das Bundesamt spätestens nach drei Jahren prüfen, ob der Schutzstatus für einen Asylbewerber weiterhin gewährt wird. Daher stehen im kommenden Jahr zahlreiche Fälle zur Neubewertung an, weil 2015 viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

+++ 0.24 Uhr: Zwölf Tonnen Kokain in Kolumbien beschlagnahmt +++

Der Polizei und dem Militär in Kolumbien ist der größte Kokainfund in der Geschichte des Landes gelungen: Insgesamt zwölf Tonnen Kokain wurden beschlagnahmt. Die Drogen, die in vier Fincas in den Departements Antioquia und Choco sichergestellt wurden, sollen dem Kartell "Clan de Golfo" gehören. "Zwölf Tonnen Kokain sind ein überzeugendes Zeichen der Stärke unserer Streitkräfte", lobte Präsident Juan Manuel Santos den Rekordfund. Ein Kilo Kokain, das in Kolumbien produziert werde, koste rund 1500 Dollar (rund 1300 Euro) und könne in den USA bis zu 30 000 Dollar einbringen. "Wenn wir diesen Kilopreis mit den 12 Tonnen multiplizieren kommen wir auf 360 Millionen Dollar." Er sprach vom "größten Schlag der Geschichte".

+++ 0.05 Uhr: Frau mit 23.000 Euro Bargeld in der Tasche stiehlt einen Lipgloss +++

Eine offensichtlich wohlhabende Frau hat im Hamburger Hauptbahnhof ein Lipgloss für 37 Euro gestohlen, obwohl das Bargeld in ihrer Tasche für mehr als 600 Stück davon gereicht hätte. Das berichtete die Bundespolizei. Der Ladendetektiv habe die Kundin dabei beobachtet, wie sie die Ware im Ärmel ihrer Jacke verschwinden ließ. Die 33-Jährige aus Karlsruhe verließ dann die Parfümerie, ohne zu bezahlen. Der Detektiv stellte die Frau und holte die Bundespolizei. Die Überprüfung der Personalien brachte "keine polizeilich relevanten Erkenntnisse". Jedoch hatte die Frau satte 23 000 Euro in bar bei sich. Alles echt, keine Blüten. Das Geld durfte sie im Gegensatz zum Lipgloss behalten, eine Strafanzeige gab es oben drauf. Zudem hat sie ein Jahr Hausverbot in der Parfümerie. Der Kommentar der Polizei: "Kaum zu glauben."

+++ 0.03 Uhr: Cannabispflanzen im Horrorhaus von Höxter hatten Wert von rund 200.000 Euro +++

Aus den im sogenannten Horrorhaus vom Höxter entdeckten Cannabispflanzen hätten die mutmaßlichen Plantagenbetreiber 38 Kilogramm Marihuana im Wert von rund 200.000 Euro gewinnen können. Dies geht aus einem Gutachten des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamts (LKA) hervor, wie die Polizei Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Paderborn mitteilten.

Bei einer Razzia in dem Haus hatten Polizisten am 20. September die Cannabisplantage ausgehoben und zwölf Tatverdächtige festgenommen. Vor einem Eigentümerwechsel Anfang des Jahres soll in dem Haus in Höxter-Bosseborn ein Ehepaar zwei Frauen gefangen gehalten und so schwer misshandelt haben, dass sie starben. Der Prozess gegen das inzwischen geschiedene Paar läuft derzeit vor dem Landgericht Paderborn. 

Angelika und Wilfried W. vor Gericht: Das ist das Horrorhaus von Höxter


pg / AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(