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News des Tages: Venezuela bricht Beziehungen zu USA ab - Militär steht hinter Maduro

Frau im Koma bringt Baby zur Welt – Festnahme +++ Anklage in Mordfall Susanna +++ Haft für 15-Jährigen nach Gruppenvergewaltigung +++ Merkel versteht Frust in Ostdeutschland +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Putschversuch: Venezuela: Juan Guaido erklärt sich zum Präsidenten

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Machtkampf in Venezuela: Juan Guaidó erklärt sich zum Staatschef (19.11 Uhr) - USA erkennen Guaidó an - USA: "Alle Optionen offen" falls Machthaber Maduro Gewalt anwendet - Ausschreitungen in Caracas - Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu USA ab (21.26 Uhr) - Militär stellt sich hinter Machthaber Maduro (23.05 Uhr)
  • Frau im Koma bringt Baby zur Welt – Festnahme (17.15 Uhr)
  • Anklage in Mordfall Susanna (16.07 Uhr)
  • Haft für 15-Jährigen nach Gruppenvergewaltigung (15.20 Uhr)
  • Merkel versteht Frustrationen in Ostdeutschland (12.22 Uhr)
  • Rund 185.000 Asylanträge im Jahr 2018 (11.11 Uhr)
  • Bruder von Abou-Chaker in Dänemark verhaftet (8.43 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:   

+++ 23.05 Uhr: Venezuelas Militär stellt sich hinter Machthaber Maduro +++

Im Machtkampf in Venezuela hat sich das Militär hinter Präsident Nicolás Maduro gestellt. "Die Soldaten des Vaterlandes akzeptieren keinen Präsidenten, der von dunklen Mächten eingesetzt wird, oder sich abseits des Rechts selbst einsetzt", twitterte Verteidigungsminister Vladimir Padrino. Zuvor hatte sich Parlamentschef Juan Guaidó zum Übergangspräsidenten erklärt. Damit hat das Militär einen Appell von US-Außenminister Pompeo missachtet, die Machtübergabe nicht zu behindern. Die USA hatten betont, "alle Optionen" seien offen, sollte Maduro mit Gewalt gegen Oppositionelle vorgehen. Venezuela steckt seit geraumer Zeit in einer massiven Staatskrise.

+++ 21.26 Uhr: Venezuela bricht diplomatische Beziehungen zu USA ab +++

Venezuela hat die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen. Das diplomatische Personal müsse innerhalb von 72 Stunden das Land verlassen, sagte Präsident Nicolás Maduro am Mittwoch. Die USA hatten zuvor Parlamentspräsident Juan Guaidó als Übergangspräsidenten anerkannt.

+++ 21.19 Uhr: Zusammenstöße in Caracas gemeldet +++

Aus Venezuelas Hauptstadt Caracas werden Zusammenstöße zwischen Oppositionellen und der Polizei gemeldet, nachdem sich Oppositionsführer Juan Guaidó zum Interimspräsidenten erklärt hatte. Ein Appell von US-Außenminister Mike Pompeo, die Sicherheitskräfte sollten eine friedliche Machtübergabe und Absetzung des amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro nicht im Wege stehen, scheint damit erst einmal verhallt. Die USA hatten Maduro zuvor gewarnt, sie hielten sich "alle Optionen offen", falls Maduro Gewalt gegen die Opposition anwenden sollte. "Wenn Maduro und seine Spießgesellen sich dafür entscheiden, mit Gewalt zu antworten, wenn sie entscheiden, Mitgliedern der Nationalversammlung Schaden zuzufügen, sind für die USA alle Handlungsoptionen auf dem Tisch", wird ein ranghoher Regierungsmitarbeiter in Washington zitiert.

+++ 20.44 Uhr: US-Außenminister Pompeo appelliert an Sicherheitskräfte in Venezuela, Wandel nicht zum Wege zu stehen +++

US-Außenminister Mike Pompeo hat die Sicherheitskräfte in Venezuela aufgefordert, einer friedlichen Machtübergabe nicht im Wege zu stehen. Pompeo rief das Militär und andere Sicherheitskräfte dazu auf, "die Demokratie zu unterstützen und alle Bürger Venezuelas zu schützen". Das Volk habe lange genug unter der "katastrophalen Diktatur" von Präsident Nicolás Maduro gelitten. US-Präsident Donald Trump hatte Parlamentspräsident Juan Guaidó zuvor als Interims-Staatschef Venezuelas anerkannt. In einer Mitteilung Pompeos hieß es, die USA seien bereit dazu, humanitäre Hilfe für die Menschen in Venezuela zu leisten, soweit die Bedingungen dies zuließen.

+++ 20.40 Uhr: Auch Kolumbien erkennt selbst ernannten Präsidenten Venezuelas an +++

Kolumbien hat den venezolanischen Parlamentschef Juan Guaidó als Übergangspräsidenten des südamerikanischen Landes anerkannt. "Kolumbien erkennt Juan Guaidó als Präsidenten von Venezuela an und begleitet diesen Weg zurück zur Demokratie, damit sich das venezolanische Volk von der Diktatur befreien kann", sagte der kolumbianische Präsident Iván Duque am Mittwoch am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Kolumbien bekommt die schwere politische und wirtschaftliche Krise in Venezuela besonders heftig zu spüren: Rund eine Million Venezolaner sind bereits vor Elend und Unterdrückung in ihrer Heimat in das Nachbarland geflohen.

Venezuelas Parlamentspräsident Juan Guaidó bei einer Demonstration gegen Präsident Nicolás Maduro in Caracas

"Ich schwöre, offiziell die nationale Exekutivgewalt als amtierender Präsident von Venezuela zu übernehmen": Venezuelas Parlamentspräsident Juan Guaidó bei einer Demonstration gegen Präsident Nicolás Maduro in Caracas.

AFP

+++ 19.42 Uhr: Amerikanische Staatenorganisation erkennt Guaidó als Venezuelas Präsidenten an +++

Die Organisation Amerikanischer Staaten hat den venezolanischen Parlamentschef Juan Guaidó als Übergangspräsidenten des südamerikanischen Landes anerkannt. "Unsere Glückwünsche für Juan Guaidó als Interims-Präsident von Venezuela. Er hat unseren Rückhalt, um das Land wieder zurück zur Demokratie zu führen", schrieb OAS-Generalsekretär Luis Almagro auf Twitter. Guaidó hatte sich kurz zuvor selbst zum Präsidenten erklärt.

+++ 19.36 Uhr: Schüler mit Schlägen und Tritten schwer verletzt +++

Ein 18 Jahre alter Schüler ist in Köln von einer Gruppe Jugendlicher geschlagen, getreten und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei traf er am Nachmittag an einer Bushaltestelle in der Nähe einer Schule auf drei Jugendliche. Er sei zu Boden gerissen und massiv mit Faustschlägen und Tritten - auch gegen den Kopf - traktiert worden. Die Jugendlichen ließen den 18-Jährigen danach liegen und flohen. Der Schwerverletzte wurde von einem Notarzt behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei befragte am Abend einen 15-Jährigen, der dabei gewesen sein soll. Bei den Ermittlungen soll geklärt werden, wie und warum es zu der Tat kam. Die Ermittler suchen Zeugen, die Angaben zur Tat machen können.

+++ 19.27 Uhr: Russland drängt Türkei zu härterem Vorgehen in Idlib +++

Russland fordert von der Türkei ein schärferes Vorgehen gegen Terrorgruppen in der syrischen Rebellenregion Idlib.  "Wir sehen, dass die türkischen Partner viel tun, um die von dort ausgehende Terrorgefahr zu verringern", sagte der russische Präsident Wladimir Putin nach einem Treffen mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan in Moskau. Nötig seien aber gemeinsame Anstrengungen, um die Gefahr endgültig zu beseitigen. Die vereinbarte entmilitarisierte Zone dürfe kein Grund sein, im Kampf gegen Terroristen nachzulassen.

Die Türkei hatte vergangenen Herbst die Zone in der nördlichen Provinz Idlib durchgesetzt. So wurde ein syrischer und russischer Angriff auf das Gebiet abgewendet, in dem es neben bewaffneten Oppositionellen auch Millionen Zivilisten gibt. In den vergangenen Wochen hat aber die Terrorgruppe HTS Geländegewinne in Idlib erzielt.

+++ 19.11 Uhr: Venezuelas Parlamentspräsident erklärt sich zum Staatschef +++

Venezuelas Parlamentspräsident Juan Guaidó hat sich zum "amtierenden Präsidenten" des Landes erklärt. "Ich schwöre, offiziell die nationale Exekutivgewalt als amtierender Präsident von Venezuela zu übernehmen, um die Usurpation zu beenden, eine Übergangsregierung (einzusetzen) und freie Wahlen abzuhalten", sagte Guaidó bei einer Demonstration gegen Präsident Nicolás Maduro. Kurz darauf erklärte das Weiße Haus in Washington, US-Präsident Donald Trump erkenne Guaidó offiziell als "Übergangspräsidenten" Venezuelas an. Guaidó vertrete als Parlamentspräsident "das einzige legitime" Staatsorgan des Landes, weil er "ordnungsgemäß" vom Volk gewählt worden sei. Guaidó war Anfang Januar zum Präsidenten der von der Opposition dominierten und von Maduro entmachteten Nationalversammlung gewählt worden.

Unterdessen hat der Oberste Gerichtshof Venezuelas die Staatsanwaltschaft angewiesen, gegen die Mitglieder des mehrheitlich aus Regierungsgegnern bestehenden Parlaments Ermittlungen einzuleiten. Dem weitgehend entmachteten Parlament warf das Gericht vor, sich missbräuchlich die Befugnisse des Staatschefs Maduro anzueignen. Die Ermittlungen sollten umgehend erfolgen, hieß es in einer verlesenen Erklärung.

Putschversuch: Venezuela: Juan Guaido erklärt sich zum Präsidenten

+++ 19.07 Uhr: Trump beharrt auf Rede zur Lage der Nation im Repräsentantenhaus +++

US-Präsident Donald Trump beharrt darauf, seine Rede zur Lage der Nation am 29. Januar im US-Repräsentantenhaus zu halten - trotz der Einwände der Demokraten. Die Vorsitzende der Kammer, die Demokratin Nancy Pelosi, hatte sich dafür ausgesprochen, dass Trump seine Rede verschiebt - und dies mit Sicherheitsbedenken aufgrund des anhaltenden Regierungsstillstandes begründet. Trump schrieb in einemheute veröffentlichten Brief an Pelosi, es gebe nach Angaben der zuständigen Behörden keinerlei Sicherheitseinwände. Daher freue er sich darauf, seine Rede wie ursprünglich geplant am 29. Januar im Repräsentantenhaus zu halten.

Es wäre "so traurig für unser Land", wenn die Rede nicht pünktlich, termingerecht und am dafür vorgesehenen Ort gehalten würde, betonte der Präsident. Letzteres nannte er "sehr wichtig".

+++ 18.53 Uhr: Archäologen finden mehr als 5000 Jahre alte Gräber im Nildelta +++

Archäologen haben im ägyptischen Nildelta historische Grabstätten entdeckt, von denen einige mehr als 5000 Jahre alt sein sollen. Rund 20 der Gräber, die rund 140 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kairo entdeckt wurden, stammten aus der prädynastischen Zeit (etwa 3200-3000 v. Chr.), teilte die ägyptische Antikenbehörde mit. In den Gräbern befänden sich noch die Skelette der Toten in hockender Position. Allerdings seien viele der Gräber in keinem guten Zustand mehr. 

Zudem seien in der Region von Kom al-Cholgan weitere Grabstätten aus der Zweiten Zwischenzeit (1782-1570 v. Chr.) gefunden worden. Darin hätten sich die Überreste von Tieren und Keramik befunden. Angaben zur Zeit der Entdeckung durch die Archäologen machte das Antikenministerium am Mittwoch nicht.

+++ 18.44 Uhr: Räuber klebt Hände von Opfer an Tisch fest +++

Mit Sekundenkleber hat ein Räuber die Hände einer Verkäuferin auf einer Tischplatte festgeklebt. Die 52 Jahre alte Mitarbeiterin eines Bekleidungsgeschäfts in Ingolstadt hatte noch vor Ladenöffnung dem Mann die Tür aufgemacht, weil sie glaubte, es handele sich um ihren Kollegen, wie die Polizei mitteilte. Der mit einer Pistole bewaffnete Täter zwang die Frau, den Tresor zu öffnen und erbeutete rund 2000 Euro. Nachdem der Räuber den Laden verlassen hatte, gelang es der Verkäuferin "trotz der extrem beschränkten Möglichkeiten" einen Angehörigen anzurufen, der wiederum den Notruf wählte, wie ein Polizeisprecher sagte.

+++ 18.17 Uhr: Erzieherin für Sex mit 13-Jährigem zu Haft verurteilt  +++

Eine Erzieherin ist wegen Missbrauchs eines 13-jährigen Jungen in Berlin zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Drei Mal sei es zu sexuellen Handlungen mit ihrem damaligen Schützling in einer Jugendhilfeeinrichtung gekommen, begründete das Amtsgericht Tiergarten. Die 37-Jährige hatte zuvor weitgehend gestanden. Der Junge habe Sex mit ihr gewollt, sagte die Angeklagte. Sie habe ihm zwar mehrfach erklärt, dass das strafbar sei. "Trotzdem ist es dazu gekommen."

Die Frau arbeitete als Betreuerin für Kinder in Wohngruppen, als es in der Zeit zwischen März und Oktober 2017 während der Dienstzeiten zu Missbrauchstaten kam. Der Verteidiger sagte, seine Mandantin habe in der problematischen Gruppe eine "Nähe durch Verständnis" aufbauen wollen. Der Anwalt plädierte auf einen sogenannten minderschweren Fall des Missbrauchs. Als die Vorwürfe bekannt wurden, sei die Angeklagte entlassen worden. "Für sie ist klar, dass sie nie wieder in dem Bereich arbeiten kann." Das Gericht folgte mit dem Urteil dem Antrag der Staatsanwältin, die in zwei Fällen von einem schweren Kindesmissbrauch ausging.

+++ 17.54 Uhr: Autoattacken in Silvesternacht: Auch Oberhausen war offenbar Tatort +++

Der mutmaßliche Täter von Bottrop und Essen soll in der Silvesternacht auch in Oberhausen gezielt auf Menschen zugefahren sein. Das geht aus einem Bericht des nordrhein-westfälischen Innenministeriums hervor, über den heute im Landtag in Düsseldorf debattiert wurde. Der 50-Jährige habe sein Auto an 13 Orten in Bottrop, Oberhausen und Essen in Ansammlungen von Menschen beziehungsweise auf eine Einzelperson gelenkt, heißt es in dem Bericht. Dabei seien eine 46-Jährige aus Syrien schwer und neun weitere Menschen leicht verletzt worden. Alle Opfer hätten Migrationshintergrund. Erste Aussagen des Arbeitslosen hatten auf Rassismus als Tatmotiv hingewiesen. Seine Einlassungen sprächen für eine politisch motivierte Gewalttat, heißt es in dem Bericht.

Der Deutsche ist inzwischen in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Ein Psychiater hatte ihn als zur Tatzeit mindestens erheblich vermindert schuldfähig eingestuft. Auch eine Schuldunfähigkeit sei nicht ausgeschlossen. Wegen versuchten Mordes hatte der Mann zuvor in Untersuchungshaft gesessen.

+++ 17.15 Uhr: Frau im Koma bringt Baby zur Welt – Festnahme +++

Im Fall einer Wachkomapatientin in den USA, die ein Kind zur Welt gebracht hatte, hat es eine Festnahme gegeben. Das meldet "CBSNews". Ein 36-jähriger Pfleger sei laut Polizei wegen des Vorwurfs des Vergewaltigung festgenommen worden.

In dem Pflegeheim Hacienda HealthCare in Phoenix hatte Ende Dezember eine Patientin ein Baby geboren.  Ein Verbrechen war die einzige schlüssige Erklärung für die Geburt. Denn die 29-jährige Frau liegt bereits seit mindestens zehn Jahren im Wachkoma und kann einem sexuellen Akt dementsprechend unmöglich zugestimmt haben. Das sah auch die Polizei so und kam dem mutmaßlichen Täter mit einem DNA-Test auf die Spur. Der Mann arbeite in der Einrichtung und sei mit der Pflege der Patientin betraut gewesen, so die Ermittler. Deine DNA stimme mit der des Babys überein. Die Polizei hatte nach der Geburt angekündigt, dass alle männlichen Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung einem Vaterschaftstest unterzogen werden sollten.

+++ 17 Uhr: Gericht hebt fristlose Kündigung von AfD-naher Professorin auf +++

Das Düsseldorfer Landesarbeitsgericht hat die fristlose Kündigung einer AfD-nahen Professorin der Hochschule Niederrhein verworfen. Die Vorwürfe gegen BWL-Professorin Karin Kaiser rechtfertigten den Rauswurf nicht, oder seien bereits durch Abmahnungen verbraucht, befand das Gericht am Mittwoch und schloss sich der Vorinstanz an. Ihre parteipolitische Ausrichtung rechtfertige die Auflösung des Arbeitsverhältnisses ebenfalls nicht.

+++ 16.07 Uhr: Staatsanwaltschaft Wiesbaden erhebt Anklage in Mordfall Susanna +++

Rund acht Monate nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna aus Mainz hat die Staatsanwaltschaft Wiesbaden offiziell Anklage gegen den 21-jährigen Verdächtigen Ali B. erhoben. Dem Iraker werden Vergewaltigung und Mord aus Heimtücke sowie zur Verdeckung einer Straftat vorgeworfen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Über die Zulassung der Anklage muss nun das Landgericht Wiesbaden entscheiden.

Über die Anklage war bereits im November berichtet worden. Erst nach der Information aller Verfahrensbeteiligten wurde sie nun aber offiziell erhoben.

Susannas Leiche war Anfang Juni 2018, zwei Wochen nach dem Verschwinden des Mädchens, gefunden worden. Der Fall sorgte auch politisch für Aufsehen.

B. hatte sich nach der Tat in den Irak abgesetzt, wo er von kurdischen Sicherheitskräften festgenommen wurde. An der Rückholung von B. beteiligte sich auch Bundespolizeipräsident Dieter Romann.

+++ 15:43 Uhr: Vier Tote bei Protesten vor Großdemonstrationen in Venezuela +++

Vor den Großdemonstrationen in Venezuela am Mittwoch sind mindestens vier Menschen bei nächtlichen Protesten ums Leben gekommen. Das teilten die Polizei und die Nichtregierungsorganisation Beobachtungsstelle für soziale Konflikte (OVCS) mit. Für Mittwoch hat die Opposition in Venezuela zu Massenprotesten gegen den linksnationalistischen Staatschef Nicolás Maduro aufgerufen. Auch die Regierung will ihre Anhänger mobilisieren.

+++ 15.21 Uhr: 1,7 Millionen Solaranlagen müssen für neues Register gemeldet werden +++

Ein neues Register der Bundesnetzagentur soll für einen besseren Überblick über die Stromversorgung in Deutschland sorgen. Vom Donnerstag kommender Woche (31. Januar) muss sich jeder in dieses Verzeichnis eintragen, der eine Anlage besitzt, vom Großkraftwerk bis zur Solaranlage auf dem Dach. Ortsfeste Batteriespeicher müssen ebenso gemeldet werden wie Notstromaggregate. Die Netzagentur geht von etwa zwei Millionen Anlagen aus, die registriert werden müssen. Darunter sind rund 1,7 Millionen Solaranlagen.

+++ 15.20 Uhr: Gericht schickt Jugendlichen nach Gruppenvergewaltigung ins Gefängnis +++

Nach der Gruppenvergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens in Velbert am Rand des Ruhrgebiets hat das Wuppertaler Landgericht einen weiteren jugendlichen Vergewaltiger verurteilt. Der 15-Jährige erhielt am Mittwoch zwei Jahre und neun Monate Jugendstrafe, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Ein zweiter, ebenfalls 15 Jahre alter Angeklagter kam wegen Beihilfe zur Vergewaltigung mit 15 Monaten Haft auf Bewährung davon. Beide hatten sich nach der Tat in ihre Heimat nach Bulgarien abgesetzt und waren dort festgenommen worden.

Im Prozess hatten sie Geständnisse abgelegt und dem Opfer damit eine erneute Zeugenaussage vor Gericht erspart. Das Jugendstrafverfahren fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren hatte das Gericht bereits im vergangenen Oktober verurteilt. Die höchste Einzelstrafe betrug vier Jahre und neun Monate Haft.

+++ 15.19 Uhr: Windel-Hersteller wegen möglicher Risiken für Babys im Visier +++

Windel-Hersteller sind wegen möglicher Gesundheitsrisiken für Babys ins Visier der französischen Behörden geraten. Gesundheitsministerin Agnès Buzyn rief die Unternehmen am Mittwoch nach einem Treffen mit Branchenvertretern auf, binnen zwei Wochen einen Plan zur Reduzierung bestimmter Parfums und Chemikalien in ihren Produkten vorzulegen.

+++ 15.10 Uhr: Salvini: Regeln von "Sophia"-Mission gegen italienische Interessen +++

Italiens Innenminister Matteo Salvini hat den Willen seiner Regierung bekräftigt, den Militäreinsatz Sophia im Mittelmeer nur noch unter geänderten Regeln fortführen zu wollen. Die Regel von 2015, wonach aus Seenot gerettete Flüchtlinge stets nach Italien und nicht in andere EU-Länder gebracht werden, sei "gegen das nationale Interesse Italiens", sagte Salvini am Mittwoch vor Journalisten in Rom.

Als Reaktion auf die Ankündigung Deutschlands, keine neuen Schiffe mehr für die Mission bereitzustellen, fügte er hinzu: "Wenn sich andere zurückziehen in der Annahme, uns damit zu ärgern, tun sie uns damit nur einen Gefallen." Bereits früher am Tag hatte Salvini im staatlichen Sender RAI bekräftigt: "Entweder diese Regeln ändern sich, oder die Mission ist vorbei."

Deutschland hatte am Dienstag angekündigt, bis auf weiteres keine neuen Schiffe für die Operation Sophia bereitzustellen. Damit wird die bald heimkehrende Fregatte "Augsburg" nicht ersetzt - der dafür eingeplante Einsatzgruppenversorger "Berlin" hält sich in Bereitschaft. Ein Grund für die Entscheidung ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur der Streit darüber, was mit Migranten passiert, die während des Einsatzes gerettet werden. 

+++ 14:57 Uhr: Gericht: Schilder für Frauenparkplätze im öffentlichen Raum nicht zulässig +++

Städte und Gemeinden dürfen auf öffentlichen Parkplätzen laut Verwaltungsgericht München keine Frauenparkplätze ausweisen. In einem am Mittwoch ohne Urteil beendeten Rechtsstreit um einen von der Stadt Eichstätt ausgewiesenen Frauenparkplatz machte der zuständige Richter dem Gericht zufolge deutlich, dass im öffentlichen Raum nur die Verkehrszeichen nach der Straßenverkehrsordnung verwendet werden dürften. Diese kenne aber keine Beschilderung eines ausschließlich für Frauen reservierten Parkplatzes.

Auch wenn die zuständige Behörde die Beschilderung als Frauenparkplatz nur als reine Empfehlung oder Frage der Höflichkeit verstanden wissen wolle, dürfe sie nicht solche Schilder aufstellen, erklärte der Richter. Auf privat betriebenen Parkplätzen etwa von Supermärkten oder in privaten Parkhäusern sei das Ausweisen von Frauenparkplätzen aber zulässig.

Die Stadt Eichstätt kündigte an, ihre Frauenparkplätze neu zu beschildern. Die neuen Schilder sollen deutlich zeigen, dass sie lediglich eine Empfehlung sind - also auch Männer ohne Konsequenzen auf Frauenparkplätzen parken dürfen. "Das ist ein Sieg für die Frauenparkplätze in ganz Deutschland", sagte der Verwaltungsdirektor der Stadt Eichstätt, Hans Bittl, im Anschluss an den Gerichtstermin.

Im vorliegenden Fall hatte sich ein männlicher Autofahrer über die Beschilderung auf einem Parkplatz in Eichstätt geärgert. Dort hatte die Stadt nach einem tätlichen Angriff auf eine Frau Parkplätze nur für Frauen ausgewiesen. Der Kläger fühlte sich als Mann ungleich behandelt und kritisierte auch eine angebliche Diskriminierung von Frauen und zog deshalb vor Gericht.

+++ 14.55 Uhr: Von der Leyen wirft Italien Sabotage des Mittelmeer-Einsatzes vor +++

Im Streit über die Zukunft des europäischen Anti-Schleuser-Einsatzes vor der libyschen Küste hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen schwere Vorwürfe gegen Italien erhoben. Das italienische Einsatzkommando habe die deutsche Marine im vergangenen Dreivierteljahr in die entlegensten Ecken des Mittelmeeres geschickt, sagte die CDU-Politikerin am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos vor Medienvertretern. Weil es dort "keinerlei Schmuggelrouten" und "keinerlei Flüchtlingswege" gebe, habe die deutsche Marine im Mittelmeer seit Monaten keine sinnvollen Aufgaben mehr gehabt.

+++ 14.27 Uhr: Letzte Phase der Bergung von Julen erwartet +++

Bei der aufwendigen Bergung des vor eineinhalb Wochen in einen Brunnenschacht in Spanien gestürzten Julen hat am Mittwoch die letzte Phase bevorgestanden. Eigens angeforderte Minenarbeiter warteten im andalusischen Totalán auf ihren Einsatz, um sich in 70 bis 80 Meter Tiefe in einem waagerechten Tunnel zu der Stelle vorzuarbeiten, an der der Zweijährige vermutet wurde. Die Chancen, das Kind lebend zu finden, schwanden dabei immer weiter.

+++ 14.06 Uhr: Laut Studie mehr als die Hälfte der Feldvögel in Europa ist verschwunden +++

Der Bestand an Feldvögeln in EU-Staaten ist nach einer Studie in den vergangenen Jahrzehnten um mehr als die Hälfte gesunken. Von 1980 bis 2016 sind in der EU rund 56 Prozent aller Feldvögel wie Feldlerche, Kiebitz, Feldsperling oder Star verschwunden, geht aus der Statistik des europaweiten Vogelmonitorings hervor. Die Daten veröffentlichte der Vogelzählrat (European Bird Census Council), ein Zusammenschluss europäischer Vogelexperten mit Sitz im niederländischen Nijmegen.

Die Blumen und das Bild erinnern in Melbourne an die ermordete Israelin

Die Blumen und das Bild erinnern in Melbourne an die ermordete Israelin

AFP

+++ 13.38 Uhr: Tausende bei Beerdigung von in Australien ermordeter Studentin +++

Tausende haben in Israel von einer in Australien ermordeten Studentin Abschied genommen. Die örtliche Schule und Geschäfte blieben in der arabisch geprägten Stadt Baka al-Garbia am Mittwoch geschlossen, wie israelische Medien berichteten. Bilder und ein Video zeigten weinende Frauen und Männer, die den Sarg durch die Straßen des Ortes trugen. Die Leiche der 21-Jährigen, die in Melbourne Englisch studiert hatte, war vor einer Woche in einem Gebüsch entdeckt worden. Die Polizei nahm kurz darauf einen 20 Jahre alten Rapper fest. Am Samstag wurde eine Anklage wegen Vergewaltigung und Mordes erlassen, wie der Sender ABC berichtete.

+++ 13.15 Uhr: Syrer verhindert Abschiebung aus Frankfurt mit Nagelfeile +++

Mit einer Drohung hat ein Syrer hat am Flughafen in Frankfurt am Main seine Abschiebung verhindert. An Bord eines Flugzeugs nach Barcelona habe der 33-Jährige plötzlich ein vermeintliches Messer gezogen, teilte die Bundespolizei mit. Die Abschiebung wurde daraufhin abgebrochen. Der Gegenstand entpuppte sich aber als Nagelfeile.

+++ 13.07 Uhr: Russisches Militär zeigt neue Mittelstreckenrakete +++

Russland sieht bei einer neuen Mittelstreckenrakete keinen Verstoß gegen einen der wichtigsten nuklearen Abrüstungsverträge. Das russische Militär präsentierte in der Nähe von Moskau erstmals vor ausländischen Militärexperten und Journalisten den Marschflugkörper vom Typ 9M729. Er habe eine maximale Reichweite von 480 Kilometern, sagte Generalleutnant Michail Matwejewski russischen Medienberichten zufolge.

Die USA und die Nato gehen davon aus, dass der neue Waffentyp tatsächlich weiter fliegt und damit gegen den INF-Vertrag verstößt. Der verbietet bodengestützte Marschflugkörper mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometer. "Russland hat die Punkte des Vertrags streng beachtet, verfolgt sie weiterhin und lässt keine Verstöße zu", versicherte Matwejewski.

+++ 12.22 Uhr: Merkel äußert Verständnis für Frustrationen in Ostdeutschland +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Verständnis für Frustrationen in Ostdeutschland geäußert. "Das Land war vielleicht nie so versöhnt, wie man dachte", sagte Merkel der Wochenzeitung "Die Zeit". Hoffnungen, die Angleichung werde schnell gehen, seien "in einigen Bereichen zerstoben". Auch seien Ostdeutsche weiterhin in vielen Führungspositionen unterrepräsentiert.

Merkel, die selbst aus Ostdeutschland stammt, zeigte sich wenig überrascht darüber, dass sich Wut dort häufig auch gegen sie persönlich richte. Mit Blick auf die Flüchtlingspolitik sagte sie: "Es hat mich nicht verwundert, dass sich viele Menschen in den neuen Ländern mit einer solchen Entscheidung noch etwas schwerer taten als die in den alten Ländern. Es gab in der DDR zu wenig Erfahrung mit anderen Kulturen." Auch die Euro- und Finanzkrise habe Verärgerung im Osten verstärkt.

+++ 11.16 Uhr: AfD-Abgeordnete verlassen Gedenkfeier für NS-Ofper +++

Eklat im bayerischen Landtag: Einige Abgeordnete der AfD-Fraktion haben bei einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus das Plenum demonstrativ für zehn Minuten verlassen. Sie reagierten damit auf eine Rede der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch. Diese hatte in ihrer Rede die AfD direkt attackiert und die Gesellschaft und alle demokratischen Parteien zum Schutz der Demokratie aufgerufen: "Heute und hier ist eine Partei vertreten, die diese Werte verächtlich macht und Verbrechen der Nationalsozialisten verharmlost und enge Verbindungen ins rechtsextreme Milieu unterhält", sagte Knobloch. Nach ihrer Rede kamen die AfD-Abgeordneten wieder ins Plenum zurück.

+++ 11.11 Uhr: Rund 185.000 Asylanträge im Jahr 2018 +++

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland rund 185.800 Asylanträge gestellt worden. Das ist ein Rückgang um gut 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Bundesinnenministerium in Berlin mitteilte. Demnach waren es fast 162.000 Erstanträge sowie knapp 24.000 Folgeanträge - insgesamt gut 36.800 weniger als 2017. Im Jahr 2016 waren es noch rund 280.000 und 2015 rund 890.000 asylsuchende Menschen.

+++ 10.55 Uhr: 88-Jährige nach vermeintlicher Entführung in Österreich wieder aufgetaucht +++

Die in Österreich vermeintlich entführte 88-Jährige ist wenige Stunden nach ihrem Verschwinden wieder aufgetaucht. Wie die Polizei mitteilte, hat sie sich in der Nacht bei den Behörden in Tirol gemeldet. Die Polizei geht nach den ersten Befragungen der Beteiligten nun davon aus, dass sie freiwillig mitgefahren ist. Bei der 88-Jährigen handelt es sich laut Polizei um die Mutter des Schweizer Managers und Generaldirektors der Esterházy-Betriebe, Stefan Ottrubay. 

Aufgrund der seltsamen Begleitumstände des Falls war schon am Dienstagabend nicht ganz klar, "ob es sich um eine Entführung im klassischen Sinn handelt", sagte Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) im ORF. Nach ersten Angaben der Polizei war die betagte Frau in Eisenstadt unweit der österreichisch-ungarischen Grenze mit ihrer Pflegerin unterwegs, als neben ihr zwei schwarze Limousinen hielten. Die Pflegerin wurde zur Seite gestoßen, die 88-Jährige anschließend in eines der Fahrzeuge gesetzt, die danach beide mit hoher Geschwindigkeit davonrasten.

+++ 10.46 Uhr: US-Vize-Präsident Pence sendet Botschaft an Venezuela - "Maduro muss weg" +++

Mitten in der eskalierenden politischen und wirtschaftlichen Krise Venezuelas hat US-Vizepräsident Mike Pence der Opposition des Landes in einer Videobotschaft die Unterstützung der USA zugesagt. "Nicolás Maduro ist ein Diktator, dessen Machtanspruch jede rechtliche Grundlage fehlt", sagt Pence in einem Clip mit spanischen Untertiteln, der bei Twitter veröffentlicht wurde. In einem Kommentar im "Wall Street Journal" sprach sich der Vize von US-Präsident Donald Trump zudem für den Abgang Maduros aus. "Die Krise Venezuelas wird sich verschlimmern, bis die Demokratie wiederhergestellt ist", schrieb Pence. "Nicolás Maduro muss weg", so der US-Politiker. 

+++ 9.50 Uhr: Chinesisch-australischer Autor offenbar bei Reise in China verschwunden +++

Ein chinesisch-australischer Schriftsteller ist offenbar bei einer Reise in sein Heimatland verschwunden. Die australische Regierung gehe Berichten über eine mögliche Festnahme von Yang Hengjun nach, teilte das Außenministerium in Canberra am Mittwoch mitteilte. Der Ex-Diplomat Yang, der als Romanautor und Demokratieaktivist bekannt ist, war nach Angaben von Freunden am Freitag vergangener Woche nach seiner Ankunft in der Stadt Kanton im Süden Chinas verschwunden. Ein Sprecher des Ministeriums sagte auf Anfrage, die Regierung bemühe sich um Informationen über "einen australischen Staatsbürger, der in China als vermisst gemeldet worden ist". Unter Verweis auf die Privatsphäre des Vermissten wollte der Sprecher aber keine weiteren Angaben machen. Canberra soll sowohl mit Freunden und Familienangehörigen von Yang als auch mit den chinesischen Behörden in Kontakt stehen.

+++ 9.41 Uhr: Innenminister Pistorius will höhere Geldbußen für reichere Raser +++

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat sich dafür ausgesprochen, dass Raser mit hohem Einkommen höhere Geldbußen zahlen müssen. Der SPD-Politiker sagte der "Süddeutschen Zeitung" , er halte dies "für überlegenswert, weil es den wohlhabenden Großverdiener oder den Millionär nicht trifft, wenn er bei gravierenden Tempoüberschreitungen von beispielsweise mehr als 50 Stundenkilometern 240 bis 680 Euro bezahlen muss". Für Auszubildende, Friseure, Arzthelferinnen oder Pfleger hingegen seien solche Geldstrafen, "abgesehen vom Fahrverbot, schon schwer zu verdauen".

+++ 9.16 Uhr: Anne Hathaway will 18 Jahre auf Alkohol verzichten +++

Ob sie das durchhält? US-Schauspielerin Anne Hathaway (36) will nach eigenen Angaben in den nächsten 18 Jahren keinen Alkohol trinken - für ihren Sohn. "Er kommt jetzt in ein Alter, wo er mich morgens wirklich ständig braucht", sagte Hathaway am Dienstag in der "Ellen"-Show. Zuvor hatte die Oscar-Gewinnerin ("Les Miserables") über ihre Erfahrungen mit feucht-fröhlichen Abenden und dem Kater am nächsten Tag gesprochen. Die 36-Jährige ist seit 2012 mit dem Schauspieler Adam Shulman verheiratet. Söhnchen Jonathan wird im März drei Jahre alt. 

Alkohol: So kämpfen die Schlagerfans gegen den Kater

+++ 9.02 Uhr: Chelsea Clinton erwartet drittes Kind +++

Der frühere US-Präsident Bill Clinton und seine Frau Hillary werden erneut Großeltern - Tochter Chelsea ist zum dritten Mal schwanger. "Wir können es kaum erwarten, unseren neuesten Familienzuwachs im Spätsommer kennenzulernen", twitterte die 38-Jährige.

Chelsea Clinton und ihr Mann Marc Mezvinsky haben bereits zwei Kinder: Tochter Charlotte (4) und Sohn Aiden (2). Chelsea ist das einzige Kind des ehemaligen Präsidenten (1993-2001) und der früheren US-Außenministerin. Sie ist seit 2010 mit dem Investmentbanker Mezvinsky verheiratet, den sie schon aus Jugendzeiten kennt. 

+++ 8.54 Uhr: Sony verlegt aus Sorge vor Brexit Europasitz nach Amsterdam +++

Aus Sorge vor den Konsequenzen eines harten Brexits verlegt der japanische Elektronikkonzern Sony seinen Europasitz von Großbritannien in die Niederlande. Der Verwaltungssitz von Sony Europe werde bis Ende März von London nach Amsterdam verlagert, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch. Ziel sei es, "umständliche Zollprozeduren zu vermeiden", sollte Großbritannien ohne ein Abkommen zu den künftigen Beziehungen aus der EU austreten. Sony hatte im vergangenen Jahr eine neue Firma in den Niederlanden registrieren lassen und will seinen europäischen Sitz nun dort integrieren. Dabei handelt es sich um einen rechtlichen Schritt, um die europäische Vertretung von Sony "in der EU" zu belassen. Das in Großbritannien für Sony arbeitende Personal und das tägliche Geschäft sollen nicht verlagert werden.

+++ 8:43 Uhr: Bericht: Bruder von Berliner Clanchef Abou-Chaker in Dänemark festgenommen +++

Der Bruder des in Deutschland in Untersuchungshaft sitzenden Berliner Clanchefs Arafat Abou-Chaker ist einem Medienbericht zufolge in Dänemark festgenommen worden. Ermittler der Berliner Polizei hätten ihn dort am Montag aufgespürt, berichtete die Zeitung "B.Z." am Mittwoch. Sie hätten seit Tagen per Haftbefehl nach ihm gefahndet. Demnach soll der Bruder an der Verabredung zu einem Verbrechen beteiligt gewesen sein, dessentwegen Abou-Chaker in der vergangenen Woche bei einem Gerichtstermin verhaftet wurde.

Dem ehemaligen Geschäftspartner des Rappers Bushido wird von der Staatsanwaltschaft eine "verabredete Entziehung Minderjähriger, schwere Körperverletzung und Anstiftung zur Entziehung Minderjähriger" zur Last gelegt. Medienberichten zufolge ging es dabei unter anderem um die Kinder Bushidos.

+++ 6.53 Uhr: US-Soldat in Afghanistan getötet +++

 In Afghanistan ist ein US-Soldat getötet worden. Die Todesursache sei "kleinkalibriges feindliches Feuer" gewesen, teilte die Nato-Mission "Resolute Support" in Kabul mit. Weitere Details wurden aus Rücksicht auf die Familienangehörigen zunächst nicht mitgeteilt. Der Vorfall werde weiter untersucht, heißt es. 

Seit Beginn des Jahres sind somit zwei US-Soldaten in Afghanistan ums Leben gekommen. US-Präsident Donald Trump hatte nach Jahren des Truppenabzugs das US-Kontingent in Afghanistan zunächst von etwa 8400 auf rund 14.000 Soldaten aufgestockt. Allerdings überlegt er laut US-Vizepräsident Mike Pence aktuell wieder eine Reduzierung.

+++ 6.13 Uhr: Aufgeheizte Stimmung vor Anti-Maduro-Protesten in Venezuela +++

Vor den geplanten Massenprotesten von Regierungsgegnern in Venezuela hat sich auch der Konflikt zwischen der Führung in Caracas und den USA zugespitzt. Der linksnationalistische Staatschef Nicolás Maduro warf der US-Regierung vor, einen "faschistischen Staatsstreich" in Venezuela angeordnet zu haben. Derweil wuchs die Sorge vor großer Gewalt bei den Protesten, zu denen die Opposition für Mittwoch aufgerufen hat.     US-Vizepräsident Mike Pence sicherte den Demonstranten vor den Kundgebungen die Unterstützung der USA zu. "Wir stehen an Ihrer Seite", sagte Pence auf Spanisch und Englisch in einer Twitter-Videobotschaft. Maduro sei ein "Diktator ohne legitimen Anspruch auf die Macht." Pence begrüßte, dass die "guten Menschen" in Venezuela sich Gehör verschaffen wollten.

+++ 5.10 Uhr: Vulkan Popocatepetl spuckt kilometerlange Asche- und Rauchwolke +++

Der Vulkan Popocatépetl südöstlich von Mexiko-Stadt hat eine hohe Rauch- und Aschewolke ausgespuckt. Die Rauchsäule sei rund vier Kilometer emporgestiegen, teilte der Zivilschutz des Bundesstaats Puebla auf Twitter mit. Die mit Asche durchsetzte Wolke sei Richtung Nord-Osten in den Bundesstaat Puebla geweht worden. In sozialen Medien war zu lesen, dass die Eruption in den umliegenden Gemeinden zu hören war.

+++ 4.52 Uhr: Internationale Fahndung nach Entführungsalarm in Österreich +++

Wegen des Verdachts auf Entführung einer 88-Jährigen auf offener Straße in Österreich ist eine internationale Fahndung nach den Tätern angelaufen. Aufgrund der seltsamen Begleitumstände des Falls, dessen Hintergründe bis jetzt im Dunkeln liegen, sah sich sogar die Regierung zu einer Stellungnahme veranlasst. "Zur Stunde ist es nicht wirklich gesichert, ob es sich um eine Entführung im klassischen Sinn handelt", sagte Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) am Dienstagabend in der ORF-Sendung "Report". "Im Moment ist es noch zu früh, um auf Details einzugehen."

Nach Angaben der Polizei war die betagte Frau in Eisenstadt mit ihrer Pflegerin unterwegs, als neben ihr zwei schwarze Limousinen hielten. Die Pflegerin wurde zur Seite gestoßen, die 88-Jährige anschließend in eines der Fahrzeuge gesetzt, die danach beide mit hoher Geschwindigkeit davonrasten. "Die Fahndung nach den Tätern läuft auf Hochtouren", sagte ein Polizeisprecher der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die Ermittlungen liefen "in alle Richtungen". Zur Identität des Entführungsopfers machten die Behörden "aus kriminaltaktischen Gründen und aufgrund des Opferschutzes" zunächst keine Angaben.

+++ 4.12 Uhr: Grüne und Linke fordern Ausmusterung der Gorch Fock +++

Nach der Kostenexplosion bei der Instandsetzung der "Gorch Fock" fordern Grüne und Linke eine Ausmusterung des Segelschulschiffs der Marine. Der Grünen-Wehrexperte Tobias Lindner sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, er halte es aus wirtschaftlichen Gründen für "zwingend, die Instandsetzung abzubrechen und zügig einen Neubau zu planen". Linken-Verteidigungspolitiker Matthias Höhn sagte, es deute alles darauf hin, "dass die Zeit der Gorch Fock abgelaufen ist".

+++ 2.43 Uhr: 5000 Menschen verlassen letzte IS-Hochburg im syrischen Deir Essor +++

Fast 5000 Menschen haben Aktivisten zufolge die letzte Hochburg der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in der ostsyrischen Provinz Deir Essor verlassen. Darunter seien 470 IS-Kämpfer, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Bei den meisten Zivilisten handle es sich um Verwandte von Dschihadisten. Sie hätten das Gebiet in von den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) geschickten Lastwagen verlassen.

+++ 1.18 Uhr: Usain Bolt gibt Traum von Karriere als Profifußballer auf +++

Der frühere Weltklasse-Sprinter Usain Bolt hat seinen Traum von einer Zweitkarriere als Profifußballer offenbar aufgegeben. "Das Sport-Leben ist vorbei, ich wende mich jetzt anderen Dingen zu", sagte der achtfache Olympiasieger laut jamaikanischen Medienberichten. "Ich versuche jetzt, ein Geschäftsmann zu sein", fügte der 32-Jährige am Rande einer Veranstaltung in Kingston, der Hauptstadt seines Heimatlandes Jamaika, hinzu. Er habe schon "viele Dinge in der Pipeline".

+++ 0.12 Uhr: US-Senat will über zwei Vorschläge für Shutdown abstimmen +++ 

Im Haushaltsstreit soll der US-Senat über zwei Vorschläge abstimmen, um den seit einem Monat andauernden Shutdown zu beenden. Darauf einigten sich am Dienstag die Mehrheitsführer von Republikanern und oppositionellen Demokraten im Senat, Mitch McConnell und Chuck Schumer. Den Vorlagen werden aber nur geringe Chancen eingeräumt. Ein Vorschlag sieht eine Verfahrensabstimmung vor, die eine Finanzierung der Bundesbehörden bis September sicherstellen soll. Er umfasst auch die von US-Präsident Donald Trump geforderten Mittel für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko und seine Vorschläge zur Einwanderungspolitik. Der zweite Vorschlag sieht eine Zwischenfinanzierung der Behörden bis zum 8. Februar vor. Damit soll Zeit gewonnen werden, um über Grenzsicherung und Einwanderung zu debattieren. Es würde auch die für Ende Januar geplante Rede Trumps zur Lage der Nation vor dem US-Kongress ermöglichen.

+++ 0.01 Uhr: FBI kann Informanten nicht mehr bezahlen +++

Durch die seit viereinhalb Wochen andauernde Haushaltssperre in den USA ist die Arbeit des FBI erheblich eingeschränkt. Die Bundespolizei könne etwa Informanten und Übersetzer nicht mehr bezahlen und auch keine Drogen für verdeckte Einsätze kaufen, beklagten anonyme FBI-Mitarbeiter laut einer Mitteilung ihres Berufsverbandes FBIAA. Wenn aber Quellen des FBI nicht mehr bezahlt werden könnten, bestehe das Risiko, "sie und die von ihnen gelieferten Informationen für immer zu verlieren", wurde ein Mitarbeiter zitiert. Ein FBI-Büro beschwerte sich dem Verband zufolge etwa auch darüber, dass es an Geld für DNA-Testsätze, Ersatz-Autoreifen und Kopierpapier fehle.

Shutdown in den USA: "Radikale Demokratin" - Trump beschimpft Nancy Pelosi
tis / anb / DPA / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.