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Kampf gegen sexuelle Gewalt: "Epochal" oder "überfällig"? Papst hebt päpstliches Geheimnis bei Kindesmissbrauch auf

Bisher haben Opfer von sexuellem Missbrauch durch Priester und Bischöfe über das kirchliche Verfahren keine Informationen bekommen. Künftig erfährt auch die Justiz von Missbrauchsvorwürfen gegen Geistliche.

Papst Franziskus lockert Geheimnisverbot bei Missbrauch

Papst Franziskus verschärft die Gangart beim Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche

DPA

Papst Franziskus schafft im Kampf gegen Missbrauch in der katholischen Kirche das umstrittene "päpstliche Geheimnis" ab. Künftig dürfen somit Informationen aus Kirchenprozessen an staatliche Behörden gehen. Opfer und Kirchenrechtler sprachen am Dienstag von einer "überfälligen" Entscheidung und dem bedeutendsten Schritt seit dem Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan. 

Zudem veröffentlichte der Vatikan eine bedeutende Änderung beim Alter von Kindern, die Opfer von pornografischen Darstellungen werden: Bisher wurden Besitz und Verbreitung solcher Bilder lediglich dann als schwerste Straftaten gezählt, wenn die Kinder bis zu 14 Jahre alt waren. Nun wurde diese Altersgrenze auf 18 Jahre hochgesetzt. 

Aufklärung von Missbrauch durch Geistliche erleichtert

Der Vatikan nannte die neuen Regelungen bahnbrechend. "Meiner Meinung nach ist diese Entscheidung des Papstes epochal und kommt genau zum richtigen Zeitpunkt", sagte der Erzbischof von Malta, Charles Scicluna, einer der engsten Berater des Papstes beim Thema Missbrauch. Immer wieder habe es große Hindernisse bei der Aufklärung gegeben. "Das Opfer hatte keine Gelegenheit, zu wissen, was genau aus seiner Anzeige wurde, weil es ein "päpstliches Geheimnis" gab." Die Zusammenarbeit mit dem Staat werde nun erleichtert. Bistümer können Akten an Strafverfolgungsbehörden weiterreichen. Für die Öffentlichkeit werden sie allerdings nicht einsehbar sein. 

Bisher standen Opfer hier vor verschlossenen Türen und wurden im Dunklen gelassen. Keiner habe Einblicke in die kircheninternen Prozesse gehabt, erklärte Magnus Lux von der Laienbewegung Wir sind Kirche. Die jetzige Entscheidung habe eine große Tragweite und könne durchaus als bahnbrechend bezeichnet werden. Der Kirchenrechtler Thomas Schüller von der Universität Münster sprach von einem "substanziell positiven" Schritt, der die Beweisaufnahme nun sehr erleichtere. Bischöfe könnten sich nun nicht mehr hinter dem päpstlichen Geheimnis verstecken und Aufklärung verhindern.

Papst Franziskus unter Zugzwang

Franziskus stand bei dem Thema stark unter Zugzwang. Auf dem Anti-Missbrauchsgipfels im Vatikan im Februar war mehr Transparenz eines der Hauptanliegen der Bischöfe gewesen. Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hatte damals darauf hingewiesen. Er ließ das Argument nicht gelten, dass ohne das Geheimnis der gute Ruf eines Priesters in Gefahr sei, der irrtümlich beschuldigt werde. 

Unmittelbar nach dem Gipfeltreffen aller Bischöfe der Welt war die Kritik allerdings groß, dass der Vatikan mit Reformen immer noch zögerte. Die Kirche kam trotz der Null-Toleranz-Versprechen von Franziskus, und bereits von seinem Vorgänger Benedikt XVI., nicht aus der Krise. Schließlich wurde der massenhafte Missbrauch von Kindern über Jahrzehnte vertuscht und unter den Teppich gekehrt.

Vatikan arbeitet nun mit Justiz zusammen

Der Chefredakteur der Vatikanmedien, Andrea Tornielli, sprach von einer "historischen Entscheidung" und einem Signal für die Zusammenarbeit mit der Justiz. Künftig könnten Akten zu Missbrauchsfällen, die in Vatikan-Einrichtungen oder diözesanen Archiven aufbewahrt werden, Ermittlungsrichtern der jeweiligen Länder, die sie anfordern, übermittelt werden. 

Ist das nun der erhoffte Durchbruch auf dem Leidensweg der Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche? "Lange haben Betroffenenvertreter aus aller Welt gefordert, das päpstliche Geheimnis in Fällen von sexuellem Kindesmissbrauch durch Priester aufzuheben", sagte Matthias Katsch von der Opfervereinigung Eckiger Tisch. "Die Entscheidung des Vatikan ist also ein überfälliger Schritt." Es sei nun wichtig, dass weitere Schritte zur Transparenz gemacht würden - "auch im Hinblick auf die tausenden von Missbrauchsakten, die in vatikanischen Kammern und Palästen lagern". Die Akten müssten nun einer unabhängigen Aufarbeitung zugänglich gemacht werden.

Annette Reuther/tkr / DPA
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus