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Südöstlich vor Japan: Zwei Seglerinnen und ihre Hunde nach monatelanger Irrfahrt auf Pazifik gerettet

Fünf Monate lang sind zwei US-amerikanische Seglerinnen auf einem kaputten Boot über den Pazifik geirrt. Eigentlich wollten sie von Hawaii nach Tahiti fahren, am Ende wurden sie südöstlich von Japan gefunden.

Zwei US-Seglerinnen und ihre beiden sind nach einer monatelangen Odyssee auf dem Pazifischen Ozean gerettet worden. Sowohl die beiden Seglerinnen als auch ihre tierischen Begleiter seien wohlauf, teilte die US-Marine am Donnerstag mit. Sie waren bereits im Frühling vom US-Bundesstaat Hawaii aus Richtung Tahiti gestartet. Gerettet wurden sie schließlich rund 1450 Kilometer südöstlich von Japan.

Videoaufnahmen der US-Marine zeigten die Rettung von und Tasha Fuiaba am Mittwoch, die ebenso wie ihre Hunde Schwimmwesten trugen. "Sie haben unsere Leben gerettet", sagte Appel.

Rettung: Nach Monaten entdeckte sie ein Fischerboot

Der Motor ihres Segelbootes war bereits Ende Mai ausgefallen, wie die US-Marine weiter mitteilte. Dennoch seien die beiden Seglerinnen davon ausgegangen, ihr Ziel im Südpazifik mit Hilfe des Windes weiter erreichen zu können. Nachdem sie jedoch auch zwei Monate nach ihrer ursprünglich geplanten Ankunft noch immer nicht in waren, hätten sie schließlich begonnen, Notrufe abzusetzen.

Die Hilferufe blieben allerdings lange Zeit ungehört, weil das Segelboot zu weit von anderen Schiffen entfernt war. Erst am Dienstag entdeckte ein taiwanisches Fischerboot die Besatzung und informierte die US-Behörden. Der US-Marine zufolge schienen sowohl die Seglerinnen als auch die Hunde bei ihrer Rettung in guter körperlicher Verfassung. Sie überlebten demnach dank ihres Meerwasserfilters und eines Jahresvorrats an Haferflocken, Nudeln und Reis.

tyr/AFP