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Der Tag im Ticker: Bericht: Russische Jets griffen Stützpunkt von US-Spezialkräften an

Indien: Flugzeug der Luftwaffe über Bucht von Bengalen vermisst +++ Weitere 45 Olympia-Athleten nach Nachtests unter Dopingverdacht +++ Klapperschlange mit zwei Köpfen geboren +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker

Russisches Kampfflugzeug

Ein russischer Kampfjet vom Typ Sukhoi Su-34 im Einsatz

+++ 17.53 Uhr: Pegida-Seite bei Facebook wieder vom Netz +++ 

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage ist die Facebook-Seite des islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses vom Netz genommen worden. Es sei nicht mehr möglich, Inhalte zu veröffentlichen, postete Pegida-Chef Lutz Bachmann am Freitag auf seinem eigenen Facebook-Account. Er machte einen "Meldemarathon der Maas-Truppen" dafür verantwortlich. Einspruch sei eingelegt. Pegida wirft Bundesjustizminister Heiko Maas Zensur vor. Der SPD-Politiker macht sich gegen Hass und Hetze im Internet stark und hat Facebook mehrfach zum Handeln aufgefordert.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich zur Pegida-Seite nicht äußern. Facebook kommentiere einzelne Fälle nicht. "Grundsätzlich gilt, Verstöße gegen Richtlinien ziehen entsprechende Sanktionen nach sich." In der Vergangenheit hatte Facebook bei Verstößen gegen die Regeln die Betreiber zunächst verwarnt. Danach droht das endgültige Sperren der Seite. Schon am Dienstag war die Pegida-Seite für mehrere Stunden nicht mehr erreichbar gewesen, offenbar wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen und Gemeinschaftsstandards bei Facebook.

+++ 17.01 Uhr: Tresore und Automaten in See bei Magdeburg entdeckt +++

Polizeitaucher haben in einem See bei Magdeburg 20 Tresore entdeckt. Außerdem seien vier Zigarettenautomaten in dem Baggersee in Hohenwarsleben gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Es bestehe der Verdacht, dass Diebe die Geldschränke bei Einbrüchen gestohlen und anschließend in dem See versenkt haben. Die Polizei prüft, ob sich die Fundstücke Straftaten zuordnen lassen.

"Einige der Tresore lagen offenbar schon viele Jahre im Wasser", sagte der Polizeisprecher. Es sei denkbar, dass durchreisende Täter den See zur Entsorgung genutzt hätten. "Es muss auch nicht sein, dass sie von Einbrüchen in der Region stammen." Zuvor hatte der MDR über den Fund berichtet.

+++ 16.36 Uhr: Papst warnt Nonnen vor den Gefahren des Internet +++

Papst Franziskus hat die Ordensfrauen in aller Welt aufgerufen, sich vom Internet nicht von ihrer inneren Einkehr ablenken zu lassen. In der Gesellschaft werde die Entwicklung der Gedanken "auf entscheidende Weise von der digitalen Kultur" beeinflusst, schreibt der Papst in seiner am Freitag veröffentlichten Apostolischen Konstitution Vultum Dei Quaerere (Die Suche nach dem Antlitz Gottes). Dies lasse die Gemeinden, die ein Leben in Kontemplation führten, "nicht unbeschadet".

Verdammen will der 79-jährige Papst die sozialen Medien nicht, vielmehr bezeichnet er sie als "nützliche Instrumente". Doch rief das Oberhaupt der katholischen Kirche die in rund 4000 Klöstern lebenden 35.000 Nonnen zur Nutzung "mit Bedacht" auf, damit sie das kontemplative Leben bewahrten.

Auf keinen Fall dürften das Internet und seine sozialen Netzwerke vom Leben in der schwesterlichen Gemeinschaft und von der eigenen Bestimmung ablenken. Im Zentrum des Klosterlebens müsse das Gebet stehen, heißt es in dem Text weiter. Eine Apostolische Konstitution ist ein Erlass des Papstes, mit der ein bestimmter Sachverhalt des Kirchenrechts neu geregelt wird. Die letzte Apostolische Konstitution zum weiblichen kontemplativen Leben in der Kirche stammt aus dem Jahr 1950.

+++ 16.15 Uhr: Russische Jets greifen offenbar Stützpunkt von US-Spezialkräften an +++

Russische Kampfjets sollen einem Bericht zufolge in Syrien einen Stützpunkt angegriffen haben, der von amerikanischen und britischen Spezialkräften genutzt wird. Der Vorfall habe sich vor einem Monat im Südosten des Landes nahe der jordanischen Grenze ereignet, schreibt das "Wall Street Journal" (Freitag) unter Berufung auf amerikanische Militär- und Geheimdienstkreise. Erst 24 Stunden zuvor hätten britische Spezialkräfte den Posten verlassen.

Vertreter des amerikanischen Zentralkommandos in Katar hätten nach dem Angriff das russische Hauptquartier in Latakia darüber informiert, dass der Standort Teil der US-Offensive gegen den Islamischen Staat (IS) sei. Rund 90 Minuten nach dieser Warnung habe es eine zweite Angriffswelle der russischen Jets gegeben, schreibt die Zeitung weiter. Eine Reaktion von offizieller Seite gab es in Washington zunächst nicht. Das Pentagon hatte bestätigt, dass es am 16. Juni in der Nähe des Orts Al-Tanf einen Angriff auf einen Posten von Rebellen gegeben hat, die von den USA unterstützt werden. 

+++ 16.02 Uhr: EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt Anti-Aids-Pille +++

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat das Medikament Truvada zum Schutz vor HIV-Infektionen empfohlen. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, empfahl sie die Zulassung des Präparats zur Präexpositionsprophylaxe (PrEP) für den Markt in der Europäischen Union. Mit einer solchen PrEP können sich nicht infizierte Menschen mit der Einnahme bestimmter Medikamente vor einer HIV-Infektion schützen.

Truvada müsse allerdings mit dem Gebrauch von Kondomen und anderen Vorsichtsmaßnahmen kombiniert werden, hob die EMA hervor. In einer klinischen Studie mit Truvada hatte sich der EMA zufolge das Infektionsrisiko bei heterosexuellen Partnern, von denen einer mit HIV infiziert war, um 75 Prozent verringert. In einer anderen Studie mit homosexuellen Männern sank die Ansteckungsgefahr demnach um 42 Prozent.

Der Empfehlung des EMA-Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) muss nun noch die Europäische Kommission zustimmen. Jeder EU-Mitgliedstaat entscheidet dann über den Preis der Tabletten und ob das jeweilige Gesundheitssystem für die Kosten dafür aufkommt oder nicht. In den USA, Kenia und Südafrika ist Truvada bereits als PrEP zugelassen.

+++ 15.22 Uhr: Klapperschlange mit zwei Köpfen in Reptilienzoo geboren +++

In einem Zoo im Allgäu kann künftig eine Klapperschlange mit zwei Köpfen bewundert werden. Das Tier sei im Juni im Reptilienzoo Scheidegg bei Lindau geboren worden und werde von diesem Samstag an den Besuchern gezeigt, sagte Udo Hagen vom Reptilienzoo am Freitag und bestätigte damit Medienberichte.

Grundsätzlich gibt es immer wieder einmal zweiköpfige Schlangen. Erst im März hatte der Rostocker Zoo eine Höhlenschönnatter mit zwei Köpfen präsentiert. Eine Expertin des Frankfurter Zoos hatte damals erklärt, dass solche Fehlbildungen bei Schlangen "selten" seien, "aber gar nicht so außergewöhnlich".

Der Zoo hat die Schlange von einem Tierarzt untersuchen lassen. Beim Röntgen sei festgestellt worden, dass die Schlange organisch völlig gesund sei und eine vollständig entwickelte Wirbelsäule habe. "Jeder der beiden Köpfe verfügt über eine durchgehende eigene Luft- und Speiseröhre."

+++ 14.55 Uhr: Ochsenfurter Flüchtlingshelfer erhalten nach Angriff Hass-Mails +++

Mitglieder des Ochsenfurter Helferkreises für Flüchtlinge haben nach dem Axt-Angriff bei Würzburg Hass-Mails und Morddrohungen erhalten. In einer Mitteilung sprachen Mitglieder des Helferkreises von Menschen, die sie aktuell "beschimpfen und mit Hass überschütten". Um der Propaganda radikaler Organisationen nicht in die Hände zu spielen, kündigten sie an, "diesen E-Mails weder Raum (zu) geben, noch sie (zu) kommentieren". Die Helfer wollten an der Seite der Flüchtlinge bleiben. Die Tat, bei der ein 17-Jähriger fünf Menschen verletzte, sei die eines einzelnen gewesen und dürfe nicht allen Geflüchteten zugerechnet werden. Auch die Pflegefamilie trage keine Verantwortung für die Gewalttat. Über die Hass-Mails hatte zuerst die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

+++ 14.12 Uhr: IWF-Chefin Lagarde muss sich vor Gericht verantworten +++

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, muss sich vor Gericht verantworten. Dies entschied der Oberste Gerichtshof in Frankreich. Dabei geht es um eine umstrittene Entschädigungszahlung in Millionenhöhe für den Geschäftsmann Bernard Tapie im Jahr 2008, die Lagarde in ihrer Zeit als französische Finanzministerin ermöglichte. Der Schadenersatz wurde Tapie im Zusammenhang mit dem Verkauf von Aktien des deutschen Sportartikelherstellers Adidas gezahlt. Die Ermittler werfen der heute 60-jährigen Lagarde Nachlässigkeit im Umgang mit öffentlichen Geldern vor. Sollte der IWF-Chefin der Prozess gemacht werden, drohen ihr theoretisch ein Jahr Haft und eine Geldstrafe von 15.000 Euro.

+++ 13.48: Flugzeug der indischen Luftwaffe über Bucht von Bengalen vermisst +++

Ein Flugzeug der indischen Luftwaffe mit 29 Menschen an Bord ist über der Bucht von Bengalen vermisst gemeldet worden. Das Flugzeug war auf dem Weg von der südindischen Küstenstadt Chennai nach Port Blair auf der Inselgruppe der Andamanen, wie Luftwaffensprecher Anupam Banerjee sagte. Der letzte Kontakt mit dem Flugzeug, das sechs Besatzungsmitglieder und 23 Soldaten transportierte, sei 15 Minuten nach dem Start gewesen. Aufklärungsflugzeuge und Schiffe der Marine und Küstenwache wurden entsandt, um das Transportflugzeug vom Typ AN-32 zu suchen. Die Nachrichtenagentur PTI berichtete, die Flugzeuge russischer Herstellung könnten vier Stunden ohne Auftanken fliegen. Port Blair ist die Hauptstadt der Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren, die inmitten der Bucht von Bengalen liegt, einem Teil des Indischen Ozeans zwischen Indien, Bangladesch, Myanmar und Thailand.

+++ 13.24 Uhr: IOC: Weitere 45 Olympia-Athleten nach Nachtests unter Dopingverdacht +++

Bei einer weiteren Welle von Nachtests sind insgesamt 45 Teilnehmer der Olympischen Spiele von Peking 2008 sowie London 2012 positiv auf Doping getestet worden. Das teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit. Damit erhöht sich die Gesamtzahl positiv getesteter Athleten aus den bisherigen Nachtests auf insgesamt 98. Nach IOC-Angaben wurden wie schon bei der ersten Welle 30 Teilnehmer der Peking-Spiele in der A-Probe positiv getestet, unter ihnen sind 23 Medaillengewinner. Die auffälligen Proben entfallen auf Athleten aus acht Nationen und vier Sportarten. Bei den Nachtests der London-Spiele waren 15 Sportler aus neun Nationen und zwei Sportarten sowohl in der A- wie auch in der B-Probe positiv getestet. In einer ersten Welle hatte es 23 positive Fälle gegeben. "Die neuen Nachtests zeigen erneut das Engagement des IOC im Kampf gegen Doping", sagte IOC-Präsident Thomas Bach in der Mitteilung.

Isgesamt wurden 45 Teilnehmer der Olympischen Spiele von Peking 2008 sowie London 2012 nachträglich positiv auf Doping getestet

Isgesamt wurden 45 Teilnehmer der Olympischen Spiele von Peking 2008 sowie
London 2012 nachträglich positiv auf Doping getestet

+++ 12.48 Uhr: Peinlich - Polizeipräsident beim Rasen erwischt +++

Wenig vorbildlich hat sich der ranghöchste Polizist in Tschechien verhalten: Der tschechische Polizeipräsident Tomas Tuhy ist seinen Kollegen ins Netz gegangen, als er mit seinem Dienstwagen in Ostrava (Ostrau) durch die Stadt raste. "Ich bin bereit, vollumfänglich zusammenzuarbeiten und wie jeder Bürger die Folgen zu tragen", teilte der 44-Jährige mit. Mit welchem Tempo er unterwegs war, wollte er nicht preisgeben. Ein Verfassungsrichter des Landes, der mit 96 Kilometern pro Stunden innerorts unterwegs war, kam derweil ungestraft davon. Der "Rekordmann", wie ihn die Polizei nannte, ist durch Immunität geschützt.

+++ 12.41 Uhr: Archäologen graben Werkzeug aus Steinzeit aus +++

Schon vor 40.000 Jahren haben Menschen Schnüre und Seile mit speziellen Werkzeugen hergestellt. Archäologen der Universität Tübingen entdeckten bei Ausgrabungen auf der Schwäbischen Alb ein gut erhaltenes Exemplar eines solchen Werkzeugs, wie die Uni mitteilte. Das 20,4 Zentimeter lange Stück Mammutelfenbein diente dazu, Pflanzenfasern zu Seilen zu drehen. Dies hätten Tests an der Universität Lüttich in Belgien gezeigt. Bislang habe man kaum etwas über die Herstellung von Seilen in der Altsteinzeit gewusst. Ähnliche Funde in der Vergangenheit seien als Hebelgerät, Kunstwerk oder Musikinstrument interpretiert worden. Von diesem Samstag an soll das Werkzeug im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren als "Fund des Jahres" ausgestellt werden.

+++ 11.50 Uhr: Teresa Enke: "Konnte Robert leider nicht retten" +++

Fast sieben Jahre ist der Suizid von Nationaltorhüter Robert Enke schon her - doch noch immer fragt sich seine Witwe Teresa, ob sie damals alles richtig gemacht hat. "Die Vorwürfe bleiben: Man denkt, hätte man etwas anders machen können?", sagte sie am Freitag beim Weltkongress der Telefonsorge in Aachen. Sie frage sich auch, wie sie heute auf die Depression ihres Mannes reagieren würde. Für sie sei es noch immer schwer, sich in eine Depression hineinzufühlen. "Ich konnte Robert leider nicht retten", sagte sie bei dem Kongress, bei dem sich 1600 Telefonseelsorger mit der Suizidprävention auseinandersetzen. Robert Enke, der damals bei Hannover 96 spielte, litt unter Depressionen und hatte sich am 10. November 2009 das Leben genommen.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Teresa Enke Vorsitzende der Robert-Enke-Stiftung 2012 an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

Teresa Enke ist Vorsitzende der Robert-Enke-Stiftung

+++ 11.37 Uhr: Flüchtlingslager in Paris mit mehr als tausend Bewohnern geräumt +++

In Paris ist ein improvisiertes Flüchtlingslager mit mehr als tausend Bewohnern geräumt worden. Busse brachten die Menschen in Aufnahmezentren im Großraum der französischen Hauptstadt, wie Mitarbeiter einer Hilfsorganisation berichteten. In dem illegalen Lager unter einer Hochbahnlinie lebten zuletzt mindestens 1200 Menschen aus Staaten wie Eritrea, Somalia und Afghanistan. In Paris harren viele Flüchtlinge unter prekären Bedingungen im Freien aus - in der Hoffnung, in die Hafenstadt Calais und von dort aus nach Großbritannien zu kommen. Die Pariser Stadtverwaltung hat für September die Eröffnung neuer Unterkünfte angekündigt. Es war bereits die 26. Räumung eines derartigen Lagers innerhalb von zwölf Monaten.

+++ 11.23 Uhr: Sturzbetrunkener Autofahrer fängt während der Fahrt Pokémons +++

Ein betrunkener Autofahrer auf Pokémon-Jagd ist der Polizei im niedersächsischen Müden an der Aller ins Netz gegangen. Der 24-Jährige sei zuvor mehreren Zeugen zunächst durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen und dann dabei beobachtet worden, wie er sein Auto auf einer Wiese geparkt und darin Bier getrunken habe, erklärten die Beamten in Gifhorn. Die Zeugen verständigten die Polizei, die den Mann kontrollierte. Den Beamten teilte der Mann demnach mit, er habe während der Fahrt das Smartphonespiel Pokémon Go gespielt und Pokémons gefangen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,72 Promille. Die Beamten nahmen den Mann zu einer Blutprobe mit. Außerdem beschlagnahmten sie seinen Führerschein und leiteten ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen ihn ein.

++ Pokémon Go: Die besten Tipps ++

+++ 10.46 Uhr: Suche nach MH370 soll vorerst eingestellt werden +++

Die Suche nach dem verschwundenen Malaysia- Airlines-Flugzeug mit der Flugnummer MH370 wird vorerst eingestellt, wenn das Wrack im derzeitigen Suchgebiet nicht gefunden wird. Das geht aus einem Brief hervor, den die an der Suche beteiligten Länder Malaysia, Australien und China an die Angehörigen der 239 Insassen schickten. Die Angehörigen hatten darauf gedrungen, die Suche nicht völlig abzublasen. Sie wollen versuchen, neues Geld aufzutreiben, um womöglich an anderer Stelle weitersuchen zu lassen. MH370 war am 8. März 2014 von der Route Kuala Lumpur-Peking abgewichen. Die Maschine dürfte aus bislang ungeklärten Gründen nach stundenlangem Weiterflug Richtung Süden im Indischen Ozean abgestürzt sein.

+++ 10.31 Uhr: Türkei erklärt 15. Juli zum "Gedenktag für Märtyrer" +++

Der 15. Juli, an dem der Putschversuch in der Türkei begann, ist zum "Gedenktag für Märtyrer" erklärt worden. Dies teilte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in der Nacht in einer Pressekonferenz in Ankara mit.  "Kommende Generationen werden die Helden des Kampfes für die Demokratie nie vergessen", sagte Erdogan laut der Nachrichtenagentur Anadolu an seinem Amtssitz. Bei dem Putschversuch waren mehr als 260 Menschen ums Leben gekommen. Erdogan betonte, es sei notwendig, dass man sich weiterhin gegen den "hinterlistigsten und niederträchtigsten Putschversuch in der Geschichte des türkischen Volkes" zur Wehr setze. Er rief dazu auf, die von der Regierung als "Demokratie-Wachen" bezeichneten Versammlungen in den türkischen Städten fortzuführen. Die Bürger sollten sich versammeln und die zentralen Plätze der Städte besetzen, "bis unser Land diese schwere Phase vollständig hinter sich gelassen hat".

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan

Recep Tayyip Erdogan erklärt den Tag des Putschversuchs in der Türkei zum "Gedenktag für Märtyrer"

+++ 9.55 Uhr: NBA entzieht Stadt Charlotte das Allstar-Game wegen Transgender-Gesetz +++

Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA hat der Stadt Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina für das kommende Jahr das Allstar-Game entzogen. Grund ist der Ärger um das neue Transgender-Gesetz, das im März in Kraft getreten ist. Es schreibt vor, dass Transgender nur solche öffentlichen Toiletten benutzen dürfen, die dem in ihrer Geburtsurkunde genannten Geschlecht entsprechen. Es untersagt außerdem den Kommunen des südlichen Bundesstaats, eigene Verordnungen zum Schutz von sexuellen Minderheiten bei der Nutzung von WCs und anderen öffentlichen Einrichtungen zu erlassen.

In einer öffentlichen Erklärung heißt es, lange hätten der Verband versucht, konstruktive Dialoge zu führen und eine positive Änderung zu bewirken "Die Prinzipien unserer Liga beinhalten nicht nur Vielfalt, Einbindung, Fairness und Respekt anderen gegenüber, sondern auch die Bereitschaft, zuzuhören und gegensätzliche Auffassungen in Betracht zu ziehen." Neuer Austragungsort für das am 19. Februar 2017 stattfinden Event könnte laut ESPN New York, New Orleans oder Chicago sein.

+++ 8.11 Uhr: Am Wochenende drohen Unwetter +++

Dem Südwesten Deutschlands drohen am Wochenende weitere Unwetter. Bereits am Nachmittag muss teilweise mit Starkregen und Hagel gerechnet werden. "Freiluftveranstaltungen könnten ins Wasser fallen", sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes. Auch am Samstag bestehe die Gefahr von weiteren Unwettern. Besonders gefährdet sind demnach die Gebiete um Freiburg und Karlsruhe. Beim Open-Air-Spektakel "Das Fest" werden am Wochenende in Karlsruhe mehr als 250 000 Besucher erwartet. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Musikveranstaltung wegen eines Unwetters abgebrochen.

Ein Blitz schlägt hinter einem Windrad bei Sehnde in der Region Hannover (Niedersachsen) ein. Foto

Blitze über Hannover: Nach ein paar schönen Sonnentagen drohen in Deutschland wieder Unwetter

+++ 7.35 Uhr: Schweine im Stau: Feuerwehr kühlt 450 Tiere ab +++

Mit Wasserschläuchen und Hochdrucklüftern hat die Feuerwehr am Abend 450 Schweine in zwei Tierlastwagen auf der Autobahn 7 abgekühlt. Wegen eines brennenden Autos hatte sich am Abend zwischen Quickborn und Hamburg ein Stau gebildet, in dem die Lastwagen in praller Sonne standen, wie die Feuerwehr mitteilte. Auf der Schattenseite der Transporter bauten die Einsatzkräfte die Lüfter auf, vor die Sonnenseite sprühten sie Wasser - so strömte kühlere Luft zu den Tieren. Der Stau löste sich nach rund zwei Stunden auf.

+++ 6.42 Uhr: McDonald's muss Big Macs in Venezuela von Speisekarte streichen +++

Die US-Fastfoodkette McDonald's kann wegen der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela vorerst keine Big Macs mehr in dem südamerikanischen Land anbieten. Das Unternehmen erklärte, es arbeite mit den Zulieferern daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben. Den Grund für den Verkaufsstopp nannte der Konzern nicht. Laut Berichten venezolanischer Medien kann der Konzern derzeit nicht mehr die dünnen Brötchen besorgen, die zwischen den beiden Fleischstücken in der Mitte des Hamburgers platziert werden. Im vergangenen Jahr hatte McDonald's wegen Lieferengpässen bereits vorübergehend den Verkauf von Pommes frites in Venezuela einstellen müssen. Der ölreiche südamerikanische Staat befindet sich seit dem Verfall des Ölpreises in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen gravierender Versorgungsengpässe gab es zuletzt immer wieder Unruhen. Die Opposition macht den sozialistischen Präsidenten für die Probleme verantwortlich.

Aus für Big Mac bei McDonald's in Venezuela

Aus für Big Mac bei McDonald's in Venezuela: Laut Medienberichten kann der Konzern derzeit nicht mehr das dünne Brötschen zwischen den Fleischstücken besorgen.

+++ 6.23 Uhr: Wir werden eine Mauer bauen" - Clinton twittert gegen Trump +++

Die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Hillary Clinton, hat auf ihrem spanischen Twitter-Profil die Rede von Donald Trump gekontert. Zu seiner auf dem Republikaner-Parteitag wiederholten Aussage, eine Mauer an der US-Grenze zu Mexiko errichten zu wollen, schrieb sie: "Ja, wir werden eine Mauer bauen - zwischen dich und die Präsidentschaft, Donald Trump."

Trump hatte zuvor auf dem Parteitag in Cleveland die Nominierung als Präsidentschaftskandidat angenommen. Seine rund 75-minütige Rede kommentierte Clinton auf Twitter und zum Beispiel versah sie seinen Satz "Ich bin mit euch" mit einem Anmerkungssternchen: "*Nicht inbegriffen: Frauen, Afro-Amerikaner, LGBT-Leute, Muslime, Latinos, Einwanderer..." Es wird erwartet, dass Clinton in der kommenden Woche auf dem Parteitag der Demokraten in Philadelphia offiziell als Präsidentschaftskandidatin nominiert wird.

+++ 6.18 Uhr: Überflutete Straßen und Keller nach Starkregen in Teilen Deutschlands +++

Örtlich schwere Regenfälle haben am Donnerstagabend in Teilen Deutschlands zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Im nordrhein-westfälischen Mechernich in der Eifel überflutete das Wasser Straßen und Keller. "Wir hatten einzelne Straßenzüge, die bis zu 1,5 Meter unter Wasser gestanden haben", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Abend. Mehr als eine Stunde lang hatte es heftig geregnet, so dass kleinere Bachläufe anschwollen und über die Ufer traten. Wohnhäuser und Ladenlokale liefen voll Wasser. Vermutlich als Folge des Unwetters stürzte ein Baum auf ein Fahrzeug. Feuerwehrleute befreiten eine schwer verletzte Person. Im Osten von Hamburg und dem angrenzenden Oststeinbek liefen Keller voll. Teils wurden Straßen überflutet und kleine Brücken überspült, Gullys sprudelten über. Auch in Niedersachsen rückten die Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen aus - vor allem im Süden des Landes und in der Lüneburger Heide. Im Süden von Bayern stürzten vereinzelt Bäume auf Straßen und Stromleitungen. Eine Brücke einer Bundesstraße in Niederbayern wurde überschwemmt, auch in Oberbayern war eine Bundesstraße nicht passierbar. Ein Hangrutsch versperrte eine Kreisstraße, ein Blitzschlag führte auch zu Verzögerungen im Münchner S-Bahn-Verkehr.

+++ 5.15 Uhr: Gesamtmetall warnt vor harter Linie gegenüber Großbritannien +++

Die deutschen Metallarbeitgeber haben vor einer zu harten Linie der EU gegenüber Großbritannien in den nächsten Monaten gewarnt. "Es muss einen Ausgleich geben zwischen dem Interesse der Wirtschaft, die Briten möglichst integriert zu halten, und dem Wunsch Großbritanniens, die Freizügigkeit anzupassen", sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Durch den geplanten EU-Austritt des Landes dürfe der Handel nicht zum Erliegen kommen. "Die deutsche Metall- und Elektro-Industrie liefert jedes Jahr für über 55 Milliarden Euro Produkte nach Großbritannien", sagte Zander. "Wir sollten alles tun, um hier einen Abbruch zu vermeiden. Andernfalls schaden wir uns nur gegenseitig." Zander betonte: "Großbritannien ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt." Aus seiner Sicht wäre es auch ein Trugschluss anzunehmen, dass eine harte Linie gegenüber Großbritannien die EU-Gegner in anderen Ländern besänftigen könne.

+++ 5.11 Uhr: Trump nimmt Nominierung als Präsidentschaftskandidat an +++

Donald Trump ist offiziell Präsidentschafskandidat der US-Republikaner. Der Immobilienmilliardär aus New York nahm am späten Donnerstagabend in Cleveland die Nominierung des Konvents seiner Partei an.

Republikaner-Parteitag: Trump nimmt Nominierung als Präsidentschaftskandidat an

+++ 5.01 Uhr: Immer mehr Händler verzichten auf kostenlose Plastiktüten +++

Immer mehr Textilhändler, Buchläden und Apotheken in Deutschland schaffen die kostenlosen Plastiktüten für Kunden ab. Die Zahl der Handelsunternehmen, die sich verpflichtet haben, in Zukunft für die umweltschädlichen Tragetaschen Geld zu verlangen, erhöhte sich in den vergangenen drei Monaten von 260 auf rund 350, wie der Sprecher des Einzelhandelsverbandes Deutschland (HDE), Kai Falk, der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Da ist richtig Bewegung drin." Mit der freiwilligen Selbstverpflichtung will der Handel eine EU-Richtlinie umsetzen, wonach der jährliche Verbrauch von Kunststoff-Tragetaschen bis Ende 2025 auf höchstens 40 Tüten pro Einwohner sinken soll. Zuletzt lag er in Deutschland nach Angaben des Umweltbundesamtes bei 71 Stück. Die Vereinbarung war im April von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und HDE-Präsident Josef Sanktjohanser unterzeichnet worden.

+++ 4.39 Uhr: Hamilton: "Habe keinen Sinn für Psychospiele" +++

Lewis Hamilton will seinen Formel-1-Titelrivalen Nico Rosberg ohne schmutzige Tricks bezwingen. "Ich habe keinen Sinn für Psychospiele. Ich will, dass Nico in Bestform ist. Wenn ich ihn dann schlage, dann fühlt es sich besser an", sagte der dreimalige Weltmeister vor dem Grand Prix von Ungarn am Sonntag. Hamilton hat in der WM-Gesamtwertung seinen großen Rückstand vom Saisonbeginn fast aufgeholt und liegt nur noch einen Punkt hinter seinem Mercedes-Teamkollegen. "Ich will, dass sich die Waage jetzt auf meine Seite neigt", sagte Hamilton. In Ungarn hat der Brite bereits viermal gewonnen. Rosberg kam auf dem Hungaroring noch nie aufs Podium. Aus seiner Aufholjagd in den vergangenen Wochen hat Hamilton weitere Zuversicht gezogen. "Die 43 Punkte Rückstand fühlten sich wie ein Berg an, den man unmöglich erklettern kann. Jetzt habe ich es geschafft und will nicht wieder zurückfallen. Ich will nach vorn", sagte Hamilton

+++ 4.31 Uhr: Portugiese Guterres Favorit nach erster geheimer Wahl für UN-Chef +++

Der frühere Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, der Portugiese Antonio Guterres, hat offenbar gute Chancen auf den Posten des UN-Generalsekretärs. Guterres habe bei einer ersten geheimen Probewahl im UN-Sicherheitsrat die meisten positiven Stimmen bekommen, hieß es aus Diplomatenkreisen. Auf dem zweiten Platz landete der frühere slowenische Präsident Danilo Turk, dahinter die Unesco-Chefin Irina Bokowa. Insgesamt bewerben sich bislang sechs Frauen und sechs Männer um die Nachfolge des derzeitigen UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon, dessen Amtszeit Ende des Jahres ausläuft. Nach den ungeschriebenen Verteilungsprinzipien der UN sollte eigentlich ein Kandidat oder eine Kandidatin aus Osteuropa den Posten bekommen. Die 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats gaben bei der ersten Probewahl am Donnerstag für jeden Kandidaten eine positive oder negative Stimme ab, oder votierten mit "keine Meinung". Die Ergebnisse blieben trotz der Kritik zahlreicher Experten offiziell geheim.

+++ 4.25 Uhr: Geschäfte mit Shisha-Tabak in Deutschland florieren +++

Während der Umsatz von Zigaretten zuletzt zurückgegangen ist, floriert in Deutschland das Geschäft mit Tabak für Wasserpfeifen. Der Absatz von Pfeifentabak legte im zweiten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 50 Prozent auf mehr als 630 Tonnen zu. Für diese Entwicklung sei hauptsächlich der beliebte Shisha-Tabak verantwortlich, der in diese Sparte fällt und nicht gesondert erfasst wird, erklärte das Statistische Bundesamt. 2015 lag das Gesamtgewicht des importierten Wasserpfeifentabaks um rund 30 Prozent höher als im Vorjahr. Der Zuwachs beim Pfeifentabak war ausschließlich dem Wasserpfeifen-Tabak zuzuschreiben - klassischer Pfeifentabak war dagegen erneut rückläufig, wie der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie mitteilte. Seit etwa zehn Jahren wird Shisha-Tabak immer beliebter: So verdoppelte sich die jährlich abgesetzte Menge Pfeifentabaks zwischen 2006 und 2015 fast - sie stieg von rund 900 Tonnen auf mehr als 1700 Tonnen.

+++ 4.15 Uhr: Pokémon Go nun auch in Japan am Start +++

Das Smartphone-Spiele Pokémon Go ist auch in Japan, dem Geburtsland der Pokémon, an den Start gegangen. Zuvor war die App bereits in rund 30 anderen Ländern veröffentlicht worden und hatte einen wahren Hype ausgelöst. Auf dem Display werden dabei virtuelle Monster in die reale Umgebung eingeblendet. Auf der Jagd nach den Figuren sind die Spieler dabei häufig so in das Spiel vertieft, dass mancher von seinem Umfeld kaum etwas wahrnimmt. Angesichts von Berichten aus dem Ausland, wo es bereits mehrere Unfälle mit unaufmerksamen Pokémon-Spielern gab, rief die japanische Regierung die eigene Bevölkerung zu erhöhter Vorsicht auf.

+++ 3.19 Uhr: Oliver Stone präsentiert "Snowden" bei Comic-Con-Messe +++

US-Regisseur Oliver Stone (69,"JFK", "Nixon") hat am Donnerstag bei der Comic-Con-Filmmesse im kalifornischen San Diego seine Film-Biografie über den NSA-Enthüller Edward Snowden vorgestellt. Alle großen Hollywood-Studios hätten sein "Snowden"-Projekt abgewiesen, sagte der Oscar-Preisträger. Er habe den Dreh am Ende mit Geldern aus Deutschland und Frankreich finanziert.  Stone und sein Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt trafen den ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter 2014 in Russland, wo er Asyl bekommen hatte. Mit seinen Enthüllungen hatte der Whistleblower eine Debatte über die weltweite Datenspionage entfacht. Snowden sei immer noch ein "Mysterium" und es sei längst nicht alles über ihn bekannt, sagte Stone nach Angaben des "Hollywood Reporter". 

+++ 3.03 Uhr: CSU kritisiert Milliarden-Zahlungen der EU an Türkei +++

Die Zahlungen der Europäischen Union an die Türkei sorgen für Unmut in der CSU. Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) forderte ein "sofortiges Einfrieren" der so genannten Heranführungshilfen, mit denen die EU beitrittswillige Länder während des Aufnahmeverfahrens unterstützt. Die aktuelle Entwicklung in der Türkei hin zu einem autoritären Staat beweise, dass die Hilfe "nachweislich völlig wirkungslos" sei, sagte Singhammer der "Süddeutschen Zeitung". Nach Informationen der Zeitung erhielt die Türkei zwischen dem Start der Hilfe 2007 und dem Jahr 2013 von der EU 4,8 Milliarden Euro. Der deutsche Anteil daran betrug demnach fast eine Milliarde Euro. Für den Zeitraum von 2014 bis 2020 habe die EU weitere 4,45 Milliarden Euro für die Türkei eingeplant.

+++ 1.37 Uhr: Kubanischer Sacharow-Preisträger Farinas tritt in Hungerstreik +++

Aus Protest gegen die Misshandlung inhaftierter Oppositioneller ist der kubanische Sacharow-Preisträger Guillermo Farinas in den Hungerstreik getreten. Der Regierungskritiker sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag in einem Telefonat, dass er seit einem Tag keine Nahrung und keine Flüssigkeit mehr zu sich nehme. "Ich werde weitermachen, bis ich meine Forderungen durchsetze, oder bis zum Tod", sagte er.
Mit seinem Hungerstreik will der 54-Jährige nach eigenen Worten gegen die schlechte Behandlung inhaftierter Oppositioneller protestieren. "Wir verlangen von der Regierung ja nicht einmal, dass sie uns nicht mehr verhaftet - das macht uns stolz. Aber sie muss mit den Schlägen, der Folter aufhören, wenn sie uns verhaftet." Für den Beginn seines Hungerstreiks wählte Farinas den ersten Jahrestag der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und Kuba. Seitdem sei eine "Eskalation der Gewalt" gegen Dissidenten zu verzeichnen, kritisierte Farinas in dem Gespräch mit AFP, das er telefonisch von seinem Haus in Santa Clara führte. "Die Führung fühlt sich nun legitimiert durch die Regierungen der USA und der Europäischen Union."

+++ 1.08 Uhr: Trump verspricht US-Bürgern Wiederherstellung von Sicherheit +++

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat seinen Landsleuten versprochen, nach einem Wahlsieg die "Sicherheit im Land wiederherzustellen". "Ich habe eine Botschaft an euch alle: Die Kriminalität und die Gewalt, die unsere Nation heimsuchen, werden bald beendet sein", erklärte der rechtspopulistische Immobilienmilliardär laut vorab verbreiteten Auszügen aus seiner Grundsatzrede beim Parteitag der Republikaner in Cleveland. Trump wollte in der Rede seine Nominierung als Präsidentschaftskandidat feierlich annehmen. Er war zwei Tage zuvor beim Parteitag der Republikaner von einer breiten Mehrheit der Delegierten formell in das Rennen gegen die frühere Außenministerin Hillary Clinton geschickt worden.

+++ 0.51 Uhr: Pariser Gericht ordnet Untersuchungshaft für fünf Nizza-Verdächtige an +++

Wegen des Verdachts auf Komplizenschaft mit dem Attentäter von Nizza hat ein französisches Anti-Terror-Gericht ein förmliches Ermittlungsverfahren gegen fünf Verdächtige eingeleitet. Das Gericht habe Untersuchungshaft für die Verdächtigen angeordnet, erklärte die Staatsanwaltschaft in Paris in der Nacht zu Freitag. Sie waren zuvor einem Richter vorgeführt worden. Den Verdächtigen Chokri C., Mohamed Oualid G. und Ramzi A. werde Beihilfe zum Mord in Verbindung mit einem terroristischen Akt vorgeworfen, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Zudem wird gegen ein Paar aus Albanien ermittelt, Artan H. und Enkeledja Z. Sie sollen gemeinsam mit Ramzi A. die Pistole besorgt haben, mit welcher der Attentäter auf Polizisten schoss. Der Attentäter Lahouaiej Bouhlel war vor einer Woche am französischen Nationalfeiertag auf der Strandpromenade von Nizza mit einem Lastwagen in die feiernde Menge gefahren. Mindestens 84 Menschen wurden getötet, der Täter letztlich von Polizisten erschossen. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beanspruchte den Anschlag für sich. Eine Verbindung zwischen dem Attentäter und der Extremisten-Gruppe haben die Ermittler aber noch nicht entdeckt.

+++ 0.25 Uhr: Fox-Chef tritt nach Vorwürfen über sexuelle Belästigung zurück +++

Nach Vorwürfen über sexuelle Belästigung ist der Chef des amerikanischen Nachrichtensenders Fox News, Roger Ailes (76), von seinem Posten zurückgetreten. Das gab der Mutterkonzern des konservativen Senders, 21st Century Fox, bekannt.
Konzernchef Rupert Murdoch erklärte, er werde die Geschäfte führen. Die Moderatorin Gretchen Carlson (50) hatte Ailes wegen sexueller Belästigung verklagt. Sie wirft ihm vor, ihre Karriere sabotiert zu haben, nachdem sie seine Annäherungsversuche zurückgewiesen und sich über andauernde sexuelle Belästigung beschwert hatte. Mehrere andere Frauen des Senders erhoben ähnliche Vorwürfe. Ailes wies das zurück. Fox News gilt als mächtige Stimme der politischen Rechten in den USA.

+++ 0.05 Uhr: Kritik an EU-Milliarden für die Türkei +++

Angesichts der aktuellen Entwicklung in der Türkei ist die sogenannte Heranführungshilfe der EU in Milliardenhöhe in die Kritik geraten. Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) bezeichnete dies nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" als Hohn und forderte das sofortige Einfrieren der Zahlungen. Schließlich beweise die Entwicklung in der Türkei hin zu einem autoritären Regime, dass die Hilfe "nachweislich völlig wirkungslos" sei, sagte Singhammer dem Blatt. Mit der Heranführungshilfe werden Länder unterstützt, deren Beitrittsverfahren läuft, um die Anpassung an die Standards der EU zu erleichtern. Nach Angaben des Blattes hat die Türkei zwischen dem Start der Hilfe 2007 und dem Jahr 2013 von der EU 4,8 Milliarden Euro erhalten, der deutsche Anteil daran betrug fast eine Milliarde Euro. Für den Zeitraum 2014 bis 2020 habe die EU weitere 4,45 Milliarden Euro für die Türkei eingeplant.

jek / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg